Führt Russland die "Operation Quecksilber" gegen den Westen durch?
Diese These wird in einem Artikel gestützt, der sich mit den merkwürdigen russischen Operationen in der Ukraine beschäftigt.
Quelle: https://sonar21.com/is-russia-running-operation-quicksilver-against-the-west/
Kurz zur Erklärung:
Mit der Operation Quecksilber erschufen Anfang 1944 die alliierten Geheimdienste eine Phantom-Armee, um die Deutschen zu täuschen, was auch tatsächlich gelang.
Ein Doppelagent mit Namen Garbo (ein Spanier) schickte regelmäßig Berichte an die Deutschen, um sie über die neuesten Entwicklungen von der Phantom-Armee zu informieren.
Die Wehrmacht orientierte sich daran und richte ihre Truppen neu aus, mit fatalen Folgen.
Haben der Fuchs Putin und seine Generäle die NATO jetzt ebenso getäuscht?
Hier nun der wesentliche Teil des Artikels:
Die Nachrichtendienste der Vereinigten Staaten und der NATO waren ziemlich verwirrt über die konkreten Absichten des russischen Militärplans und konnten Russlands Schritte nicht genau vorhersagen.
Schon früh, als sich die russischen Streitkräfte von Norden her Kiew näherten, wurde den Medien aus Regierungskreisen mitgeteilt, dass Russland offenbar die Absicht habe, Kiew einzunehmen.
Ein beträchtlicher Teil der ukrainischen Streitkräfte, die in den entlegenen Vororten stationiert waren, bereitete sich auf einen Kampf auf Leben und Tod gegen die Russen vor.
Und Russland machte stetige Fortschritte bei der Einnahme von Stellungen östlich und westlich von Kiew.
Ja, die Russen haben Verluste erlitten, aber wir haben einige sehr merkwürdige Dinge gesehen.
Erinnern Sie sich an die 40 Meilen lange Kolonne russischer Panzer und mobiler Artillerie, die mehrere Tage lang nördlich von Kiew in Stellung blieb.
Die Ukrainer konnten dieses fette Ziel nicht angreifen, weil die Russen die ukrainische Luftwaffe und Artillerie kastriert hatten.
Und dann, ohne eine größere Niederlage auf dem Schlachtfeld um Kiew erlitten zu haben, begannen die Russen mit ihrem Rückzug.
Im Vorfeld dieses Rückzugs rätselten die militärischen Befehlshaber der USA und der NATO darüber, warum Russland nur einen kleinen Teil der Streitkräfte einsetzte, die es an seiner Westgrenze positioniert hatte.
Darüber hinaus hielt Russland seine modernsten Panzer und seine mobile Artillerie zurück.
Und warum?
Nun, es sieht so aus, als hätte Russland den westlichen Verbündeten einen Haufen Unsinn erzählt.
Erinnern Sie sich an die atemlosen Medienberichte, dass Putin von seinem inneren Kreis getäuscht wurde?
Der russische Präsident Wladimir Putin wird von seinen Beratern in die Irre geführt und weiß nicht, wie schlecht es um seinen eigenen Krieg bestellt ist, sagte ein US-Verteidigungsbeamter am Mittwoch.
Der sich abmühende starke Mann werde von seinem inneren Kreis über alles, von militärischen Verlusten bis zur Wirtschaft, belogen, sagte ein ungenannter US-Beamter unter Berufung auf kürzlich freigegebene Geheimdienstinformationen.
US-Geheimdienstinformationen deuten darauf hin, dass Putin nicht wusste, in welchem Ausmaß seine Armee auf wehrpflichtige Soldaten angewiesen war - und diese verlor -, so der Beamte gegenüber The Associated Press.
Der russische Staatschef hat auch eine unrealistisch rosige Einschätzung der russischen Märkte erhalten, da seine Berater die Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf die russische Wirtschaft herunterspielen.
Diese in Russland gesammelten "Informationen" haben offenbar hochrangige amerikanische und NATO-Militärs davon überzeugt, dass Putin in den Seilen hängt und in die Enge getrieben wurde.
Doch was geschah?
Russland rückte in Mariupol ein und begann mit der Zerstörung der ukrainischen Armee im Süden des Landes, die den Befehl hatte, die Hafenstadt um jeden Preis zu halten.
Sieben Wochen später sind die ukrainischen Streitkräfte ausgemerzt.
Die Verlegung der russischen Streitkräfte in den Donbass verlief ohne größere Probleme.
Wir haben keinerlei Videobeweise dafür gesehen, dass ukrainische Streitkräfte Kolonnen russischer Panzer, mobiler Artillerie und Lastwagen, die in die Region strömen, angreifen und zerstören.
Doch jetzt gibt es Beweise dafür, dass ukrainische Stellungen im Donbass unablässig vom Boden und aus der Luft bombardiert werden.
Während Russland seine Streitkräfte ohne großen Widerstand durch verschiedene Teile der Ukraine bewegt hat, hat es die Vorherrschaft in der Luft genossen.
Es hat weiterhin wichtige ukrainische Militäreinrichtungen, Waffendepots und Treibstofflager mit see- und luftgestützten Raketen getroffen und zerstört.
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Angesichts der Ereignisse, die in der Ukraine eingetreten sind, seit die "Informationen" über das angebliche Chaos in Putins innerem Zirkel an die westlichen Medien durchgesickert sind, ist es vielleicht an der Zeit, darüber nachzudenken, dass Russland eine kleine Variante der Operation Quecksilberr durchgeführt hat.
Ich würde mal sagen, ja, das kann man durchaus so sehen.
Der wirre Putin ist eben doch nicht so wirr, wie man es uns gerne vermitteln würde.
Die Deppen sitzen - wie üblich .. ihr wißt schon. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
mfG
nereus