Hallo nereus,
sorry, wenn Du meinst, dass ich abschweife, aber ich versuche auf den Kern, die Ware "Geld" zu kommen. Und die hat halt ein paar praktische Konsequenzen, die man bei einem Herrschaftssystem nicht vermeiden kann.
Ich versuche bei der Diskussion mal eine ganz andere Richtung einzuschlagen.
Falls es Dir möglich ist, sollten wir nicht ständig neue Themen aufmachen, da ich zuerst gerne die alten Differenzen ausgleichen würde, um eine Gesprächsbasis zu haben, auf der man dann aufbauen kann.
Ich mach diese Themen auf, weil ich genau auf eine gemeinsame Basis hinarbeiten möchte. Wir begannen unsere Diskussion in höheren Luftschichten und da ist jede Diskussion schwierig ohne jegliche gemeinsame Basis. Aber ich freue mich über diese Diskussion. Sie hilft uns gemeinsam unsere Gedanken zu sortieren.
Du schreibst: Staatsanleihen haben den Wert des Geldes bis 2019 nicht wirklich verändert, obwohl es sie in einem riesigen Ausmaß gab.
Der Wert des Geldes– ökonomisch gesprochen ist es der Preis - kann in seinem Verhältnis nur zum Gold gemessen werden und nicht zu Staatsanleihen
Ja klar, die Menge des Geldes ist stärker gewachsen als die des Goldes, aber kann es sein, dass die Wirtschaftsleistung der Staaten auch stärker gewachsen ist als die Menge des Goldes?
Gegenüber dem Gold sind alle Währungen mehr oder weniger gefallen.
Beispielgebend hier einmal der US-Dollar.
1786 kostete eine Unze Gold 19,50 US-Dollar.
Zirka 150 Jahre lang änderte sich an diesem Verhältnis nur wenig.
1934 wurde der Preis auf 35 Dollar neu festgelegt.
US BIP 1934 = 67Mrd USD
2022 stehen wir bei etwa 19.60 US-Dollar.
US BIP 2021 = 22.996Mrd USD
1934 . . . . . : . 2021
67Mrd$/35$ . . : 22.996/1.960$
1,9Mrd BIP/$oz : 11,7Mrd BIP/$oz
Quelle: https://www.thebalance.com/us-gdp-by-year-3305543
Die Bewertung von Gold ist eine völlig separate Angelegenheit. Wenn man den Preis einer Unze ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung setzt, ist die Wirtschaftleistung um Faktor 6,1 stärker gestiegen als der Goldpreis.
Seit 90 Jahren geht es also dahin, wobei die entscheidende Verschlechterung mit der Aufgabe der Kreditbremse – der Entkoppelung von US-Dollar und Gold – im Jahr 1971 begann.
Was soll es bringen Gold als Geld zu bezeichnen oder Gold als Maßstab für Geld zu nehmen? Ich verstehe den Sinn dieser Übung nicht, weil er nichts aussagt.
Das westliche Geld hatte trotz der immensen Staatsverschuldung bis 2019 seinen Wert gehalten und der Westen kämpfte mit Deflation, dass heißt fallend Preisen, was auch bedeutet, dass das Geld gegen Waren aufwertet. Wenn Du dafür keine Erklärung findest, dann wirst Du gar nichts verstehen.
Dafür musst Du bitte zunächst erst einmal einen Ausflug machen, um zu verstehen, warum Geld überhaupt so wertvoll ist.
Wenn Du verstanden hast, warum die Haitianer plötzlich Arbeitsleistungen erbringen mussten, ohne als Sklaven gehalten zu werden, dann hast Du verstanden, wie Geld funktioniert.
@Morpheus, wir sollten uns besser an den Ausgangfragen orientieren, die unseren Dissens begründen.
Du stellst dabei auf das ersparte Geld ab, welches über Kredit und Leistungserfüllung in die Welt kam und ich fokussierte auf den Schuldner, der betrügerisch agiert.
