Ukraine: Telegramm-Kanal "Neues aus Russland" jetzt mit britischem Humor

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 19.04.2022, 14:45 vor 1392 Tagen 6129 Views

Hallo zusammen,

das blonde Äquivalent zu Jasmin Kosubek, Alina Lipp, verteilt auf ihrem pro-russischen Kanal schwärzesten britischen Humor:

[...
Etwa 200 ukrainische Kämpfer mit Ausrüstung versuchten, zu den Neonazis in der Azovstal-Anlage durchzubrechen, aber dank des kompetenten Vorgehens der verbündeten Kräfte erreichte der ukrainische Konvoi das Ziel nicht und wurde zu einem Treffen mit Bandera umgeleitet.
...]

Erst nach dem dritten Lesen fiel der Groschen!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Liegen die jetzt auch in München auf dem Friedhof?...;-) (OT)

XERXES @, Dienstag, 19.04.2022, 15:52 vor 1392 Tagen @ paranoia 3486 Views

...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Auge um Auge und Zahn um Zahn....

Eleonore ⌂, Dienstag, 19.04.2022, 16:05 vor 1392 Tagen @ paranoia 4562 Views

Wobei es wirklich fast unmoeglich ist, unpolitische Faktenaussagen zu bekommen.
Gestern drohte Zelensky,lt. Fokus Online, dass man seinen Jungen in Asowstal nichts boeses antuen sollte, waehrend " die Jungen" ihn angefleht hatten, kapitulieren zu duerfen, was er ablehnte, lt. RT.de.
Es sind doch inzwischen so viele fundierte Berichte veroeffentlicht, wie es zu der derzeitigen Situation gekommen ist, dass ich mich speziell ueber den Nichtwiderstand der Deutschen wundere. Sind wirklich alle so uninteressiert und faul, sich parallel zu den MSM zu informieren? Es gab doch mal andere Zeiten.
Frage vom anderen Ende der Welt

Berichterstattung der Ex-Grünen Alina LIPP

Gernot ⌂ @, Dienstag, 19.04.2022, 17:45 vor 1392 Tagen @ paranoia 4739 Views

Mein Respekt vor der halbrussischen Alina Lipp hat stark nachgelassen, aber nicht, weil sie wohl mal grüne Kommunalpolitikerin war, sondern wegen ihrer einseitigen und Information und Propaganda nicht trennenden Berichterstattung. Sie entspricht damit ganz dem Niveau unserer "seriösen Qualitätsmedien" (Schäuble), nur von der anderen Seite, statt es einfach besser zu machen.

Die Formulierung mit dem "Bandera-Besuch" mag man lustig finden, wenn man meint, gefallene Soldaten wären etwas Amüsantes. Ich nenne ihn menschenverachtend. So etwas kann ich einem Kumpel nach dem Motto "Humor ist, wenn man trotzdem lacht", zuflüstern. In öffentlicher Berichterstattung verrät es Hass.

Besonders helle scheint sie auch nicht zu sein. Möglicherweise entsprechen ihre Intelligenz und Empathie ihrem schlichten Gesichtsausdruck.

Sie zeigte mit Kommentierung stolzen Untertons Bilder ukrainischer Gefangener, die, offenbar bereits durchsucht und entwaffnet, in Linie zu mehreren Gliedern dicht anndicht mit gefesselten Händen demütig auf dem Boden knieten, umgeben von russischen Bewaffneten, und bemerkte offenbar gar nicht, dass dies eine Gefangenenmisshandlung darstellt. Für diese demütigende Behandlung gab es keinen erkennenden Grund. Sie hätten dort auch normal angetreten stehen können.

Kolonnen in Marschordnung marschierender Gefangener werden mit erhobenen Händen gezeigt. Von ihnen kann keine Bedrohung mehr ausgehen. Wer so abgeführt wird, wurde entwaffnet. Wie lange sollen sie mit erhobenen Händen marschieren? Bis sie abfallen? Und dann? Werden sie erschossen, wenn sie die Arme nicht mehr hochhalten können? Was soll das? Wenn das aus Propagandazwecken so gezeigt wird, besteht die Propagandaeinheit aus Vollidioten (oder Saboteuren).

