Die NATO belagert Königsberg und den russischen Teil von Ostpreußen, um einen Krieg zu erzwingen. - Nach dem 3. Lesen halte ich diese "Meldung" für Werbung des Autors für seinen Newsletter!

Vatapitta @, Mittwoch, 06.04.2022, 19:47 vor 1405 Tagen 4793 Views

bearbeitet von Vatapitta, Mittwoch, 06.04.2022, 19:54

Mein Kommentar:
Ich bringe es trotzdem, wegen der Konsequenzen für alle. - Die Quelle (nicht zuverlässig)

Der Artikel ist m.E. chaotisch verfasst, ohne Struktur und Aufbau und mit grammatikalischen Fehlern. Die gelieferten Informationen werden regelmäßig durch Kommentare des Autors unterbrochen. Er wirbt seit langem um Mitglieder für sein Informationsangebot, schürt zu dem Zweck Ängste und behauptet über nicht öffentliche Informationen zu verfügen.

Es fehlen die Quellenangaben zu den zitierten Aussagen. Ich nehme diesen Herren nicht ernst.
Allerdings zeigt sein wirrer Vortrag uns eine Möglichkeit auf, mit der die Nato den Konflikt mit Russland leicht eskalieren könnte.

Mit dem 2. Lesen des Artikels habe ich zusammengehörige Sätze zu Abschnitten zusammen gefasst und die Kommentare des Autors kursiv hervorgehoben. So wird das ganze lesbarer.
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Zitat:
"Zwischen Russland und der NATO bricht gerade eine sehr große Krise aus, und zwar geht es um die russische Enklave mit der Hauptstadt Kaliningrad an der Ostsee.

Polen, Lettland, Litauen und Estland haben beschlossen, ihre Landesgrenzen zu Russland und Weißrussland zu schließen. Das isoliert die russische Enklave Kaliningrad und schneidet sie vollständig von Russland ab, weil die direkten Flugverbindungen von Russland nach Kaliningrad aufgrund von Sanktionen unterbrochen wurden.

Dieser Schritt ist für Russland ein Kriegsgrund, was es bereits mehrfach betont hat.

In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass Gorbatschow diese russische Enklave 1991 der BRD für 25 Milliarden Euro (also angesichts heutiger Verschuldungen ein Taschengeld) zum Kauf angeboten.
Kohl war dafür und Genscher sperrte sich, weil er die heutige Agenda schon damals kannte.

Der Kommandeur der litauischen Armee, Generalleutnant Valdemaras Rupshis, warnte Moskau und sagte, dass es einen gemeinsamen Verteidigungsplan zur Verteidigung des Suwalki-Korridors gebe, der nach Kaliningrad führe.

Die russische Enklave Kaliningrad wird also belagert werden, wie es auch schon im April 1945 der Fall gewesen war.

Der Minister für Infrastruktur der Ukraine, Mustafa Nayyem, stellte fest, dass Polen, Lettland, Litauen und Estland die Landkorridore mit Russland und Weißrussland in den nächsten 48 bis 72 Stunden vollständig schließen und damit Moskau vollständig isolieren werden.

„Letzte Woche haben wir offiziell die Schließung von Autobahnen mit Russland und Weißrussland gefordert.
Sie haben auf unseren Aufruf reagiert. Wir warten auf das endgültige Ergebnis“, fügte der ukrainische Minister hinzu.

Die Europäische Union hat nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt.
Daher erfolgt der russische Transport von Gütern nur noch auf der Straße und der Schiene.

„Litauens Entscheidung, die Grenze zu Weißrussland zu schließen, könnte mit dem gewaltsamen Bau eines Korridors nach Kaliningrad enden oder mit der Befreiung Königsbergs durch die Russen.“

Hätte man das vor 4 Wochen geschrieben, wäre es gleich als Verschwörungstheorie bezeichnet worden. In diesem Fall ist jedweder Transportverkehr von und nach Russland über Lettland, Litauen und Estland nicht mehr möglich. Die Entscheidung Litauens, seine Grenze zu Weißrussland zu schließen, wird die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen dem russischen Festland und Kaliningrad infrage stellen.
Die russische Enklave verbindet sich mit der Russischen Föderation über Litauen und Weißrussland.

Es ist möglich, dass das Grenzübertrittverbot für Vilnius durch die Russen zur gewaltsamen Schaffung eines Korridors vom Festland nach Kaliningrad mit allen daraus resultierenden Konsequenzen führen könnte. „Russland wird erneut gezwungen sein, extreme Maßnahmen zu ergreifen, um seine nationalen Interessen und seine territoriale Integrität zu verteidigen“, sagte er.

