Für ältere Pflegekräfte - Keine Angst vor Hartz4

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 16.02.2022, 10:21 vor 1450 Tagen 4749 Views

Wenn Ihr Euer Geld ein wenig beisammen haltet, bekommt Ihr das, was Ihr schon immer haben wolltet.
Keinen Stress, 3 Monate Urlaub im Jahr (2 davon offiziell, der Rest mit Krankenschein) und auch sonst lässt es sich gut leben.
Wer mehr Urlaub braucht, muss dann schon Urlaub bei der ARGE beantragen. Der kommt dazu.
§ 7 Abs. 4a SGB II weitere 3 Wochen, unter Einkommensverzicht auch mehr.


Übrigens:

An den 28. Februar denken.

So lange in der Geschäftsordnung der Bundesregierung (seit zig Jahren) der Schäuble-Paragraph steht:


§ 22
(1) Die Sitzungen der Bundesregierung finden unter dem Vorsitz des Bundeskanzlers, im Falle seiner Behinderung unter dem Vorsitz des Stellvertreters des Bundeskanzlers statt. Ist auch der Stellvertreter verhindert, so führt den Vorsitz der vom Bundeskanzler oder seinem Stellvertreter besonders bezeichnete Bundesminister oder mangels solcher Bezeichnungen der Bundesminister, der am längsten ununterbrochen der Bundesregierung angehört; bei mehreren Bundesministern mit gleicher Amtszeit übernimmt den Vorsitz der an Lebensjahren älteste Bundesminister.
(2) Die Sitzungen beginnen pünktlich zu der in der Einladung angegebenen Zeit. Behinderte Bundesminister haben für ihre Vertretung zu sorgen.
(3) Die Sitzungen der Bundesregierung sind vertraulich. Insbesondere sind Mitteilungen über Ausführungen einzelner Bundesminister, über das Stimmenverhältnis und über den Inhalt der Niederschrift ohne besondere Ermächtigung des Bundeskanzlers unzulässig.

,

habt Ihr nix zu befürchten.

Für Diejenigen, die im Forum neu hinzu gekommen sind:
Rückwirkend Impfschäden anmelden, falls sich Symptome erst jetzt ergeben. Auch Psychische.


Mut machend

und

LG
D-Marker

Danke D-Marker!

stokk, Mittwoch, 16.02.2022, 19:33 vor 1450 Tagen @ D-Marker 1985 Views

Endlich mal Gelegenheit "Danke" zu sagen.

Wenn hier gerade das Thema "Pflegekräfte" angesprochen wurde, mal ein paar Wahrheiten dazu, diesmal aus Österreich:

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 17.02.2022, 07:48 vor 1450 Tagen @ D-Marker 1822 Views

Die Pflegekräfte in der 24 Std. Betreuung sind ein unverzichtbarer Bestandteil in der österr. Altenbetreuung. Ohne diese Leute, meist aus den ehemaligen Ostblockländern, natürlich auch aus Rumänien, würde vieles zusammenbrechen.

Nun arbeiten diese Pflegekräfte nach einem mehrwöchigen und erfolgreich abgeschlossenen Unterweisungskurs nach den Richtlinien der EU, der in Rumänien absolviert wird. Von außen sieht das ganz gut aus, die kommen mit 1.000 € bis 1.500 € netto nach einem Monat "Einsatz" in der jeweiligen Familie nach Hause, - wobei da bereits die Kosten (Sozialversicherung) abgezogen sind. Meist wird das im Wechsel von einem Monat gemacht, dann kommt die Kollegin dran.

Was sich da aber so hinter den Kulissen abspielt, das wissen die Wenigsten, die nicht davon betroffen sind. Gerade im Banat, also in Westrumänien, da können viele ein Lied davon singen, was ich anschließend berichte. Ganz zufälligerweise ist eine der größten Agenturen im Banat in Österreich vertreten, und die Eigentümer sind zufälligerweise liiert mit der WKO, und zwar der Sektion Pflege in der Wirtschaftskammer.