Sie berichtete davon, die ukrainischen Kräfte im Asowwerk könnten sich, bis zum 17.4. wohl, ergeben, dann würde ihnen das Leben garantiert werden.
Ja, und wenn sie länger kämpfen, dann werden die überlebenden Gefangenen und Verwundeten ermordet, oder was soll so eine Ansage bedeuten?

Ich erinnere mich auch noch der Festnahme eines ukrainischen Propagandisten, der sich nicht wehrt, aber zu Boden gerungen und verprügelt oder zumindest mehrfach geschlagen wird, eine Szene, wie man sie als Polizeiübergriffe z.B. bei Spaziergängen sah und verurteilt hatte.
All das begleitet sie mit Kommentaren, die mir etwas hämisch erscheinen.
Ich finde das einfach nur primitiv.

Obwohl ich aufgrund meiner Grundüberzeugung "Völkergrenzen sollen Staatsgrenzen sein" in dem Konflikt parteiisch bin, halte ich solche unnötigen Machtdemonstrationen, Demütigungen oder Grausamkeiten auf keiner Seite für gerechtfertigt, auch dann nicht, wenn die andere "damit angefangen hat" oder sogar nachweislich grausamer ist. Dann kann man sie bekämpfen. Der besiegte Feind muss nicht verwöhnt werden, ist aber anständig zu behandeln.
Alles andere ist auch für die eigene Kriegsführung kontraproduktiv: Gefangene werden fliehen, Soldaten sich nicht gefangengeben, Hass und Widerstandswillen werden geschürt, Partisanen erzeugt, Anschläge motiviert. Es ist somit nicht nur verachtenswürdig und unnötig grausam, sondern auch schlichtweg dumm.

+1 kwt

Joe68 @, Dienstag, 19.04.2022, 18:33 vor 1392 Tagen @ Gernot 2949 Views

kwt

JH Kunstler zur aktuellen Situation -Tyrannei und ihr Nutzen

el_mar, Dienstag, 19.04.2022, 19:48 vor 1392 Tagen @ Gernot 3200 Views

Quelle

Der Frühling ist immer krampfhaft, und Neues erwacht zum Leben. Unter jedem toten Blatt rührt sich etwas und sucht nach Licht, das Alte muss dem Neuen weichen, und in gewisser Weise ist die Erde nicht mehr ganz derselbe Ort wie bei der letzten Umdrehung, auch wenn die Szene oberflächlich betrachtet vertraut aussieht. Die Erstarrung des Winters ist zumindest ein kalter Trost, aber die Wärme und die Bewegung des Frühlings erschüttern die Nerven. Unsichtbare Dinge bewegen sich bedrohlich unter uns. Alles ist in der Schwebe und in der Schwebe, und nichts ist geklärt.

Nachdem die westliche Zivilisation ihr neuestes Geschäftsmodell - die hypertrophe Finanzfälschung - in den Sand gesetzt hat, stolpert sie in die blendende neue Realität, dass es echter Dinge bedarf, um eine Wirtschaft zu betreiben, und dass Geld selbst kein adäquater Ersatz für diese Dinge ist. Die Billionen, die angeblich in den Börsenwerten stecken, sind meist nur Wünsche und Versprechen, und wofür? Für mehr Geld, das daraufhin an Wert verliert, so dass wir immer schneller auf einen schwindenden Horizont zusteuern.

Das Ergebnis: eine Welt mit weniger verfügbaren Gütern und viel Geld, das immer wertloser wird, um den Gütern nachzujagen. Es dauert nicht lange, bis die Menschen den Unnutzen beider Zustände erkennen. Die Vorstellung, dass wir dieses Problem mit digitalem Zentralbankgeld lösen können, ist urkomisch. Wenn man sich mit weniger verfügbaren Gütern konfrontiert sieht, führt der Rückgriff auf "Geld", das immer mehr von jeder Beziehung zu den Gütern abstrahiert, nur dazu, dass man sich noch mehr leeren Wünschen und Versprechungen hingibt, obwohl dies genau der Moment ist, in dem man sich weniger hingibt und mehr in Kontakt kommt.

