Es mehren sich die Stimmen, dass Österreich nun zur Nato beitreten solle

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 06.03.2022, 22:42 vor 1587 Tagen 2903 Views

bearbeitet von helmut-1, Sonntag, 06.03.2022, 23:06

Nachdem ich von dem Spruch "Wehret den Anfängen" überzeugt bin, aber im richtigen Sinn des Wortlauts, sah ich mich genötigt, an den österr. Bundespräsidenten zu schreiben.

Der Inhalt:

Ich will es nochmal klar unterstreichen. Vielleicht gehöre ich zu einem aussterbenden Fossil, das in dieses Jahrtausend nicht mehr passt. Aber ich bin ein Mensch, ich lebe, und habe meine Überzeugungen.

Mein Großvater ist damals im Widerstand umgekommen. Meinen Vater haben sie als 16-jährigen ins letzte Aufgebot gezwungen, er kam damals bei einem Einsatz in Italien in die US-Gefangenschaft. Sein Glück, - dadurch hat er überlebt.

Ich erzähle das deshalb, weil wir keine ausgesprochenen Militaristen sind. Aber die Verpflichtung, das Vaterland nach Kräften zu verteidigen, die war in unserer Familie Tradition. Ich selbst ging freiwillig im Rahmen meines Präsenzdienstes zu einer Kommandoeinheit, weil ich nur darin eine realistische Möglichkeit sah, den besten Dienst im Falle der Verteidigung meinem Land zu bieten.

Beide Söhne sind Doppelstaatler, aber auch Österreicher. Klar hätten sie sich durch diesen Passus vor einem Militärdienst drücken können, - aber das stand nicht zur Debatte. Ich unterstützte sie beim Dienst am Vaterland, mit der Bedingung, dass es nur in einem Land sein könne, das nicht Mitglied der Nato sei. Dadurch fiel bei beiden die Wahl auf Österreich.

Mein ältester Sohn war genauso in der Kommandoeinheit, er wurde sogar Unteroffizier und Ausbilder. Nach mehreren Jahren hat er abgerüstet, aus politischen Gründen, und wechselte zur Polizei. Aber aus denselben Gründen ist er mittlerweile auch dort ausgeschieden.

Mein jüngster Sohn hat genauso seinen Präsenzdienst in Österreich abgeleistet, beide sind damals extra von unserem Wohnsitz im Ausland nach Österreich gekommen. Mein Jüngster konnte sein Vorhaben, auch längere Zeit beim Bundesheer zu bleiben, nicht verwirklichen, - die Umstände haben ihm das verleidet. Er verkraftete nicht das Zusammenleben mit Rekruten aus der türkischen Ethnie im Zimmer, insbesondere die Mentalität und die Hygiene resp. die Sauberkeit. Leider Gottes wurde er halt anders erzogen. Dazu hatten die Angehörigen dieser Ethnie nicht das geringste Interesse daran, unser Land im Ernstfall zu verteidigen, im Gegenteil.

Wenn nun Österreich in die Nato eintreten sollte, sind die Grundvoraussetzungen, warum meine Söhne ihren Wehrdienst abgeleistet haben, entfallen. Anders gesagt, - wir wurden alle betrogen, - obwohl ich persönlich von meinem Alter her wohl nicht mehr eingezogen werde.

Das ist der Grund, warum ich meine Staatsbürgerschaft dann zurückgeben würde. Eine Staatsbürgerschaft, die zusammen mit der schweizerischen als die höchste in der Welt angesehen ist. Meine Prinzipien beruhen auf Anständigkeit. Das, was seit längerer Zeit passiert, ist nicht mehr anständig. Ich habe mich in Siebenbürgen, wo ich lebe, öffentlich für Österreich entschuldigt. Dieses Video war der Grund:

https://www.facebook.com/ambrusbe/videos/630095761539206

Was dort zu sehen ist, drei Polizisten, die auf einer Frau knieen, das ist unanständig. Ich hab daraufhin meine Meinung zu verschiedenen offiziellen Stellen per Mail geschrieben, Innenministerium, Botschaft, Presse, usw., - ich habe von keiner Stelle eine Antwort bekommen. Auch das ist unanständig.

Wenn ich nach dem Rechten sehen will, was unser Anwesen, also mein Vaterhaus, in Österreich betrifft, muss ich mich nach 70 Jahren gemeldetem Hauptwohnsitz in Österreich nun abmelden, damit ich nicht der Gefahr unterliege, mit einer hohen Geldstrafe ab dem 15. März belegt zu werden, weil ich nicht geimpft bin. Auch das ist unanständig. Ich muss das Recht haben, über meinen Körper und den Gesundheitsstatus selbst zu bestimmen, nach dem Nürnberger Kodex, zumal sich das Märchen des Schutzes Dritter durch die Impfung als Falschmeldung herausgestellt und es viel zu viele gefährliche Nebenwirkungen gegeben hat.

