Die Russen stehen am Dnepr! Fällt Odessa heute noch?

Reffke @, Narragonien, Donnerstag, 24.02.2022, 17:16 vor 1442 Tagen 5212 Views

bearbeitet von Reffke, Donnerstag, 24.02.2022, 17:28

Hallo allerseoits,

Das ist erstaunlich: scheinbar kaum Widerstand!
Hier leben hauptsächlich Russen:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Official_Russian_language_support_in_Ukraine_ru...

Übersicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geographie_der_Ukraine#/media/Datei:Ukraine_topo_de.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Geographie_der_Ukraine

Russen:
"Erstens, es ist nicht der Beginn eines Krieges. Dies ist sehr wichtig. Unser Wunsch ist es, Entwicklungen zu verhindern, die zu einem globalen Krieg eskalieren könnten. Und zweitens ist dies das Ende des Krieges. Und der Krieg, für diejenigen, die es nicht wissen, wurde acht Jahre lang geführt. Blutig, mit zivilen Opfern."
https://de.rt.com/international/131481-live-ticker-zur-ukraine-lage/

Krieg:
Furchtbar.

LG Reffke

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Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Bis auf ein paar Fanatiker wissen die normalen Leute schon, das in RUS der Lebensstandard höher ist als in diesem failed state. . OT.

Mitmacher @, Donnerstag, 24.02.2022, 17:42 vor 1442 Tagen @ Reffke 2727 Views

Ot

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"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt." - Thomas Mann, Der Zauberberg

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Wer weiß es? Ist die russische Bevölkerungsmehrheit in den östlichen Landesteilen historisch, oder ist sie durch russische Zuwanderung zur Zeit der Sowjetunion entstanden? owT

BerndBorchert @, Donnerstag, 24.02.2022, 18:01 vor 1442 Tagen @ Reffke 2393 Views

Katharina die Große hat bereits im 18. Jarhundert den Grundstein für eine "zivilisierte" Ukraine gelegt. Ähnlich dem Deutschen Orden im gesamten Baltikum. (OT)

XERXES @, Donnerstag, 24.02.2022, 18:28 vor 1442 Tagen @ BerndBorchert 2155 Views

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Das ganze Baltikum? Da war doch noch ein aufmüpfiges Völkchen, die Litauer, die sich wie Asterix nicht besatzen ließen

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Donnerstag, 24.02.2022, 18:40 vor 1442 Tagen @ XERXES 2382 Views

bearbeitet von eesti, Donnerstag, 24.02.2022, 18:46

Gegen Prussen, Letten Semgallen, Liven und Esten hatten sie wohl Erfolg, aber an den Litauern scheiterte die Frontbegradigung immer, bis man sich auf ein etwa 500-jähriges Unentschieden an der Memel geeinigt hatte. So lange hielt man sich an die Abmachung der "ewigen Grenze" zwischen beiden.
Erst im 20.Jahrhundert begann man an dieser Grenze wieder herumzuknabbern.
Deswegen hat Litauen kein deutsches Erbe, die 3 anderen ehemaligen "3 Deutschen Provinzen des Kaiserreichs Rußland" schon, was auch an den vielen deutschen Familiennamen dort ablesbar ist, dazu sind fast alle Städte deutsche Gründungen gewesen, oft noch bis ins späte 19. Jahrhundert mit deutscher Bevölkerungsmehrheit und deutsche Amtssprache. In Lettland wurden selbst nach der Unabhängigkeit die Ansprachen im Parlament teilweise in deutsch gehalten und von allen ohne Dolmetscher verstanden.

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Dominium maris baltici

Ostfriese @, Donnerstag, 24.02.2022, 19:13 vor 1442 Tagen @ eesti 2350 Views

Hallo eesti

Das ganze Baltikum? Da war doch noch ein aufmüpfiges Völkchen, die Litauer, die sich wie Asterix nicht besatzen ließen.

Wir dürfen auf der Grundlage der debitistischen Gesetzmäßigkeiten das gegenwärtige Geschehen nicht außerhalb der längeren historischen Zusammenhänge interpretieren.