Amerika hat genug davon, sich in Abhängigkeit zu begeben, insbesondere von Figuren und Kräften, die sich unserer Zerstörung verschrieben haben. Dieser Frühling ist der Beginn eines nationalen Lebens mit weniger Zeug, einschließlich, wie es aussieht, Zeug zum Essen. Das wird die Menschen mit Sicherheit mit etwas Realem in Berührung bringen, und dann werden sie natürlich etwas dagegen tun müssen. Eine zentralisierte Kontrolle der Bevölkerung über nachvollziehbares digitales Geld ist das Letzte, was angesichts von Hunger und Verzweiflung helfen wird. Tatsächlich ist das nur eine weitere Reihe von leeren Wünschen und Versprechungen.

Die Realität ist, dass eine zentralisierte Regierung, wie die in Washington DC, immer weniger in der Lage ist, irgendetwas zu kontrollieren - außer dem fabrizierten Vorwand, dass sie die Probleme von weniger Material und verfallendem Geld lösen kann. Die Bundesregierung ist zunehmend ohnmächtig und nicht in der Lage, ihren grundlegenden Verpflichtungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit nachzukommen. Ihr letzter Versuch, etwas zu reparieren, war die Reaktion auf Covid-19, die in dem Fiasko der mRNA-Impfstoffe gipfelte, die jetzt anhängig sind und zu einer erstaunlichen Welle von frühen Todesfällen unter denjenigen führen, die den offensichtlich unehrlichen Versprechungen der Behörden ("sicher und wirksam") aufgesessen sind.

Das ist das Problem mit der Verblendung. Sie verengt das Blickfeld so sehr, dass man nicht sehen kann, was indirekt auf einen zukommt, nämlich: Not und Tod. Das Land befindet sich seit mehr als einem Jahrzehnt in ernsten Schwierigkeiten. Kavalkaden von Fehlentscheidungen - und die anschließende Selbstbelügung über diese Fehlentscheidungen - haben uns weit über den Rand unserer geschätzten Erwartungen geschoben. Ein Ausweg besteht also darin, sich einfach zu weigern, sich von der offiziellen Politik und dem von ihr produzierten Blödsinn abhängig zu machen, der das einzige Produkt ist.

In letzter Zeit sind wir dem Melodrama in der Ukraine verfallen, das größtenteils von Personen und Kräften in unserer eigenen Regierung und zu ihren eigenen Zwecken inszeniert wurde, die verdächtig im Widerspruch zu den tatsächlichen Interessen der Nation stehen (die Nation sind wir, ihre Menschen). Vielleicht verdeutlicht dies die immer größer werdende Kluft zwischen der schlaffen Bestie, zu der die Regierung geworden ist, und den Menschen, die versuchen, ihr Leben und ihr Schicksal unter ihr zu regeln. Keine Lebensmittel für Sie, keine Düngemittel für künftige Lebensmittel für Sie, keine Ersatzteile für Sie, keine Redefreiheit für Sie, keine soziale oder wirtschaftliche Rolle für Sie, keine Gesundheit für Sie und (Achtung, jetzt!) bald kein Leben für Sie.

Kollektiv verrückt zu werden, ist ein Luxus, den wir uns nicht mehr leisten können. Ihr seid auf RussiaGate hereingefallen und es hat euch jahrelang in Atem gehalten. Ihr seid auf den von Adam Schiff inszenierten Telefonanruf zur Amtsenthebung der Ukraine hereingefallen. Sie sind auf die Covid-Angst und die gefährlichen fehlerhaften Impfstoffe hereingefallen, die Ihnen aufgezwungen wurden. Sie sind auf die betrügerische Wahl des leeren Gefäßes namens "Joe Biden" hereingefallen. Fallen Sie nicht auf die Einladung zum Dritten Weltkrieg herein.

Russland meint es ernst in seiner historischen Einflusssphäre. Es geht uns nichts an, und wir machen es für das ukrainische Volk nur noch schlimmer, indem wir mit dem falschen Versprechen unserer Unterstützung so tun, als ginge es uns etwas an. Das Einzige, was uns im Moment an der Ukraine interessiert, ist, dass wir sinnvollen Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts im Wege stehen und verschiedene andere Länder in Europa dazu anstacheln, die Situation zu verschlimmern.


