Hohe Inflation: Die Staatsbank gewinnt immer

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Donnerstag, 28.04.2022, 07:39 vor 1384 Tagen 2834 Views

Hohe Inflation? Jammer bei allen, die noch Einkaufen müssen? Und niedrige Zinsen, die es den kleinen Sparbuchsparern unmöglich machen, wenigstens den Wert des eigenen Vermögens zu erhalten?

Nicht für alle ist das schrecklich. Mancher kommt so auch zu Gewinnzahlen, die über denen von Google, Amazon und Apple liegen. 20, 25 oder gar 30 Prozent Gewinnplus dank der neuen Mehrwertstrategie! Glückwunsch, Finanzminister!

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Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Wenn es bloss eine Inflation wäre...

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 28.04.2022, 08:00 vor 1384 Tagen @ PPQ 2659 Views

...aber leider handelt es sich um eine nackte TEUERUNG durch Verknappung. Was daraus folgt, ist völlig klar: Verarmung des ganzen Kontinents.

Ich trau mich zu sagen, dass - für den Fall, diese Teuerungswelle ginge unaufhaltsam in denselbem Tempo weiter bzw. würde gar noch durch einen Nato-Krieg beschleunigt - jedes Land der Dritten Welt, das sich mit Lebensmittel selber versorgen kann (und das auch inflationieren kann), wirtschaftlich und finanziell besser da steht als Europa. Wir stürzen dann im Ranking ab bis ans Ende.

Das ist doch nur die gewollte "Decarbonisierung" durch die GrünGelbRoten Khmer ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Donnerstag, 28.04.2022, 08:28 vor 1384 Tagen @ sensortimecom 2354 Views

... zum Wohle der Erde. Es verhindert deren "Überhitzung". Da muss man Opfer bringen, ein bissel Hunger schadet doch unserer vielfach adipö(h)sen Bevölkerung nicht und wenn man im Winter in der eiskalten Bude zittert, werden überflüssige Fettreserven abgebaut, danach sinkt doch mit dem Körpergewicht auch der Stoffwechsel-Grundumsatz, was wiederum den Nahrungsmittelbedarf für die Bevölkerung senkt.

Alles nur zu unserem Besten, was die Regierung für uns zu planen scheint.

Seid doch nicht immer so negativ <img src=" />

MfG
igelei

Verarmung - oder Wegfall der imperialistischen, niemals erwirtschafteten, Extraprofite?

Mephistopheles, Donnerstag, 28.04.2022, 14:48 vor 1383 Tagen @ sensortimecom 1664 Views

...aber leider handelt es sich um eine nackte TEUERUNG durch Verknappung. Was daraus folgt, ist völlig klar: Verarmung des ganzen Kontinents.

Ich trau mich zu sagen, dass - für den Fall, diese Teuerungswelle ginge unaufhaltsam in denselbem Tempo weiter bzw. würde gar noch durch einen Nato-Krieg beschleunigt - jedes Land der Dritten Welt, das sich mit Lebensmittel selber versorgen kann (und das auch inflationieren kann), wirtschaftlich und finanziell besser da steht als Europa. Wir stürzen dann im Ranking ab bis ans Ende.

Ja, aber andersrum. Nahrungsmittel erzeugen wir in (West-)Europa ausreichend, nicht aber die Rohstoffe, die wir für unseren Lebensstil benötigen. Allerdings gäbe es einen, der sie uns verkaufen würde. :-P

Gruß Mephistopheles

Wieso gewinnt der Staat durch die Inflation ..?

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 28.04.2022, 10:13 vor 1384 Tagen @ PPQ 1887 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 28.04.2022, 10:47

.. wenn er doch zugleich MEHR für seine Einkäufe und Investitionen ausgeben muss? Der Staat (= Bund/Länder/Kommunen bzw. der öffentliche Dienst) ist doch der größte Verbraucher und Investor im Lande! Er ist also gleichermaßen von der Inflation betroffen wie die privaten Akteure .. die durch die Inflation ebenfalls nominell ein MEHR an Einnahmen haben.
Hinzu kommen noch die aktuellen Kriegsausgaben, Energiezuschüsse an Bedürftige u.a.. Allenfalls profitiert er von der sog. kalten Steuerprogression bei der Einkommensteuer.

Gruß, Beo2

nicht nur durch die Steuerprogression auch durch die Steigerung der MwSt Einnahmen

Manuel H. @, Donnerstag, 28.04.2022, 14:29 vor 1383 Tagen @ Beo2 1577 Views

Auf der Ausgabenseite muß er nur die Renten, Pensionen, Hartz4 und Gehälter weiterhin knapp halten.

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