Grundsätzliche Überlegung zum Thema Macht in einem Staat...

Andudu, Montag, 28.03.2022, 10:48 vor 1558 Tagen 3689 Views

bearbeitet von Andudu, Montag, 28.03.2022, 11:17

...ich komme gerade darauf, weil Eleonore unten geschrieben hatte:
"jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient hat"

Das ist natürlich Quatsch. Ich habe viel darüber nachgedacht und die letzten Jahre waren auch für mich extrem lehrreich (Taurec und Co dürften sich bestätigt sehen). Vermutlich stehen alle meine Erkenntnisse in schlauen Büchern, aber ich beobachte und analysiere gern selbst, denn allzu oft führt einschlägige Lektüre direkt in Denkfallen oder zu Fehlschlüssen.

Was ist die Basis von Macht (egal in welchem System)? Ich sehe da drei etwa gleichstarke Grundsäulen (und jede Menge kleinere Stützsäulen):

1) Massenmedien (Manipulation und Propaganda, Agendasetting und Framing)

2) Geheimdienste (Manipulation und Subversion, false flags und Feindunterwanderung, Informationsbeschaffung)

3) Militär/Polizei (rohe Gewalt, Waffeneinsatz, Kontrolle und Regeldurchsetzung)

Sie sind Entsprechungen der grundsätzlichen menschlichen Kontroll-Praktiken, die wir auch im Alltag erleben: Informationsvorsprung, Lüge, Intrige, Gewalt

Nur in gut organisierten Autokratien sind alle 3 Säulen in der Hand einer Partei/Person und streng kontrolliert, normalerweise findet ein ständiger subtiler Kampf diverser Netzwerke, um die einflussreichen Posten dort, statt.

Die drei Säulen sind etwa gleich stark, es ist wie beim Spiel "Stein, Schere, Papier", jede Säule kann die anderen schlagen, ist aber auch selbst ständig bedroht. Das Militär könnte z.B. die Kontrolle übernehmen und die Massenmedien und Dienste säubern, die Dienste wiederrum können Medien und Militär unterwandern, die Massenmedien können ihrerseits gegen Dienste und Militär aufwiegeln und eine Schwächung und Säuberung derselben erreichen.

Warum sind es die "Grundsäulen" der Macht, warum zähle ich z.B. Politik, Justiz und Bildungssystem nur als zusätzliche Stützsäulen?

Ganz einfach: jede der zusätzlichen Stützsäulen funktioniert nur, wenn die Grundsäulen sozusagen mitspielen. Kein Politiker kann sinnvolle Politik machen, wenn (fast) alle Massenmedien dagegen schießen (siehe Trump), er wird weit hinter den Möglichkeiten zurückbleiben und höchstwahrscheinlich nicht wieder gewählt. Sind auch noch die Geheimdienste dagegen, sabotieren Entscheidungen, sorgen für neue Körperöffnungen beim Präsidenten usw. wird es noch schwieriger, schlägt sich gar Militär und Polizeiapparat auf die Gegenseite, ist normalerweise Schicht im Schacht.

Selbiges gilt z.B. auch für Bildung und Justiz. Richter entscheiden sehr ungern gegen den Zeitgeist (das können wir bereits wieder beobachten) der "Zeitgeist" wird aber von den Massenmedien gemacht. Es ist auch ziemlich egal, was in den Lehrbüchern steht, wenn die Lehrer dem nicht mehr folgen, weil massenmedial längst das Gegenteil kolportiert wird. usw.

Was fällt bei dieser Betrachtung auf? Richtig! Das Volk fehlt! Der Grund ist ganz einfach: in keinem System (auch nicht in den angeblich "demokratischen") spielt es eine nennenswerte Rolle, die über Zulieferer und Schwungelement hinausgeht. Die Bevölkerung ist zwar produktiver und funktionaler, wenn sie einigermaßen satt ist, aber nicht einmal das ist Voraussetzung, auch hungrig kann sie sehr nützlich sein.

Es gibt natürlich immer wieder zivilgesellschaftliche Störfaktoren, in eher direkten Demokratien (Schweiz) mehr, als in anderen Systemen, deshalb blockieren die einflussreichen Netzwerke Entwicklungen in diese Richtung, aber letzten Endes ist auch die Schweiz sicher unter Kontrolle und kann nicht allzu weit vom Weg abweichen. Schon deshalb, weil das Volk die hier geschilderten Zusammenhänge gar nicht kennt und daher auch nicht aushebeln kann. Es ist im festen Glauben verfangen, sein eigenes Schicksal bestimmmen zu können (nichts könnte falscher sein) und bekommt täglich entsprechend den Kopf gewaschen.

Eine Masse an Menschen lässt sich mit Hilfe von Diensten und Massenmedien absolut sicher lenken, weil (ich halte das für eine feste Konstante) etwa 60% der Menschen unpolitisch sind, sei es aufgrund von mangelndem Intellekt, gerade aktueller persönlicher Lebenssituation, geringer Lebenserfahrung, fehlendem Interesse oder was auch immer. Mit denen können die Macht-Netzwerke arbeiten, denn diese Leute hinterfragen Propaganda und false flags nicht, wollen sie meist auch gar nicht, weil es ein Wohlgefühl bedeutet, mit der Masse synchron zu sein.

Das Internet hatte die Dominanz der Propaganda ein bisschen aufgebrochen, aber es beschränkte sich lange Zeit auf junge Leute und gerät zunehmend unter massive Zensur (und alternative Medien unter Verleumdung). Die Macht-Netzwerke haben sogar ihren eigenen Internetmob aufgebaut, allein indem sie die Dümmsten mit moralischer Empörung lenken. Damit schaffen sie es mittlerweile sogar, einen Teil der normalen Bevölkerung für Kontrolle und Zensur einzuspannen! Denunzianten gab es immer, aber mit dem Handy und Twitter geht es viel leichter und die Belohnung ist nicht mehr Geld, sondern Likes, bezahlt wird mit Wohlgefühl.

Mit anderen Worten: wenn wir wählen gehen, dann wählen wir (überwiegend), was wir wählen sollen! Man kann der Bevölkerung auch nicht vorwerfen, was und wie sie im Durchschnitt ist. Würden wir das tun, wären wir in derselben Denkfalle wie die Kommunisten, mit ihren Umerziehungsprogrammen. Wir sind halt wie wir sind, man kann einzelne Leute aufwecken, aber niemals alle.

Das klingt alles böse dystopisch und resigniert. Aber so sieht m.E. die beobachtbare Realität aus.


Kann es ein System geben, welches tatsächlich demokratisch funktioniert? Ich schätze schon, man müsste die typischen menschlichen Schwächen mitdenken und ihnen bewusst entgegenwirken. Keine einfache Sache, aber vielleicht machbar. Der erste Schritt ist allerdings erstmal, sie zu verstehen und Lösungen auszuarbeiten. Umsetzen ließe sich sowas allerdings nur nach einem Zusammenbruch. Die regierenden psychopathischen Netzwerke übertreiben manchmal und ein System fliegt aus der Kurve, was dann u.U. ein kleines Zeitfenster öffnet. Die richtige Person, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, kann dann evtl. entsprechende Weichen stellen, die einige Jahrzehnte funktionieren (bis sie wieder unterwandert und ausgehebelt sind). Aber sowas dürfte wie ein Lottogewinn sein, ich gehe nicht davon aus, dass ich derartiges noch erlebe...