Es war eine gute Ablenkung von allem anderen, was unserem Land entgleitet, einschließlich des Verlusts der Freiheit, des Rechts auf einen Lebensunterhalt, der Notwendigkeit eines legitimen Sinns, des Wertes unseres Geldes, unseres Respekts vor dem Gesetz, der Möglichkeit, unsere Meinung zu sagen, und unserer Pflichten und Verpflichtungen untereinander. Unsere Regierung ist nicht daran interessiert, irgendetwas davon zu unterstützen, und wir können bezweifeln, dass sie es überhaupt noch könnte, selbst wenn sie es wollte. Sie will Sie nur in einem Zustand elender Knechtschaft halten, während sie unsere Nachkommenschaft wegfritiert.

Saludos

el mar

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Don´t let it bring you down, it´s only castles burning - erklärt Sid Smith in diesem Video (englisch, 12 Minuten)

el_mar, Dienstag, 19.04.2022, 20:18 vor 1392 Tagen @ el_mar 2530 Views

bearbeitet von el_mar, Dienstag, 19.04.2022, 20:22

hier

Saludos

Habe keine Zeit fuer lange Antwort jetzt, muss noch Kaese machen, aber alle, die noch ein paar graue ZELLEN ZWISCHEN DEN 0HREN haben , sollten mal aufgeweckt werden

Eleonore ⌂, Dienstag, 19.04.2022, 21:43 vor 1391 Tagen @ el_mar 2820 Views

..Danke fuer den Beitrag

-1 / Wir können froh sein, Leute wie Lipp und Röper vor Ort zu haben, die Kritik halte ich für übezogen

Odysseus @, Dienstag, 19.04.2022, 22:49 vor 1391 Tagen @ Gernot 2476 Views

..... sondern wegen ihrer einseitigen und Information und Propaganda nicht trennenden Berichterstattung. Sie entspricht damit ganz dem Niveau unserer "seriösen Qualitätsmedien" (Schäuble), nur von der anderen Seite, statt es einfach besser zu machen.

Hier erst mal ein Abriss zum Werdegang von Alina Lipp:
https://www.frischesicht.de/author/alipp/

Wie ersichtlich ist, ist sie keine gelernte Journalistin, sondern ihr Lebensweg hat sie dorthin verschlagen, auch weil seit 2014 die bekannte Ignoranz und Einseitigkeit zum Maidan und den Folgen davon in DE bis heute nicht oder völlig einseitig behandelt wurden.
Sie berichtet dass, was sie selbst erlebt und übernimmt Beiträge von anderen Kanälen.
Mit dem, was sie täglich sieht und erleben muss, ist eine völlige Neutralität eine fast unmenschliche Forderung. Zumal sie dies gar nicht explizit für sich reklamiert. Ihr Herz ist sicher stärker mit Krim und Donbass verbunden, als mit dem Westen der Ukraine. Worde sie dorthin oder nach Kiev reisen, wäre es wohl lebensgefährlich für sei. Sie deswegen gleich in den Topf hiesiger Medien zu werfen, ist völlig abwegig. Anstatt sich mit den Berichten auf ihrem Kanal zu befassen, wird gerade in den letzten Tagen ein Schwall von Schmähartikeln
über sie seitens der MSM ergossen:
https://www.google.com/search?q=Alina+Lipp&client=ubuntu&hs=J9H&channel=fs&...

Die Formulierung mit dem "Bandera-Besuch" mag man lustig finden, wenn man meint, gefallene Soldaten wären etwas Amüsantes. Ich nenne ihn menschenverachtend. In öffentlicher Berichterstattung verrät es Hass.

Ich nenne es beissenden Sarkasmus - und den verstehe ich angesichts dessen, was dieses Asow-Pack bereits an unstrittigen und absolut menschenverachtenden, hier ist dies Wort wirklich angebracht, Taten begangen hat.

Besonders helle scheint sie auch nicht zu sein. Möglicherweise entsprechen ihre Intelligenz und Empathie ihrem schlichten Gesichtsausdruck.

Soll ich das wirklich kommentieren? Nein, du sprichst für dich selber, das genügt.


Sie zeigte mit Kommentierung stolzen Untertons

den eben du als solchen empfindest, ich lasse im Krieg die Goldwaage eher in der Vitrine.

