Die staatlich gelenkte Gesellschaft als Maschine

Falkenauge @, Donnerstag, 21.04.2022, 08:09 vor 1390 Tagen 2814 Views

Wir erleben gegenwärtig in der Corona-Krise, wie der alles Leben der Menschen umfassende und reglementierende Staat diese immer mehr ihrer freiheitlichen Grundrechte beraubt und sie zu bloßen Funktionsträgern einer gesellschaftlichen Maschine erniedrigt, ohne relevanten eigenen Willen. Da alles menschliche Handeln aus inneren Vorstellungen und Motiven hervorgeht, müssen die Ursachen für diese totalitäre Entwicklung auch im Inneren des Menschen gesucht werden. Dabei zeigt sich die überraschende Tatsache, dass gerade in den Vorstellungen der naturwissenschaftlichen Medizin über den Menschen, aus denen die Corona-Hype hervorgeht, die Ursachen der entmenschlichenden gesellschaftlichen Strukturen zu finden sind.

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/04/21/die-staatlich-gelenkte-gesellschaft-al...

Der STAAT, das sind wir Alle ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 21.04.2022, 10:16 vor 1390 Tagen @ Falkenauge 1920 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 21.04.2022, 10:25

.. die Zellen eines (sozialen) Organismus.

Die staatlich gelenkte Gesellschaft als Maschine
Wir erleben gegenwärtig in der Corona-Krise, wie der alles Leben der Menschen umfassende und reglementierende Staat diese immer mehr ihrer freiheitlichen Grundrechte beraubt und sie zu bloßen Funktionsträgern einer gesellschaftlichen Maschine erniedrigt, ohne relevanten eigenen Willen.

Ich spreche hier lieber von : stufenweise Entmündigung der Bürger durch das Parlament und die Regierung = Entmachtung der Firmeninhaber durch das (sich selbst) gut bezahlte Management .. also praktisch von einer Übernahme der Staatsmacht durch eine kleine Gruppe von bürger-/demokratiefeindlich gesinnten Personen (Scheindemokraten).
Denn offensichtlich dient die momentane Lenkung (Gesetzgebung) unseres Staates primär oder ausschließlich den Interessen des von uns mit umfangreichen Vollmachten ausgestatteten Managements und ihren politischen Herkunftsparteien, sowie deren sachfremden! Auftraggebern und (Karriere-) Sponsoren.

Der STAAT, das sind wir Alle; und das sind unsere gemeinschaftlich aufgestellten und finanzierten Institutionen (Lenkungsorgane). In diesem Zusammenhang muss also die Frage lauten:
_ 1) Wie viel Lenkung (Gesetzgebung) ist in einem Staat sinnvoll .. und wie viel ist schädlich? Wer wacht darüber und besitzt ein Vetorecht?
_ 2) WER solle den Staat lenken dürfen, sprich: Gesetze erlassen? Solle es das Parlament, die Regierung, oder die Bürger (Firmeninhaber) selbst per Referendum tun?
_ 3) Wie solle das Verfahren in Zukunft sein, nach welchem das Parlament und die Regierung personell zu besetzen sind? Und welche Kompetenzen sollen dem Parlament und der Regierung (per Staatsverfassung) in Zukunft zugewiesen werden?

Gruß, Beo2

Die Hühnerfarm, das sind alle Hühner!

Mephistopheles, Donnerstag, 21.04.2022, 10:55 vor 1390 Tagen @ Beo2 2042 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 21.04.2022, 11:10

.. die Zellen eines (sozialen) Organismus.

Die staatlich gelenkte Gesellschaft als Maschine
Wir erleben gegenwärtig in der Corona-Krise, wie der alles Leben der Menschen umfassende und reglementierende Staat diese immer mehr ihrer freiheitlichen Grundrechte

@Falkenauge: Welche Grundrechte? Rechte haben Institutionen, niemals Menschen!

beraubt und sie zu bloßen Funktionsträgern einer gesellschaftlichen Maschine erniedrigt, ohne relevanten eigenen Willen.

