Jetzt hungert uns der Zar aus.

nereus @, Freitag, 11.03.2022, 09:53 vor 1430 Tagen 7334 Views

OK, ich habe ohnehin noch mit dem Weihnachtsspeck zu kämpfen und es gestaltet sich in diesem Jahr doch sehr zäh ..
Unter diesem Aspekt könnte ich die Maßnahme sogar begrüßen. [[freude]]

Putin nimmt den Westen (Vollpfosten aller Länder vereinigt euch) jetzt in die Zange und zwar überall da, wo es weh tut.

Wer immer noch ernsthaft glaubt Putin sei irre, darf sich gerne selbst einweisen lassen.
Für das Medien-Bordell wäre hier gar ein Krankenhaus-Neubau erforderlich – aber bitte nur geschlossenen Abteilungen. [[zwinker]]

Russlands Krieg gegen die Ukraine treibt die Lebensmittelpreise weiter in die Höhe. Während die USA und die europäischen Länder einen Wirtschaftskrieg gegen Moskau führen, scheint es, als sei Russland an der Reihe, zurückzuschlagen.

Am Donnerstag erklärte der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow, Russland habe beschlossen, die Ausfuhr von Düngemitteln auszusetzen. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise weltweit Rekordhöhen erreichen und die europäischen Düngemittelhersteller Schwierigkeiten haben, vor der Frühjahrsanbausaison Nährstoffe zu produzieren, was das Risiko einer weltweiten Lebensmittelinflation erhöht.
..
Putin fügte hinzu, daß Russland mit "befreundeten Ländern" Vereinbarungen über Düngemittel getroffen habe.
..
Laut Interfax könnte Moskau vorübergehend Getreideexporte in die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und Zuckerexporte in Länder außerhalb der EAWU verbieten. Dies könnte dazu führen, dass die Versorgung dieser Länder mit Lebensmitteln zurückgeht und die Lebensmittelkosten in die Höhe schnellen.

Zusammen mit dem Düngemittelverbot steuert Europa und vielleicht auch der Westen auf eine große Lebensmittelkrise zu.

Quelle: https://www.zerohedge.com/geopolitical/russia-considers-temporary-ban-agricultural-prod...

Jetzt hat man ein etwas schlechteres Blatt, wenn man nicht zu den Freunden gehört.

Er hatte nun wirklich bis zum Erbrechen um seine Freundschaft geworben, doch er wurde nicht erhört – außer vom cleveren Gas-Gerd, der vor Tagen noch zum Schwerverbrecher gestempelt, es nun wieder richten soll.
Deutsche Regierung – mir graust vor Dir. [[kotz]]

Selbst Analena hat erkannt, daß irgend etwas schief läuft, weil sie - anders als der Trans-Atlantiker Merz - die Gaslieferungen nicht abwürgen will.
Schaut alle genau hin, wenn die Masken fallen.

Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob die westlichen Sanktionen Russland lähmen werden, aber es scheint, dass die Weltwirtschaft mehr denn je zersplittert ist, da ein großer Machtkampf zwischen dem Westen und dem Osten aufkeimt.

Was die AfD in knapp 9 Jahren nicht schaffte, wird Putin in 6 bis 9 Monaten erreichen.
Das Volk will weder hungern noch frieren, außer vielleicht dem lächerlichen Bundes-Gaukler.

Jetzt kann auch das Seidenstraßen-Projekt ordentlich voran kommen – nur leider ohne westeuropäische Firmen. Sie und ihre Vasallen-Regierungen werden später angekrochen kommen, wenn das Buffet nur noch abgenagte Knochen feil bietet.
Ihr habt es wegen notorischer Dummheit vergeigt. [[wut]]

Unterdessen wurde der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, heute mit den Worten zitiert, Peking werde mit einer "ernsthaften Antwort" zurückschlagen, wenn die USA wegen der Ukraine Sanktionen gegen China verhängen.
Die Dinge geraten ein wenig außer Kontrolle.

Das kann man so sagen.

mfG
nereus

Das ich das noch erleben darf!