Das heißt, der Funktionär ist natürlich nicht gleichzeitig Geschäftsführer in der Agentur, da steht der Name seiner Ehefrau im Handelsregister. Aber dieser Mann hat sich bereits im Frühjahr 2020 erhebliche Eigenmächtigkeiten geleistet, - als er das Charterflugzeug auf Kosten der Wirtschaftskammer für die Pflegekräfte aus dem Banat (welch Zufall, also von dort, wo seine Agentur die Pflegekräfte rekrutiert) organisiert hat, und anschließend die Bahnfahrten, aber nur von Temeschburg ab, also wieder vom Banat. In den Kreis Hermannstadt oder weiter kam kein Zug.

Nun ich übersetze das aus diesem link:

http://social-media-group.ro/mafia-intermediarilor-ameninta-ingrijitoarele-de-batrani-d...

Die Vermittler-Mafia bedroht Altenpfleger in Österreich und Deutschland.

Die Vermittler-Mafia hat begonnen, starken Druck auf ältere Pfleger in Österreich und Deutschland auszuüben, um sie davon abzuhalten, zu erzählen, was sie durchmachen. Einige von ihnen wurden am Telefon von einer unbekannten Stimme gewarnt, damit aufzuhören.
Um zu verstehen, was in diesem Krieg zwischen Betreuern und Vermittlern auf dem Spiel steht, werden wir kurz die Kanäle, über die Rumänen nach Österreich kommen, und den Modus Operandi der Mafia darstellen. Die meisten der gemeldeten Fälle betreffen Vermittler aus Reșița, Timișoara und Caransebeș.(= Banat)

In Österreich befinden sich die Rumänen in einer Zwickmühle, d. h. zwischen den Vermittlern und den schrecklichen Situationen, die sie in den Familien, denen sie zugewiesen werden, durchleben: eingesperrt in ihren Wohnungen, hungrig, gedemütigt. "Zigeuner!" oder "Du bist Rumäne und du bist mein Sklave! sind nur zwei Beispiele für die Beleidigungen, denen die armen Frauen ausgesetzt sind.

Die schockierenden Berichte über die Sklaverei von 2014-2021 im so genannten zivilisierten Europa gehen weiter. Die rumänischen Pflegekräfte sprechen nicht nur von Beleidigungen und absurden Lebensbedingungen, ohne ausreichend Nahrung und Ruhe, sondern auch von sexuellem Missbrauch: "Die Frau des alten Mannes zwang mich, den erigierten Penis ihres Mannes ständig zu waschen/anzufassen!".

Nicht nur Ruhe und normales Essen, sondern auch frische Luft kann für manche Romantiker ein Luxus sein. Hausregeln sind oft weit von dem entfernt, was die Freiheit eines Menschen ausmacht. Der Preis für die rund 1.000 Euro im Monat: endlose Demütigungen, Misshandlungen, manchmal ein gefängnisähnliches Leben ohne Ausgänge an die frische Luft. "Es ist sehr schwer, vielleicht die Arbeit, die man annimmt, aber die Tatsache, dass man verachtet wird - das ist das Schwerste, was man akzeptieren muss!


Der Druck der "Vermittler-Mafia", der durch die Veröffentlichung von Enthüllungen über das Leben rumänischer Altenpfleger in Österreich und Deutschland ausgelöst wurde, hat in letzter Zeit zugenommen. Einige der Betreuer wurden am Telefon von einer weiblichen Stimme bedroht, die ihnen sagte, sie sollten "aufhören". Andere haben Nachrichten von Vermittlern erhalten, in denen sie davor gewarnt wurden, zu erzählen, was mit ihnen geschieht, da sie sonst ihren Job verlieren würden.

Neben denjenigen, mit denen wir in letzter Zeit gesprochen haben und die sich nicht auf der sozialen Netzwerkseite Facebook zu erkennen geben wollen, haben auch einige ältere Betreuer in Österreich und Deutschland begonnen, offen über ihre Unzufriedenheit mit Vermittlern und ihren Unternehmen zu sprechen. Polizei und Steuerbehörden in Rumänien, Österreich und Deutschland konnten nun diese Informationen sammeln und Dutzende von Betrügern festnehmen, die illegal arbeiten oder Menschen durch Umgehung von Steuer- und Strafgesetzen missbrauchen.

