Thema in unserer verkorksten Zeit: Musik als Propaganda. Aber mal von einer ganz anderen Seite betrachtet
Ich lese alle möglichen Artikel, auch in Medien, die eigentlich nicht meiner Meinung entsprechen. Da gehört der "standard.at" dazu, der ja ein rotgrünes Fischbecken ist.
In Wien gabs am Samstag abend im großen Ernst-Happel-Stadion ein Benefizkonzert für die Ukraine. Klar musste das der standard groß herausstreichen. Nur, was die Schreiberlinge beim standard da bewegt, da musste ich doch herzlich lachen. Auch die Kommentare in fb dazu waren herzig.
https://www.derstandard.at/story/2000134260014/pro-und-kontra-benefizkonzert-fuer-die-u...
Das Ganze hat natürlich einen Kommentar meinerseits provoziert. Der sah dann so aus:
Ich kringel mich über die Kommentare. Da wird von der Ukraine geredet, - ich habe die 2 Minuten der Einleitung gehört, wo man auch über die Volkshilfe gesprochen hat. Aber der Sprecher hat natürlich gemerkt, dass die Leute im Stadion ungeduldig werden mit seinem Gelaber.
Dann wird über die Masken diskutiert, zumindest im Nachhinein beim standard. Wen interessiert denn dieser Unsinn? Zwei Jahre lang Masken und andere Restriktionen, Lockdown, Home-Office usw. Und was hats gebracht? Gar nichts, - es ist nur schlimmer geworden. Oder was wäre, wenn es gar keine Maßnahmen gegeben hätte? Dann müssten wir die Slowaken zum Grab ausschaufeln holen, weil die Wiener alle tot wären.
Auf die Idee, dass der Mist ohne Maßnahmen bereits im Sommer 2020 vorbei gewesen wäre, kommt keiner, zumindest darf mans nicht laut sagen. Genauso wie im sog. Grippewinter 2017/2018, wo mehr Menschen gestorben sind als in der Covid-Zeit. Aber ein paar Monate später wars vorbei. Obwohl mir Lungenfachärzte gesagt haben, dass ich damals im Jänner 2018 eine Coronagrippe gehabt hätte, natürlich kein Covid, sondern einen anderen Erreger von der Tante Corona. Aber das darf man ja nicht aussprechen, da ist man gleich ein Verschwörer oder ein Nazi.
Aber zum Konzert am Samstag abend: Sind die Leute wegen der Ukraine gekommen? Eine Lachplatte. Die Leute sind gekommen, weil man sie mit derartigen Veranstaltungen seit zwei Jahren auf Entzug gesetzt hat. Die Musikdarbietung interessiert die Leute, nicht die Ukraine oder Covid. Vergleichen wir mal die Stimmung.
Hier im Stadion:
https://www.youtube.com/watch?v=2UZuCaj41u4
Und hier zum Vergleich aus dem Jahre 2015 in Nashville (Country Music Association Awards):
https://www.youtube.com/watch?v=jZG82iqP06A
Sieht jemand einen Unterschied? Ich nicht.
Damals, im Jahre 2015 war bereits Krieg im Donbass, o.k., braucht die Amis nicht zu interessieren. Aber die US-Armee war zu dieser Zeit in mehreren Ländern in Kämpfe verwickelt, Afghanistan, Irak, etc. etc. Interessiert das jemanden im Publikum? Keine Sau. Jeder erfreut sich an der Musik, alles andere geht den Leuten am A. vorbei. Genauso war es am Samstag abend in Wien im Stadion.
Oder glaubt jemand, dass bei diesem Konzert in Russland der Putin angebetet wird? Auch diese jungen Leute interessiert es überhaupt nicht, dass in der Ukraine russische Soldaten ihr Leben riskieren. Sie wollen einfach nur Musik hören:
https://www.facebook.com/watch?v=1113618702539416
Aber am Schluss wird das von den Veranstaltern und der Regierung als "kolossaler Erfolg" verkauft, weil 40.000 Besucher der Ukraine helfen wollen. Jetzt bin ich mir irgendwie unschlüssig. Soll man nun darüber lachen oder kotzen?