Wenn nun das mit dem Nato-Beitritt dazukommt, dann ist für mich das Maß voll. Das ist nicht mehr mein Land, in das ich geboren wurde. Ich wurde in mehrerer Hinsicht um meine Ideale betrogen. Dazu kommt, dass ich mich für mein Land schämen muss. Es spielt keine Rolle, wenn ich bei dem administrativen Vorgang, die Staatsbürgerschaft nach 70 Jahren zurückzugeben, Tränen in den Augen habe. Aber ich möchte mich noch morgen im Spiegel betrachten können.

Rumäniens Holzmafia holzt die letzten Urwälder ab

Manuel H. @, Sonntag, 06.03.2022, 23:34 vor 1587 Tagen @ helmut-1 2437 Views

Report enthüllt: Die Hälfte des rumänischen Holzschlags ist illegal
Die Auflösung der Sowjetunion überführte einen grossen Teil der relativ unberührten rumänischen Wälder vom Staats- in Privatbesitz. Heute ist der schwedische Möbelhersteller IKEA der grösste private Waldeigentümer Rumäniens und der grösste einzelne Holzverbraucher des Planeten. Geschätzt zehn Prozent seines Holzbedarfs stammen aus Rumänien. Jedes Jahr verbraucht das Unternehmen zwei Millionen Bäume mehr.

https://www.infosperber.ch/wirtschaft/landwirtschaft/rumaeniens-holzmafia-holzt-die-let...

Eine Tatsache, die in Rumänien bekannt ist

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 07.03.2022, 07:32 vor 1586 Tagen @ Manuel H. 1857 Views

bearbeitet von helmut-1, Montag, 07.03.2022, 07:43

Seit längerer Zeit wird dagegen vorgegangen, und zwar von mehreren Seiten. Es gibt die Aktivisten, die die Holzeinschläge vor Ort beobachten und melden. Die werden natürlich angefeindet und wurden auch schon manchmal krankenhausreif geschlagen.

Dazu gibt es die Aktivisten, die den Transporten, wenn sie auf den Weg gebracht sind, das Leben schwer machen. Auf einem Parkplatz, wenn der Fahrer zum Pinkeln ist, das Ventil im Reifen öffnen, z.B. Ist aber gefährlich. Merkt das der Fahrer nicht gleich, dann wird der Reifen während der Fahrt weich, das Gefährt instabil und könnte auf ein unbeteiligtes Auto kippen. Der Schwerpunkt liegt bei den Holztransporten immer ziemlich hoch.

Diese Fahrzeuge, zumal sie meistens überladen sind, werden nun verstärkt von der Verkehrspolizei kontrolliert. Aber die haben ein Problem. Wenn der Fahrer offizielle Papiere vorweisen kann, dann sind sie machtlos. Auch dann, wenn diese Papiere von irgendeiner Forstverwaltung "gekauft" sind. Man kann das im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht nachprüfen. Aber die engagierten Polizisten tun ihr Möglichstes, um diese Kontrollen auszudehnen, sich an Kleinigkeiten aufzugeilen und die Fahrt dadurch zu verzögern. Mit dem Zweck, die Fahrer resp. die Transportunternehmer zu vergrämen.

Stellt sich eine Illegalität heraus, erfolgt eine horrende Geldstrafe, und das Transportfahrzeug, also der Laster einschl. des Holzes, wird vom Staat konfisziert. Der Forstbeamte, der illegal eine Bescheinigung ausgestellt hat, sieht dann einem Strafverfahren entgegen.

Wenn etwas hilft, dann ist das der Boykott von IKEA. Aber da macht kaum einer mit.

Übrigens, IKEA holzt nicht nur in Rumänien ab, auch in der Ukraine, insbesondere in der Südukraine, also der ukrainischen Bukowina.

Es ist aber auch sehr schwer, als vor Ort Lebender, so wie ich, diese Maßnahmen zu unterstützen. Das, was IKEA da an Raubbau betreibt, besonders in den Naturschutzreservaten, das ist kriminell. Aber alle Holztransporte in negativem Licht zu betrachten , -das geht auch nicht. Was macht dann der einfache Schreiner, der ein paar Eichenbretter benötigt, um für einen rumänischen Kunden einen Schrank zu bauen? Womit bauen dann die Häuslesbauer in Rumänien ihren Dachstuhl?

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