Aber "freundliche" "Besitzer werden sich womöglich am anderen Ende der Röhre freuen?
Nach dem Mechanismus können Inhaber von Eurobonds Zahlungen für ihre Verpflichtungen in Rubel erhalten. Gleichzeitig erhalten Gebietsfremde, die mit Staaten verbunden sind, die "unfreundliche Handlungen gegen die Russische Föderation" begehen, ihre Zahlungen auf Sonderkonten des Typs "C".
Solche Konten unterliegen besonderen Regelungen, die von der Bank von Russland festgelegt wurden. Es wird nur möglich sein, Geld von Konto "C" abzuheben, wenn eine Sondergenehmigung des Finanzministeriums vorliegt.
In anderen Worten, wenn man also in einem nicht-unfreundlichen Staat eine GmbH gründet, welche dann die Eurobonds zu Tiefstkursen aufkauft, kann man die Zinsen in ölgedeckten Rubeln erhalten.
Vielleicht nicht der schlechteste Hedge, nicht alles auf die westliche Karte zu setzen.
Was hätte Mayer-Rothschild wohl in diesem Fall gemacht?
Gruss,
mp