Deutsche Medien rufen zum Mord von Putin auf

Manuel H. @, Freitag, 04.03.2022, 22:27 vor 1435 Tagen 5622 Views

BILD Zeitung

Er muss untergehen, und wenn er nicht sozusagen lebend ausgeschaltet wird, dann muss eben einer im Moskauer Machtsystem eine Pistole nehmen und der Sache ein ENDE bereiten!

https://www.youtube.com/watch?v=mb6kNWcO0Zc

(Minute 7)

Das hätten sie mal bei dem Kriege führenden Obama sagen sollen. Trauten sie sich nicht. Bei Putin trauen sie sich. Noch nicht mal bei Erdogan haben sie sich getraut.

Olivia @, Freitag, 04.03.2022, 22:39 vor 1435 Tagen @ Manuel H. 3820 Views

Die müssen ordentlich Rückendeckung haben.... und vermutlich haben sie auch alle einen "Marschbefehl" bekommen. Warum ich das sage: Ich weiß wie das bei den Amis läuft.... Das nennt man "briefing" und wer nicht pariert, der ist weg vom Fenster. Sogar in "künstliche" Aufregung versetzen sich die "Damen und Herren" dann gerne mal. Wo blieb die Aufregung bei all den anderen Kriegen, die wir miterleben konnten? Ach so... ja, die waren ja alle "gerecht".

Sind wir also schon bei Mordaufrufen..... interessant. Die sind wirklich dazu da, die Bevölkerung "aufzuheizen".

Während dessen läuft in US-Backchannel-Kanälen, dass Ukrainer gefangene, russische Soldaten an Kreuze hängen und lebendig verbrennen. Ob das stimmt? Keine Ahnung. Ist aber interessant, dass das in den USA läuft.

--
For entertainment purposes only.

Das werden sie sich bald auch bei Putin

aman13 @, Freitag, 04.03.2022, 22:47 vor 1435 Tagen @ Manuel H. 4410 Views

nicht! trauen!

Weil sie ahnen werden was hinter einer Aktion steckt ..

Putin sitzt im atomsicheren Kreml-Bunker

CalBaer @, Freitag, 04.03.2022, 23:10 vor 1435 Tagen @ Manuel H. 3923 Views

Der redet selbst mit den eigenen Leuten nur noch per Video. Niemand kommt an ihn ran.

Nur das Militaer koennte ihn per Befehlsverweigerung ausschalten, was ich aber bezweifle. Putin hat seinen eigenen Schutzapparat aufgebaut und als ehem. KGB Mann kennt er die Techniken selbst genauestens, wird es persoenlich ueberwachen. Das sagt er auch in einem Interview, er habe den Personenschutz selbst in die Hand genommen.

Inwieweit man die Presse fuer die Aeusserungen von Jörges verantwortlich machen kann, weiss ich nicht. Er ist nur Privatperson und wird von Bild interviewt.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Der Zweite. Es wird ihnen aber nichts helfen. Es kommen noch mehr. Man kann einen töten, aber nicht den Typus. Die Zeit ist reif.

Mephistopheles, Freitag, 04.03.2022, 23:19 vor 1435 Tagen @ Manuel H. 4487 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 04.03.2022, 23:28

BILD Zeitung

Er muss untergehen, und wenn er nicht sozusagen lebend ausgeschaltet wird, dann muss eben einer im Moskauer Machtsystem eine Pistole nehmen und der Sache ein ENDE bereiten!

https://www.youtube.com/watch?v=mb6kNWcO0Zc

(Minute 7)

Ratet mal, von wann dieser Text ist (aber nicht einfach googeln!).