Während in anderen Facebook-Gruppen (die von Mittelsmännern oder rumänischen Fahrern eingerichtet wurden, die Europa bloßstellen, weil sie Sklavenarbeiter aus Rumänien einführen) solche Meinungen oft gelöscht werden, sind solche Diskussionen in den Gruppen die Norm.

Rufen Sie 112 an, wenn Sie von Vermittlern der Agenturen terrorisiert werden
"Die Polizei sollte gerufen werden (über die europaweit gültige Nummer 112). Selbst wenn Sie nicht reden, kann die Polizei Sie überall finden, auch wenn Ihre Telefonnummer nicht erscheint. Diejenigen, die kein Deutsch können, können um Hilfe bitten, aber nur, indem sie S.O.S. sagen. 112 und die Polizei wird kommen, bringen Sie einen Übersetzer mit" - so lautet die Empfehlung von Erich Mocanu von der deutschen Organisation AEBS.org (www.aebs.org).

Wir schlagen vor, dass die Polizei- und Steuerbehörden in Rumänien, Österreich und Deutschland eine offizielle E-Mail-Adresse einrichten, unter der die Bürger Brokerfirmen oder Einzelpersonen melden können, die sie missbrauchen. Dies wäre ein natürlicher Schritt, da die Bürger auch konkrete Angaben gemacht haben: Namen von Unternehmen und von Vermittlern. Auf FB gibt es auch Listen von Firmen, die Leute abzocken. Auch wenn sie überall zu finden sind, sollten diese Daten direkt an die betroffenen Institutionen gehen, die verpflichtet sind, Maßnahmen zu ergreifen, wenn das Gesetz nicht beachtet wird.

Banat, das Paradies der Vermittler
Die meisten Fälle von Missbrauch wurden uns aus Reșița, Timișoara und Caransebeș gemeldet. Die Betreuer beschweren sich darüber, dass sie nicht nur eine Provision zahlen, wenn sie in der Familie untergebracht werden, sondern auch, solange sie dort bleiben (100-200 € pro Monat). Das Geld wird ohne Quittung und ohne offizielle Aufzeichnung gezahlt.

Jedes rumänische Unternehmen oder jeder Vermittler steht in Kontakt mit Transportunternehmen. Die Fahrer kassieren auch Geld, sie unterschreiben auch Verträge, usw.
Kurz gesagt, jede Agentur (oder jeder Vermittler, der auf eigene Rechnung arbeitet) arbeitet anders, aber selbst wenn Firmen (aus Rumänien oder Österreich) involviert sind, nehmen sie eine Provision sowohl von der Pflegeperson als auch von der Familie, in der sie untergebracht wird.

Dies ist bei allen bisher gemeldeten Fällen der Fall. Außerdem wird in allen Fällen die Provision gezahlt, ohne dass die Betreuer eine Quittung oder einen anderen Nachweis über die Zahlung haben (und oft wird ihnen nicht einmal die gesamte Provision mitgeteilt, sondern sie wachen in Österreich auf und müssen noch etwas bezahlen). Zu Beginn zahlen sie mehr als die Provision. Dieser Betrag wird einmalig gezahlt, danach wird die Provision monatlich ausgezahlt.

Wenn die Betreuerin den Fall aufgibt - weil sie nicht mehr zurechtkommt, wenn sie rausgeworfen wird oder wenn der alte Mensch, den sie betreut, stirbt -, dann zahlt sie bei der Vermittlung in eine andere Familie wieder den gleichen Betrag wie zu Beginn (zusätzlich zur monatlichen Provision). Die Vermittler kassieren die monatliche Provision, ohne irgendetwas anderes zu tun, in den meisten Fällen nicht einmal einen Telefonanruf, um sich nach der Betreuungsperson zu erkundigen.

