Frage: Handwerk

stocksorcerer @, Donnerstag, 31.03.2022, 07:15 vor 1410 Tagen 4646 Views

Hallo in die Runde,

ich habe ein ganz persönliches Anliegen. Meine 16 Jahre alte Tochter absolviert gerade die zweijährige Höhere Handelsschule, die sie kommendes Jahr abschließen wird, macht gerade ein zweiwöchiges Praktikum in einem Baumarkt und kriegt viel positives Feedback für ihr Engagement.

Sie würde sich als Berufsziel gerne in Richtung Innenarchitektur orientieren, wobei nicht klar ist, ob sie als Lehrberuf "Assistentin Innenarchitektur" ins Auge fassen will oder ob es das volle Programm mit Studium an einer Fachhochschule sein soll. Ich fürchte, sie hat noch ein recht "jugendliches" Berufsbild, weil Einrichten ihr Spaß macht. Und wir würden gerne sehen, dass sie zügig in die Berufspraxis kommt mit Blick auf die Lage in Europa.

Wir, die Eltern, haben das Gefühl, dass sie von ihrem Naturell, ihren Vorlieben und eben auch für die Zukunft bedarfsorientiert vielleicht eher in Richtung klassische Handwerksberufe gehen sollte und probieren ihr vorsichtig Alternativen aufzuzeigen ohne ihr ihren Wunsch offensiv ausreden zu wollen. Schließlich soll es für ihren Beruf in ein paar Jahren auch tatsächlich einen Markt geben. Wir wollen sie aber auch nicht ausbremsen mit unseren "Zukunftsängsten". Und im Bereich Handwerk habe ich gerade mal NULL Ahnung.

Jetzt haben wir natürlich alle keine Glaskugel, aber ich frage trotzdem mal:

Mit welchem Handwerk würdet ihr liebäugeln, wenn ihr an unserer Stelle wäret, das in ihre bisher vorherrschende Orientierung später vielleicht ausbaubar sein könnte?

Ich weiß, das ist alles gerade etwas schräg, aber ich brauche da wohl ein Brainstorming mit Leuten, die Erfahrungen im Handwerk haben.

Danke für jede Anregung.

Lieben Gruß
stocksorcerer

Handwerk ist immer gut.

Durran @, Donnerstag, 31.03.2022, 07:44 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 3383 Views

Da die Mehrheit heute ein Studium absolviert, statt einer klassischen Lehre, sind ja gut gebildete Jugendliche im Handwerk eher die Ausnahme. Und werden natürlich auch entsprechend gesucht.

Vorteil heute ist, dass der Titel Handwerksmeister einen Hochschulzugang ohne Abitur ermöglicht.
Das ging zu meiner Zeit leider noch nicht, womit mir der Studienweg wegen fehlendem Abitur nicht möglich war. Jetzt könnte ich, bin aber irgendwie zu alt.

Also es würde sich für deine Tochter anbieten den Beruf des Raumausstatters zu erlernen. Hier kann man sehr kreativ sein und lernt sehr umfangreiche handwerkliche Fähigkeiten. Tapezieren, Gardinen, Farbgestaltung, Möbelherstellung, Sonnenschutz, Sichtschutz, sehr vielseitig alles.

Man könnte im dualen Ausbildungssystem das Abitur machen. Dann hätte sie mit 19 sowohl einen Berufsabschluss als auch Abitur. Dann könnte man Textilgestaltung, Innenarchitektur oder sowas in die Richtung studieren.

Oder nach einer Lehre macht man den Handwerksmeister und später noch einen Betriebswirt.

Leute mit Berufsabschluss und anschließenden Studium in der passenden Fachrichtung sind allein schon wegen ihrer Praxiserfahrung sehr gesucht und entsprechend selten.

Breite Aufstellung anstreben

cross @, Donnerstag, 31.03.2022, 08:12 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 3389 Views

Hallo Stocksorcerer

Als Tragwerksplaner habe ich auch mit Architekten und Innenarchitekten zu tun.

