Was mir sehr an Austin Fitts gefällt, sie geht an die Wurzel, die Entstehung unseres Geldes, ein Fakt, den der Debitismus gut zu erhellen vermag, den aber niemand denken will, völlig egal, ob Mitte, links oder rechts.
Das Wissen um die Entstehung unseres Geldes ist schlicht nicht vorhanden, da Geld immer nur als Gelddinger gedacht werden. Bei den Linken hat man dann entweder ein "System", das irgendwie für Profite für die "Ausbeuter" sorgt, wobei dann nach den Lehren des Rothschild Ziehsohns Karl Marx angeblich die meist hochverschuldeten Unternehmer die Bösen sind, die den einzig Produktiven den "richtigen" Lohn wegnehmen, die Gelddinger, die sie den Arbeitenden wegnehmen, dann nutzen, um Macht auszuüben, bei den Rechten wird dann gerne verkürzt personell argumentiert, dass eine bestimmte böse Ethnie die Gelddinger einfach drucke.
Der Vorgang der Geldentstehung wird nicht durchschaut, Austin Fitts weiß allerdings Bescheid.
Wenn dann allerdings bei Minute 7 in aller Schlichtheit wieder behauptet wird, die "da oben" drucke einfach Geld, so ist das irgendwo richtig, aber auch falsch. Nur gibt es dazu schlicht keine Zahlen.
Ich frage mich allerdings auch und wünsche mir eine Erklärung:
Paul C. Martin hatte den Crash 1986 prophezeit und lag damit eigentlich richtig, hatte nur die Elastizität der Systemmanager unterschätzt. 2008 war der erste geplant durchgeführte "Crash", der allerdings mit der vollmundigen Erklärung "das Ersparte ist sicher" wegerklärt wurde. In der Folge wurden im großen Stil die Spielregeln geändert (Bad Banks, Bilanzen außer Kraft setzen, quantitative easing usw.) und so der Crash prolongiert und eifrig hochgebucht. Obama buchte dann bereits in Summen hoch, die in der Summe alle Hochbuchungen aller Präsidenten der USA übertraf.
Was mich wundert, während einerseits für die sparsame schwäbische Hausfrau erklärt wurde, dass 50 Euro Erhöhung für die recht wenigen Hartz4 Empfänger ein unbezahlbares Ding der Unmöglichkeit sei, wurde seit 2005 das Füllhorn regelrecht ausgepackt. Die Transferleistungen an die muslimischen hergelockten Umsiedler mit all seinen Kollateral-Kosten konnten anscheinend aus der Portotasche beglichen werden. Die großen Resettlement Programme mit Freiflügen aus Somalia und aller Herren Länder, kein Problem, die Familienzusammenführung, kein Problem, die Telefonkarten, die Flüchtlingscamps mit ihrer verschwenderischen Gasheizung, nullo Problemo, sind ganze Kücheneinrichtungen alle paar Monate wegen Vandalismus durch Neuware zu ersetzen, hier ist der Scheck. Man hört höchstens, dass die Kücheneinrichter sich über die Sonderkonjunktur freuen und volle Auftragsbücher haben.
Die Corona-Leistungen ebenso.
Hier mal Milliarden Masken zu gaga Preisen anschaffen, da mal Impf-Chargen zu Phantasie-Preisen in Millionen Höhe einkaufen, hier mal kostspielige Pharma-Werbung auf Kosten der Steuerzahler schalten, mal eben Kurzarbeitergeld herumverteilen und auf Lohnsteuer verzichten, hier mal ein Lockdown, der Hölle an Umsatzsteuer kostet, dann mal Lockdown Gelder an Gewerbetreibende dafür, dass nichts mehr produziert wird, hier mal Ausgleichsgelder, damit die Krankenhäuser nicht behandeln, in der Summe nach klassischem Verständnis Irrsinns-Ausgaben, deren Sinn nur verminderte Produktion und verminderte Steuer- und Volkseinnahmen bewirken.
Es gibt aber nirgends auch nur ansatzweise dafür Finanzierungsschwierigkeiten.
Man kann auch mal eben Milliarden an Cash an die ukrainischen Kleptokraten verschenken, die Gasleitung umdrehen, damit kein Ukrainer friert und tonnenweise Lebensmittel dorthin schicken, Waffen in höchster Güte in unendlichen Mengen, in Schnellverfahren für 2.000 USD pro Tag Söldner zusammenraffen und gegen die Russen munitionieren usw.
Nichts dergleichen hinterläßt irgendwelche finanziellen Engpässe oder wenigstens Spuren in unseren Haushalten, die es finanzieren.
Die den Belorussen und den Russen jetzt geraubten Gelder können diese Summen nicht ansatzweise gegenfinanzieren.
Sie werden stattdessen durch weitere freiwillige Produktionsstopps flankiert.
Wie geht das?