Litauen und Polen entwickeln bereits einen gemeinsamen Verteidigungsplan für den Suwalki-Korridor. Litauen ist bereit, den Suwalki-Korridor im Falle von Feindseligkeiten zu verteidigen. „Polen und andere Nato-Staaten werden ihnen dabei helfen.“
Dies erklärte der Kommandeur der litauischen Armee, Generalleutnant Valdemaras Rupshis. Denn nur deshalb wird das gemacht!

Der Suwalk-Korridor ist ein strategisch wichtiger 64 km langer Abschnitt der litauisch-polnischen Grenze zwischen Weißrussland und der Region Kaliningrad in Russland.

Vilnius befürchtet, dass Litauen seinen Landkorridor verlieren und zusammen mit Lettland und Estland vollständig vom Rest Europas abgeschnitten sein würde, wenn dieser Korridor durch belarussische oder russische Truppen blockiert wird.
Aus diesem Grund haben Litauen und Polen einen detaillierten Plan zur Verteidigung des Suwalki-Korridors entwickelt, dem zufolge eine gemeinsame polnisch-litauische Truppe zusammengestellt wurde, um russische Truppen bis zum Herannahen einer alliierten Streitmacht zu halten. Diese Kräfte werden aus Lettland, Estland sowie anderen in den baltischen Staaten stationierten NATO-Streitkräften kommen.

Die Bundeswehr will also Ostpreußen zurückholen, welches man zum Schnäppchenpreis hätte einkaufen können.

„Es wurde ein detaillierter Plan erstellt, um die Position, die Manöver, die Feuerunterstützung und die Luftverteidigungselemente der Einheiten zu bestimmen“, sagte Generalleutnant Rupshis.

Wenn Russland entlang des Suwalki-Korridors einen Landkorridor von Weißrussland in die Region Kaliningrad baut, kann Moskau in jede Richtung zuschlagen.

Die Ostsee wird damit auf dem Landweg von Europa abgeschnitten.

Die Litauer deportieren den russischen Botschafter und schließen das Konsulat. Litauen weist den russischen Botschafter aus und schließt auch das Konsulat in Klaipeda. Gleichzeitig gab das Außenministerium des Landes bekannt, dass der litauische Botschafter Russland verlassen wird.

Lettland hat seinerseits angekündigt, das Niveau der diplomatischen Beziehungen mit der Russischen Föderation aufgrund der von den russischen Streitkräften in der Ukraine begangenen Verbrechen zu reduzieren.

Das hatten wir alles schon einmal mit dem gleichen inszenierten Theater und dann hieß es: Seit 6 Uhr wird zurückgeschossen.
Was für einen Bullshit hat in diesem Land in den letzten 77 Jahren eigentlich verzapft?

Der russische Botschafter in Litauen „sollte das Land verlassen“, sagte das litauische Außenministerium in einer Erklärung.
„Litauen steht in voller Solidarität mit der Ukraine und dem ukrainischen Volk, die Opfer der beispiellosen Aggression Russlands sind“, sagte Außenminister Gabriel Lantzbergis in einer Erklärung. „Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den russischen Streitkräften in der Ukraine begangen wurden, werden nicht vergessen“, fügte er hinzu.
Litauen sagte auch, es werde das russische Konsulat in der Hafenstadt Klaipeda schließen und sein Gesandter in Moskau werde „in naher Zukunft zurückkehren“.

Das benachbarte Lettland hat unterdessen erklärt, es werde Schritte in den diplomatischen Beziehungen zu Russland unternehmen, ohne näher darauf einzugehen.
„Angesichts der von den russischen Streitkräften in der Ukraine begangenen Gräueltaten wird Lettland die diplomatischen Beziehungen zur Russischen Föderation verschärfen“, schrieb Außenminister Edgar Rinkevics in einem Twitter-Beitrag.
„Sonderentscheidungen werden bekannt gegeben, sobald die internen Verfahren abgeschlossen sind“, fügte er hinzu.

So sieht also grüne Außenpolitik nach nur wenigen Monaten im Amt aus.
Müssen Sie sich jetzt Sorgen machen?
Ja, denn die haben definitiv nicht mehr alle Latten am Zaun.
Und wie wird das ausgehen?

Wie mein geplanter Kauf eines neuen Ferrari im Jahr 1996, mitten im Medienboom in Köln.
Sie haben mir einfach keinen gegeben, weil ich nicht die richtige Privatadresse hatte.
Das wäre in diesem Fall wohl nicht ganz nicht das Problem, nur haben diese Jungs und Mädels kein Geld in der Tasche.
Wer sagt das denen endlich?