Mit der Judikative sollte es anfangen

stocksorcerer @, Montag, 28.03.2022, 12:39 vor 1558 Tagen @ Andudu 2823 Views

bearbeitet von stocksorcerer, Montag, 28.03.2022, 12:43

Die AfD hatte da eine praktikable Lösung eingebracht, die natürlich als Unsinn verworfen wurde von allen anderen. Dass nämlich die Juristen innerhalb der Gerichte rein fachlich unter sich die Richter des BVerfG wählen sollten, das würde einen beträchtlichen Teil politischer Willkür ausbremsen, was echt nötig wäre.

Nur eine von vielen Ideen.

Gruß
stocksorcerer

P.S.:...und die Weisungsgebundenheit der Staatsanwälte von der Legislative muss natürlich dringend weg.

Gustave LeBon, Psychologie der Massen

re-aktionaer @, Montag, 28.03.2022, 13:14 vor 1558 Tagen @ Andudu 3149 Views

Hatte das Vergnügen dieses Büchlein während dem Lockdown zu lesen. Geschrieben um 1890, exerziert es alle Verhaltensweisen und Manipulationmethoden durch, die wir zur Zeit erleben. Die desillusionierenden Thesen und deren gleichzeitige Bestätigung in der Realität haben meinen Glauben an die Möglichkeit, etwas mit rationalen Argumenten und Wahrheiten zu verändern, nachhaltig zerstört.
Die Masse der Menschen bildet - unabhängig vom Bildungsstand - ihre Ansichten nur durch Emotion und Repetition. Die Impfung wirkt, Diversität ist immer gut, usw... die Methoden dieses Büchleins finden spätestens seit erscheinen Anwendung, wahrscheinlich schon länger. Die Idee diese Massenpsychologischen Mechanismen zu ignorieren halte ich für töricht. Auf den Punkt gebracht: Es wird erst besser, wenn derjenige, der der Masse ins Hirn scheisst, es tatsächlich gut mit dieser meint.

Viel wichtiger als die Frage nach der Macht in einem Staate wäre es, erst einmal das Ei zu finden, aus dem der Vogel, äh, der Staat, geschlüpft ist.

Mephistopheles, Montag, 28.03.2022, 13:24 vor 1558 Tagen @ Andudu 2863 Views

Vielleicht erübrigt sich dann der Rest deiner Frage.

Gruß Mephistopheles

Dich wichtigste Säule hast Du vergessen.

Weiner, Montag, 28.03.2022, 13:28 vor 1558 Tagen @ Andudu 3157 Views

Hallo Andudu,

vielleicht ist, im Bilde gesprochen, was ich meine auch nur das Fundament, auf dem die anderen Säulen überhaupt erst stehen können.

Grundlegend für einen Staat ist die informelle Bereitschaft des so gennanten Staatsvolkes, sich zu unterwerfen und die Regeln des Staates zu befolgen.

Diese Bereitschaft setzt sich wiederum aus verschiedenen Komponenten zusammen: Bequemlichkeit, Desinteresse, gewohnheitsmäßige Beschäftigung mit wichtigeren Themen als Staat und Politik: zB. Futter suchen, Schlafplatz herrichten, Kinder zeugen und (groß-)ziehen, Palavern und Kommentieren (das Wetter und die Politik, u.a. auf dem Gelben Forum ...).

Wenn Du die Anzahl der Menschen, die in den von Dir genannten Säulen tätig sind (Beamten, öffentlicher Dienst etc .), mit der Gesamtzahl der Bevölkerung vergleichst, dann könnten die paar Leute niemals den Staat aufrechterhalten, wenn die Gesamtbevölkerung geschlossen dagegen wäre. Es gibt nur wenige Ausnahmen von Terror-Regimen, die i.d.R. eben nur lokal und nur befristet funktionieren (vielleicht max. 3 Generationen lang).

Deshalb: der unausgesprochene, stillschweigende aber tätige Konsens ist die fundamentale Macht im Staate bzw. des Staates.

In der Regel erwartet das Volk eine so genannte "Ordnung", die den einigermaßen reibungslosen Ablauf des Alltags sicherstellt, damit die Futtersuche und die anderen geliebten Tätigkeiten einigermaßen akzeptabel durchgeführt werden können. Wenn der Staat das nicht mehr gewährleistet (wobei das Volk einiges hinnehmen kann), dann wird es kritisch für ihn. Tatsächlich errichtet das Volk diese Ordnung aber weitgehend selbst, indem es sich an elementare Regeln des Zusammenlebens hält, die ebenso informell tradiert werden (früher sagte man: die gute Sitte) bzw. sich in Gruppen per "de-ut-des" allgemein bewähren und als Lebenserfahrung schnell ergeben.

Der Staat ist eigentlich ein Dienstleister, er organisiert das Leben für das Volk. Darin liegt seine eigentliche Macht. Die von Dir genannten Säulen sind nur die schnelle Eingreiftruppe, die dann tätig wird, wenn das System in Gefahr kommt - oder wenn es in eine neue Richtung getriggert werden soll. (Herde auf neue Weideplätze oder zum Schlachthof treiben).

Sofern in einem Bildungssystem Konformität mit dem System vermittelt wird, finde ich es (nach dem oben Gesagten) wesentlich wichtiger als die Polizei oder das Militär, vielleicht sogar wichtiger als die Medien, die natürlich ins selbe Horn stoßen und die Arbeit des Bildungssystems unterstützen, fortsetzen und abrunden. Vor allem sind die Medien für die Durchsetzung neuer Themen da (Richtungsänderungen).

Gefahr droht, wenn das Futter nicht mehr bereitgestellt werden kann. Und Gefahr droht, wenn Einzelne oder Gruppen sich nicht mehr an die üblichen Regelen halten, d.h. kriminell werden. Das könnten sichtbare(!) Ungleichverteilungen in Einkommen oder Vermögen sein - oder echte, speziell die organisierte Kriminalität.

Wenn ich schon schreibe: es jat mich jemand auf Christian Kreiss aufmerksam gemacht. Weiß nicht, ob der schon hier verlinkt und bewertet wurde. Das folgende Interview habe ich etwa eine Stunde lang angehört (danach ist es mir zu persönlich geworden). Es werden zentrale Themen der Gegenwart berührt, gebündelt und m.E. richtig bewertet. Vielleicht lässt es sich neben anderer Arbeit nebenher mit anhören.

https://www.youtube.com/watch?v=4V_OaJ4ynJU

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Krei%C3%9F
(siehe u.a. Buch Mephisto-Prinzip)


MfG, Weiner

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

zur kontrollierten Sprengung Europas und seines Mittelstandes (wird im Interview angesprochen):

Im Augenblick ist Europa eine Melkkuh für die USA. Es kann jederzeit zum Stellvertreter im Krieg der USA gegen Russland werden. In keinem Fall darf es, wenn man es nicht halten könnte, in vollem Funktionszustand in die Hände von Russland (und China) fallen. Dann runiert und zerstört man es besser vorher, bevor so was passiert ...