Einige der Betreuer berechneten die Beträge, die sie als Provision an die Vermittler zahlten. Jeder zahlte über mehrere Jahre hinweg Tausende von Euro. Wenn Pflegekräfte einen Fall freiwillig aufgeben oder dazu gezwungen werden, erhalten sie keine Vergütung für den Heimtransport. Die meisten haben nicht einmal ihr Geld erhalten, wenn sie die Familie, für die sie gearbeitet haben, innerhalb eines Monats verlassen haben.

Rumänisch-österreichische Mafia. Die rumänische Seite hat in der Regel einen Partner in Österreich

Die Situationen sind unterschiedlich, aber im Allgemeinen gibt es ein "Paar" von Partnern: Das österreichische Unternehmen hat einen Vermittler in Rumänien, oft "unter dem Ladentisch", der die Leute auswählt und zur Arbeit schickt.

Meistens besteht die Auswahl nur aus der Möglichkeit, den zu Beginn geforderten Geldbetrag zu zahlen, der zwischen 100 und mehreren hundert Euro schwankt, wobei der höchste Betrag, der kürzlich auf FB-Anzeigen veröffentlicht wurde, 600 Euro betrug.

Der Vermittler in Rumänien nimmt bei der Abreise ebenfalls Geld ein (das Geld wird von den Fahrern eingesammelt; wer die Provision nicht bezahlt, bleibt zu Hause), und die Pflegerin zahlt dann die monatliche Provision an das österreichische Unternehmen, mit dem sie einen "Vertrag" hat, und bezahlt über die Fahrer auch den rumänischen Vermittler. Pflegekräfte mit einigen Jahren Erfahrung sagen, dass sie keine Vermittler mehr akzeptieren, die Geld im Voraus verlangen (aber nur vom ersten Gehalt), weil "sie schon viele Male geleimt worden sind".

Wie rekrutieren sie Pflegekräfte in Rumänien?

Die Vermittler machen die Auswahl einfach: Sie inserieren im Internet, wo sie nur ihren Vornamen und ihre Handynummer angeben. Facebook zum Beispiel hat viele solcher Listen. Dort wird kommentiert, welches die "guten Unternehmen" und welches die Betrüger sind, damit die Betrüger von der rumänischen und österreichischen Polizei abgeführt werden können. Diese Vermittler stehen in direktem Kontakt mit den Fahrern (Transportunternehmen), zu denen die Menschen kommen und die bei der Abfahrt ihre Provision zahlen.

Bei ihrer Ankunft in Österreich unterzeichnen die Betreuungspersonen einen Vertrag - ein Dokument, das in der Regel weitere Verpflichtungen und Sanktionen für die Betreuungspersonen vorsieht -, der zwischen der Betreuungsperson und dem Unternehmen geschlossen wird. Andererseits schließt die Familie einen weiteren Vertrag mit diesem Unternehmen ab und zahlt für Monate oder Jahre eine monatliche Provision, solange die rumänische Frau dort bleibt.

Wenn sich der Betreuer und die Familie untereinander einigen, ohne weitere Provisionen an die Vermittlungsfirma zu zahlen, kann die betrogene Agentur Hunderttausende von Euro als Entschädigung fordern. Einige der Unternehmen in Österreich wurden von Rumänen gegründet, die schon seit langem in Österreich leben.

Eine weitere Möglichkeit, die rumänischen und österreichischen Steuerbehörden und die armen, verzweifelten Menschen zu betrügen, ist der Einsatz eines "schwarzen" Vermittlers in Rumänien und eines "schwarzen" Vermittlers in Österreich. Sie treffen Personalentscheidungen und stellen Leute ein, behaupten, sie würden ein Unternehmen vertreten, ohne jedoch entsprechende Unterlagen vorzulegen. Die unterschriebenen "Verträge" werden kopiert und von Hand ausgefüllt. Man wird nicht in der Lage sein, die rumänischen Frauen, die in Österreich betrogen wurden, vor Gericht zu vertreten, wie wir in einer anderen Folge sehen werden.