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Fazit:
Nach dem 3. Lesen des Artikels halte ich das Ganze für eine misslungene Werbung für seinen Newsletter und den geschlossenen Abo-Bereich.

Insbesondere halte ich die eingestreuten Zitate aus Politik und vor allem Militär (alle ohne Quellenangabe) für an den Haaren herbeigezogen.

Gruß Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Zugang über die Ostsee ist offen

Joe68 @, Mittwoch, 06.04.2022, 19:56 vor 1405 Tagen @ Vatapitta 3133 Views

Was die Versorgung mit den täglichen Gütern sehr teuer und aufwendig macht.

Die Provokationen gegen die russische Enklave Kaliningrad gehen schon seit Monaten.

Durran @, Mittwoch, 06.04.2022, 20:14 vor 1405 Tagen @ Vatapitta 3152 Views

Darüber hatte ich sogar schon am hier irgendwo berichtet. Auch hier hat Putin insbesondere Litauen gewarnt. Es gab schon vor Ausbruch des Ukraine Konfliktes Meldungen über Versorgungsprobleme im russischen Teil und der Blockade von Transporten aus Weißrussland in das russische Gebiet.

Eine Luftbrücke geht auch nicht mehr wegen der Sperre des Luftraums. Über die Ostsee geht es aber immer noch. Ich hatte auch hier schon eine Konfrontation befürchtet.

Ich denke, es handelt sich bei deinem Bericht nicht um Werbung sondern um die Realität.

Der Witz: Der Westen, insbesondere die baltischen Staaten hatten diese Exklave schon vor dem Einmarsch sanktioniert

Manuel H. @, Mittwoch, 06.04.2022, 20:30 vor 1405 Tagen @ Durran 2931 Views

Es ist also keineswegs so, Russland marschierte grundlos in die Ukraine ein und erst daraufhin wehrte sich der Westen, im Gegenteil

-offensichtlich mehr als 25 Biokampflabore in der Urkraine mit finstersten Giftplänen gegen ethnische Russen.
-seit 8 Jahren Krieg gegen ethnische Russen an der Grenze Russlands
-Nato Berater in der ganzen Ukraine zum Kampf gegen Russen
-Ausbildungcamps zur Bewaffnung und zum Training sowohl der regulären Streitkräfte als auch der russenhassenden Asow Verbände
-Ankündigung, zusammen mit der Nato die russische Krim zu erobern
-Zusammen mit den baltischen Winzstaaten Erwürgung der russischen Exklave Königsberg.

Nur der Raub aller ausländischen Vermögen Russlands kam später.
Jetzt werden gerade international alle kriegsverhindernden Gesprächsmöglichkeiten zwischen Russland und dem vereinten Westen abgeschafft, die Anzahl der ausgewiesenen Diplomaten ist im dreistelligen Bereich.

Ob man den Westen noch davon abbringen kann, den WK3 in aller Konsequenz loszutreten?

Das Gespräch ist zwar von 2020, ich halte es aber für sehr aktuell. Eine knappe Analyse des "Geschäftsmodells" hinter den "Ereignissen".

Olivia @, Donnerstag, 07.04.2022, 00:01 vor 1404 Tagen @ Manuel H. 2391 Views

bearbeitet von Olivia, Donnerstag, 07.04.2022, 00:34

Etwas "Hintergrund" zum Werdegang von Gates (engagiertes, naives, empathiefreies Kid, das vor den Karren gespannt wurde - ähnliches Vorgehen bei Zuckerberg etc. - Schätze bei uns in der Regierung ein ähnliches Muster).

Primitiv ausgedrückt, das "geplante Finanzsystem" wird über den "Gesundheitspaß" laufen..... Und nicht, dass jemand denkt, die kurze "Laufzeit" der Impfungen sei ein Versehen....

https://www.bitchute.com/video/xI_JvEbEEHc/

Und dieser Aufsatz zum "Thema" wurde 2013 publiziert.

Biosecurity and Politics....
https://d-dean.medium.com/biosecurity-and-politics-giorgio-agamben-396f9ab3b6f4

--
For entertainment purposes only.