Der Mensch aus einem Auflösungs-Zeitalter, welches die Rassen durcheinander wirft, der als solcher die Erbschaft einer vielfältigen Herkunft im Leibe hat, das heißt gegensätzliche und oft nicht einmal nur gegensätzliche Triebe und Wertmaße, welche miteinander kämpfen und sich selten Ruhe geben – ein solcher Mensch der späten Kulturen und der gebrochnen Lichter wird durchschnittlich ein schwächerer Mensch sein: sein gründlichstes Verlangen geht darnach, daß der Krieg, der er ist, einmal ein Ende habe; das Glück erscheint ihm, in Übereinstimmung mit einer beruhigenden (zum Beispiel epikurischen oder christlichen) Medizin und Denkweise, vornehmlich als das Glück des Ausruhens, der Ungestörtheit, der Sattheit, der endlichen Einheit, als »Sabbat der Sabbate«, um mit dem heiligen Rhetor Augustin zu reden, der selbst ein solcher Mensch war. – Wirkt aber der Gegensatz und Krieg in einer solchen Natur wie ein Lebensreiz und –kitzel mehr –, und ist andrerseits zu ihren mächtigen und unversöhnlichen Trieben auch die eigentliche Meisterschaft und Feinheit im Kriegführen mit sich, also Selbst-Beherrschung, Selbst-Überlistung hinzuvererbt und angezüchtet: so entstehn jene zauberhaften Unfaßbaren und Unausdenklichen, jene zum Siege und zur Verführung vorherbestimmten Rätselmenschen, deren schönster Ausdruck Alcibiades und Cäsar (– denen ich gerne jenen ersten Europäer nach meinem[656] Geschmack, den Hohenstaufen Friedrich den Zweiten, zugesellen möchte), unter Künstlern vielleicht Lionardo da Vinci ist. Sie erscheinen genau in denselben Zeiten, wo jener schwächere Typus, mit seinem Verlangen nach Ruhe, in den Vordergrund tritt: beide Typen gehören zueinander und entspringen den gleichen Ursachen.

Das ist neue Typus, der erscheinen wird, der auf der Basis der ganz alten Institutionen hervorkommt und sie auf eine nie dagewesene Art umgestalten und auf eine noch nie erlebte Art anders nutzen wird. Es wird kein Zurück geben zur "Normalität". Ducunt fata volentem, nolentem trahunt.

Gruß Mephistopheles

Nietzsche? (oT)

DT @, Samstag, 05.03.2022, 00:02 vor 1435 Tagen @ Mephistopheles 2604 Views

bearbeitet von DT, Samstag, 05.03.2022, 00:19

.

Erst dachte ich an einen der römischen Philosophen, als ich die ersten Worte gelesen hatte, dann dachte ich, nachdem er sich auf Cäsar und Friedrich II bezog, daß es jemand nach der Aufklärung sein müßte.

Homo homini lupus est.
Titus Maccius Plautius 254-184 v. Chr.

Ja, es war Nietzsche. Nietzsche gehört nicht zur Aufklärung, sondern war ihr Vollender. Gib`s zu dass du gegoogelt hast. Dann wird dir auch das Anschließende bekannt vorkommen, auch wenn das die Aufme

Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 10:11 vor 1434 Tagen @ DT 2255 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 10:15

.

Erst dachte ich an einen der römischen Philosophen, als ich die ersten Worte gelesen hatte, dann dachte ich, nachdem er sich auf Cäsar und Friedrich II bezog, daß es jemand nach der Aufklärung sein müßte.

Homo homini lupus est.
Titus Maccius Plautius 254-184 v. Chr.

Dann wird dir auch das Anschließende bekannt vorkommen, auch wenn das die Aufmerksamkeitsspanne der heutigen Leser, der "letzten Menschen", übersteigt.