Otto Lidenbrock, Freitag, 11.03.2022, 10:21 vor 1430 Tagen @ nereus 5572 Views

Jetzt wird hoffentlich der "Generation Schneeflocke" endlich der goldene Löffel aus der Hand fallen. Wie lange habe ich darauf warten müssen! Diese bis zum Erbrechen selbstgerechte, bornierte und dämliche Horde von narzisstischen Smartphone-Junkies und wohlstandsverwahrlosten, moralbesoffenen "Millenials" muss auf die harte Tour lernen, woher die luxuriöse Vollversorgung, die sie zeitlebens genießen durften, eigentlich stammt.

Generation FFF: Frieren, Fluchen, Frust schieben. Plärrt weiter und klebt euch auf der Straße fest. (owT)

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Freitag, 11.03.2022, 11:20 vor 1430 Tagen @ Otto Lidenbrock 3836 Views

[[top]]

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Auch die haben Eltern, die bei der Erziehung versagt haben.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 11.03.2022, 13:29 vor 1430 Tagen @ der_Chris 3681 Views

Das ist die 68er Generation, die schon damals den Kampf gegen Rechts geführt hat.

[[euklid]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Ach ein Wessi ..

Mirko, Česko, Freitag, 11.03.2022, 13:33 vor 1430 Tagen @ FOX-NEWS 3633 Views

Spaß bei Seite, meine waren völlig Rot und Oma auch. Oma hat für uns Kinder den Fernseher angeschaltet, damit wir in EW nicht heimlich West sehen.

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Mephistopheles, Freitag, 11.03.2022, 20:08 vor 1429 Tagen @ FOX-NEWS 2536 Views

Das ist die 68er Generation, die schon damals den Kampf gegen Rechts geführt hat.

Es ist Merkmal der Zivlisation, das Eltern nicht mehr erziehen können. Deine Vorhaltungen gehen somit ins Leere, so wie wenn du Haushunde dafür tadeln wolltest, dass sie ihren Welpen nicht mehr beibringen, wie man Wild jagt.

Die 68er wurden selber schon von Eltern erzogen, die nicht mehr erziehen konnten.

Was wir jetzt haben, ist eine Generation, die das, was die Vorgängergenerationen errichtet haben, nicht mehr erhalten können wird.

Gruß Mephistopheles

Zahlen zum Import von Lebensmitteln (BRD)

Manuel H. @, Freitag, 11.03.2022, 10:38 vor 1430 Tagen @ nereus 5004 Views

Eigentlich verstehe ich es nicht.

Import von Nahrungsmitteln nach Deutschland nach Warengruppen 2021
Veröffentlicht von Sandra Ahrens, 22.02.2022


Der deutsche Lebensmittelhandel und die Ernährungsindustrie importieren jährlich eine Vielzahl unterschiedlicher Nahrungsmittel. Zu den wichtigsten Importgütern zählen dabei Milch und Milcherzeugnisse, Fleisch und Fisch sowie verarbeitetes Obst und Gemüse. Im Jahr 2021 importierte Deutschland Milch und Milcherzeugnisse im Wert von rund 7,5 Milliarden Euro. Der Gesamtwert der Nahrungsmittelimporte summierte sich zuletzt auf rund 51 Milliarden Euro.

Geringer Selbstversorgungsgrad

Bei einem Vergleich von Produktion und Verbrauch von Nahrungsmitteln ist Deutschland auf den Import von Lebensmitteln angewiesen – der Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln liegt in Deutschland bei rund 88 Prozent. In manchen Bereichen der Lebensmittelbranche kann jedoch ein Überschuss an Produkten erzeugt werden, sodass Deutschland selbst jährlich Nahrungs – und Futtermittel im Wert von über 59 Milliarden Euro in andere Länder exportiert.


Also "geringer Selbstversorgungsgrad", aber
Import nur 51 Milliarden Euro
Export aber 59 Milliarden Euro

Quelle
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/321632/umfrage/import-von-nahrungsmittel...

Also selbst bei Lebensmitteln sind wir Meister des Exports und machen da jedes Jahr 8 Milliarden Euro plus?

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass wir ein großer Exporteur von Fleisch seien (insbesondere Schweinefleisch nach China, und nach China die Teile exportieren, die wir hier nicht essen wollen wie Gebärmutter, Sehnen, Schwänze, Hoden usw.)
hingegen bei Obst und Gemüse stark von Importen abhängig
Außerdem sei ein jährlich wachsender Teil unserer Äcker dafür reserviert, Nahrung anzubauen, um sie zu verbrennen (Biosprit), nicht, um sie zu essen.