Wer wurde denn bitte bisher betrogen? Ich würde sagen, das war einzig und allein die Bevölkerung. Der Staat hat nämlich den Anleihenhalter (und damit den Reichen) jahrzehntelang riesige leistungslose Einkommen zugeschoben. Es passiert immer dasselbe. Herrscher und ihre Freunde saugen die beherrschten Völker aus. Irgendwann ist nichts mehr zu holen und das Spiel fängt von Vorne an.
Aber das kritisierst Du wenn ich Dich richtig verstehe gar nicht. Du findest die Verzinsung richtig, vermute ich.
Dazu brauche ich jetzt keine Weltgeld-Entstehungs-Theorie, weder einen Ausflug nach Haiti oder zu den Sklaven, sondern einfach nur eine simple Antwort auf meine doch recht einfachen Fragen. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Kredit ist Geld (an nichtstaatliche Schuldner) vor der Arbeitsleistung, was nichts anderes ist, als zusätzliche erzwungene Geldnachfrage. Um den Kredit zu bedienen muss ebenfalls geleistet werden, durch den Zins über die Kreditsumme hinaus.
Ja, aber das sind doch jetzt alles Petitessen.
Das steht doch nicht überhaupt nicht zur Debatte.
..
Unser Geld entsteht durch Kreditvergabe.
Ja, und wenn es regnet, wird die Straße naß.
Bester @Morpheus, ich würde gerne etwas voran kommen.
Es gab bis 2008/9 keinen Dollar oder Euro, der nicht über einen nichtstaatlichen Schuldner in den Umlauf gelangt war. Für jeden einzelnen umlaufenden Dollar gab es irgendwo auf der Welt einen Schuldner, der diesen Dollar durch Kreditaufnahme erhalten und dann in den Verkehr gebracht hatte. Zunächst überwiegend Wirtschaftsunternehmen, später auch verstärkt Privatpersonen.
Aha.
Hier einmal ein Blick auf die US-Staatsverschulung.
![[image]](https://bernet.ch/wp_website/wp-content/uploads/2008/11/oeffentlicheverschuldungusa.jpg)
Quelle: https://bernet.ch/blog/2008/11/07/staatschulden-sind-keine-schulden-us-entwicklung-seit...
Was sagt uns das?
Wir haben hier einen Schuldner, der seine Schulden immer weiter aufbläht.
Ja, aber wenn die Schulden und die Wirtschaftsleistung gemeinsam steigen, kann ich da zunächst erst einmal kein Problem erkennen. Es geht sogar gar nicht anders. Wenn eine Firma wächst, müssen i.d.R. auch ihre Betriebsmittel wachsen. Das ist nicht verwerflich, auch beim Staat nicht. Insbesondere wenn die Wirtschaftsleistung stärker wächst als die Verschuldung, was man genauer angucken müsste.
Wo liegt hier die Gefahr?
Bei den Käufern mit dem ersparten Geld oder bei dem mit der schlechten Zahlungsmoral?
Jetzt erzähle mir nicht, es wurde doch bezahlt.
Ja freilich, mit entwertetem Geld und hier beginnt das Problem.
Also ich kann da kein Problem erkennen und die vielen Anleihenhalter konnten da bislang anscheinend auch keine Probleme erkennen, denn sonst hätten sie die Anleihen doch wohl abgestoßen. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass sie von der US-Armee gezwungen wurden Anleihen zu kaufen und zu halten. Aber klär mich gerne auf.
Wenn Du eine Kette betrachtest, reicht es nicht das letzte Glied anzuschauen. Du musst deine Betrachtung am Anfang der Kette starten.
Wozu?
Wenn ich mit einem ersparten Geld eine Ware/Dienstleistung oder ein Wertpapier kaufe, welche nicht das verspricht, womit sie/es beworben wurde, dann ist das Problem nicht mein Geld, sondern das gefakte Leistungsversprechen.
Aber die Daten lagen und liegen doch für alle auf dem Tisch. Und es gibt da keinen Zwang. Jeder Gläubiger macht das aus freien Stücken, oder nicht?
Der Erst-Schuldner, von dem ich stets spreche, ist der, über den das Geld in Umlauf kam.
Ja und, was willst Du damit sagen?
Ich versuche den Unterschied zu erklären, warum wir jetzt plötzlich eine deutlich stärkere Inflation bekommen.