201

[657] Solange die Nützlichkeit, die in den moralischen Werturteilen herrscht, allein die Herden-Nützlichkeit ist, solange der Blick einzig der Erhaltung der Gemeinde zugewendet ist, und das Unmoralische genau und ausschließlich in dem gesucht wird, was dem Gemeinde-Bestand gefährlich scheint: so lange kann es noch keine »Moral der Nächstenliebe« geben. Gesetzt, es findet sich auch da bereits eine beständige kleine Übung von Rücksicht, Mitleiden, Billigkeit, Milde, Gegenseitigkeit der Hilfeleistung, gesetzt, es sind auch auf diesem Zustande der Gesellschaft schon alle jene Triebe tätig, welche später mit Ehrennamen, als »Tugenden« bezeichnet werden und schließlich fast mit dem Begriff »Moralität« in eins zusammenfallen: in jener Zeit gehören sie noch gar nicht in das Reich der moralischen Wertschätzungen – sie sind noch außermoralisch. Eine mitleidige Handlung zum Beispiel heißt in der besten Römerzeit weder gut noch böse, weder moralisch noch unmoralisch; und wird sie selbst gelobt, so verträgt sich mit diesem Lobe noch auf das Beste eine Art unwilliger Geringschätzung, sobald sie nämlich mit irgendeiner Handlung zusammengehalten wird, welche der Förderung des Ganzen, der res publica, dient. Zuletzt ist die »Liebe zum Nächsten« immer etwas Nebensächliches, zum Teil Konventionelles und Willkürlich-Scheinbares im Verhältnis zur Furcht vor dem Nächsten. Nachdem das Gefüge der Gesellschaft im ganzen festgestellt und gegen äußere Gefahren gesichert erscheint, ist es diese Furcht vor dem Nächsten, welche wieder neue Perspektiven der moralischen Wertschätzung schafft. Gewisse starke und gefährliche Triebe, wie Unternehmungslust, Tollkühnheit, Rachsucht, Verschlagenheit, Raubgier, Herrschsucht, die bisher in einem gemeinnützigen Sinne nicht nur geehrt – unter andern Namen, wie billig, als den eben gewählten –, sondern groß-gezogen und -gezüchtet werden[657] mußten (weil man ihrer in der Gefahr des Ganzen gegen die Feinde des Ganzen beständig bedurfte), werden nunmehr in ihrer Gefährlichkeit doppelt stark empfunden – jetzt, wo die Abzugskanäle für sie fehlen – und schrittweise, als unmoralisch, gebrandmarkt und der Verleumdung preisgegeben. Jetzt kommen die gegensätzlichen Triebe und Neigungen zu moralischen Ehren; der Herden-Instinkt zieht, Schritt für Schritt, seine Folgerung. Wie viel oder wie wenig Gemein-Gefährliches, der Gleichheit Gefährliches in einer Meinung, in einem Zustand und Affekte, in einem Willen, in einer Begabung liegt, das ist jetzt die moralische Perspektive: die Furcht ist auch hier wieder die Mutter der Moral. An den höchsten und stärksten Trieben, wenn sie, leidenschaftlich ausbrechend, den einzelnen weit über den Durchschnitt und die Niederung des Herdengewissens hinaus- und hinauftreiben, geht das Selbstgefühl der Gemeinde zugrunde, ihr Glaube an sich, ihr Rückgrat gleichsam, zerbricht: folglich wird man gerade diese Triebe am besten brandmarken und verleumden. Die hohe unabhängige Geistigkeit, der Wille zum Alleinstehn, die große Vernunft schon werden als Gefahr empfunden; alles, was den einzelnen über die Herde hinaushebt und dem Nächsten Furcht macht, heißt von nun an böse; die billige, bescheidene, sich einordnende, gleichsetzende Gesinnung, das Mittelmaß der Begierden kommt zu moralischen Namen und Ehren. Endlich, unter sehr friedfertigen Zuständen, fehlt die Gelegenheit und Nötigung immer mehr, sein Gefühl zur Strenge und Härte zu erziehn; und jetzt beginnt jede Strenge, selbst in der Gerechtigkeit, die Gewissen stören; eine hohe und harte Vornehmheit und Selbst-Verantwortlichkeit beleidigt beinahe und erweckt Mißtrauen, »das Lamm«, noch mehr »das Schaf« gewinnt an Achtung. Es gibt einen Punkt von krankhafter Vermürbung und Verzärtlichung in der Geschichte der Gesellschaft, wo sie selbst für ihren Schädiger, den Verbrecher Partei nimmt, und zwar ernsthaft und ehrlich. Strafen: das scheint ihr irgendworin unbillig – gewiß ist, daß die Vorstellung »Strafe« und »Strafen-Sollen« ihr wehtut, ihr Furcht macht. »Genügt es nicht, ihn