Verkohlt, Geschrödert und Zermerkelt - das kommt dabei raus.

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Montag, 28.03.2022, 13:33 vor 1558 Tagen @ Andudu 3310 Views

...ich komme gerade darauf, weil Eleonore unten geschrieben hatte:
"jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient hat"

Das ist natürlich Quatsch.

Nö, isses nich!

Wenn sich ein Volk verdummen lässt, die Neugierde aufgibt und mit Vollkaskomentalität durch das beste Deutschland aller Zeiten kurvt, dann kommt genau das dabei raus:

"Die Regierung, die es verdient hat!"

Ich würde gerne noch viiiieeel deutlicher schreiben, belasse es aber bei einem Anriss.

Das Volk hat sich sukzessive seiner Identität berauben lassen und ist offensichtlich (noch) nicht willens, sich diese wieder anzueignen. Alles was es dazu braucht, findet sich (noch) im Baumarkt in der Abteilung für Holz und Holzbearbeitung.

Solange wikipedia Probleme löst (und was sich nicht lösen lässt, ist dann auch kein Problem), der Lehrer nicht mit Eltern, sondern mit Rechtsanwälten den Elternsprechtag abwickelt, solange in Universitäten die dritte Scheisshaustür eingebaut wird, solange Mitarbeiter Human Ressources sind, solange es Stadtteile gibt, in die keine Polizei mehr fährt und solange sich ein Volk es gefallen lässt, dass das Z ein böser Buchstabe ist, solange Panzerluken an den Schwangerschaftsbauch angepasst werden, solange tanzen die Mäuse in Berlin, weil sie wissen, dass die Katze tief und fest schläft.

Jetzt sind wir an dem Punkt, wo der Volltrottel von Vollidioten in den Ar... gef... wird, bis er aufwacht. Und das wird die Welt des Schmerzes.

Schreib ne 0 auf!, oder akzeptiere die Regierung, die du für deinen Tiefschlaf verdient hast, du PENNER! (damit bis nicht du gemeint...)

Ob dieses widerwärtige Pack die letzten sind, die noch Tanzen dürfen?
...auf unserer Nase?

Meine Mitbürger, die ich um mich herum sehe, haben diese Regierung nicht nur verdient, DIE sind Ihnen sogar jeden Pfennig wert.

Na dann

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Der letzte Satz ist am Interessantesten

Plancius @, Montag, 28.03.2022, 13:42 vor 1558 Tagen @ re-aktionaer 2943 Views

Auf den Punkt gebracht: Es wird erst besser, wenn derjenige, der der Masse ins Hirn scheisst, es tatsächlich gut mit dieser meint.

Das ist wirklich der springende Punkt und auch die letztendlich große Frage:
Welche Mechanismen müssen installiert werden, damit der Machthaber es gut mit der Masse meinen kann.

Oder anders herum:
Warum dreht sich die Menschheit seit Jahrtausenden im Kreise? Es stecken solch große Möglichkeiten im Menschen, aber wir werden immer wieder zurückgeworfen. Auch die Masse ist fähig, Gutes zu tun, wenn sie angeleitet wird, Gutes zu tun.

Es gibt ja die Theorie, dass sich immer Psychopathen durchsetzen und an die Macht kommen. Weil sie bei gleichen Fähigkeiten immer ein Ass im Ärmel haben. Sie sind empathie- und damit skrupellos. Es gibt dazu auch ein Werk "Ponerologie des Bösen".

Wenn man der Theorie mit den Psychopathen Glauben schenkt, braucht man auch nach keinen Weltenherrschern, Außerirdischen, geheimen Zirkeln o.ä. zu suchen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Dann folgt die Gesellschaft, wie sie sich uns bietet, ihren eigenen zwangsläufigen Gesetzen.

Mag sein, dass sich auch Psychopathen in Netzwerken, wie Freimaurer, Illuminaten usw. zusammenschließen. Vielleicht ist es auch Bedingung, ein Psychopath zu sein, um überhaupt in ein solches Netzwerk aufgenommen zu werden. Man liest da ja von Gerüchten über die abstrusesten Initiationsrituale, die ich hier nicht näher benennen möchte. Zu sowas wären auch nur empathielose Psychopathen fähig. Wenn aber ein jeder von denen empathielos ist, dann dürfte aber auch innerhalb eines solchen Netzwerkes niemand einem anderen trauen und ein solches Netzwerk wäre damit wiederum sehr zerbrechlich.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Du hast nicht bedacht wie 'unser' Staat nach 1945 entstanden ist.....

ottoasta @, Montag, 28.03.2022, 14:13 vor 1558 Tagen @ der_Chris 3088 Views

.....da kamen einige alte Politiker zusammen und formulierten ein sogenanntes Grundgesetz; so, dass es den Allierten passte.

Es wurde also die

Demokratie eingeführt. Soweit so gut, aber schon damals wurden die passenden Klüngel gegründet. Stichwort: Adenauer!

Was folgte im laufe der Zeit, nachdem sich etliche 'Geschscheidschwäzer' diverse Posten in den Parteien angeeignet haben, die

Ochlokratie (Pöbelherrschaft). Es durfte ja jeder noch so Dumme wählen!

Das haben aber nun einige ganz Schlaue bemerkt und sich gesagt:
Da gibt es doch die dummen Wähler, warum sollen wir arbeiten wo doch unsere studierten Geschwätzwissenschaften uns geradezu dazu aufrufen in die Politik zu gehen. So entstand unsere jetzige

Ineptokratie. Und da ist wie üblich der malochende Bürger und Steuerzahler wieder der Dumme! Und merkt es nicht mal, dank Verdummungs TV!

Anmerkung zur Ineptokratie:

Ineptokratie – eine Herrschaftsfom, worin die Unfaehigsten von den Unproduktivsten gewaehlt werden, wobei die Mitglieder der Gesellschaft, die sich selbst am wenigsten selber erhalten oder gar Erfolg haben koennen, mit Guetern und Dinestleistungen belohnt werden, die aus konfisziertem Wohlstand einer schwindenden Anzahl der Werte Schaffenden bezahlt werden.

So, nun weisst du es was wir heute haben. Viel Vergnügen für die nächsten Jahre!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Das Ei ist doch schon längst gefunden!

Weiner, Montag, 28.03.2022, 14:35 vor 1558 Tagen @ Mephistopheles 2861 Views

Das Ei ist, wie in parallelen Beiträgen bereits gesagt, der PSYCHOPATH.