@Falkenauge: Eigenen Willen haben nur Individuen. Wenn der eigene Wille der Individuen nicht relevant ist, bedeutet das nur, dass die Individuen irrelevant sind.

Ich spreche hier lieber von : stufenweise Entmündigung der Bürger durch das Parlament und die Regierung = Entmachtung der Firmeninhaber durch das (sich selbst) gut bezahlte Management .. also praktisch von einer Übernahme der Staatsmacht durch eine kleine Gruppe von bürger-/demokratiefeindlich gesinnten Personen (Scheindemokraten).

Demokratiwefeindlich gesinnte Personen haben hier niemals eine Chance auf eine gutbezahlte Stellung als Manager oder bei der Staatsmacht.
Dein Beitrag ist also voll daneben.

Denn offensichtlich dient die momentane Lenkung (Gesetzgebung) unseres Staates primär oder ausschließlich den Interessen des von uns mit umfangreichen Vollmachten ausgestatteten Managements und ihren politischen Herkunftsparteien, sowie deren sachfremden! Auftraggebern und (Karriere-) Sponsoren.

Also der Demoktratie.

Der STAAT, das sind wir Alle; und das sind unsere gemeinschaftlich aufgestellten und finanzierten Institutionen (Lenkungsorgane).

Die Hühnerfarm, das sind wir alle, sprach das aufgeregte Hunhn auf der 17. Stange am 23. Platz.

In diesem Zusammenhang muss also die Frage lauten:
_ 1) Wie viel Lenkung (Gesetzgebung) ist in einem Staat sinnvoll .. und wie viel ist schädlich? Wer wacht darüber und besitzt ein Vetorecht?

Hast du Jura stdiert? Das zu klären ist eine Aufgabe der Juristen.

_ 2) WER solle den Staat lenken dürfen, sprich: Gesetze erlassen? Solle es das Parlament, die Regierung, oder die Bürger (Firmeninhaber) selbst per Referendum tun?

Der Staat wird nicht durch die Judikative gelenkt, auch nicht durch die Legislative, sondern durch die Exekutive.

_ 3) Wie solle das Verfahren in Zukunft sein, nach welchem das Parlament und die Regierung personell zu besetzen sind? Und welche Kompetenzen sollen dem Parlament und der Regierung (per Staatsverfassung) in Zukunft zugewiesen werden?

In Zukunft wird das Verfahren so sein, wie es sich evolutionär entwickelt, oder es wird zu einem katastrophalen ereignis kommen. Dann wird es ganz anders sein; auf keinen Fall aber so, wie du dir denkst.

Gruß Mephistopheles


Gruß, Beo2

Gesellschaftsmaschine

Falkenauge @, Donnerstag, 21.04.2022, 13:44 vor 1390 Tagen @ Mephistopheles 1537 Views

Mein Artikel behandelt nur prinzipiell, wie die Vorstellung vom menschlichen Körper als Maschine zur gesellschaftlichen Maschine führt. Darauf kam es mir an, nicht auf Details.
Diese Maschine wird, wie Mophistopheles richtig sagt, von der Exekutive (über emotionalen Missbrauch) gesteuert, denn in der Exekutive sitzen die Spitzen der Regierungsparteien, die die Parlamentsmehrheit in der Hand haben.
"Der Staat sind wir alle" ist in der Tat eine leere Phrase. Der Staat als Machtapparat befindet sich in der Hand einer Parteien-Oligarchie. Wir Untertanen haben darauf so gut wie keinen Einfluss.

Carl Schmitt, icke höre dir trapsen; aber, wie die Katze um den heißten Brei herumschleicht

Mephistopheles, Donnerstag, 21.04.2022, 16:18 vor 1390 Tagen @ Falkenauge 1661 Views

Mein Artikel behandelt nur prinzipiell, wie die Vorstellung vom menschlichen Körper als Maschine zur gesellschaftlichen Maschine führt. Darauf kam es mir an, nicht auf Details.