Das Schwedisches Reich hielt von 1611 bis 1721 mehrere bedeutende Provinzen im Raum der Ostsee außerhalb des eigentlichen Kernlandes in tributäre Abhängigkeit. Es ging um das 'Dominium maris baltici', die Herrschaft über das Baltische Meer - die Ostseeherrschaft. Rund einhundertfünfzig Jahre von 1558 bis 1721 dauerte das russische Ringen um die Herrschaft im Baltikum. Es handelte sich um das "Zeitalter der Nordischen Kriege", das als eine eigenständige Geschichtsepoche im frühneuzeitlichen Osteuropa betrachtet wird. Es gelang Russland erst nach dem dritten, "Großen Nordischen Krieg", im Baltikum dauerhaft Fuß zu fassen. Zar Peters Niederlage bei Narwa im November 1700 war ein wichtiger Anlass für eine umfassende Modernisierung der russischen Armee. Damit war der Grundstein für die Reichshauptstadt St. Petersburg gelegt. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde dem Russischen Reich der Besitz der baltischen Provinzen nicht mehr streitig gemacht. Grund dafür war das preußisch–habsburgisch–russische Einvernehmen über die Bewahrung und Weiterentwicklung ihrer konvergierenden Machtinteressen. Dieser "Allianz der drei schwarzen Adler" fiel am Ende des 18. Jahrhunderts die polnische Adelsrepublik durch Teilung zum Opfer, wodurch Preußen der Aufstieg zur europäischen Großmacht ermöglicht wurde. Das Einvernehmen der drei Großmächte garantierte aber auch, dass die russische Herrschaft über die baltischen Provinzen nicht ernsthaft in Frage gestellt wurde.

https://www.owep.de/artikel/187-baltikum-russlands-bruecke-nach-europa

"Das frühneuzeitliche Russland hat diese Grenze überwunden, indem es sich nach Westen ausdehnte. Für Russland hatte dabei das Baltikum auch die Funktion einer Brücke zur westeuropäischen Kultur. In der gegenwärtig entstehenden neuen europäischen Ordnung fällt den baltischen Staaten wieder eine vergleichbare Funktion zu. Weil Russland auch langfristig auf eine stabile Brücke nach Westeuropa angewiesen ist, könnte dies ein Ansatzpunkt sein, um die Unabhängigkeit der baltischen Staaten dauerhaft im Rahmen einer gemeinsam mit Russland und den NATO-Staaten entwickelten gesamteuropäischen Friedensordnung abzusichern."

Nach dem Schlingern des US-Imperiums wird das russische Zentralmachtsystem (aktiv) auf der Grundlage seiner Zentralmachtordnung (passiv) Wolfram von Schelihas Ansatzpunkt nicht Genüge tun. Nach dem schnellen bevorstehenden Erfolg Russlands über die Ukraine wird sich das ZMS erneut dem 'Dominium maris baltici' und der Wiederherstellung des alten zaristischen Reiches mit der Einverleibung des Gebiets der heutigen Staaten Estland, Lettland, Litauen im Baltikum zuwenden. Paul C. Martins Erkenntnisse, dass es "der die Vorfinanzierung aller Entwicklungen notwendig machende Systemcode selbst ist" und dass das "Geld [] ein Kriegskind [ist], nichts anderes. Ist es groß und stark, wird es zum Kriegsvater" sind zu beherzigen. Infolge der allseits vertretenen Abneigung gegen ein Brüsseler-Prinzipat wird Westeuropa letztendlich in tributär-politische Abhängigkeit Russlands gelangen.

Gruß - Ostfriese

Ich hab da ein Haus. Sehr entspannte Leute, aber wirklich eher Richtung England geprägt. (OT)

Mitmacher @, Donnerstag, 24.02.2022, 19:20 vor 1442 Tagen @ eesti 1993 Views

Ot

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"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt." - Thomas Mann, Der Zauberberg

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Wieviel Widerstand soll da sein?

Eugen A. Tagpfau @, Donnerstag, 24.02.2022, 18:03 vor 1442 Tagen @ Reffke 3293 Views

Der Geheimdientmann Putin marschiert im Bruderstaat ein und es geht rein um Waffenstärke.