ungefährlich machen? Wozu noch strafen? Strafen selbst ist fürchterlich!« – mit dieser Frage zieht die Herden-Moral, die Moral der Furchtsamkeit, ihre letzte Konsequenz. Gesetzt, man könnte überhaupt die Gefahr, den Grund zum Fürchten abschaffen, so hätte man[658] diese Moral mit abgeschafft: sie wäre nicht mehr nötig, sie hielte sich selbst nicht mehr für nötig! – Wer das Gewissen des heutigen Europäers prüft, wird aus tausend moralischen Falten und Verstecken immer den gleichen Imperativ herauszuziehen haben, den Imperativ der Herden-Furchtsamkeit: »wir wollen, daß es irgendwann einmal nichts mehr zu fürchten gibt!« Irgendwann einmal – der Wille und Weg dorthin heißt heute in Europa überall der »Fortschritt«.

Gruß Mephistopheles

Weil wir gerade bei Nietzsche / Putin sind

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 05.03.2022, 00:03 vor 1435 Tagen @ Mephistopheles 3715 Views

bearbeitet von D-Marker, Samstag, 05.03.2022, 00:13

Was Putins Kriegstaktik betrifft:

"Wenn jemand vom liberalen Standpunkte aus solche Erwägungen für unmoralisch halten sollte, so frage ich ihn:
Wenn jeder Staat zwei Feinde, einen äußeren und einen inneren hat, und wenn es ihm erlaubt ist, gegen den äußeren Feind ohne Rücksicht auf Moral alle Kampfmittel anzuwenden z.B. ihm seine Angriffs- und Verteidigungspläne nicht bekanntzugeben oder ihn bei Nacht oder mit überlegenen Streitkräften anzugreifen, warum, frage ich, sollten solche Mittel gegenüber dem schlimmeren Feind, der die soziale Ordnung und den Wohlstand zerstört, unmoralisch sein?"

Ich zitiere Dich:

"Ratet mal, von wann dieser Text ist (aber nicht einfach googeln!)."

Beelze-Gruß
D-Marker

Danke! Ich gestehe meine Bildungslücke.

Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 00:21 vor 1435 Tagen @ D-Marker 3226 Views

Darfst jetzt googeln

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 05.03.2022, 00:30 vor 1435 Tagen @ Mephistopheles 3090 Views

Und das ist nur aus der 1. "Sinfonie" von den 24.

Mit Respekt
D-Marker

Schmankerl dazu

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 05.03.2022, 00:28 vor 1435 Tagen @ D-Marker 3351 Views

bearbeitet von D-Marker, Samstag, 05.03.2022, 00:34

Geschichtsprüfung.
Bei den Studenten u.A. ein „Schlitzauge“ und ein deutscher Student, der unbedingt Sieger werden wollte.


Professor:
„Habe nun, ach Philosophie“

Schlitzauge:

"Goethe, Faust, Szene „Nacht“, der Tragödie erster Teil."

Professor:

„Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten“

Schlitzauge:

„Schiller, der Handschuh.“

Deutscher Student:

„Scheiß-Japaner.“

Schlitzauge:

„Grundig, Cebit 1982“


Feix
D-Marker

Oswald Spengler ...