Diesen Berufsgruppen fällt es sehr schwer sich auf der Baustelle zu bewegen. Das ist traurig, aber auch der Ausbildung geschuldet.
Meine älteste hatte vor ein paar Jahren die Ambitionen Architektur zu studieren. Das habe ich ihr ausgeredet. Ihre persönlichen Fähigkeiten sind Physik und Mathematik. Daher kam aus meiner Sicht der Dinge nur ein Beruf in Frage der dies auch beinhaltet. Sie hat Bauingenieurwesen studiert und hat gemerkt das dies ihren Fähigkeiten und Neigungen entgegen kommt. Der Beruf ist sehr breit gefächert.
Daher ist derzeit das Thema die zukünftige spezielle Ausrichtung. - Mal schauen.

Architektur
Bei der Ausbildung ist sehr viel Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen gefragt. Zudem nimmt ein großer Teil die Bauordnung und Gesetzestexte in Anspruch.

Ausrichtung als Innenarchitekt
Breite Ausrichtung und Auffächerung würde ich anstreben.
Als handwerkliche Grundlage kann eine Ausbildung als Schreiner / Modelbauer sinnvoll sein. Die Architekten müssen während des Studiums sehr viele Modelle bauen. Daher ist es für das Studium hinter her von Vorteil eine solche Ausbildung zu haben. Wenn man keine Kreativität hat, sollte man sich das nicht antuen.
Die Arbeit am Computer sollte man als Innenarchitekt nicht unterschätzen. Heute wird sehr viel am Rechner gearbeitet, Die Programme sind 3 - D und mit allem möglichen Schnickschnack zur Animation ausgestattet.
Eine Baustelle kriegen dabei nur wenige zu Gesicht.
Bei der Ausrichtung würde ich zudem den Modelbau mit 3 D Druckern nicht aus dem Auge verlieren. Es werden demnächst viele Teile des täglichen Lebens aus den 3- D Druckern entwachsen. Auch dort ist Kreativität und Vorstellungsvermögen gefragt. Ein ungeheurer Wachstumsmarkt.

Viel Spass bei den Diskussionen…..

Trockenbau brummt...Gas, Wasser, Scheixxe ist auch sehr gefragt, will aber aus gutem Grund keiner machen...

XERXES @, Donnerstag, 31.03.2022, 08:57 vor 1410 Tagen @ cross 3115 Views

Ersteres vor allem was Altbaudecken und Büroumgestaltung angeht. Bedarf auch viel Kreativität...[[top]]

Zweites ist verbunden mit viel Schlepperei und Feuchtigkeit. Hinzu kommt, dass Heizungsbau extrem anspruchsvoll ist...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Elterliche Einflussnahme

Echo @, Donnerstag, 31.03.2022, 09:02 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 2901 Views

bearbeitet von Echo, Donnerstag, 31.03.2022, 09:11

Ich halte es nicht unbedingt für sinnvoll zu viel Einfluss zu nehmen. Wir können weder die Zukunft voraussagen, noch sollte man über andere Menschen bestimmen. Es ist sogar gut möglich dass man später in eine Schiene rutscht die man so gar nie erwartet hätte, entweder weil man sich mit 16 selber noch nicht so genau kennt, Interessen sich ändern, oder weil sich irgendeine Gelegenheit auftut. Das klassische berufsbild (1 Lehre und dann lebenslang im selben Betrieb) ist heute nicht mehr so attraktiv. Gehaltserhöhungen erreicht man sowieso nur noch durch Job hopping. Manchen liegt langfristig auch die Selbständigkeit besser. Und das richtige Geld verdient man durch Bullshitjobs, Spekulation und Unternehmertum, nicht durch Arbeit.

Den Vorteil den Handwerker haben ist hauptsächlich die Möglichkeit zur Schwarzarbeit und dass man am Ende des Tages sieht was man geschafft hat. Ansonsten wird man eher schlecht behandelt und hat eher bei widrigen Bedingungen zu arbeiten, außer natürlich in der Industrie. Immerhin werden Handwerker heute und auch in Zukunft gebraucht werden und ich mache Elektrik und Co grundsätzlich gerne. Aber nicht 24/7 und auch nicht als ausgebeuteter Angestellter (nicht nur geizige Chefs sondern auch der Staat knapst kräftig ab). Und wenns ums Geld geht sind andere Berufsbilder attraktiver.

Eine Musterlösung gibt es nicht! Der Sinn des Lebens ist auch nicht die Arbeit. Doch Arbeitszeit ist Lebenszeit, also sucht euch die Kollegen und Arbeitsumgebungen gut aus! Ein Wechsel ist jederzeit möglich, erfordert manchmal Mut. Wer wirklich was drauf hat findet sowieso immer genug zu tun. Auch ohne Zeugnisse. Vielleicht erstmal ein Sprungbrett schaffen, z.B. durch duales Studium oder Praktika. Von dort aus kann man sich neu orientieren.