Möglicherweise gibt es auch ein Unternehmen in Rumänien (mit Sitz, Website usw.), das einen österreichischen Vermittler hat. Dieser Vermittler wartet auf die Betreuer und kassiert die Provision, legt aber keine Dokumente vor. Manchmal werden die Betreuer von Fahrern, die sie aus Rumänien mitbringen, direkt bei den Familien abgesetzt. In vielen Fällen wissen die Frauen nicht einmal, wohin sie gehen, in welcher Stadt, sie warten darauf, vor dem Haus abgesetzt zu werden, in dem sie arbeiten werden.

Es gibt auch andere Situationen. Einige in Deutschland oder Österreich lebende Rumänen, die ein wenig Deutsch können, finden Betreuer in Rumänien und suchen nach Familien, die sie vermitteln. Sie kümmern sich um alles, was damit zu tun hat, die rumänische Frau in den Westen zu bringen (sie werben, rufen die Leute an und vermitteln sie). Die meisten von ihnen tun dies natürlich "schwarz".

Wenn den rumänischen Frauen im Ausland etwas Unangenehmes passiert, laufen die Unternehmen oder Vermittler in der Regel davon: Sie gehen nicht einmal ans Telefon. Nur einige österreichische Unternehmen, mit denen Rumänen direkt Verträge abschließen, scheinen sich mehr Sorgen um die Situation der Arbeitnehmer zu machen, die ihnen Provisionen zahlen.

Blankoverträge werden in Cafés, Bars, Tankstellen und Parkhäusern unterzeichnet

Selbst scheinbar legale Abläufe (persönliche Anwesenheit in den Büros der Unternehmen) verschleiern das, was stinkt. Die Verträge werden in Cafés, Bars, Tankstellen und Parkhäusern in ganz Rumänien unterzeichnet. Bei österreichischen Unternehmen unterschreiben die Pflegekräfte, ohne die in deutscher Sprache verfassten Papiere zu verstehen, oder sie werden aufgefordert, schnell zu unterschreiben, noch bevor sie die Wohnung der Familie betreten. "Der Fahrer gab uns den Vertrag zur Unterschrift und sagte, er sei in Eile. Sie haben keine Zeit zum Lesen", so ein Insider.

Andere Pflegerinnen und Pfleger sagen, dass sie oft weniger Geld bekommen, als im Vertrag steht, sich aber nicht beschweren, aus Angst, nach Rumänien geschickt zu werden und dort zu verhungern. Egal, ob es sich um rumänische, österreichische oder familiäre Vermittler handelt, wenn die Betreuer unzufrieden sind, ist die Linie die gleiche: "Wenn es Ihnen nicht gefällt, gehen Sie! Andere stehen Schlange, um hier einen Platz zu bekommen".

Betreuungskräfte aus dem Ausland in der Altenpflege (Häuslichkeit) ..

Mirko, Česko, Donnerstag, 17.02.2022, 09:26 vor 1449 Tagen @ helmut-1 1588 Views

bearbeitet von Mirko, Donnerstag, 17.02.2022, 09:40

Ist ein Unding, sie sind nicht nur Sklaven der Pflegemafia. Es wird mit dem Leben von alte Menschen gespielt. Viele diese Personen geben sich als Altenpfleger*inn aus, haben aber nie eine Ausbildung in der Altenpflege absolviert! Es wird nicht nur der alte Mensch gepflegt, betreut und der Haushalt geführt es werden immer mehr Behandlungspflegen (SGB-X) übernommen. Den meisten fehlt einfach das Fachwissen, da wird ein Wegläufer schonmal mit Benzodiazepine ruhig gestellt und hilft das nicht gleich, gibt es das doppelte hinterher. Durch das ruhigstellen kann dann die Betreuungskraft die Hütte durchwischen und die Kinder bespaßen.

Ich habe Wundverbände gesehen (von Pflegekräfte aus dem Ausland), da wird durch das Fehlen von einem Pflaster einfach mal durch einen Knoten in der Binde ersetzt und stellt hinterher fest, dass dieser Verband (wie ein Strick), dann zum Absterben der Extremität führte.