Greenhoop @, Samstag, 05.03.2022, 08:16 vor 1434 Tagen @ Mephistopheles 2659 Views

... hätte uns aber auch mitteilen können, dass die Russen möglicherweise bald in Deutschland einmarschieren werden und den durch die BRD gebrochenen Waffenstillstand dazu nutzen werden, dies legitimieren zu können. Im Prinzip ein geniale inszeniertes Schauspiel und wie Du vor einigen Tagen richtig schriebst, bei den heutigen Fähigkeiten wird hier (fast) niemand 30 Jahre unter den kommenden Umständen überleben können. Weshalb auch im Elend überleben wollen, wie groß wird der Unterschied zwischen zum kleinen Tod sein ?

Gruß - GH

Lies mal "Jahre der Entscheidung" von Oswald Spengler

Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 11:33 vor 1434 Tagen @ Greenhoop 2199 Views

... hätte uns aber auch mitteilen können, dass die Russen möglicherweise bald in Deutschland einmarschieren werden und den durch die BRD gebrochenen Waffenstillstand dazu nutzen werden, dies legitimieren zu können. Im Prinzip ein geniale inszeniertes Schauspiel und wie Du vor einigen Tagen richtig schriebst, bei den heutigen Fähigkeiten wird hier (fast) niemand 30 Jahre unter den kommenden Umständen überleben können. Weshalb auch im Elend überleben wollen, wie groß wird der Unterschied zwischen zum kleinen Tod sein ?

Wobei genau Russland der springende Punkt ist, wo sich meine Meinung von der Oswald Spenglers unterscheidet.
Nach Spengler entstehe gerade in Russland eine neue Kultur, so wie die faustische germanische Kultur nach der antiken Kultur entstanden ist.

Nach meiner Meinung ist die russische Kultur genau so faustisch wie der Westen, nur der Nachzügler mit 2 - 400 Jahren Verspätung. So wie die Römer die Nachfolger und Vollenderder eigentlich grichischen Kultur waren. Sie kamen auch geistig niemals über das hinaus, was die Griechen bereits erreicht hatten und hielten die Kultur aufrecht, während die Griechen selber bereits in der Dekadenz versunken waren.

Man kann den kulturellen Kreilauf genau beobachten: Italien --> Spanien/Portugal --> Frankreich __> England --> Deutschland --> Russland.
lll. wird es Russland noch gelingen, ein Imperium Russicum zu errichten, wie das Imperiu Romanum, während die westlichen Länder bereits in der Dekadenz, incl. USA, als Nachzügler der Briten und Spanier, bereits in der Dekadenz verschwunden sind; vll. aber auch wird der gesamte westen und die Erinnerung an ihn in ein paar Jahrhunderten verschwunden sein, so wie die Kambodschaner die Kultur von angkor War einfach vergessen hatten.

Gruß Mephistopheles

Diese Diskussion kann man natürlich so stehen lassen, was aber nicht geht ist die typische neudeutsche Herangehensweise.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Freitag, 04.03.2022, 23:55 vor 1435 Tagen @ Manuel H. 3618 Views

Natürlich spricht man ins Einheitsrohr, wer nicht mitmacht wird vernichtet.
Bei einer Diskussion, die 2 Kriegsparteien betrifft, lädt man nur die eine Seite ein, diese darf ihre Sichtweise verbreiten, und alle stimmen in die gleiche Richtung ein, wollen sich noch überbieten.
Aber warum lädt man in so einer Diskussion nicht die andere Seite ein?
Nun, die Antwort ist sicherlich klar, der deutsche Einheitsmichel soll die andere Sichtweise des Vorgangs einfach nicht erfahren.
Sicherlich hätten sie Angst, daß dann die Stimmung kippt. Teilweise zumindest, denn der Krieg, der schon 8 Jahre geht ist nur mit einem neuen Mitspieler erweitert worden, und jetzt erfährt der normale Ukrainer auch, was es bedeutet, beschossen zu werden, jetzt werden auch einfache normale Ukrainer von den Nazis aus den Autos gezerrt und erschossen bzw. beschossen, wenn sie aus dem Kriegsgebiet fliehen wollen.
Ansonsten sind solche Ideen mit der Ermordung des Führers der Gegenpartei nicht neu und verständlich.
Das ist der Traum jedes Gegners.
Gleiches höre ich über Selenski aus russischen Quellen.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Tyrannenmord