Innenarchitekt ist nicht zu empfehlen

mh-ing @, Donnerstag, 31.03.2022, 09:45 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 2994 Views

Ich kenne viele, die das studiert haben, jetzt irgendwelche sonstigen Jobs ausüben, selten aber das, was studiert wurde.
Handwerk ist vernünftig, da man damit viel anfangen kann, mit entsprechenden Noten über zus. Techniker/Meisterausbildung dann auch später studieren kann. Nur:
Es ist ein harter Weg, man braucht viel länger. Wenn man dieses Ziel hätte, später akademisch zu sein, sollte man Fachoberschule und dann Studium gleich angehen, ist schneller und kürzer.
Als Frau muss man einen Beruf finden, der Familie/Kinder zulässt. Handwerksberufe sind hier eher weniger geeignet.

Meine Empfehlung: Bauingenieur oder Architekt avisieren. Da ist viel in Teilzeit möglich, Berufschancen sind extrem gut. Die Behauptung, dass Handwerker später die besseren Architekten und Ingenieure sind kann ich nicht bestätigen. Es hängt viel mehr davon ab, dass man sich als Teil des Baugeschehens sieht, in Achtung und auch Demut die anderen Leistungen anerkennt. Ich für meinen Teil bin dankbar, im Büro mit häufigem Außeneinsatz tätig sein zu können, ohne aber täglich in Kälte oder Hitze mit schwerer Arbeit zu tun zu haben. Viel Abwechslung, ständig neue Dinge, viel Herausforderung. Mehr kann man von seinem Beruf nicht erwarten.
Ach ja, bin Bauingenieur und mache Statik, Brandschutz, Gesamtplanung, Gebäudesanierung, Gutachten.... Als Bauingenieur mit Schwerpunkt Statik ist die Grundlage einfach dafür sehr gut. Architekten werden das nie so machen können, können dafür schöner malen und nicht umsetzbare Projekte entwickeln.

Jedoch, wer auswandern im Blick hat, der sollte das genauer prüfen.

Cross hat schon eine gute Richtung benannt

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Donnerstag, 31.03.2022, 10:02 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 2746 Views

Modellschreiner (heute: technischer Modellbauer, dann mit Fachrichtung Anschauung)
Tischler/Schreiner (hier geht´s dann mehr ums Holz)
Drechsler (Drechsler)

Alle drei Berufe schärfen den Blick auf Formen und beinhalten ein hohes Maß an Gefühl für Material und Einsatzmöglichkeiten. Das wären m.E. gute Grundlagen für eine weitere Qualifikation in Richtung Innenarchitektur.

Ganz was anderes wäre aber z. Bsp. auch: Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Hier mit Schwerpunkt Bühnenbau, Film/Fernsehen als Ausstatter o.ä.

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule

Eleonore ⌂, Donnerstag, 31.03.2022, 11:32 vor 1410 Tagen @ der_Chris 2282 Views

Nachdem Kinderkrippe und Kindergarten neu erfunden wurden, waere das doch der logische naechste Schritt?
UTP = Unterrichtstag in der Produktion ab Klasse acht.Unser Meister in der Rechliner Schiffswerft hat jedem ein Stueck Stahl in die Hand gedrueckt und eine Feile...... In der 10. Klasse haben wir dann Wettbewerbe gemacht, werden laengsten Span an der Drehbank abdrehen kann....
Es ist so wichtig, dass Kinder auch in praktischen Fertigkeiten geschult werden, die auch im taeglichen Leben sinnvoll sind. Beispiel- ich kann mir mein eigenes Waschpulver mischen, ohne Enzyme, Seife(sehr gute) herstellen, Brot backen ohne gekaufte Hefe..... Das alles sollen Kinder lernen.
Erst dann werden aus versponnenen Ideen konkrete Vorhaben.
Ja, was ich noch als sehr wichtig sehe, schickt die Kinder in die Welt, sie sollen sich umsehen, andere Zusammenleben erleben. Das habe ich durch meine Workawayer gelernt.

das ein Frage-Antwort-Spiel

mannmithut, Donnerstag, 31.03.2022, 10:57 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 2507 Views

Habe 5 Minuten Zeit und möchte, da ich diese Gespräche mit meinen Kindern damals auch geführt habe, mal hier was beitragen.
Denke mal, wenn Vattern hier ist, ist das Kind ebenfalls nicht auf den Kopf gefallen….