Bilder ukrainischer Gefangener, die, offenbar bereits durchsucht und entwaffnet, in Linie zu mehreren Gliedern dicht an dicht mit gefesselten Händen demütig auf dem Boden knieten, umgeben von russischen Bewaffneten, und bemerkte offenbar gar nicht, dass dies eine Gefangenenmisshandlung darstellt. Für diese demütigende Behandlung gab es keinen erkennenden Grund. Sie hätten dort auch normal angetreten stehen können.

Darauf hat sie keinen Einfluss. Aber sie soll dann die Fahne der korrekten Vorgehensweise hoch halten, die im übrigen wo genau geschrieben steht? Vielleicht noch Vorbilder parat von anderen Kriegen, wo das perfekt gelaufen ist?


Kolonnen in Marschordnung marschierender Gefangener werden mit erhobenen Händen gezeigt. Von ihnen kann keine Bedrohung mehr ausgehen. Wer so abgeführt wird, wurde entwaffnet. Wie lange sollen sie mit erhobenen Händen marschieren? Bis sie abfallen? Und dann? Werden sie erschossen, wenn sie die Arme nicht mehr hochhalten können? Was soll das? Wenn das aus Propagandazwecken so gezeigt wird, besteht die Propagandaeinheit aus Vollidioten (oder Saboteuren).

Ich bin auf Kanälen der Ukra-Freunde per Übersetzer unterwegs, aber ich habe bislang noch keine vorbildliche Gefangenenbehandlung finden können, erst recht nicht nach "ISO-Norm". Eher das Gegenteil samt Kommentierungen, die Verachtung eine neue Dimension verleihen.


Sie berichtete davon, die ukrainischen Kräfte im Asowwerk könnten sich, bis zum 17.4. wohl, ergeben, dann würde ihnen das Leben garantiert werden.

Sinngemäß wurde das genau so von den Russen gesagt.

Ja, und wenn sie länger kämpfen, dann werden die überlebenden Gefangenen und Verwundeten ermordet, oder was soll so eine Ansage bedeuten?

Unsinn, wieder etwas, was du dir ausmalst. Kämpfen sie weiter, werden viele im Kampf sterben, auch die Verwundeten, die nicht gehen durften. Gefangene der Russen werden natürlich nicht erschossen, sondern kommen u.a in Gefangenenlager nach Russland.

Obwohl ich aufgrund meiner Grundüberzeugung "Völkergrenzen sollen Staatsgrenzen sein" in dem Konflikt parteiisch bin, halte ich solche unnötigen Machtdemonstrationen, Demütigungen oder Grausamkeiten auf keiner Seite für gerechtfertigt, auch dann nicht, wenn die andere "damit angefangen hat" oder sogar nachweislich grausamer ist. Dann kann man sie bekämpfen. Der besiegte Feind muss nicht verwöhnt werden, ist aber anständig zu behandeln.
Alles andere ist auch für die eigene Kriegsführung kontraproduktiv: Gefangene werden fliehen, Soldaten sich nicht gefangengeben, Hass und Widerstandswillen werden geschürt, Partisanen erzeugt, Anschläge motiviert. Es ist somit nicht nur verachtenswürdig und unnötig grausam, sondern auch schlichtweg dumm.

Ich halte diese Forderung nach dem "korrekten Verhalten" im Krieg für berechtigt, aber mehr als halbwegs korrekt geht völlig an der Realität vorbei und ist Wunschdenken. Deshalb bin ich schon froh, wenn es halbwegs korrekt läuft.

Fass doch deine Kritik, bereinigt um deine Mutmaßungen zu ihr, doch einmal zusammen und schicke sie ihr. Ich denke, sie will ihre Arbeit gern optimieren. Auch zu bedenken: Sie ist keine weitgereiste und erfahrene Kriegsberichterstatterin. Auch solche werden bei zu "unpassender" Beichterstattung im übrigen gern mal von ihren Heimatsendern live abgedreht.
Noch besser: Fahr runter, Flixbus fährt wieder - und begleite sie ein paar Tage, erlebe was sie erlebt und berichte hier im Gelben, so wie du es dir von ihr wünscht. Ob es dir gelingt?