Ich schrieb: Wie sich der Anleihe-Käufer refinanziert, spielt in diesem Fall erst einmal keine Rolle, auch wenn ich diese Beschaffung nicht unter den Tisch fallen lassen will.
Du antwortest:
Doch, nereus, das ist es, was ab 2008/9 den Unterschied macht.
Seit dem beginnt die Inflation und zwar dort, wo das viele leistungslose Geld injiziert wird. Bis 2019 fast ausschließlich in die Finanz-Industrie.
Dort hat es wenige Leute immer reicher gemacht.
Die Inflation gibt es doch schon viel länger.
Von 1960 bis 1970 fiel der Dollar um 25,9 %,
Die Wirtschaftsleistung stieg von 542 auf 1.073 oder 98% oder aufs Jahr 9,8%
Von 1970 bis 1980 fiel der Dollar um 97,8 %.
Die Wirtschaftsleistung stieg von 1.073 auf 2.875 oder 168% oder aufs Jahr 16,8%
Von 1980 bis 1990 fiel der Dollar um 70,8 %.
Die Wirtschaftsleistung stieg von 2.875 auf 5.963 oder 107% oder aufs Jahr 10,7%
Von 1990 bis 2000 fiel der Dollar um 34,4 %.
Die Wirtschaftsleistung stieg von 5.963 auf 10.252 oder 72% oder aufs Jahr 7,2%
Von 2000 bis 2007 fiel der Dollar um 21,0 %.
Die Wirtschaftsleistung stieg von 10.252 auf 14.452 oder 41% oder aufs Jahr 5,9%
Hier gibt es einen Rechner dazu: https://www.laenderdaten.info/Amerika/USA/inflationsraten.php
Quelle s.o.
Oder anders gesehen: Von 1960 bis 2007 fiel der US-Dollar um 591,6 %!
Die Wirtschaftsleistung stieg von 542 auf 14.452 oder 2.566% oder aufs Jahr 54,6%
Oder so betrachtet: Aus 100 Dollar waren 47 Jahre später inflationsbedingt 691,60 Dollar geworden.
Das nennst Du keine Inflation!
Doch, aber wenn sich die Bewertung für alles steigert, auch für die Gehälter und alles andere im Gleichschritt ändern, wo ist dann das Problem. Vor allem solange alle Marktteilnehmer freiwillig mitmachen und ganz ehrlich konnte ich gerade bei den Anlegern 2007 überhaupt gar keine Unzufriedenheit erkennen.
Bei den Arbeitern sah das 2007 schon ganz gewaltig anders aus. Die "Angea.....ten" sitzen doch nicht im Finanzsektor, sonder die sitzen in der Realwirtschaft.
Du suchst meiner Meinung nach an der völlig falschen Stelle nach den Betrogenen. Die die im realen Leben leisten müssen (Arbeiter, Bauern, Handwerker, Niedriglöhner, die zwei Jobs brauchen, kleine Selbständige), die sind am A..... Weil sie konkurrieren mit den Chinesen.
Die, die im Finanzkasino leistungslose Einkommen generieren, weil sie die Leute in der Realwirtschaft schuften lassen, die sind doch fein raus.
Denn jeder Dollar Schulden, ist auf der anderen Seite der Bilanz ein Dollar an Vermögen und darüber freut sich der Gläubiger doch zunächst, oder?
Und jetzt schauen wir uns einmal den Zeitraum von 2007 bis 2022 an.
Hier betrug der Wertverfall des US-Dollar 34,4 %.
Also ich kann beim BIP nur bis 2021:
Die Wirtschaftsleistung stieg von 14.452 auf 22.996 oder 59% oder aufs Jahr 4,2%
Hattest Du nicht behauptet, die Inflation starte erst 2008!
Die Zahlen geben das aber nicht her.
Doch, wenn ich Deinen Wertverfall mit meinem Anstieg ins Verhältnis setze, dann kann ich schon erkennen, dass die Zahlen sich schlechter darstellen.
1960/2007 . 2007/2021
592:2.566 . 34,4:59
333% . . . . 71% höher
Das kann man jetzt auch noch mal mit der Geldmenge machen, die ist noch krasser angewachsen als die Wirtschaftsleistung. Und damit auch die Vermögen der Geld-Halter!