Eigentlich ist das ein Frage-Antwort-Spiel (Reihenfolge ist wichtig):

Soll der Job nur zum Vergnügen sein und Geld für das Leben ist reichlich vorhanden ?
(Ja, solche Menschen gibt es wirklich)
Oder soll der Job das Leben, Familie, Eigenheim finanzieren?
Bei a: mach nen Quatschstudium. Irgendwas mit gefährdete Tieren untersuchen. Oder was mit Kunst.
Bei b: Lehre machen oder besser noch, wenn Abitur vorhanden ist, ein Duales.Studium.

Gehalt:?
Obiges-a: Diese Frage ist egal. Wir können hier das beenden.
Obiges-b: Das Anfangsjahresgehalt sollte in jedem Fall über 33k sein.
Nicht weniger. Kann man alles g**geln:
Anfangsgehalt Industriedesigner z.B.

Ein Nachbarsjunge macht momentan den Zerspanungstechniker in der Industrie. Er bekommt im ersten Lehrjahr knapp über 12k(!) im Jahr und das Anfangsgehalt liegt hier in der Gegend bei so einem Betrieb, bei ca. 45k. Dürfte sich im Laufe von 10-15 Jahren dann auf ca. 65k steigern. Je nach Spezifikation auch wesentlich mehr. Bei 75k und ‚kein.Teamleiter‘ ist dann aber meist Schluss.
Die sitzen meist nur noch am Rechner, und die 400.000€-Maschine im Erdgeschoss macht den Rest.

Also – Liste machen, was einem für Berufe einfallen, und dann mal Gehalt (immer im Durchschnitt und Gegend) mal in eine Excel packen.

Jetzt zu den Fähigkeiten/Wünschen?
Kreativität im Job ausleben: ernsthaft?
Du machst das, was der Kunde will Punkt aus. Das hat nichts mit Kreativität zu tun. Zu viel HGTV geschaut ? Bullshit! (Den eigentlichen Job machen dort auch nur die mexikanischen Spezialisten).

Arbeitsfeld: Kannst Du nen Schraubenschlüssel halten oder tipperst Du lieber den ganzen Tag in Excel? Damit wählst Du doch deinen Bereich aus.

Wenn Du was mit Deinen Händen arbeiten willst, mach Werkstoffprüfer, Schweißer, Mechatroniker, Fertigungstechniker, Verfahrenstechniker…
Weißt Du eigentlich was ein Schweißer in der Lebensmittelproduktion verdient? Das ist der Hammer. Oder Kühlanlagentechniker.
Bei uns werden händeringend die oben genannten Leute gesucht. Die Firmen werben sich gegenseitig die Fachleute ab. Wieso sind da so wenig Mädchen in diesen Jobs ????

Wenn Du lieber mit dem Bildschirm arbeitest, mach doch den Industriedesigner, chemisch-technischen Angestellten, bio-technischen-Angestellten (‚Labor-Maus‘). Oder halt die Kauffrau!!

Finger lässt Du bitte von: Arzthelferin, irgendwas im Zoo, Einzelhandel, Frisöse.
Das sind wichtige Jobs! Aber das wimmelt dort nur so von Halbtagskräften, die jedes noch so geringe Gehalt nehmen.

Industrie oder Privatkunden? Du willst mit Privatkunden arbeiten? Innenarchitekt? Okeeeey.
Aber - Deine Vorschläge sind eh immer zu teuer. Das wird nur ein Kunde von 50 akzeptieren. Und der verarscht Dich und hält die Zahlung zurück, weil eine Silikonbahn nicht 1000% perfekt ist.

In Anbetracht der sich ‚ausufernden‘ Wirtschaftskraft ist der Beruf des Innenarchitekten genau das richtige. Gartenarchitekt ist auch top. (bitte - das ist Ironie).
Lass den Quatsch.
Alle unsere Handwerker, lassen sich hier in der Gegend das Material immer vom Kunden vorher bezahlen. Also richtig Vorkasse. Sonst machen die keinen Handschlag. Die Zeiten sind viel zu hart.