Gruß
Odysseus

Zustimmung, ohne Abstriche von mir,

eastman @, Paltz, Dienstag, 19.04.2022, 23:18 vor 1391 Tagen @ Odysseus 2279 Views

es sind fundierte Eindrücke dessen, was geschieht. Und ob beide Profis der Berichterstattung sind ist mir ehrlich gesagt schei... egal. Sie teilen mit, was sie gesehen haben, und dafür meine Hochachtung.

--
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Ganz meine Meinung, die Beiden riskieren Kopf und Kragen, um uns eine einigermaßen redliche Sicht auf die Ukraine zu verschaffen.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 20.04.2022, 12:22 vor 1391 Tagen @ Odysseus 1894 Views

Das verdient höchste Anerkennung. Ansonsten hätten wir ausschließlich Desinformation.

Gruß,
Naclador

Das hohe Lied der Moral

mabraton @, Mittwoch, 20.04.2022, 10:11 vor 1391 Tagen @ Gernot 2058 Views

Hallo Gernot,

das was Alina Lipp seit über 6 Monaten in Donetsk erlebt bietet jeden Anlass auch mal zynisch zu sein.

Genozid im Donbass? Wie Kiew Zivilisten der Grenzregion terrorisiert

Im Schwäbischen nennen wir Deine Haltung "geraderecht". Die Bedeutung ist, dass man den moralischen Maßstab dort anlegt wo es einem selbst schwerfällt ihn einzuhalten. Ich weiß, das ist ein Vorurteil Dir gegenüber, aber in 90% aller Fälle trifft es zu.

Abgesehen davon, nehme ich Humor, auch wenn er tief schwarz ist, von Kritik aus, wenn ich nicht erkenne, dass er etwas anderes kaschieren soll.

Beste Grüße
mabraton

NTV stellt Vernichtung von einem kleinen Z-Hilfskonvoi als Abwehr eine vordringenden russischen Kolonne dar

Odysseus @, Dienstag, 19.04.2022, 23:19 vor 1391 Tagen @ paranoia 2666 Views

https://t.me/BifFidU/9968

LKW und Privatfahrzeuge mit Hilfsgütern für die Einwohner in Mariupol werden von
Asov-Kämpfern zusammengeschossen, unterstützt durch klare Drohnenaufklärung.
Selbst nachdem keinerlei Widerstand durch die nahezu unbewaffneten Russen/Helfer mehr zu erwarten ist, wird mit Handgranaten nachgesetzt.
Gefangene wollte man eindeutig nicht machen. Das offizielle Asov-Video lässt daran keine Zweifel.

NTV: " Hier sieht man wie eine russische Kolonne vordringen wollte und vom Asow-Regiment gestoppt wurde. Dieser Angriff konnte noch einmal abgewehrt werden".
Erbärmlich.


Gruß Odysseus

Erstes Dorf außerhalb der Region Donezk beschließt einstimmig dieser bei- und aus der alten auszutreten - USAID backt nun für Z

Odysseus @, Dienstag, 19.04.2022, 23:55 vor 1391 Tagen @ Odysseus 2854 Views

Eine kleine, aber vielleicht wegweisende Meldung.
Für mich ist es, nach allem, was vorgefallen ist, undenkbar, dass sich der Osten jemals wieder von Kiev regieren lassen wird. Die Spaltung ist durch den Mißbrauch der Zivilisten durch die ukrainische Armee so tief, dass da für lange Zeit nichts zu kitten ist.

Volks- und Gemeinderat des ehemals süd-ukrainischen Dorfs Rozovka (ca. 3.000 Einwohner) hat einstimmig beschlossen sich aus der ehemals süd-ukrainischen Region Saporozhija herauszulösen und der Volksrepublik Donezk beizutreten.

https://t.me/BifFidU/9994

Etwa 40 km von Mariupol entfernt

https://www.google.com/maps/place/Rosiwka,+Saporischschja,+Ukraine,+70300/@47.5138637,3...

Auch eine Erwähnung wert:
Backautomaten der US-Hilfsorganisation USAID zur Versorgung von Asow, sind unbeschädigt in die Hände des Widerstands gefallen. Nun werden tausende Brote täglich für die Zivilbevölkerung damit gebacken.
https://t.me/BifFidU/9975

Gruß
Odysseus

Werbung