Also derjenige, der bereit ist, seinen Mitmenschen Gewalt anzutun (anstatt mit ihnen zu kooperieren oder gar ihnen zu helfen). Der sie belügt und betrügt, mit kunstvoller Rede und intelligenter Intrige sie aufeinander hetzt, bis sie sich gegenseitig totschlagen.

Der siegreiche Psychopath und die von ihm aufgehetzte Bande unterwirft sich dann ein Dorf, einen Stamm, eine Region, ein Land, einen Kontinent, die Welt. Die Ordnung, die er dabei errichtet, das ist der Staat. Geht so, seit 6000 Jahren, und die jungen Psychopathen lernen von den alten Psychopathen.

Brauchst Du noch weitere Erklärungen?

Ja, natürlich...

Andudu, Montag, 28.03.2022, 15:32 vor 1558 Tagen @ stocksorcerer 2558 Views

...aber die Dämonisierung der AfD ist bereits Ausdruck der massenmedialen Macht und auch der Grund, weshalb diese zu wenig gewählt wird.

Man müsste zuerst eine der Machtsäulen unter Kontrolle bringen, am besten die Geheimdienste, weil diese sowohl Militär, wie auch Massenmedien unterwandern können. Eine langsame Strategie, aber die Unblutigste, leider auch die schwierigste, weil die Dienste halt nicht transparent sind und auch nur dann gut finanziert, wenn sie den Zielen des Zeitgeistes folgen, also den Macht-Netzwerken der Massenmedien (und damit indirekt auch der Politik) wenigstens vorgaukeln, in ihrem Sinne zu arbeiten.

Ja, Danke, las ich tatsächlich vor längerer Zeit schon. Empfehlenswert...

Andudu, Montag, 28.03.2022, 15:36 vor 1558 Tagen @ re-aktionaer 2550 Views

...in diesem Zusammenhang ist wohl auch Bernays "Propaganda". Beide behandeln zumindest Teilaspekte, von dem, was ich geschrieben habe.

Es ist trotzdem nicht sinnlos andere zu überzeugen, man ändert auch damit was, es ist nur viel langwieriger und wirkungsloser, als man sich wünschen würde, aber zum Erhalt einer minimalen Opposition sehr notwendig!

Das stimmt...

Andudu, Montag, 28.03.2022, 15:41 vor 1558 Tagen @ Plancius 2571 Views

bearbeitet von Andudu, Montag, 28.03.2022, 15:49

Wenn aber ein jeder von denen empathielos ist, dann dürfte aber auch innerhalb eines solchen Netzwerkes niemand einem anderen trauen und ein solches Netzwerk wäre damit wiederum sehr zerbrechlich.

Unter anderem dazu dürften die Initiationsrituale dienen, sie korrumpieren und sichern damit die ganze Machtstruktur ab.

Gerüchten zufolge besteht das Aufnahmeritual bei Skulls and Bones (?) darin, in einem Sarg zu onanieren und dabei die intimsten Verfehlungen auszuplaudern. Keine Ahnung ob es stimmt, aber sowas würde natürlich zusammenschweißen. Auch die ganzen okkulten Rituale dienen der Synchronisation und sicherlich auch der Einschüchterung. Von mißbrauchten und getöteten Kindern wollen wir gar nicht erst anfangen.

Abweichler dürfen damit rechnen, nicht lange am Leben zu bleiben und da das jeder von denen weiß (und freiwillig mitgemacht hat), halten die alle brav den Mund. Macht ihn doch mal jemand auf, erfährt man nichts davon oder glaubt es nicht...

Davon abgesehen sehen die sich selbst in einer Art Machtposition (mit mehr Recht, als wir), auch wenn Agenda und Konsens vermutlich wieder nur von höchsten Hierarchieebenen formuliert werden (siehe z.B. Bilderberger-Treffen).

Das ist für mich eben keine Säule...

Andudu, Montag, 28.03.2022, 16:14 vor 1558 Tagen @ Weiner 2575 Views

bearbeitet von Andudu, Montag, 28.03.2022, 16:23

Deshalb: der unausgesprochene, stillschweigende aber tätige Konsens ist die fundamentale Macht im Staate bzw. des Staates.

...sondern eine statistisch-gesetzmäßige Randbedingung, die sich eben aus der Unzulänglichkeit der menschlichen Natur und den Überlebenszwängen (Fortpflanzung und Nahrungsbeschaffung) automatisch ergibt. Darüber zu klagen, macht keinen Sinn, ebensowenig wie Vorwürfe oder Appelle. Es handelt sich um eine Gesetzmäßigkeit, die man zur Erlangung und Erhaltung der Macht lediglich kennen sollte.

Der Staat ist eigentlich ein Dienstleister, er organisiert das Leben für das Volk. Darin liegt seine eigentliche Macht. Die von Dir genannten Säulen sind nur die schnelle Eingreiftruppe, die dann tätig wird, wenn das System in Gefahr kommt - oder wenn es in eine neue Richtung getriggert werden soll. (Herde auf neue Weideplätze oder zum Schlachthof treiben).

Ich mag schon das Wort "Staat" nicht, was und wer soll das sein?

Die Macht geht zuvorderst von den Netzwerken der Machtsäulen aus, die ich beschrieben habe. Sie lenken das, was du "Staat" nennst und nutzen das Volk für ihre Zwecke. Dass sie es dafür i.d.R. erhalten und sich kümmern müssen, ergibt sich automatisch, hat aber durch die Globalisierung im Einzelfall stark an Bedeutung verloren.

Oder konkret am Beispiel: Medien, Dienste und Militär (und damit auch die Politik) in der Ukraine sind von transatlantikhörigen (weil abhängigen) Netzwerken gesteuert, die ohne Not auch für untergeordnete geostrategische Ziele der USA die ukr. Bevölkerung zu belügen und zu opfern bereit sind.


Sofern in einem Bildungssystem Konformität mit dem System vermittelt wird, finde ich es (nach dem oben Gesagten) wesentlich wichtiger als die Polizei oder das Militär, vielleicht sogar wichtiger als die Medien, die natürlich ins selbe Horn stoßen und die Arbeit des Bildungssystems unterstützen, fortsetzen und abrunden. Vor allem sind die Medien für die Durchsetzung neuer Themen da (Richtungsänderungen).

Die Bildung hat die Absicht langfristig bestimmte Sichtweisen zu zementieren. Aber sie ist letztlich ausgeliefert. Wenn die Massenmedien einen anderen Zeitgeist ausrufen, wird man die Lehrbuchinhalte zuerst einfach entsprechend framen ("früher dachte man mal es ist so und so") und über kurz oder lang wird man selbige einfach umschreiben. Damit erreicht man zwar nicht mehr die alten Leute, aber die spielen eben so gut wie keine Rolle, sind schlimmstenfalls mal Störfaktor.