Ich behaupte mal locker aus der Hüfte: mit 88% der derzeitigen Kalorienaufnahme...

Naclador @, Göttingen, Freitag, 11.03.2022, 10:58 vor 1430 Tagen @ Manuel H. 4654 Views

...können wir locker überleben.

Sollte es dennoch eng werden, kann man die Exportquote reduzieren.

Allerdings wird uns ohne Dünger die Produktion ziemlich einbrechen, und dann ist die Selbstversorgungsquote vielleicht nur noch 30-40%.

Wenn ich daran denke, dann knurrt mir aber doch der Magen...

Viele Grüße,
Naclador

Kein Essen mehr in den Tank ..

Mirko, Česko, Freitag, 11.03.2022, 11:00 vor 1430 Tagen @ Manuel H. 4350 Views

In CR wird kein Biosprit mehr dazu gemischt (4,1% =Benzin und 6,0% =Diesel). Soll eine Ersparnis von 1-2 Kronen pro Liter ergeben.
Der Hintergrund ist aber, dass mehr Getreide angebaut werden soll und weniger Raps.

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Mastfutter für die Unterschichten

Miesepeter @, Freitag, 11.03.2022, 11:08 vor 1430 Tagen @ Manuel H. 4486 Views

bearbeitet von Miesepeter, Freitag, 11.03.2022, 11:17

Bei einem Vergleich von Produktion und Verbrauch von Nahrungsmitteln ist Deutschland auf den Import von Lebensmitteln angewiesen – der Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln liegt in Deutschland bei rund 88 Prozent.

Es wäre sicherlich nicht das Problem, diese Versorgungslücke von 12% zu schliessen. 25% der Lebensmittel werden weggeworfen, viele Menschen essen mehr als nötig.

Das Problem liegt an anderer Stelle, und genau da setzt Putin an, sehr anschaulich vorgebracht bei Rintrah:

Sowohl Russland als auch die Europäische Union produzieren genug Lebensmittel, um ihre eigene Bevölkerung zu ernähren. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen den beiden Ländern: Jüngsten Zahlen zufolge setzt Russland 20,8 Kilogramm Dünger pro Hektar Ackerland ein, während die Europäische Union 154,8 Kilogramm Dünger pro Hektar Ackerland einsetzt.

Dies führt zu erheblichen Unterschieden bei den Erträgen. In Europa werden 5.240 Kilogramm Weizen pro Hektar bewirtschafteter Fläche geerntet. Wir nutzen sehr wenig Fläche, um enorme Mengen an Nahrungsmitteln anzubauen. Russland hingegen erntet 2.616 Kilogramm Weizen pro Hektar Anbaufläche. Länder wie die Niederlande und Belgien stehen mit 8.318 bzw. 8.154 Kilogramm an der Spitze der Tabelle. Das Geheimnis unseres Erfolgs ist ganz einfach: Wir sind in hohem Maße von technologischen Tricks abhängig, um mit einem Minimum an Input ein Maximum an Lebensmitteln zu produzieren.

Und so gesehen ist die europäische Idee der Selbstversorgung mit Lebensmitteln ein Mythos. Wir produzieren unsere Lebensmittel nicht selbst. Wir sind in etwa so autark wie eine Studentin, die allein lebt, aber die Miete von ihrem Vater bezahlen lässt. Denn fragen Sie sich selbst: Woher kommt dieser ganze Dünger? Wir stellen ihn selbst her, indem wir Stickstoff aus der Luft fixieren. Aber was benutzen wir, um den Stickstoff zu fixieren? Wir verwenden Erdgas. Die Kosten für Stickstoffdünger sind im letzten Jahr um 263 % gestiegen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Ohne bzw. mit weniger Dünger sinkt die landwirtschaftliche Ausbringung um 30-50%. In diesem Fall liegt der Selbstversorgungsgrad nur noch bei 45-60%, bei gleichzeitig erheblich gestiegenen Kosten - die Preise werden sich verdoppeln. In anderen Worten, es blieben noch die Hälfte der benötigten Lebensmittel, zu doppelten Preisen.

Es wäre daher natürlich sinnvoll, die Düngerproduktion im Westen auch bei den gegenwärtigen Gaspreisen sofort auf Hochtouren laufen zu lassen, auch mit staatlichen Subventionen: das Endergebnis wären dann eventuell ebenfalls verdoppelte Lebensmittelpreise, aber bei gleichbleibenden Erträgen. Werden die grünen Morgenthau-Jünger hier also schnell umdenken, oder doch eher zusehen, um die Krise nicht zu verschwenden und die ökologische Landwirtschaft in einem grossen Sprung vorwärts zu bringen?