Ja, für Kaufgeld gibt es einen Kreditnehmer, der für die Bedienung des Kredites arbeiten muss. Den gibt es für das NEUE Geld nicht mehr.
Das ist erst einmal nicht falsch, aber daraus darf man nicht schlußfolgern, das das Problem erst mit dem Ankauf der Staatspapiere durch die Notenbanken begann.
Es war immer da, es wurde nur nicht groß thematisiert.
Wie gesagt, für wen war es da? Warum wurden denn die Anleihen bis 2008 alle verkauft und gehalten und auch heute werden Billionen von Dollar-Staatsanleihen ganz freiwillig gehalten. Weil die Leute alle total dumm waren und sind?
Ich sage Dir, bis heute waren die angeschissenen nicht wie Du behauptest die Geldhalter, sondern die Schuldner und die Habenichtse.
Jetzt muss ich einmal fragen: Welches Problem hat der Schuldner?
Der war gut.
ER IST DAS HAUPTPROBLEM!
Er wird alle Zinsen zahlen und die alten Schulden durch neue Schulden bedienen.
Wie stets seit Jahrzehnten.
Warum gibt es JETZT Probleme und warum vorher nicht?
Es gab immer ein Problem, nur war es nicht so offenkundig.
So lange am Markt die Schulden verkauft werden konnten, spielten alle mit.
Erst als die potentiellen Käufer sauertöpfisch am Stand der Staatsanleihen vorbeizogen, ohne zu zugreifen, begann das Problem.
Ja, stimmt.
Es bestand die Gefahr, daß der Schuldner die Grätsche macht.
DAS war das Problem.
Stimmt, langsam sollte man als Geld- oder Anleihenhalter anfangen sich sorgen zu machen. Nämlich genau seit dem Moment als die Inflation anfing. Solange wie die Notenbanken mit der Deflation kämpften, war für die Anleihen und Geldhalter die Welt voll in Ordnung!
Jetzt werden sie versuchen, wie stets bei den Aktien, dumme Klein-Anleger überreden ihnen die Anleihen abzukaufen. Und sie werden die Pensionsfonds der kleinen Leute damit fluten, während sie selbst sich Rohstoffe und russische Werte sichern werden.
Deshalb sinkt die Nachfrage nach Geld. Und wenn die Nachfrage nach Geld sinkt, entsteht die Inflation.
Meine oben erwähnten Zehnjahres-Scheiben zur US-Inflation bestätigen Deine Theorie aber nicht.
Doch, wenn Du die Zahlen nicht so isoliert betrachtest.
Was machen wir denn nun?
Ja, jetzt beginnt ein neues Spiel.
===> Warum die USA untergehen werden
Natürlich wird er den Schuldendienst leisten.
NUR jetzt hat das Geld am was ein Käufer jeder US-Anleihe einmal beim Kauf gezahlt hat, bereits 10% an Wert verloren.
Er bekommt also mit der Auszahlung Dollar, für die er sehr viel weniger kaufen kann, als wenn er sie anderweitige investiert hätte.
Und da die Inflation nicht weniger sondern mehr werden dürfte, wird das Problem ständig schlimmer.
Für den Staat ist das egal bis günstig.
Nur für die Anleger ist das schlecht. Jeder Einzelne sollte sich entschließen den Dollar so schnell wie möglich zu meiden, denn je länger er wartet, desto größer werden die Verluste.
Klar, für den Betrüger ist der Betrug immer vorteilhaft, so lange dieser nicht auffliegt.
Ja, aber bis 2019 war es für die Anleihenhalter noch viel Vorteilhafter. Der Staat, also die Summe der Bürger, waren die angeschissenen. Die Anleihenhalter konnten sich von den Zinseinnahmen ständig mehr reale Waren kaufen. Die Geldvermögen stiegen schneller als die Arbeitseinkommen. Wer wurde also betrogen?
Ich schrieb: Die Krankheit ist das nicht bedienen-wollen der Kredite und den Unwillen die Betrüger aus dem System auszusondern.