Oder konkret am Beispiel: wenn ich heute lauthals meine Verbundenheit mit Russland kundtue, verliere ich u.U. meinen Job und bekomme ein Strafverfahren, im schlimmsten Fall wird mir (wie den russischen Oligarchen) illegal das Vermögen "eingefroren", alles mit Deckung der Massenmedien und Geheimdienste und im Sinne des Militärs. Bestrafe einen, erziehe hunderte... Ähnlich war es auch schon, wenn man seine Zweifel am Corona-Narrativ kundtat. Es spielt keine Rolle, was einzelne von uns denken, da sichergestellt ist, dass die Mehrheit der Propaganda glaubt und nie selbst denkt.


Gefahr droht, wenn das Futter nicht mehr bereitgestellt werden kann.

Teilweise, mit ausreichend Gewalt und Kontrolle kann man auch diesen Zustand sehr lange durchhalten. Siehe Mao oder Nordkorea.

Und Gefahr droht, wenn Einzelne oder Gruppen sich nicht mehr an die üblichen Regelen halten, d.h. kriminell werden. Das könnten sichtbare(!) Ungleichverteilungen in Einkommen oder Vermögen sein - oder echte, speziell die organisierte Kriminalität.

Gefahr droht durch konkurrierende Netzwerke, die organisierte Kriminalität würde ich dazu zählen, wobei deren politische Interessen i.d.R. überschaubar sind und ihre Eliten ins bestehende System assimiliert werden können, wie es in vielen Dritt-Welt-Ländern geschieht. Der Übergang ist sowieso fließend und höchstens am Geschäftsbereich festzumachen...

Du irrst dich...

Andudu, Montag, 28.03.2022, 16:37 vor 1558 Tagen @ der_Chris 2832 Views

bearbeitet von Andudu, Montag, 28.03.2022, 16:43

Wenn sich ein Volk verdummen lässt, die Neugierde aufgibt und mit Vollkaskomentalität durch das beste Deutschland aller Zeiten kurvt, dann kommt genau das dabei raus:

...alle Bevölkerungen überall auf der Welt funktionieren in diesem Punkt ähnlich. Du hast eine desinteressierte Mehrheit, die man nahezu beliebig instrumentalisieren kann. Wie sie instrumentalisiert wird, hängt lediglich von den Machtsäulen ab.

Dein Gemecker ändert daran gar nichts! Ich höre den Protest seit 30 Jahren ununterbrochen zu den verschiedensten Themen, du kannst mir glauben: es handelt sich um eine Konstante, lediglich die Themen wechseln. Jugendliche haben z.B. von Natur aus wenig Lebenserfahrung und sind beeinflussbarer, dumme Leute denken generell nicht gern und nehmen Feindbilder gern an usw.

Das Volk hat sich sukzessive seiner Identität berauben lassen und ist offensichtlich (noch) nicht willens, sich diese wieder anzueignen. Alles was es dazu braucht, findet sich (noch) im Baumarkt in der Abteilung für Holz und Holzbearbeitung.

Wenn es bereit dazu wäre, dann nur, weil man es entsprechend aufgewiegelt hat. Damit das nicht "die Falschen" tun, gibt es Zensur und Propaganda.


Solange wikipedia Probleme löst (und was sich nicht lösen lässt, ist dann auch kein Problem), der Lehrer nicht mit Eltern, sondern mit Rechtsanwälten den Elternsprechtag abwickelt, solange in Universitäten die dritte Scheisshaustür eingebaut wird, solange Mitarbeiter Human Ressources sind, solange es Stadtteile gibt, in die keine Polizei mehr fährt und solange sich ein Volk es gefallen lässt, dass das Z ein böser Buchstabe ist, solange Panzerluken an den Schwangerschaftsbauch angepasst werden, solange tanzen die Mäuse in Berlin, weil sie wissen, dass die Katze tief und fest schläft.

Nun, du beschreibst lediglich die Auswirkungen von MACHT. Es ist so, weil es so sein soll, die maßgeblichen Kräfte wollen es so.

Ich ahne auch warum, der Wokismus ist z.B. klassischer double bind ("gaslichtern") wie es Psychopathen gern tun. Je nach Lage skandalisiert und emotionalisiert man mal die eine Seite und mal die andere, die Massenmedien kontrollieren sie ja selbst, auf diese Weise kann man die Gesellschaft immer dorthin bringen, wo man gerade hin will, ganz ohne sich Argumente ausdenken zu müssen oder ewig zu diskutieren...

Meine Mitbürger, die ich um mich herum sehe, haben diese Regierung nicht nur verdient, DIE sind Ihnen sogar jeden Pfennig wert.


Deine Mitbürger wissen mehrheitlich nicht was sie tun. Sie sind Instrumente. Ich verstehe deinen Frust, mir geht es ja genauso, aber es bringt nichts, er steht der Erkenntnis um die wahren Zusammenhänge nur im Wege. Uns geht es genauso wie den überzeugten Sozialisten damals in der DDR, die darüber jammerten, dass die Leute sich für den Sozialismus nicht genug aufopfern mögen und daher umerzogen werden müssen. Aber: das geht nicht, der Mensch ist (im Durchschnitt) wie er halt ist. Das muss man akzeptieren, sonst kommt man nicht weiter!

Gönn mir eine abschließende Antwort

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Montag, 28.03.2022, 16:47 vor 1558 Tagen @ Andudu 2928 Views

[...] Du hast eine desinteressierte Mehrheit, die man nahezu beliebig instrumentalisieren kann.

[...] dumme Leute denken generell nicht gern und nehmen Feindbilder gern an usw.

Und ich bin so froh, dass diese Zeitenwende wohl nur von den "Undummen" überlebt wird. Wenn auch nicht von allen, von mir vielleicht auch nicht.

Aber egal ob ich zur Hölle fahre, oder ins Paradies komme: Hoffentlich muss ich die da alle nicht wiedertreffen.

Wenn man tot ist, ist das für einen selber ja nicht schlimm, weil man ja tot ist, aber für alle anderen, Freunde, Verwandte, Kollegen ist das total schlimm.
Und genauso ist das, wenn man doof ist.

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Das hätte der kleine Akif kaum schöner formulieren können ... (oT)

Otto Lidenbrock, Montag, 28.03.2022, 17:05 vor 1558 Tagen @ der_Chris 2551 Views

Es ist eine Minderheit, die durch Ratio erreichbar ist

re-aktionaer @, Montag, 28.03.2022, 19:49 vor 1558 Tagen @ Andudu 2472 Views

Und ich denke auch hier ist das soziale Standing der Personen die argumentiert ein wesentlicher Faktor. Mir ist im Rahmen des Irrsinns mit der Impfung aufgefallen, dass fast ausschließlich jene Menschen, die mir schon früher als außergewöhnlich aufgefallen sind, auf die Seite der Kritiker gewechselt sind. Das fand ich bemerkenswert.
Offensichtlich wird das Mitläufertum sehr stark von der Grundsätzlichen (ererbten?) Persönlichkeitsstruktur determiniert.
Des weiteren fand ich es erstaunlich, dass es eine starke Korrelation zwischen Coronakritik, differenziertem Bild von Russland und Migrationskritik gibt.