Im eigentlichen Handwerk, also was die meisten Menschen darunter verstehen (Fliesenleger, Gas.Wasser.Sch****, Dachdecker, Fleischer …).
Dort verdienst Du als Angestellter mal ganz gut, mal total mies. Je nach Firma und Gegend.
Wirklich über die Runden kommst Du aber damit, wenn Du Leute für Dich arbeiten lässt oder mit‚Samstag bei Freunden hilfst‘.
Dh. z.B. als Trockenbauer: Du machst die Kundenabwicklung und zwei rumänische Selbstständige erledigen den Job.
Das ist am Ende nichts anderes als Sozialbetrug und Du bist nicht besser als eine Hermes-Transport.Firma die 20 ‚Selbständige mit Ihren privaten Transportern‘ rum schickst. Aber dann klappt das mit dem Gehalt.
Oder Du arbeitest halt als Dachdeckermeister, verdienst ordentlich, zerstörst aber deinen Körper.

Noch nen Tip wegen HGTV: was immer gut läuft, aber tatsächlich Geschick, mit Geld rechnen können und ‚sich kreativ Ausleben‘ zu tun hat:
Kauf nen altes Haus, renovier das selber(!) durch und vermiete oder verticker das.
Und wenn es funktioniert, ein zweites mal machen, dann ein ….
[[zwinker]]
mannmithut

dem kann ich nur zustimmen

Dieter @, Donnerstag, 31.03.2022, 14:11 vor 1410 Tagen @ mannmithut 2134 Views

Noch nen Tip wegen HGTV: was immer gut läuft, aber tatsächlich Geschick, mit Geld rechnen können und ‚sich kreativ Ausleben‘ zu tun hat:
Kauf nen altes Haus, renovier das selber(!) durch und vermiete oder verticker das.
Und wenn es funktioniert, ein zweites mal machen, dann ein ….

Vorab: obiges ist natürlich ein Hinweis, wie man (entspr. Anlagen und Erfahrung vorausgesetzt) sehr viel Vermögen aufbauen kann, sogar ohne den Staat sonderlich dabei zu beteiligen. Kleine Verbesserung: Erst nach 10 Jahren verkaufen, vorher vermieten.

Aber zum Ursprungsthema: Meines Erachtens ist das wichtigste herauszufinden, wo die pers. Anlagen liegen?
In welchen Bereichen sind die Fähigkeiten überdurchschnittlich (z.B. Kreativität, Organisationsvermögen, handwerkl. Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, Auffassungsgabe, Fleiß)?, woran hat man besonders Freude? Ist eigenverantwortliches Handeln für die Zufriedenheit wichtig oder ist man zufriedener wenn andere die Richtung vorgeben und selbst wenig zu verantworten hat?

Der Rest ergibt sich dann automatisch. Man wird immer Erfolg bzw. Zufriedenheit haben, wenn man den pers. Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend sein Berufsleben gestaltet. Nur das Herausfinden des wahren Ichs ist mitunter die schwierige Disziplin.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Hallo stocksorcerer, ich drücke als FirmenInhaber im

Garderegiment, Donnerstag, 31.03.2022, 14:01 vor 1410 Tagen @ stocksorcerer 2782 Views

BaunebenGewerbe meinen KühneSenf auch noch zu dem Thema aus!

Da ich weder Deine Tochter noch die Umstände beurteilen kann, als Rat nur so viel!

Unterstütze Ihren Wunsch un d versuche, daß sie eine praxisbezogene Ausbildung macht.
Techniker, jeglicher Lehrberuf mit HandArbeit.

Ich habe viele Kontakte zu GFs und oder BaustellenLeitern im hamburger Großraum.

Benötigt und sehr gut bezahlt wird quasi mittlerweise A L L E S!
Sie kann nach Ihren Vorlieben gehen, man sollte aber auf eine Ausbildung mit mehr Praxis als Theorie setzen.

Stukadieren kann sie als Draufsatteln dann immer noch!

Viel Glück Euch!

GR

Vielen lieben Dank für die zahlreichen Tipps

stocksorcerer @, Freitag, 01.04.2022, 04:54 vor 1409 Tagen @ stocksorcerer 1645 Views

Wir werden uns am Wochenende mit der Tochter zusammensetzen und dann mal sehen, wie sie die Ideen und Beschreibungen für sich bewertet. Jedenfalls war das eine sehr große Hilfe.

Lieben Gruß
stocksorcerer

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