Es herrscht m.E. jedoch kein Grund zur Panik, solange Russland den Grossteil der landwirtschaftlichen Welt weiter beliefert. Dann wird lediglich Europa seine weiter bezogenen Importe umlenken müssen, und das importierte Sojaschrot-Mastfutter nicht mehr (zugunsten der Chinesen und der europäischen Unterschicht) energetisch unwirtschaftlich an Schweine im Stall verfüttern, sondern ohne Umweg direkt an die Hartz IV Klientel.

Gruss,
mp

PS: Es besteht dann natürlich die Gefahr, dass die Chinesen selbst die Schweinezucht stark ausbauen, und den Europäern das Mastfutter in Brasilien vor der Nase wegkaufen....

Ist wahrscheinlich nicht ganz so einfach...

Andudu, Freitag, 11.03.2022, 11:28 vor 1430 Tagen @ Manuel H. 3964 Views

...denn m.W. werden sowohl Futtermittel wie auch Dünger (und Treibstoff sowieso) importiert. Ich hatte vor Jahren mal recherchiert in welchem Umfang, jedenfalls war das nicht unerheblich. Bei einer Bilanz der Lebensmittel Aus- und Einfuhren muss man die Vorprodukte auf jeden Fall mit berücksichtigen, sonst zieht man u.U. falsche Schlüsse.

Wieviel davon aus Russland und der Ukraine kommt: keine Ahnung. Ich weiß auch nicht, wie weit die russische (und später vielleicht chinesische) Hand reicht.

Schon klar

Manuel H. @, Freitag, 11.03.2022, 12:10 vor 1430 Tagen @ Andudu 3410 Views

Die BRD exportiert tonnenweise Schweinekeulen nach Italien, 12 Monate später kommen die als Parmaschinken zurück.

Obwohl der Saldo an Nahrungsmittel-Bewegung zwischen den beiden Ländern Null ist (naja, Gewichtsverlust durch die Herstellung des Schinkens), macht Italien ein Riesen-Plus durch die Veredelung des Rohstoffs. In der Statistik sieht das dann so aus, als würden wir erheblich Lebensmittel importieren.

Wenn auch Futtermittel als "Nahrungsmittel" gezählt werden, dann haben wir schnell irreführende Zahlen.

Import Futtergetreide 1 Tonne, wir machen daraus 500 kg Hühnerfleisch für den Export,
in Gewicht ein Netto-Import von 50% wegen des Gewichtsverlustes durch Veredelung (Fleisch hat höhere Energiedichte)
in Euro ein Netto-Export von vielleicht mehreren Hundert Prozent, da Fleisch teurer.

Man kann Futtermittel ja nicht 1:1 anrechnen...

Andudu, Freitag, 11.03.2022, 14:40 vor 1430 Tagen @ Manuel H. 2766 Views

...das wäre erst Recht Blödsinn, aber man darf sie bei der Betrachtung, wie abhängig wir sind, halt nicht vernachlässigen. Ein Großteil ist wahrscheinlich Soja-Schrot, den wir vermutlich eh aus den USA bekommen.

Ob eine Berechnung in Geldeinheiten überhaupt eine adäquate Näherung ist, kann ich auch nicht beurteilen, mit einer Dose Kaviar kann man jedenfalls nicht soviele Menschen ernähren, wie wenn man die selbe Menge Euros in Mehl investiert. Wenn es ums pure Überleben ginge, müsste man wahrscheinlich in Kalorien rechnen bzw. anhand der Feldfläche ausrechnen, wieviel wir maximal selbst produzieren können.

Überschlagen wir mal: 83 Mio Bundesbürger auf ca. 17 Mio Hektar Agrarfläche, ergibt so 4,5 Bürger pro Hektar Feld. Wenn es keine Mißernten gibt, man die Sachen lagern kann und ausreichend energiehaltige Sachen anbaut usw. reicht das gut aus, sehr viel Spielraum ist aber nicht.

