Der Spruch der Woche zum Krieg im Osten.
Die EU jubelt der ukrainischen Seite aus sicherer Entfernung zu, aus warmen Wohnzimmern, die von russischem Gas geheizt werden.
Quelle: https://www.zerohedge.com/geopolitical/so-many-holes-swift-sanctions-russia-they-are-us...
Das Sittenbild des Wertewestens offenbart sich nun.
Jahrelang hätte man Zeit gehabt, diese Katastrophe für die Menschen in der Ukraine zu verhindern.
Doch wen interessierten schon die Abkommen „Minsk“ und „Minsk2“?
Noch Anfang des Jahres bemühten sich die Russen um ein Arrangement mit dem Westen.
Wen schickte der, eine Deutsche, die so gut wie keinen fehlerfreien Satz formulieren kann und eine Engländerin, die in Geographie geschlafen hat.
Das hatte schon fast etwas Entwürdigendes.
Seit 2000 bemühte sich Putin um ein entspanntes Verhältnis mit dem Westen.
Er bekam nicht nur eine Klatsche nach der anderen, sondern die hinterlistige Demokratie-Fassade ließ ihre Nachrichtendienste an den Grenzen des Riesenlandes über zwei Jahrzehnte beharrlich zündeln.
Übrigens erfolgten in den letzten Monaten, lange vor Kriegsbeginn, massive Waffenlieferungen in die Ukraine.
Wußtet ihr das?
Das erklärt Natalja Witrenko in der aktuellen Ausgabe der Neuen Solidarität Nr. 9 vom 03.03.2022 auf Seite 7.
Und was meldet aktuell Zerohedge zum SWIFT-Ausschluß Russlands?
Wie die FAZ berichtet, sind die Swift-Sanktionen im Wesentlichen vom Tisch.
Nur sieben Banken, die ein Viertel des russischen Bankensektors ausmachen, sind von den Sanktionen betroffen.
Nachdem diese Sanktionsliste die Mühlen der Gespräche mit den Mitgliedstaaten durchlaufen hat, ist nur noch diese abgespeckte Liste übriggeblieben. Ursprünglich hatte die EU versprochen, 70 % des russischen Bankensystems zu treffen.
..
In den reduzierten Ambitionen ist eine wichtige Information enthalten. Sie besagt, dass die EU-Mitgliedstaaten nicht bereit sind, Russland in Bereichen, die für die EU-Wirtschaft als lebenswichtig gelten, transaktionsbezogene Sanktionen aufzuerlegen, insbesondere bei der Einfuhr von russischem Gas, Öl und Kohle.
..
Die sieben vom Swift-Ausschluss betroffenen Banken sind VTB, Bank Otkritie, Novikombank, Promsvyazbank, Rossiya Bank, Sovcombank und VEB. Ausgenommen sind insbesondere die beiden russischen Bankenriesen Sberbank und Gazprom Bank.
Das Verbot wird erst in zehn Tagen in Kraft treten, was den Russen die Möglichkeit gibt, ihr Bankensystem zu reorganisieren und, wie wir vermuten, Zahlungen über Banken umzuleiten, die nicht von den Sanktionen betroffen sind. Das bedeutet, dass das Swift-Verbot in die Kategorie der SINO-Sanktionen fällt: Sanktionen nur dem Namen nach.
Die EU jubelt der ukrainischen Seite aus sicherer Entfernung zu, aus warmen Wohnzimmern, die von russischem Gas geheizt werden.
Quelle, wie oben.
mfG
nereus