Freiheit gegen Sicherheit, und der Staat

Bergamr @, Montag, 28.03.2022, 20:28 vor 1558 Tagen @ Andudu 2587 Views

Hallo Andudu,

Du machst ein großes Faß auf.

Die grundsätzliche Frage ist m.M.n., wieviel Freiheit jeder Einzelne für staatliche Sicherheit aufzugeben bereit ist.

Leider neigt sich die Waage seit der Entstehung der Massengesellschaften immer deutlicher in Richtung staatliche Sicherheit, was dann zu unseren heutigen Stilblüten wie soziale Vollversorgung, Nudging, Framing und Verdummung führt. Und der Befürwortung von staatlichen Eingriffen in das Leben des Einzelnen, die absolut übergriffig sind, aber von der demokratischen Mehrheit durch Propaganda begrüßt werden.

Das sind auch die Ankerpunkte Deiner Drei-Säulen. Die Atomisierung der Gemeinschaft, wodurch unsere 'Gesellschaft' überhaupt erst entstanden ist.

Es ist daher, denke ich, wichtig, die Frage von @Weiner aufzugreifen, warum überhaupt 'Staat'.

Die Machttheorie von @dottore setzt die Entstehung des Staates ja gleich mit der Unterjochung des Volkes unter ein Zwangsabgabesystem. Es könnte aber auch sein, daß es eine Entscheidung der Menschen war, individuelle Freiheit sozusagen einzutauschen für eine gemeinschaftlich garantierte Sicherheit. Nur wurde in der Folge 'Gemeinschaft' überdehnt zu 'Staat', daraus folgend 'Kultur' und 'Zivilisation'. Wolfgang Sofsky arbeitet das in seinem Buch 'Traktat über die Gewalt' heraus. Das Dumme ist nur, und das beschreibt auch Sofsky, die Gewalt verschwindet nicht, die Sicherheit ist auch nicht gewährleistet, dafür ist aber die Freiheit fort. Für Sofsky ist das 'kulturimmanent'.

Einem alten Germanen hätte man mit so einem Lug und Trug nicht kommen dürfen ...

Oder wie sagt Ernst Jünger so schön in Bezug auf die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung begründe: >>In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.<<

Gruß
Bergamr

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Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Klarstellungen

Weiner, Mittwoch, 30.03.2022, 09:32 vor 1557 Tagen @ Andudu 2263 Views

Hallo Andudu, ich danke für Deine Antwort.

Ich mag schon das Wort "Staat" nicht, was und wer soll das sein?

Du hast das Wort "Staat" selbst gebraucht, sogar im BETREFF Deines Ausgangsbeitrages!!?? Diskutieren wir nun über das Phänomen des "Staates" - oder habe ich das Thema verfehlt?


Die Macht geht zuvorderst von den Netzwerken der Machtsäulen aus, die ich beschrieben habe. Sie lenken das, was du "Staat" nennst und nutzen das Volk für ihre Zwecke. Dass sie es dafür i.d.R. erhalten und sich kümmern müssen, ergibt sich automatisch

Die Frage erhebt sich, ob das, was Du hier beschreibst, überhaupt ein STAAT ist. Es könnte auch eine Sklavenplantage sein, dessen Land und Landarbeiter sich jemand mit Gewalt angeeignet hat.

Nach meiner Beurteilung setzt ein Staat neben den üblichen Merkmalen (Gebietskörperschaft etc.) immer einen inneren Diskurs voraus, der zwischen den Bürgern stattfindet. Der 'echte' Staat ist für mich eine Genossenschaft bzw. Gemeinschaft. Das bedeutet, dass ich diejenigen, die die Macht haben, herausfordern kann. Selbst der mächtigste Mann im Staat ist immer noch und nur ein Bürger, im umfassenden Sinne ein Mit-Mensch (mit eigener Würde, die von mir respektiert wird).

In Deiner Auffassung wird diese Grenze des Dialogs unter Gleichen überschritten. Bei Dir ist der Mensch nur noch ein Objekt, eine Sache - ein Gegenstand der konzentrierten Macht (deren Herrschaftsinstrumente Du aufzählen wolltest).

Selbstverständlich darfst Du die Sache so sehen. Ich selbst räume jedem das Recht ein, Löwe oder Hyäne oder Wolf zu sein und die Herde zu schlagen. Ich bin halt der Auffassung, dass derartige Räuber keine Chance haben, wenn die Herde sich organisiert. Der Grund für diese meine Haltung ist ein 'philosophischer': der Mensch ist bzw. wird für mich nur Mensch in einer Menschengemeinschaft.

Gefahr droht [für den Staat?] durch konkurrierende Netzwerke, die organisierte Kriminalität würde ich dazu zählen, wobei deren politische Interessen i.d.R. überschaubar sind und ihre Eliten ins bestehende System assimiliert werden können, wie es in vielen Dritt-Welt-Ländern geschieht. Der Übergang ist sowieso fließend und höchstens am Geschäftsbereich festzumachen...

Organisierte Kriminalität gibt es nur in/mit Staaten. Sie konkurriert nicht mit dem Staat, sondern sie setzt ihn voraus. "Kriminalität" außerhalb des Staates ist Piraterie.

Zu meinem Ursprungsbeitrag zurückkehrend erwähne ich auch das Böckenförde-Diktum, dass der Staat auf Voraussetzungen basiert, die er nicht selbst garantieren kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ckenf%C3%B6rde-Diktum

Auch das Grundgesetz sieht das so, insofern es das Recht und die gute Sitte als Voraussetzung des Staates ansieht (Recht und Gesetz sind nicht identisch!). Oder es räumt dezidiert dem Menschen Grund-RECHTE und eine Würde ein, an denen der Staat sich eigentlich nicht vergreifen sollte. Auf der Sklavenplantage gibt es solche Grenzen nicht.

Ich darf zum Schluß noch bemerken, dass jeder Mensch auf dieser Erde gegenwärtig die Luft irgendeines Staates *) atmet - und er selbst dann politisch handelt, wenn er meint, das nicht zu tun oder nicht tun zu müssen.

Oder, wieder philosophisch gesehen: ein Nichthandeln gibt es nicht. Wenigtens nicht, solange man lebt. Vermutlich auch davor und danach nicht ...

Weiner

*) Rein theoretisch ist man in der Mitte des Ozeans oder etwa auch am Südpol staatsfrei. Jedoch gibt es diverse (völkerrechtliche) Konventionen auch über diese Gebiete oder etwa auch zum Luftraum und Weltraum.

Ja, leider, ich weiß auch nicht, woran das liegt...

Andudu, Mittwoch, 30.03.2022, 11:27 vor 1556 Tagen @ re-aktionaer 2190 Views

...ich vermute, dass ein Großteil der Menschen gar nicht versucht, ein konsistentes Bild der Realität zu bekommen, einfach weil es anstrengend ist, nachzudenken, sich alternativ zu informieren usw. und weil man sich blamieren kann und leicht isoliert wird, sobald man von der Mainstreammeinung abweicht.