Michael Krause, Samstag, 05.03.2022, 07:29 vor 1434 Tagen @ Manuel H. 2930 Views

Das philosophische Dilemma um die Zulässigkeit des Tyrannenmord ist uralt. Von der deutschen Presse kann man da keine differenzierte Haltung erwarten. Putin selbst hat mal gesagt, was er von Fidel Castro gelernt habe, sei, dass man für seine Sicherheit selbst verantwortlich ist.

Welcher Tyrann?

Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 10:38 vor 1434 Tagen @ Michael Krause 2270 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 10:43

Das ist ein mehrfach(!) in demokratischen Wahlen bestätigter Präsident.

Wie nennt man eigentlich dieenigen, die demokratische Wahlen nicht anerkennen, wenn ein Kanidat gewählt wird, der ihnen nicht gefällt und den demokratisch gewählten Präsidenten am liebsten von einer Todesschwadron ermorden lassen würden?

Gruß Mephistopheles

Putin erinnert sich an seine Kindheit

Manuel H. @, Samstag, 05.03.2022, 07:58 vor 1434 Tagen @ Manuel H. 3066 Views

Putin erinnert sich an seine Kindheit und an seine Mutter

Zitat
Was wir erlebt haben, war kein Einzelfall. Es gab schließlich keine Familie, in der nicht jemand gestorben war oder die nicht Gram, Unglück und Tragödien erduldet hatte. Dennoch empfanden meine Eltern keinen Hass gegenüber dem Feind, was einfach unglaublich ist. Um ehrlich zu sein, kann ich es noch immer nicht ganz verstehen. Meine Mutter war überhaupt ein sehr weichherziger und sanfter Mensch. Ich erinnere mich, wie sie sagte: „Welchen Hass kann man denn gegenüber diesen Soldaten empfinden? Sie waren einfache Leute und auch sie starben im Krieg.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=81502

Ehrlich gesagt, was würde das bringen? Wer kommt nachher?

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 05.03.2022, 08:44 vor 1434 Tagen @ Manuel H. 2842 Views

bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 05.03.2022, 08:48

Der Krieg geht in Wahrheit gar nicht von Putin aus (der wird als Feindbild benutzt), sondern von der orthodoxen Kirche. Für die ist der gesamte "verschwulte" Westen ein Greuel.
Und weil das so ist, und der Westen über seine "Werte" nicht verhandelt, kann und wird es auch keine Lösung in diesem Konflikt geben - ausser, eine der beiden Seiten verschwindet völig von der Bildfläche (oder beide[[sauer]]).

Steile These

Manuel H. @, Samstag, 05.03.2022, 08:51 vor 1434 Tagen @ sensortimecom 2720 Views

Denn die russisch-orthodoxe Kirche ist mir bislang in keinster Weise aufgefallen, dass die irgendwie im Geschehen mitspielt.

Gibt es da Infos zu?

Google mal unter...

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 05.03.2022, 08:58 vor 1434 Tagen @ Manuel H. 2697 Views

"Pussy Riots" oder "Femen". Solche und andere, vom Westen geförderte Sex-Gruppen haben (lange vor "Maidan") in orthodoxen Kirchen Messen gestört und die Russen zur Weissglut gebracht. Kein Wunder, dass die Orthodoxie einen Riesenhass gegen den "verschwulten Westen" entwickelte.

