Das schlägt dem Fass den Boden aus: Ukrainischer Botschafter: Kiew verzichtet auf "Gepard", wenn nicht auch Munition geliefert wird!

XERXES @, Mittwoch, 27.04.2022, 15:59 vor 1385 Tagen 5504 Views

""Sollte die Munition in den nächsten Tagen vom deutschen Verteidigungsministerium nicht besorgt werden, würde die Ukraine auf dieses Angebot Deutschlands wohl verzichten müssen.""

(Link sollte bekannt sein)

Ja geht's noch?

Also...Botschafter einbestellen und in den Senkel stellen. Sowie augenblicklich jedwede Hilfe an die Neofaschisten (Milizen) in der Ukraine einstellen!

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ach Xerxes jetzt mal im Ernst

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Mittwoch, 27.04.2022, 16:16 vor 1385 Tagen @ XERXES 5174 Views

Ich würde die 50 Stück nehmen, auch ohne Munition. Platz hätte ich auf meinem Hof für ungefähr 25 Stück.

50 to. überwiegend Hartmetall.

Jedes Ungetüm kommt dann auf etwa 800.000€ Schrottwert.

Das macht gute 40 Mio. €, der Koks-Boy sollte die nehmen, dann hat er schonmal einen kleinen Teil seiner einzubettelnde Kohle vor der Türe stehen.

Hartmetallschrottpreis

Was willste mit dem Militariazeugs denn ohne Munition. Kannste max. Soldaten mit Plattfahren, zu mehr taugt das doch nicht. Und wehe die haben ne Panzerfaust.

Vielleicht kommen die ja vollgetankt? 985 Liter gehen darein. Kostet auch Geld, das alles.

Ansonsten bleibt es Edelschrott

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Tja, wer nicht will, der hat schon.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 27.04.2022, 16:57 vor 1385 Tagen @ XERXES 4056 Views

Dann bleiben die Dinger eben bei Kraus-Maffei auf dem Werksgelände stehen.

Ist doch wurscht, ob die in der Ukraine oder in Kassel vor sich hin oxidieren.

Gruß,
Naclador

Hier wurde ja von einem Mitforisten schon

Garderegiment, Mittwoch, 27.04.2022, 17:10 vor 1385 Tagen @ XERXES 4638 Views

ausgerechnet, daß pro Stück nur 25 Sek. Dauerfeuer möglich wären mit der vorhandenen Mun.

Keine Ahnung, wer von euch son Ding mal in Aktion auf nem Schießplatz wie Putlos gesehen hat.

Ich möchte nicht 5 Sek von dem erfaßt und beschossen werden.
Länger schießen die eh keinen Feuerstoß, eher kürzer.

Die sind auch nicht etwa wegen mangelnder Gefährlichkeit ausgemustert worden, sondern weil die Dinger in Mali, Afghanistan etc. nicht eingesetzt werden können.

Viele l(au)(ie)fen noch für kleines Geld bei Nato-Verbündeten.

Und falls man 10 einsetzt, dient der Rest als Ersatzteillager.

Ansonsten eben EdelSchrott, bei den Preisen!

Lach

GR

Brasilien wird die Munition liefern

hörby, Donnerstag, 28.04.2022, 08:36 vor 1384 Tagen @ XERXES 2475 Views

Munitionsproblem gelöst? Brasilien will deutsche Gepard-Panzer für Ukraine mit 300.000 Schuss ausstatten
https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/munitionsproblem-geloest-brasilien-w...

Das mutmaßliche Problem mit der fehlenden Munition bei den rund 50 Gepard-Flugabwehr-Panzern für die Ukraine scheint gelöst: Nach Informationen von Business Insider aus Regierungskreisen plant Brasilien, der Ukraine rund 300.000 Schuss Munition zu verkaufen. Bislang war nur bekannt, dass die Münchner Herstellerfirma Kraus-Maffei Wegmann (KMW), die die Fahrzeuge liefern will, laut „Bild“ lediglich rund 23.000 Schuss Munition vorrätig gehabt haben soll. Bei bis zu 1100 Schuss pro Minute hätte der Vorrat also nur für wenige Minuten gereicht.

--
Mfg.H.

man muss ja nur durch 50 teilen

Manuel H. @, Donnerstag, 28.04.2022, 09:11 vor 1384 Tagen @ hörby 2252 Views

23.000 Schuss durch 50 Gepards
460 Schuss
1.100 Schuss Verbrauch pro Minute

jetzt Nachschub aus dem fernen Brasilien
300.000 Schuss durch 50 Gepards
6.000 Schuss
1.100 Schuss Verbrauch pro Minute

Immerhin fast sechs Minuten Gefechtszeit

6 min Dauerfeuer!

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 28.04.2022, 10:05 vor 1384 Tagen @ Manuel H. 2050 Views

Moin Manuel H.,

Wie Garderegiment zu Recht angemerkt hat, ist das aber kein realistisches Szenario für den Gepard. Ein Luftziel wird erfasst, anvisiert und für wenige Sekunden beschossen. Minutenlanges Dauerfeuer ist sinnlos. Man trifft und zerstört, oder verfehlt.

Dennoch bleibe ich bei meiner Ansicht, dass der Kampfwert der Gepards gegen Russland Nähe null liegen wird. Die werden durch radarsuchende Luft-Boden-Raketen aus der Entfernung vernichtet, bevor auch nur ein Ziel in Reichweite kommt.

Könnte höchstens gegen Weichziele am Boden begrenzten Nutzen entwickeln.

Gruß,
Naclador

Ich finde es mittlerweile gut, wie der Typ Backpfeifen verteilt

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 28.04.2022, 10:06 vor 1384 Tagen @ XERXES 2463 Views

[[top]]

Das verdient sich unsere Regierung nämlich redlich!

Grüße

--
[image]

Afuera!

Die Lebensdauer bei der Jagd oder: die Munitionsbunker an Bord eines Geparden

Sorrento @, Donnerstag, 28.04.2022, 10:11 vor 1384 Tagen @ Manuel H. 2372 Views

fassen nur 320 Schuss gegen Flugziele je Kanone bzw. 640 je Panzer.

Mit 6000 Schuss kann man also knapp 10x nachfüllen. OK, 40 Schuss für panzerbrechende Munition gibt es extra. Die Reichweite gegen Flugziele beträgt bis zu 5000 Meter Entfernung.

Ich denke nicht, dass der Gepard im Schnitt länger als 10x Nachfüllen an der Front überleben wird. Einmal detektiert und zwei 9K135 Kornet (Reichweite 5500 m) von der Infanterie oder eine CH-25 (Reichweite bis zu 12.000m) aus dem Kampfhubschrauber losgeschickt... Die Panzerung entspricht in etwa einem Leo-1. Und in etwa äquivalente russische T72 sind in der Kampfzone ja oft auch ganz schnell "weg vom Fenster" sofern nur die Entfernung zur Javelin stimmt.

6000 Schuss dürften also vollkommen ausreichend sein. Klingt komisch- ist aber so.[[euklid]]

Das sagt ein Soldat über den Gepard

Protoceratops @, Donnerstag, 28.04.2022, 10:47 vor 1384 Tagen @ XERXES 2817 Views

Hallo allerseits!

Ich hatte die hier angesprochene Themen erst gestern ganz kurz mit einem Bekannten, der Ausbilder auf dem Gepard war.
Dauerfeuer ist nicht, das würden die Rohre nicht mitmachen.
Die übliche Salve liegt bei 12 Schuß.

Bekämpft werden in erster Linie Drohnen oder niedrig fliegende Luftziele.
Und das sehr effektiv.
Problem dabei ist, dass der "Löffel" (das Radargerät) freie Bahn braucht, um wirkungsvoll zu arbeiten.
Das verringert die Möglichkeiten der Positionierung und die Gefahr entdeckt zu werden.

Natürlich kann man den Gepard ausnahmsweise auch im Erdkampf einsetzen.
Seine Bewaffnung ist da durchaus sehr wirksam gegen weiche Ziele.
Aber dafür ist er eigentlich nicht gemacht.
Er ist eben kein Schützen- oder Kampfpanzer.

Soweit die Ausführungen eines Offiziers a. D., der viele Jahre mit diesen Geräten verbrachte.

Grüße
Protoceratops

Kleine Korrektur:

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 28.04.2022, 12:19 vor 1384 Tagen @ Protoceratops 2316 Views

Moin Protoceratops, danke erstmal.

Problem dabei ist, dass der "Löffel" (das Radargerät) freie Bahn braucht, um wirkungsvoll zu arbeiten.
Das verringert die Möglichkeiten der Positionierung und die Gefahr entdeckt zu werden.

Gemeint war sicherlich: "und erhöht die Gefahr entdeckt zu werden." Richtig?

Viele Grüße,
Naclador

Korrektur

Protoceratops @, Donnerstag, 28.04.2022, 13:32 vor 1384 Tagen @ Naclador 2172 Views

Hallo werter Naclador!

Vielen Dank auf den Hinweis zu meinem kleinen Lapsus.
Natürlich muss es heißen "erhöht die Gefahr entdeckt zu werden".
Da hasst du vollkommen recht.

Viele Grüße
Protoceratops

Werbung