Oder..

Er hatte lange Zeit sich vorzubereiten und kaum jemand hat damit gerechnet. Also Zeit die Armee zu unterwandern, jeder auf der ukrainischen Seite kann auf der anderen Seite stehen. Was ist wenn ein respektabler russischer General bei einem mittleren ukrainischen Offizier anruft und fragt:"приятель was soll das?"


Also wenn Putin kein Idiot ist, dann ist da nicht viel Widerstand.

Und die Unbelehrbaren werden gerade genovitschokt. Und der Rest weiß morgen bescheid.

Er muss sich nicht nach Kiev durchkämpfen, die bringen es ihm entgegen.

Die Ukraine war bereits heute Vormittag de facto nicht mehr Verteidigungsfähig! (OT)

XERXES @, Donnerstag, 24.02.2022, 18:29 vor 1442 Tagen @ Reffke 2624 Views

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Was auch gut ist, denn es erspart dem ukrainischen Volk sinnlosen Tod und Verderben

mawa99, Donnerstag, 24.02.2022, 19:22 vor 1442 Tagen @ XERXES 2846 Views

Jeder der noch halb bei Verstand dort ist lässt die Waffen fallen oder übergibt sie Klitschko und den anderen Konsorten, sollen die doch verrecken für IHRE Sache verrecken.

Olivia, hast du deinen Nick auf mawa99 geändert?

Mephistopheles, Donnerstag, 24.02.2022, 19:25 vor 1442 Tagen @ mawa99 2609 Views

Das ist doch irre. Schau dir doch nur die zerbombte Gegend an. Hoffentlich ist da jetzt dann Ruhe.

Olivia @, Donnerstag, 24.02.2022, 20:17 vor 1442 Tagen @ Mephistopheles 2729 Views

Seit 8 Jahren geht das und das stört keinen aus der "westlichen Werteallianz". Auch die Toten haben sie nicht gestört. Nur jetzt sind plötzlich alle ganz "aufgeregt".

Bullshit....

Ich hoffe, dass der Zauber bald vorbei ist....
Und ich hoffe, dass Xi jetzt nicht Taiwan....

Aber ich schätze mal, dass "die Welt" bereits aufgeteilt war, bevor der erste Schuß fiel....

--
For entertainment purposes only.

Gut, dass da nicht so viele Waffen verfügbar waren. Das wäre sonst vlt. ein Blutbad geworden. "Einpeitscher" gab es ja genug.

Olivia @, Donnerstag, 24.02.2022, 20:14 vor 1442 Tagen @ XERXES 2456 Views

Hoffentlich gibt es dort dann irgendwann Frieden.

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For entertainment purposes only.

Nix mit Durchmarsch, schlimmstenfalls ein blutiger Abnutzungskrieg mit sehr hohen Verlusten auf beiden Seiten

Joe68 @, Samstag, 26.02.2022, 13:22 vor 1441 Tagen @ Reffke 1407 Views

Das sieht nicht gut, Putin kann es sich nicht erlauben zu verlieren und Selenski ist, nach den gestrigen Erfolgen seiner Truppen, wieder weit weg von echten (Übergabe-)Verhandlungen.

Wie kann sich das jetzt entwickeln? Zu monatelangen, blutigen Gemetzeln wie in Kroatien/Bosnien?
Der Westen wird demnächst die Ukraine, über den NATO Staat Polen, mit Waffen fluten, ohne eine breite massive Bombardierung kommt Russland da nicht mehr raus, unmöglich ist auch nicht die Idee, die ukrainische Westgrenze mit einer totalen Zerstörung der Verkehrsinfrastruktur, um den Nachschub zu erschweren. Da ist dass Risiko hoch dass NATO Kräfte (zurück-)schiessen, und die Russen, darauf vorbereitet, den Krieg nach Polen/Ungarn tragen.

Wenigstens haben wir die GRÜNEN und GRÜNE JUGEND diesmal mit an vorderster Front, bei der Befreiung der Welt, und die Wege zur Front sind kürzer, denn die Verteidigung der deutschen Demokratie, am Hindukusch, war doch etwas beschwerlich wegen der weiten Anreise.

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