Ich hab noch alte Kochbücher, da wurde zur Stärkung der heimischen Wirtschaft die Zubereitung von Hammelfleisch empfohlen und Margarine statt Butter. Ähhks. Und damals war Deutschland noch größer als heute, allerdings haben wir heutzutage noch mind. die restliche EU als Lieferant.

Hypothetischer kunstdüngerfreier Agrar-Inselbetrieb - was geht?

Wayne Schlegel @, Freitag, 11.03.2022, 15:48 vor 1430 Tagen @ Andudu 2774 Views


Überschlagen wir mal: 83 Mio Bundesbürger auf ca. 17 Mio Hektar Agrarfläche, ergibt so 4,5 Bürger pro Hektar Feld. Wenn es keine Mißernten gibt, man die Sachen lagern kann und ausreichend energiehaltige Sachen anbaut usw. reicht das gut aus, sehr viel Spielraum ist aber nicht.

Ohne Kunstdünger reicht der Hektarertrag nicht aus. Außerdem muss man Abschläge infolge Trockenheit, Hagel, Überschwemmung, Ungeziefer usw. selbst in Durchschnittsjahren einkalkulieren. Von Mißernten ganz zu schweigen.

Wer mal Großeltern oder Urgroßeltern nach deren bäuerlichen Erträgen vor dem massivem Kunstdüngereinsatz und Traktorbetrieb gefragt hat, der weiß das.

DT hatte vor Jahren mal folgendes noch bezogen auf 80 Mio Bundesbürger zusammengetragen, ich halte es aber aufgrund (ur-)großelterlicher Berichte für zu optimistisch:

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=486641

Vielleicht hat jemand informative historische Quellen zur Hand?

Erste Discounter beschränken die Abgabe von Speiseöl, Mehl, Nudeln....

Joe68 @, Freitag, 11.03.2022, 11:00 vor 1430 Tagen @ nereus 5543 Views

Beim Einkauf habe ich entsprechende Hinweise an der Kasse gesehen.
Ein Hungern befürchte ich nicht, eher nur ein Leerkaufen, so wie beim Klopapier vor 2 Jahren.

Aus meiner Notfallvorsorge habe ich 8 kg Grundnahrungsmittel (mit MHD im Sommer diesen Jahres) an die örtliche Tafel gespendet, wurde dankend angenommen, zuvor gabs auch einen Aufruf in der Presse. Leider kann ich mein Buchweizen (da hätten sich die Ukrainer/Russen gefreut) wegwerfen bzw nur an Tiere verfüttern, beim Kauf hatte ich nicht auf das MHD geachtet und jetzt sind 10kg weit überlagert.

Die Chinesen sollen, wegen einer schlechten Ernte, zuvor recht viel Weizen aus dem Markt aufgekauft haben.

MHD

Manuel H. @, Freitag, 11.03.2022, 11:08 vor 1430 Tagen @ Joe68 4645 Views

Olivia weist daraufhin, dass Nicht-Bio länger halte als Bio Lebensmittel.
Stimmt, je chemisch denaturierter ein Lebensmittel behandelt wurde, desto länger haltbar (H-Milch gegenüber Biomilch)

Das MHD ist ein formaljuristischer Wert, der mal passt, mal nicht. Er bestimmt nur, ab wann der Handel Lebensmittel nicht mehr verkaufen darf, nicht, wie lange Lebensmittel halten. Das ist auch stark von der Lagerung abhängig.

Wie absurd die Regelung manchmal sein kann, hier das Beispiel gefördertes Salz:
Millionen Jahre altes Salz erhält bei uns ein MHD von drei oder fünf Jahre, sobald es zum Verkauf umgefüllt wird. :-)

Ägyptischer Honig

Heinz @, Freitag, 11.03.2022, 11:21 vor 1430 Tagen @ Manuel H. 4614 Views

Hallo!

Dieser ist nach einer ca. 5000 Jahre langen Lagerung in diversen Gräbern zwar noch immer genießbar, darf aber in der EU als Nahrungsmittel wegen der MHD nicht verkauft werden<img src=" /> Meine Notfallrationen habe ich in Vakuumbeutel gepackt. Ich denke das Zeug ist selbst 10 Jahre nach Ablauf der MHD noch immer genießbar. Abgesehen davon, werden meine Notfallrationen an Spirituosen im Laufe der Zeit sogar besser.

