Ich fand den Kotau von A. Netrebko einfach nur erbärmlich.
Bei ihrem Bekanntheitsgrad hätte sie sich zurückhalten müssen. Der Feind liebt den Verrat, aber nicht den Verräter. Durch den Verrat hat sie es sich nun mit beiden Seiten verdorben.
Sie hat im Leben schon alles erreicht und sicher auch ein dickes Bankkonto, von dem sie sehr gut bis ans Ende ihres Daseins leben kann.
Sie hätte zur Heldin werden können, indem sie dem verlogenen Westen den Mittelfinger gezeigt hätte und so dem russischen Volk gezeigt hätte, eine Russin ist standhaft und lässt sich nicht erpressen. Im Zweifelsfall steht eine Russin zu ihrem Volk. Ein Russin lässt sich nicht instrumentalisieren und steht nicht um ihrer Karriere Willen im Büßerhemd vor Canossa.
Eine aufrechte Russin lässt sich nicht erniedrigen, sondern packt erhobenen Hauptes ihre Koffer und kehrt wieder ins Land ihrer Ahnen zurück. Man hätte ihr den roten Teppich ausgerollt.
So ist sie ab jetzt ein gebrochener Mensch und kann sich nicht mehr im Spiegel anschauen. Sie weiß, dass ihre Ahnen mit Verachtung auf sie blicken, denn sie hat ihre Familie entehrt. Das war's mit ihrer Karriere. Gott wird ihren Fehltritt nicht ungesühnt lassen.
Das waren so meine zwei Cents.
Gruß Plancius
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER