Ich musste mich als Kind ..(DDR)

Mirko, Česko, Samstag, 12.03.2022, 19:42 (vor 1430 Tagen) @ ebbes5138 Views

Dienstag und Samstag immer bei dem Bäcker und danach bei Fleischer anstellen. Meist gegen um 7:00 früh bei dem Becker und 15:00 bei dem Fleischer. Die Schlange der Menschen war für mich als Kind immer endlos. Schrippen waren größtenteils gegen 7:30 ausverkauft und der Bäcker legte gegen 9:00 noch mal nach.

In der HO/Konsum gab es nur Grundnahrungsmittel, ab und zu auch frisches Obst. Bier (Radeberger) maximal 6-Flaschen pro Person. Milch, Butter und Mehl gab es immer, nur musste man aufpassen, dass der Aludeckel auf der Milchflasche nicht beschädigt war. Milch in Plastikschläuche war immer eine Sauerrei..

Es wurde viel eingekocht, was der Garten hergab, der Keller war meistens voll mit eingewecktem Obst. Hausschlachtung war überwiegend kurz vor Weihnachten, der Fleischer ist oft blau nach Hause, was da so am Wochenende gesoffen wurde, ist ein anderes Thema.

Kaufhalle in der DDR: https://www.youtube.com/watch?v=lx3-vvXTr-s

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Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.


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