Das ist aber nur eine Episode in einer Abfolge unzähliger Provokationen. Nicht, dass ich jetzt die Orthodoxie verteidige, aber der Westen müsste zu allererst sein Gewissen erforschen, und überlegen, was haben wir die ganzen 30 Jahre lang falsch gemacht, dass es dazu kam...

mir schon klar

Manuel H. @, Samstag, 05.03.2022, 09:11 vor 1434 Tagen @ sensortimecom 2496 Views

Bezeichnend, dass diese (von George Soros NGOs) finanzierten Aktionen nicht in Moscheen stattfinden, wo sie wegen der aus Sicht der Linken doch extrem restriktiven Moral (Schwule töten) wesentlich eher angebracht wäre.

Die russisch-orthodoxe Kirche habe ich aber bislang nicht als politischen Mitspieler oder gar als politischen Machtfaktor erkennen können.

"Macht und Einfluss der Orthodoxie in Russland"

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 05.03.2022, 09:22 vor 1434 Tagen @ Manuel H. 2547 Views

Einfach googeln.

@Oblomow fehlt

Mephistopheles, Samstag, 05.03.2022, 11:05 vor 1434 Tagen @ sensortimecom 2602 Views

Der Krieg geht in Wahrheit gar nicht von Putin aus (der wird als Feindbild benutzt), sondern von der orthodoxen Kirche. Für die ist der gesamte "verschwulte" Westen ein Greuel.

So, wie für die Römer die ersten Christen ein Greuel wahren, die in okkulten Mysterien Menschenfleisch aßen und Menschenblut tranken und eine völlig abbartige Eingottesreligion propagierten, somit nahe am Atheismus standen. Man wusste nicht so recht, ob sie nicht eigentlich Atheisten waren, da sie alle Götter bis ausf einen ablehnten (Dieses Problem wurde allerdings später durch gegenseitige Integration etwas entschärft, da aus dem einen Gott plötzlich drei wurden, hinzu kam noch eine weitere, eine Muttergöttin, die für eine richtige Religion allerdings unabdingbar ist und die römischen Götter mutierten alle zu Heiligen). Auf jeden Fall waren sie für die echten Römer ein Greuel.

Und weil das so ist, und der Westen über seine "Werte" nicht verhandelt, kann und wird es auch keine Lösung in diesem Konflikt geben - ausser, eine der beiden Seiten verschwindet völig von der Bildfläche (oder beide[[sauer]]).

Diese Ableitung halte ich für etwas problematisc.h
Im ersten Schritt unterstellst du den Oerhodoxen, sie wären rechtgläubige [[ironie]] Katholiken und unterstellst Ihnen, dass sie das machen, was die westliche Kirche deiner Meinung nach macchen sollte.

Das ist zweitens eine Vorgehensweise, die häufig von den Medein angewendet wird. Man möchte etwas ändern, sagt das aber nicht so direkt, sondern unterstellt das, was man erreichen wollte, einem fiktiven Gegner. Da gibt sicher auch einen Begriff daführ, leider schreibt @Oblomow, der sich genau rechtzeitig vor Beginn der kriegerischen auseinandersetzungen zurückgezogen hat, hier nicht mehr. Der würde den richtigen Begiff kennen.

Gruß Mephistopheles

Bin zwar nicht Oblomow,

Geminus @, Hessen, Samstag, 05.03.2022, 12:09 vor 1434 Tagen @ Mephistopheles 2508 Views

...aber das nennt man wohl Projektion.

Das ist zweitens eine Vorgehensweise, die häufig von den Medein angewendet wird. Man möchte etwas ändern, sagt das aber nicht so direkt, sondern unterstellt das, was man erreichen wollte, einem fiktiven Gegner. Da gibt sicher auch einen Begriff daführ, leider schreibt @Oblomow, der sich genau rechtzeitig vor Beginn der kriegerischen auseinandersetzungen zurückgezogen hat, hier nicht mehr. Der würde den richtigen Begiff kennen.

Und ja, der alte Sophist fehlt.
Gruß,
G.

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Die Hoffart der Herren würde sofort aufhören, wenn die Knechte nicht mehr vor ihnen kriechen!

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