Es mehren sich die Stimmen, dass Österreich nun zur Nato beitreten solle
bearbeitet von helmut-1, Sonntag, 06.03.2022, 23:06
Nachdem ich von dem Spruch "Wehret den Anfängen" überzeugt bin, aber im richtigen Sinn des Wortlauts, sah ich mich genötigt, an den österr. Bundespräsidenten zu schreiben.
Der Inhalt:
Ich will es nochmal klar unterstreichen. Vielleicht gehöre ich zu einem aussterbenden Fossil, das in dieses Jahrtausend nicht mehr passt. Aber ich bin ein Mensch, ich lebe, und habe meine Überzeugungen.
Mein Großvater ist damals im Widerstand umgekommen. Meinen Vater haben sie als 16-jährigen ins letzte Aufgebot gezwungen, er kam damals bei einem Einsatz in Italien in die US-Gefangenschaft. Sein Glück, - dadurch hat er überlebt.
Ich erzähle das deshalb, weil wir keine ausgesprochenen Militaristen sind. Aber die Verpflichtung, das Vaterland nach Kräften zu verteidigen, die war in unserer Familie Tradition. Ich selbst ging freiwillig im Rahmen meines Präsenzdienstes zu einer Kommandoeinheit, weil ich nur darin eine realistische Möglichkeit sah, den besten Dienst im Falle der Verteidigung meinem Land zu bieten.
Beide Söhne sind Doppelstaatler, aber auch Österreicher. Klar hätten sie sich durch diesen Passus vor einem Militärdienst drücken können, - aber das stand nicht zur Debatte. Ich unterstützte sie beim Dienst am Vaterland, mit der Bedingung, dass es nur in einem Land sein könne, das nicht Mitglied der Nato sei. Dadurch fiel bei beiden die Wahl auf Österreich.
Mein ältester Sohn war genauso in der Kommandoeinheit, er wurde sogar Unteroffizier und Ausbilder. Nach mehreren Jahren hat er abgerüstet, aus politischen Gründen, und wechselte zur Polizei. Aber aus denselben Gründen ist er mittlerweile auch dort ausgeschieden.
Mein jüngster Sohn hat genauso seinen Präsenzdienst in Österreich abgeleistet, beide sind damals extra von unserem Wohnsitz im Ausland nach Österreich gekommen. Mein Jüngster konnte sein Vorhaben, auch längere Zeit beim Bundesheer zu bleiben, nicht verwirklichen, - die Umstände haben ihm das verleidet. Er verkraftete nicht das Zusammenleben mit Rekruten aus der türkischen Ethnie im Zimmer, insbesondere die Mentalität und die Hygiene resp. die Sauberkeit. Leider Gottes wurde er halt anders erzogen. Dazu hatten die Angehörigen dieser Ethnie nicht das geringste Interesse daran, unser Land im Ernstfall zu verteidigen, im Gegenteil.
Wenn nun Österreich in die Nato eintreten sollte, sind die Grundvoraussetzungen, warum meine Söhne ihren Wehrdienst abgeleistet haben, entfallen. Anders gesagt, - wir wurden alle betrogen, - obwohl ich persönlich von meinem Alter her wohl nicht mehr eingezogen werde.
Das ist der Grund, warum ich meine Staatsbürgerschaft dann zurückgeben würde. Eine Staatsbürgerschaft, die zusammen mit der schweizerischen als die höchste in der Welt angesehen ist. Meine Prinzipien beruhen auf Anständigkeit. Das, was seit längerer Zeit passiert, ist nicht mehr anständig. Ich habe mich in Siebenbürgen, wo ich lebe, öffentlich für Österreich entschuldigt. Dieses Video war der Grund:
https://www.facebook.com/ambrusbe/videos/630095761539206
Was dort zu sehen ist, drei Polizisten, die auf einer Frau knieen, das ist unanständig. Ich hab daraufhin meine Meinung zu verschiedenen offiziellen Stellen per Mail geschrieben, Innenministerium, Botschaft, Presse, usw., - ich habe von keiner Stelle eine Antwort bekommen. Auch das ist unanständig.
Wenn ich nach dem Rechten sehen will, was unser Anwesen, also mein Vaterhaus, in Österreich betrifft, muss ich mich nach 70 Jahren gemeldetem Hauptwohnsitz in Österreich nun abmelden, damit ich nicht der Gefahr unterliege, mit einer hohen Geldstrafe ab dem 15. März belegt zu werden, weil ich nicht geimpft bin. Auch das ist unanständig. Ich muss das Recht haben, über meinen Körper und den Gesundheitsstatus selbst zu bestimmen, nach dem Nürnberger Kodex, zumal sich das Märchen des Schutzes Dritter durch die Impfung als Falschmeldung herausgestellt und es viel zu viele gefährliche Nebenwirkungen gegeben hat.
Wenn nun das mit dem Nato-Beitritt dazukommt, dann ist für mich das Maß voll. Das ist nicht mehr mein Land, in das ich geboren wurde. Ich wurde in mehrerer Hinsicht um meine Ideale betrogen. Dazu kommt, dass ich mich für mein Land schämen muss. Es spielt keine Rolle, wenn ich bei dem administrativen Vorgang, die Staatsbürgerschaft nach 70 Jahren zurückzugeben, Tränen in den Augen habe. Aber ich möchte mich noch morgen im Spiegel betrachten können.