Eigentlich müsste man sowas in der Schule schon trainieren, vielleicht könnte man damit zumindest das Verhältnis von Irrationalen zu Rationalen verschieben.

Ich bin Opposition, weil ich schon so aufgewachsen bin, meine Eltern waren katholisch und damit in der DDR Außenseiter und regimekritisch. Meine später geborenen Brüder hat das nicht mehr so erwischt.

Es gibt auch einen Unterschied zwischen "Frühentwickler" und "Spätentwickler". Jugendliche die schon sehr früh reif sind, einen Beruf erlernen, integriert sind, sich verheiraten usw. sind meistens sehr viel unkritischer und weniger nachdenklich. Ich habe das mal in einem Psychologie-Lehrbuch gelesen und durch Beobachtungen oft bestätigt bekommen, ich selbst war ein relativ extremer Spätentwickler.

Ja...

Andudu, Mittwoch, 30.03.2022, 12:12 vor 1556 Tagen @ Weiner 2157 Views

Du hast das Wort "Staat" selbst gebraucht, sogar im BETREFF Deines Ausgangsbeitrages!!?? Diskutieren wir nun über das Phänomen des "Staates" - oder habe ich das Thema verfehlt?

...aber in dem Sinne in dem ich es verstehe, als geographisch und politisch begrenztes Gebiet. Du benutzt es eher wie eine politische Instanz.

Nach meiner Beurteilung setzt ein Staat neben den üblichen Merkmalen (Gebietskörperschaft etc.) immer einen inneren Diskurs voraus, der zwischen den Bürgern stattfindet.

Wie kommst du darauf? Ich kann einen solchen inneren Diskurs nirgends erkennen. Es gibt zweifelsohne sowas wie gemeinsame moralische Vorstellungen und Traditionen, aber die sind halt tradiert, werden eben nicht diskutiert, sondern einfach unhinterfragt gelebt, so lange kein Hindernis sie zur Disposition stellt. Sie lassen sich aber durch die äußeren Einflüsse (geschaffene Sachzwänge und Propaganda) ebenfalls ändern (wenn auch langsam).

Der 'echte' Staat ist für mich eine Genossenschaft bzw. Gemeinschaft. Das bedeutet, dass ich diejenigen, die die Macht haben, herausfordern kann. Selbst der mächtigste Mann im Staat ist immer noch und nur ein Bürger, im umfassenden Sinne ein Mit-Mensch (mit eigener Würde, die von mir respektiert wird).

Seltsame Auffassung. Klar kannst du den mächtigsten Mann herausfordern, je nach dessen Mentalität überlebst du das halt nicht und er wird dir auch nicht erlauben, entsprechende Machtmittel anzuhäufen oder er wird sie dir bei Gelegenheit entziehen, wenn du in Opposition gehst.

Was funktionieren kann, ist eine Bündelei mit der Macht, die diese zu Zugeständnissen und Kompromissen bewegen kann, durch kluge Argumente, Schleimerei usw. darauf basieren die "repräsentativen Demokratien", dort funktioniert Mitgestaltung, aber eben nur in den Bereichen, wo es der Macht nicht so wichtig ist.

Selbstverständlich darfst Du die Sache so sehen. Ich selbst räume jedem das Recht ein, Löwe oder Hyäne oder Wolf zu sein und die Herde zu schlagen. Ich bin halt der Auffassung, dass derartige Räuber keine Chance haben, wenn die Herde sich organisiert. Der Grund für diese meine Haltung ist ein 'philosophischer': der Mensch ist bzw. wird für mich nur Mensch in einer Menschengemeinschaft.

Ich stelle die Fähigkeit zu derartiger Selbstorganisation in Frage, weil du eine Mehrheit der Leute nicht gegen die Propaganda gewinnen kannst (Ausnahmen mag es geben, aber sie sind sehr sehr selten).

Betrachten wir doch ein Ereignis, bei dem sowas vermeintlich stattgefunden hat, etwa die Wende 1989. Ich habe sie selbst miterlebt und ich bin absolut sicher, dass sie nicht auf spontanem Erwachen und Organisation der Massen beruhte oder gar auf innerem Diskurs, sondern auf 2 Hauptfaktoren:

1) Abstimmung mit den Füßen (Grenzöffnung Ungarn-Österreich)

2) Massen-Propaganda von außen (Westfernsehen, wobei die Werbeblöcke das destruktivste Potential gehabt haben dürften)

Die Grenzöffnung war der Auslöser, die Propaganda (insbesondere der Neid auf westliche Versorgung) der Grund. Es wurden nicht umsonst Leute aus dem "Tal der Ahnungslosen" gern an der Grenze eingesetzt, sie waren indoktrinierter und unkritischer.

Eigentlich immer wenn es zu Umstürzen kommt, schwächelt das System bereits, kann es Narrative nicht mehr aufrecht erhalten, erreicht oppositionelle Propaganda immer mehr Leute, Zensur und Geheimdienste werden ihr nicht mehr Herr. In einem solchen Fall bleibt dann nur noch Polizei und Militär für die Mächtigen, sofern diese noch zuverlässig funktionieren.

Organisierte Kriminalität gibt es nur in/mit Staaten. Sie konkurriert nicht mit dem Staat, sondern sie setzt ihn voraus. "Kriminalität" außerhalb des Staates ist Piraterie.

Hier benutzt du wieder "Staat" einmal als politische Instanz, einmal als geographisches Gebiet. Mangelnde Trennschärfe führt zu Fehlschlüssen.

Verwenden wir doch für die politische Instanz einfach "Macht" als Begriff, dann wird dir unmittelbar klar, dass die organisierte Kriminalität sehr wohl um selbige konkurriert, i.d.R aber mit einer Beteiligung an selbiger ruhiggestellt werden kann.


Zu meinem Ursprungsbeitrag zurückkehrend erwähne ich auch das Böckenförde-Diktum, dass der Staat auf Voraussetzungen basiert, die er nicht selbst garantieren kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ckenf%C3%B6rde-Diktum

Auch das Grundgesetz sieht das so, insofern es das Recht und die gute Sitte als Voraussetzung des Staates ansieht (Recht und Gesetz sind nicht identisch!). Oder es räumt dezidiert dem Menschen Grund-RECHTE und eine Würde ein, an denen der Staat sich eigentlich nicht vergreifen sollte. Auf der Sklavenplantage gibt es solche Grenzen nicht.

Wie schon erläutert, sehe ich Staat nur als geographisch und politisch begrenztes Gebiet, alles andere ist MACHT und die schert sich im Zweifel nicht die Bohne um Grundrechte, außer sie nützen ihr z.B. aus propagandistischen oder organisatorischen Zwecken.

Ich darf zum Schluß noch bemerken, dass jeder Mensch auf dieser Erde gegenwärtig die Luft irgendeines Staates *) atmet - und er selbst dann politisch handelt, wenn er meint, das nicht zu tun oder nicht tun zu müssen.

Ja, jeder handelt politisch, weil alles mit allem verwoben ist, aber nicht jeder handelt neutral informiert und bewusst! Und da liegt der große Unterschied! Genau das ist es, was den Boden für Manipulation und Lenkung öffnet.

