Kein Frackinggas, die Amis sollen ihren Scheixx behalten.

FredMeyer, Mitten in der Karibik, Samstag, 02.04.2022, 09:13 (vor 1412 Tagen) @ DT3018 Views

Das alls wäre schon mal ein gute Ansatz.

Klar wird der Preis runter gehen, aber man muß halt dafür sorgen, daß Hanf in den USA verboten bleibt. Dann heißt es in Zukunft: Frackinggas gegen Gras!

Aber wir beziehen seit den 60ern Erdgas aus Russland. Damals hieß das Gebilde noch UdSSR, nur für den Fall, dass sich einige nicht daran erinneren sollten. Da waren die politischen Verhältnisse noch halbwegs in Ordnung, wenn auch nicht nach unserem westlichen Geschmack - aber der Ami durfte sich eigentlich nur westwärts des Zaunes bewegen. Da gab's wenigsten noch Anlässe für hübsche Filme mit Sean Connery, wie Liebesgrüße aus Moskau.

Wobei das Fracking eigentlich nicht das Schlimmste an sich ist, wenn's von den Grünen nicht so hochgespielt würde. Das LNG entsteht schließlich nicht auf natürliche Weise und erfordert etwa 1/4 des Energieeinsatzes, was den Overall-Wirkungsgrad schon mal drastisch verschlechtert. Und die Änderung des Aggregatzustandes von flüssig in gasförmig erfordert noch einen weiteren Energieeinsatz, LNG eignet sich daher eher in industriellen Anlagen, bei denen die industrielle Abwärme für diesen Prozess genutzt werden kann. LNG kann daher nicht direkt in das Ferngasnetz eingespeist werden. LNG ist aus meiner Sicht die schlechteste Lösung überhaupt. Als der olle Trump mit dieser spinnerten Idee um die Ecke kam, hab' ich mir schon gedacht, dass das nicht funktionieren kann. Und wenn, dann nur zu sensationellen Kosten, die auf dem Markt nicht konkurenzfähig sind.

Schon seit Jahren sind US-Beamte in Europa unterwegs, um zu erkunden, ob der Erdgasbezug ganz oder teilweise durch LNG ersetzt werden kann. Jetzt wird ein Schuh daraus, indem man "Putin" in diese Lage gelotst hat, einen Krieg vom Zaun zu brechen - der böse Putin.

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Fred


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