Der Staat als Mechanismus bei Hobbes und Descartes

Diese Maschine wird, wie Mophistopheles richtig sagt, von der Exekutive (über emotionalen Missbrauch) gesteuert, denn in der Exekutive sitzen die Spitzen der Regierungsparteien, die die Parlamentsmehrheit in der Hand haben.
"Der Staat sind wir alle" ist in der Tat eine leere Phrase. Der Staat als Machtapparat befindet sich in der Hand einer Parteien-Oligarchie. Wir Untertanen haben darauf so gut wie keinen Einfluss.

Nicht wirklich. Die Parteienoligarchie ist eigentlich dazu da, um den Unternehmen bestmögliche weltweite Konkurrenzbedingungen zu schaffen. Die revanchieren sich mit Steuerzahlung, die im Idealfall sehr viel höher liegt als die Steuern, die die Unternehmen der Konkurrenzparteienoligarchie an jene bezahlen, womit die eigene Parteienoligarchie unangefochten am Ruder verbleiben kann. So läuft es jedenfalls gemäß dem theoretischen Postulat und die Parteienoligarchie kann ungefährdet an der Macht verbleiben.

Nicht aber so im Krisenfall, wenn das Ende kurz bevor steht. Das merkt man daran, wenn die Parteinoligarchie aus ihrer "dienenden", nämlich, die Früchte zu verteilen, Rolle heraustritt und versucht, selber die Früchte zu erzeugen, also die Wirtschaft zu dominieren. Kurz vor dem Ende sage ich deswegen, weil das in der Vergangenheit regelmäßig schief gegangen ist und alle Parameter darauf hindeuten, das es auch diesmal gewaltig schief gehen wird.

Um den heißen Brei schleicht die Katze so lange herun, so lane sie nicht erkennt, das die Mäuse keine Katzen sind und niemals zu Katzen werden können, die sich immer im Loch verkriechen, sobald sie den Schatten einer Katze wahrnehmen.

Gruß Mephistopheles

Viele Köche...

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Donnerstag, 21.04.2022, 11:17 vor 1390 Tagen @ Beo2 1878 Views

Ich nehme nur hierzu einen zahlenmäßigen Bezug:

_ 3) Wie solle das Verfahren in Zukunft sein, nach welchem das Parlament und die Regierung personell zu besetzen sind? Und welche Kompetenzen sollen dem Parlament und der Regierung (per Staatsverfassung) in Zukunft zugewiesen werden?

Das Parlament ist in seiner aktuellen Gestaltung zu einem für den normalen Bürger unüberschaubaren Gebilde geworden. Die Parkinsonschen Gesetze kann man in dem Parlament und den mittlerweile dazugehörenden Anbauten im vollem Glanze verwirklicht sehen. Ein Blick in das Webarchiv des Deutschen Bundestages (https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2015/kw32_finanzierung_buero-384390) genügt. 736 Mandate wurden letzthin vergeben, jeder Abgeordnete kann bis zu 4 Arbeitskräfte für die Dauer seines Mandats einstellen, war die Dauer bisher an das Mandat geknüpft, scheint sich da ein Ablösungsprozess zu vollziehen, es gibt offensichtlich Mitarbeiter, die weiterhin im Bundestag tätig sind während der Mandatsträger sich schon längst nicht mehr in Amt und Würden befindet. Bezahlt werden diese Leute vom Bund, sofern bestimmte Obergrenzen eingehalten werden. Die Lohn- bzw. Gehaltsabrechnungen übernimmt die Bundestagsverwaltung.

Hinzu kommt noch die Bundestagsverwaltung, die Anzahl der Personalstärke ist aber nicht klar angegeben, eingangs spricht man von etwa 3000, um 2 Sätze später insgesamt 7000 Personen zu zählen.

Würde man auf amerikanische Verhältnisse abstellen, dann dürfte der Deutsche Bundestag im Plenarsaal nicht mehr als 184 Sitze bereit stellen müssen. Würde man die Überalles-Personalstruktur danach bemessen, dann müssten etwa 7500 Personen sich anderswo einen neuen Arbeitsplatz suchen.

Wie war das mit dem Spruch, die den Brei verderben...

--
Fred

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