Antwort aus Königsberg

mabraton @, Mittwoch, 06.04.2022, 20:23 vor 1405 Tagen @ Vatapitta 4923 Views

bearbeitet von mabraton, Mittwoch, 06.04.2022, 20:27

Hallo Vatapitta,

klar, dass man in diese Richtung eskaliert liegt natürlich auf der Hand.
Es fällt auf, dass der Artikel sich mehrfach wiederholt. In der Realität sind die Grenzen offen. Die Polen machen wie üblich dicke Backen und ließen die Tage ein befreundetes russisches Paar mit israelischem Pass, die von Polen aus nach Israel fliegen wollten, nicht einreisen. An der östlichen Grenze zu Litauen verzögert sich die Frachtabwicklung seit Wochen.
Die Umstände machen sich aktuell kaum im Warenangebot und in den Preisen bemerkbar. Zu Kriegsbeginn sind die Preise, speziell für Frischwaren, kurzzeitig stark gestiegen. In der Zwischenzeit sind sie wieder zurückgegangen.

Ich bin der Meinung, dass die politische Blase in den uns umgebenden NATO-Staaten die Hosen voll hat weil sie jetzt genau wissen, dass die Spaß-Phase im Scharmützel mit Russland beendet ist. Da sitzt Gemüse, dass sich nur deswegen wie King Kong aufführt weil sie von den USA militärisch aufgepumpt und Material in den A. geschoben bekommen. Die Polen sind sicher die Kühnsten und am ehesten versucht die Dose der Pandora zu öffnen.

Der Flugroute nach St.Petersburg geht schon eine Weile über die Ostsee. Eine Anbindung über Fähren besteht auch. Sollten die Landgrenzen zu gehen, wird es sicher enger. Aber es wird funktionieren.

Fazit, momentan gibt es keinen Grund zur Panik, trotz West-Propaganda am Anschlag.
Wir harren der Dinge die da kommen.

Beste Grüße
mabraton

Danke! Als es in der Ukraine kritisch wurde, haben die besser Informierten in Scharen das Land verlassen. - Das wäre ein definitives Warnsignal, das man Ernst nehmen sollte. - ohne Text

Vatapitta @, Mittwoch, 06.04.2022, 20:42 vor 1405 Tagen @ mabraton 3568 Views

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Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

erinnert mich an Tschernobyl

Manuel H. @, Mittwoch, 06.04.2022, 21:40 vor 1404 Tagen @ Vatapitta 3481 Views

Die Zeitungen meldeten tapfer, dass
A) die Werte der Radioaktivität ständig sinken würden
B) Experten sich absolut sicher wären, dass den Menschen keine AKUTE Lebensgefahr drohe.

Mir war klar, wenn ich den Fallout nicht will, sollte ich nicht vielleicht besser das Land verlassen und mich dorthin begeben, wo er nicht niedergeht?

Nur ist es dann zu spät. Auf die Idee kommen dann auch andere. Flug buchen? Alles ausgebucht. Witzigerweise flohen viele seinerzeit auf die Kanaren, die dann eine Woche später höheren Fallout hatten als der Schwarzwald.

Dann fiel mir auf, ich hab die gesamte Familie hier. Im Stich lassen? Denen war ja klar, dass es überhaupt kein Problem mit Tschernobyl gab, schließlich hatte die Obrigkeit erklärt, dass keine AKUTE Lebensgefahr drohe.

Und was sollte ich meinen damals 30 Angestellten erzählen? Was meinen Kunden? Wer kümmert sich um den Laden? Was ist mit den Krediten und laufenden Verpflichtungen?

Als alleinstehender Rentner mit Wohnmobil ok. Als Student, der das Semester sowieso blau machen will, ok. Aber schon als Arbeitsloser mit Residenzpflicht und ohne Geld wird das schon schwer. Als Arbeitender im Hamsterrad doch unmöglich.

Nicht jeder ist ein Oligarch, packt 10 Millionen US-Dollar Bargeld in die Tasche und setzt sich in seinen Porsche SUV
Und selbst die werden u.U. auf der Reise illegal ausgeraubt oder legal ausgeraubt, liefern alles irgendeinem westlichen Zoll aus, der das dann als Schlag gegen Putin auf seine Fahne heftet.

Du meinst, Russland verlassen?

mabraton @, Mittwoch, 06.04.2022, 21:48 vor 1404 Tagen @ Vatapitta 3719 Views

Hallo Vatapitta,

die Jüngeren sind versucht Russland zu verlassen. Ich bin gespannt wie viele wieder zurückkommen.
Es sind nicht wenige die sich hier in den letzten Jahren Wohnungen gekauft haben. In den letzten 2-3 Jahren mit Faktor 2-3 Wertsteigerung.
Abgewogene Entscheidungen können die gar nicht treffen. Die haben nicht im Ansatz die Informationen und verstehen die Zusammenhänge die hier am Werke sind.

Beste Grüße
mabraton

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