Du fragst: Welche Kredite werden nicht bedient?
Welcher Betrüger wird nicht ausgesondert? ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
Hallo! Ist da wer?
Ja, nereus, wer ist da? Wer wurde bisher betrogen?
Meiner Meinung nach die kleine Leute, die Arbeiter und Bauern, die kleinen Angestellten und die Staatsbediensteten der untersten Stufen und der gesamten Dritten Welt. Den Bankern, den Anlegern, den Fondsmanagern denen geht es doch allen bestens, oder etwa nicht.
Nach Deiner Sichtweise müssten diese letztgenannte Kategorie von Leuten doch am Leiden sein. Ich sehe die bis 2020 nur am Feiern. Ständig neue Höchststände bei Aktien, Anleihen und Tiefstpreise für Rohstoffe und Agraprodukte aus der Dritten Welt.
Ja, nominell werden die Kredite bedient, aber real ist es schon immer mit Verlusten verbunden, siehe die obengenannten Inflationsraten.
Aber damals gab’s noch ordentliche Zinsen, so daß der Betrug nicht so auffiel.
Damit ist es jetzt vorbei und deswegen zieren sich auch die Käufer.
Hier breche ich erst einmal ab, weil es eine Endlos-Debatte zu werden droht, wo ständig neue Schlachtfelder eröffnet werden.
Das hilft aber nicht.
Völlig OK Dein Abbruch.
Ich fasse zusammen:
Du behauptest bis 2008/2009 war alles paletti.
Ich halte dagegen, das Problem besteht schon viel länger, wegen des leistungsunwilligen Schuldners.
Ich sage Dir, alles lief bis Mitte 2020 sehr gut für die Geld- und Anleihenhalter.
Du behauptest die Inflation würde erst seit 2008 an Fahrt aufnehmen.
Ja, siehe oben.
Ich halte gegen und sage die Inflationsrate war eher niedrig, da sie von 1970 bis 1990 deutlich höher war.
Das sie jetzt steil ansteigt, müssen wir nicht diskutieren.
Du behauptest, der Hauptproblem-Faktor der Krise ist, der Leistungsunwille der FED.
Ich sage, hier bricht sich nur eine Krise den Weg ins Freie, die schon immer bestand und über den Zeitablauf stärker wurde.
Nein, das ist ein Irrtum, dem ich auch sehr lange aufgesessen bin. Dottore lag eben nicht überall richtig. Man muss einfach die beobachtete Realität mit seiner Theorie in Einklang bringen und nicht an einer Theorie festhalten, die mit der Realität nicht übereinstimmt.
Und wie gesagt: Mein Hauptargument: Bis Mitte 2020 waren die Anleihen- und Geld-Halter super glücklich. Darauf hatte die US-Regierung auch stets geachtet, denn das sind ihre wichtigsten Freunde. Genau das geht jetzt nicht mehr.
Wäre es möglich bei Deiner Antwort nur auf diese 3 Fragen oder besser Unterschiede einzugehen, daß wir wenigstens ein Geländer haben, an dem wir uns beide festhalten können.
Aber diese Kleinigkeit muß ich noch beantworten.
Nein, die USA können niemals Bankrott gehen.
Selbstverständlich können sie das.
Die FED kann alle Schulden in Dollar stets für den Staat bedienen.
Das konnte die Reichsbank auch noch als ein Brot 10 Millionen Papiermark kostete.
.
Ja und nein, denn das gilt nur dort wo sie in Reichsmark verschuldet war. Die USA sind jedoch bisher nur zu 100% in US-Dollar verschuldet.
Nur wird zu diesem Zeitpunkt niemand mehr irgendetwas für einen oder gegen einen solchen Dollar eintauschen. Es gibt dann keinerlei Waren mehr für solche wertlosen Dollar.
Ja eben und das ist dann der Bankrott.
Nein, der Staat ist der einzige, der nicht Bankrott ist. Denn er kann alle seine Schulden stets bedienen. Egal wie viele Nullen hinten dran kommen.
Alle anderen dagegen schon.
Also können die USA nun bankrott gehen oder nicht? ![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Ja, können sie nun? Was meinst Du? ![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Grüße
Morpheus
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