*) Rein theoretisch ist man in der Mitte des Ozeans oder etwa auch am Südpol staatsfrei. Jedoch gibt es diverse (völkerrechtliche) Konventionen auch über diese Gebiete oder etwa auch zum Luftraum und Weltraum.

Gesetze sind freiwillige Selbstbeschränkungen der Macht, etwa um mit anderen Mächten nicht in Konflikt zu geraten. Sie stehen immer zur Disposition, wenn sie den Mächtigen unbequem werden. Und es findet sich immer ein plausibler Grund, um das der Masse gegenüber zu rechtfertigen. Sei es Terrorismus, Corona, Krieg oder irgendein anderer Notstand.

:-) sei nicht zu hart zu deinen Mitmenschen...

Andudu, Mittwoch, 30.03.2022, 12:23 vor 1556 Tagen @ der_Chris 2225 Views

bearbeitet von Andudu, Mittwoch, 30.03.2022, 12:26

...sie werden im Prinzip mißbraucht. Die Axiome, auf denen sogenannte "Demokratien" basieren, sind viel zu idealistisch und realitätsfremd, weshalb diese Systeme gar nicht so funktionieren können, wie sie gedacht sind.

An sich ist das Mittragen einer vermeintlichen Mehrheitsposition sogar ein sehr stabilisierender Faktor für menschliche Gemeinschaften. Stell dir vor, du müsstes bei jeder kleinen Verordnung jeden einzeln überzeugen, dass er sich dran halten sollte.

Problematisch wird das erst ab dem Moment, wo jemand dieses schafköpfige Verhalten massiv und trickreich ausnutzt, was in modernen Gesellschaften leider ein Dauerzustand ist.

Hmmm...

Andudu, Mittwoch, 30.03.2022, 12:59 vor 1556 Tagen @ Bergamr 2235 Views

bearbeitet von Andudu, Mittwoch, 30.03.2022, 13:05

Die grundsätzliche Frage ist m.M.n., wieviel Freiheit jeder Einzelne für staatliche Sicherheit aufzugeben bereit ist.

...dem würde ich schon teilweise widersprechen, da der Großteil der Menschen darüber nie nachdenkt und auch nicht gefragt wird. Sie folgen einfach. Es muss schon wirklich unbequem werden, damit es zu Unmutsäußerungen oder gar Widerstand kommt.

Du hast aber in dem Punkt auch recht, was man etwa an den Clangesellschaften sieht, in denen Machtstrukturen sehr viel weniger gesellschaftsübergreifend sind und sehr viel familiärer (die Familie ist sozusagen freier). Das ändert allerdings wenig an den "Machtsäulen", auch der Clanchef gibt die Sichtweise vor und die Schafe trotten hinterher, auch dort gibt es die Petzen und die Abweichler werden bestraft, nur eben alles in kleinerem Rahmen.

Das sind auch die Ankerpunkte Deiner Drei-Säulen. Die Atomisierung der Gemeinschaft, wodurch unsere 'Gesellschaft' überhaupt erst entstanden ist.

Die Atomisierung verstärkt das noch, aber die Massengesellschaften sind deshalb nicht durchweg schlecht, wenn wir sie etwa mit Clangesellschaften vergleichen. In Letzteren sind die Rechte des Individuums sehr viel weniger formalisiert und daher noch sehr viel mehr der Willkür Einzelner unterworfen.

Menschen sind aber in Clangesellschaften selektiert worden, sie streben diese Sicherheit m.E. mehrheitlich auch immer an, weil sie eben schwach sind und den Schutz der Gruppe suchen. An Frauen sieht man das in besonderer Weise: sie ordnen sich im Durchschnitt leichter unter (tend-and-befriend) und benötigen aufgrund körperlicher Schwäche und potentieller Schwangerschaft auch stets besonderen Schutz.

Das Schutzbedürfnis ist daher m.E. ein Einfallstor, welches die Mächtigen für ihre Zwecke instrumentalisieren können. Sie instrumentalisieren aber alle Emotionen und menschlichen Regungen.

Die Machttheorie von @dottore setzt die Entstehung des Staates ja gleich mit der Unterjochung des Volkes unter ein Zwangsabgabesystem. Es könnte aber auch sein, daß es eine Entscheidung der Menschen war, individuelle Freiheit sozusagen einzutauschen für eine gemeinschaftlich garantierte Sicherheit.

Die Wahlmöglichkeit ist eine Illusion. Ein Individuum kann nicht dauerhaft isoliert leben, das widerspricht der menschlichen Natur und auch den menschlichen Fähigkeiten. Es gibt hin- und wieder mal Eremiten die das eine Weile durchhalten, aber sie entfernen sich damit i.d.R. selbst aus dem Genpool.

Sobald man Teil einer Gemeinschaft ist, muss man sich aber deren Regeln unterwerfen. Diese Regeln wiederrum hat (spätestens wenn sie formalisiert werden müssen, weil die Gemeinschaft wächst) jemand aufgestellt. Sind die Regeln zu schlecht, zerfällt u.U. die Gemeinschaft oder geht ein (weshalb normalerweise ein gewisses Mindestniveau gegeben ist). Das gilt auch heute noch, allerdings ist das Mindestniveau halt nicht besonders hoch und Abstimmung mit den Füßen nicht immer eine Option, wenn es nirgendwo wirklich besser ist...

Nur wurde in der Folge 'Gemeinschaft' überdehnt zu 'Staat', daraus folgend 'Kultur' und 'Zivilisation'. Wolfgang Sofsky arbeitet das in seinem Buch 'Traktat über die Gewalt' heraus. Das Dumme ist nur, und das beschreibt auch Sofsky, die Gewalt verschwindet nicht, die Sicherheit ist auch nicht gewährleistet, dafür ist aber die Freiheit fort. Für Sofsky ist das 'kulturimmanent'.

Es gibt einen Widerspruch zwischen denen, die Freiheit leben können und denen, die darunter leiden. Das ist ja auch ein aktueller globaler Konflikt: die "anywheres" gegen die "somewheres".

Das ist ein interessanter und wichtiger Punkt. Meines Erachtens wird sich da immer eine Balance einstellen (müssen), auch wenn das Sicherheitsbedürfnis hin- und wieder von den Mächtigen ausgenutzt wird (die damit ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis ausleben).

Die technischen Möglichkeiten könnten das Bedürfnis nach Sicherheit leider in eine Überwachungsdystopie verwandeln, die bisher ohne historisches Beispiel ist. Davon sind wir ja nicht mehr weit entfernt. Was sich daraus ergibt... na ja, wir werden sehen.


Einem alten Germanen hätte man mit so einem Lug und Trug nicht kommen dürfen ...

Oder wie sagt Ernst Jünger so schön in Bezug auf die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung begründe: >>In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.<<

Von einem Familienvater lässt sich ein Macht- und Polizeiapparat normalerweise (leider?) nicht einschüchtern.

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