Liebe Grüße

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Heutiger Honig

Manuel H. @, Freitag, 11.03.2022, 11:31 vor 1430 Tagen @ Heinz 4448 Views

Die unbegrenzte Lagermöglichkeit trifft auch auf heutigen Honig zu, allerdings sollte man besser zum Imker seines Vertrauens, da die im Handel erhältlichen Honige oft gestreckt und verfälscht sind, was sich möglicherweise nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Haltbarkeit auswirken könnte.

Vorhin bei Lidl: Da hat Eine alle Ravioli- und sonstige Dosen abgeräumt, plus alles, was noch an Pasta zu kriegen war. owT

Martin @, Freitag, 11.03.2022, 14:05 vor 1430 Tagen @ nereus 3810 Views

Lebensmittelaufstände

Konjunktion ⌂ @, Irgendwo und Nirgendwo, Freitag, 11.03.2022, 15:23 vor 1430 Tagen @ nereus 4751 Views

Hallo nereus,

Propagandaminister Joseph Goebels soll mal gesagt haben (ich finde leider keine zitierbare Quelle dazu), dass man mit den Deutschen alles machen kann, nur eines nicht: sie hungern zu lassen.

Nun mag man sagen, dass sich in den letzten 90 Jahren nicht nur die Welt verändert hat, sondern auch die "Zusammensetzung Deutschlands", aber ich denke, dass diese Aussage nach wie vor ihre Gültigkeit hat. Vielleicht gerade heute mit dem einen oder anderen "Neubürger", der anders sozialisiert wurde.

Wollen die Eliten Aufstände verhindern, dann darf das "Essen nicht ausgehen". Sollte es doch dazu kommen, dann ist es auch politisch/strategisch so gewollt und dann sollten wir uns mehr als warm anziehen.

Es kommen ganz, ganz düstere Zeiten auf uns zu...

Nachdenkliche Grüße, Konjunktion

--
Als Konjunktion wird in der Logik eine bestimmte Verknüpfung zweier Aussagen oder Aussagefunktionen bezeichnet.

noch kürzer zusammengefasst: Brot und Spiele (k.T.)

KiS @, CGN, Freitag, 11.03.2022, 18:05 vor 1429 Tagen @ Konjunktion 3046 Views

nach WK1 nach WK2

Manuel H. @, Samstag, 12.03.2022, 02:49 vor 1429 Tagen @ Konjunktion 2729 Views

Nachdem Deutschland im WK1 bedingungslos kapituliert hatte, wurde es trotzdem verhungert. Die Lebensmittel-Blockade wurde nach dem WK1 nicht aufgehoben. nach der bedingungslosen Kapitulation im WK2 galt die Morgenthau Doktrin, über eine Millionen Soldaten wurde auf den Rheinwiesen nicht nur völkerrechtswidrig der Rechtsstatus des kapitulierten Soldaten aberkannt, sie wurden systematisch verhungert. Der Zivilbevölkerung ging es in der Zeit 1945-1949 nicht besser, es gab deswegen Hungermärsche der verzweifelten Bevölkerung. Die Kapitulation erforderte mehr Opfer auf deutscher Seite als der eigentliche Krieg.

Das zur Gnade der Sieger seinerzeit.

Die Möglichkeiten der Deutschen, sich diesen Kriegsverbrechen durch die Sieger zur Wehr zu setzen, waren Null.

Das wird heute, wenn die Nato den Krieg eskaliert, nicht anders sein.

Wir hatten allerdings nach dem WK1 Politiker, die das mörderische Versailler Diktat ablehnten (quer duch alle Fraktionen mit großer Mehrheit), wir hatten nach dem WK2 Politiker, die sich deswegen für ein Minimum des Überlebens einsetzten, das von den Besatzern FÜR die BRD diktierte Grundgesetz ratifizierten, ausdrücklich nur deswegen, um wenigstens ein Minimum an Rechtssicherheit für die Unterworfenen auszuhandeln, damit das große Sterben NACH dem Krieg aufhört.

Jetzt allerdings haben wir eine große Koalition aller Parteien (bis auf die AfD), die sich für die Abschaffung Deutschlands und sich für die genozidale Abschaffung der deutschen Ethnie einsetzt. Die vom Westen (!) ausgesprochenen Sanktionen sollen ja gerade Deutschland treffen, selbst unser Bundespräsident fordert den Hunger für die Deutschen (nicht mal für die Russen) ein. ("Frieren für die Freiheit")

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