Dann die Pflegeprophylaxen:


Sturzprophylaxe
Dekubitusprophylaxe
Kontrakturenprophylaxe
Intertrigoprophylaxe
Thromboseprophylaxe
Soor- und Parotitisprophylaxe
Aspirationsprophylaxe
Dehydrationsprophylaxe


Sind den Bereuungskräfte merklich unbekannt und hier kommt es dann zu pflegefehlern. Ich habe so einer Pflegkraft mal gesagt, sie sollte mal probieren, im liegen zu ESSEN und zu TRINKEN ...

--
Gesunde Menschen zu schädigen, um die Gesundheit der Schwächsten zu erhalten, ist eine Entscheidung der rückständigen Logik.

Du verwechselst Äpfel mit Birnen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 19.02.2022, 06:52 vor 1448 Tagen @ Mirko 1123 Views

Das, was Du da ansprichst, das ist die Krankenpflege. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Krankenpflege im 24 Std. Modus geht. Ich meinte die häusliche 24 Std.Betreuung. Die hat mit Krankenpflege nichts zu tun.

Eine Krankenpflege setzt eine mehrjährige Berufsausbildung voraus, keine Unterweisung von 6 Wochen, wie das für die häusliche Betreuung vorgeschrieben ist. Allerdings ist die Verwendung des Wortes "Pflegerin" für diese Tätigkeit irreführend. Es müsste genauer heißen: "Betreuerin". Da geht es darum, dass im Haus, wo die älteren Personen leben, die man nicht mehr längere Zeit unbeaufsichtigt lassen kann, immer jemand anwesend ist, der sich auch um die Haushaltsführung, Hilfe beim An- und Auskleiden, Hilfe bei den täglichen Hygienemaßnahmen etc. kümmert. Klar kommt da bei bettlägerigen Leuten auch das Wechseln der Windel dazu, und auch andere Dinge.

Aber die medizinische Seite ist klar eingeschränkt. Nach Angabe des Arztes (der bei solchen Patienten auch periodisch nach Hause kommt) wird die Medikation verabreicht, medizinische Hilfsmittel agewendet (z.B. Thrombosestrümpfe anziehen), aber ein Verbandswechsel bei offenen Wunden ist schon Sache des medizinischen Dienstes, der dafür regelmäßig zu Hause erscheinen muss. Genauso darf eine Betreuerin kein Spritze oder Infusion verabreichen.

Bei Auffälligkeiten (z.B. nach Medikamentenwechsel bei Demenzkranken - Beobachtung einer aggressiven Verhaltensweise), muss der Arzt/medizinische Dienst und die Angehörigen darüber informiert werden. Irgendwelche Entscheidungen/Veränderungen wird die Betreuerin mit Sicherheit nicht vornehmen, weil sie dann in die Verantwortung und möglicherweise in den Regress kommt.

Sollte es tatsächlich auch 24Std.Krankenpflege geben, die zuhause stattfindet, was die absolute Ausnahme sein dürfte, dann kann ich dazu nichts sagen, da fehlen mir die Erfahrungen. Ich weiß nur, was sich in den Krankenhäusern in der Krankenpflege abspielt, weil das habe ich mit eigenen Augen gesehen. Und ich gehe davon aus, dass sich diese Zustände, nachdem sich die Krankenhäuser durch die Aussperrung der Angehörigen aufgrund Covid eine Tarnkappe übergezogen haben, nicht gebessert, sondern bedeutend verschlechtert haben.

Erst vor gar nicht langer Zeit wurde eine Bekannte mit Leberproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert, und, als man nach fast zwei Wochen endlich einen Platz in einer Spezialklinik gefunden hatte und sie überführt wurde, stellte man dort Wasser in der Lunge fest. Der Zustand verschlechterte sich rapide und sie verstarb. Auch, wenn ich medizinisch nicht ausgebildet bin, so weiß ich doch, was man in dem vorangegangenen Krankenhaus in Sachen Pflege unterlassen hat, was zur Wasseransammlung in der Lunge geführt hat. Kann ja derzeit niemand kontrollieren.

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