Schicksalsfrage: TUN oder nur tapfer Erdulden?

Andree @, Dienstag, 15.02.2022, 09:49 vor 1450 Tagen 5093 Views

Verschwörungstheoretiker behaupten, dass eine Wettermanipulation nicht nur durch Chemtrails der Flugzeuge, sondern in großem Stil als umfassendes Geo-Engineering im Mittelmeer und Atlantik stattfindet. Als Beweis für ihre abstrusen Theorien führen Sie Aufnahmen vom Wetterradar an, mit den Schiffsorten vor den Kanaren:
https://terraherz.wpcomstaging.com/2022/02/10/warum-wurden-anfang-februar

Früher, als es das noch nicht gegeben hatte, gab es nachweislich lange Perioden anhaltender, wolkenfreier Hochs über Europa, auch im Winter, die von vielen heute vermisst werden.

So mancher schrieb bereits einen Brief an die Politiker zum Thema Gesundheit:

"ich wende mich an Sie, weil ich mich ganz und gar nicht erwehren kann vor dem Gefühl, von den amtlichen Gesundheits-Wissenschaftlern massiv betrogen worden zu sein. Geht es Ihnen auch so? Hier und jetzt liegen nämlich die Beweise vor:

Die aktuelle Gesundheitspolitik zerstört – weil auf wahrheitswidriger Basis beruhend – das Vertrauen in alle Parteien und die Demokratie!

Beweise: https://www.youtube.com/watch?v=N5Xy-EDcqCk
und Seite: https://rumble.com/vurhy8-sucharit-bhakdi-und-ronald-weikl-gute-nachrichten.html

Mit dem Wunsch, dass Sie sich frei gemacht haben von Vorgaben und den Mut beweisen, Erkenntnisse umsetzen in konkludente Handlungen sowie
mit freundlichen Grüßen

Hier eine Liste von Mailadressaten, die sich über Post von Ihnen freuen würden:

CDU/CSU fraktion@cducsu.de
SPD frakmail@spdfraktion.de
Die Grünen info@gruene-bundestag.de
AfD buerger@afdbundestag.de
Die Linken fraktion@linksfraktion.de
FDP dialog@fdpbt.de

Und die Mailadresse aller Abgeordneten, die sich über Post freuen, findet man hier:

https://buergerredaktion.de/images/2Maresch/Bundestag.pdf[/link]

Das mit den sprühenden Flugzeugen wurde mir bei einem Spaziergang letztes Wochenende mitgeteilt

Plancius @, Dienstag, 15.02.2022, 10:05 vor 1450 Tagen @ Andree 4277 Views

Ich bin doch immer wieder erstaunt, wieviele Spaziergänger bereits ziemlich tief in den Kaninchenbau hinabgestiegen sind.

Da machte mich doch letzten Samstag ein Kraftfahrer darauf aufmerksam, dass schon wieder Flugzeuge morgens den Himmel im Schachbrettmuster mit Kondensstreifen (Chemtrails sagte er nicht) überzogen, so dass gegen Mittag der Himmel mit einer dicken Suppe an Schleierbewölkung überzogen ist. Ein blauer Himmel ist daher die letzten Monate selten geworden.

Er zeigt mir sogar Bilder und Videos, die er selbst aufgenommen hat. Ein Flugzeug malte dabei auch Schrauben in den Himmel. Er sagte mir, dass ist nicht normal. Kein Verkehrsflieger malt Schrauben in den Himmel. Er war 11 Jahre Flugzeugmechaniker beim Bund auf einem Fliegerhorst und weiß daher, dass auch militärische Flieger nie und nimmer solche lang anhaltenden Kondensstreifen hinter sich herziehen und auch nie solche Schrauben in den Himmel malen.

Irgendwie ist ja das Thema Chemtrails wieder aus unserer Aufmerksamkeit verschwunden. Ich bin ja sensibilisiert für dieses Thema und beobachte auch immer den Himmel. In 2020 und 2021 mit einem stark reduzierten Flugverkehr hatten wir eigenartigerweise auch viel weniger oder gar nicht dieses schachbrettartige Zusprühen des Himmels. Das fing erst wieder im vergangenen Dezember an. Als Hobbyastronom achte ich darauf, weil ich bei Schleierbewölkung auch mein Teleskop erst gar nicht aufzubauen brauche.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Ob und was dran ist, bleibt noch im Dunkeln

D-Marker @, Rostock (MV), Dienstag, 15.02.2022, 10:54 vor 1450 Tagen @ Plancius 3176 Views

Auffällig: In der Wahrheitspresse herrscht eisernes Schweigen. Vlt. überschlagen sich bald logische Erklärungen.
Nur für Diejenigen, welchen ein Blackout der gesamten Presse unmöglich erscheint:
Kennen wir von Impfnebenwirkungen.
Typisch für "Verschwörungstheorien".
So wahr es in Chemnitz Hetzjagden gab. Wer die Omertà bricht (Maaßen)...

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Das ist der Klimawandel, Stupid! Und die Luftreinhaltungsvorschriften.

Mephistopheles, Dienstag, 15.02.2022, 12:37 vor 1450 Tagen @ Plancius 2720 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 15.02.2022, 13:09

Irgendwie ist ja das Thema Chemtrails wieder aus unserer Aufmerksamkeit verschwunden. Ich bin ja sensibilisiert für dieses Thema und beobachte auch immer den Himmel. In 2020 und 2021 mit einem stark reduzierten Flugverkehr hatten wir eigenartigerweise auch viel weniger oder gar nicht dieses schachbrettartige Zusprühen des Himmels. Das fing erst wieder im vergangenen Dezember an. Als Hobbyastronom achte ich darauf, weil ich bei Schleierbewölkung auch mein Teleskop erst gar nicht aufzubauen brauche.

Wenn es wärmer wird, dann ist eben auch mehr Dampf in der Atmosphäre. Es ist allgemein diesiger. Wenn es gleichzeitig Luftreinhaltungsvorschriften gibt, dann fehlen die Aerosole, an die sich der Wassedampf anlagern und damit abregnen könnte. Deswegen bleiben die Chemtrails auch so lange sichtbar.
Außerdem kommen noch die ganzen französischen Kernkraftwerke hinzu, die ebenfalls nur Dampf ablassen und keinen Dreck. Wir leben in einer Westwindzone und dieser strahlende Dampf zieht dann zu uns rüber und kann nicht abregnen. Also entstehen Chemtrails.

Gruß Mephistopheles

Und wieso genau strahlt der Dampf (mT)

DT @, Dienstag, 15.02.2022, 12:49 vor 1450 Tagen @ Mephistopheles 2637 Views

der frz. KKWs?

Wie sollen in den Tertiär-Kühlkreislauf radioaktive Isotope des KKWs gelangen?

[image]

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass der Dampf radioaktiv strahlt.

Mephistopheles, Dienstag, 15.02.2022, 13:19 vor 1450 Tagen @ DT 2248 Views

der frz. KKWs?

Wie sollen in den Tertiär-Kühlkreislauf radioaktive Isotope des KKWs gelangen?

[image]

Es sind eben strahlende Chemtrails und keine Radioaktivtrails! :-P

Gruß Mephistopheles

"und dieser strahlende Dampf zieht dann zu uns rüber "

DT @, Dienstag, 15.02.2022, 13:24 vor 1450 Tagen @ Mephistopheles 2460 Views

bearbeitet von DT, Dienstag, 15.02.2022, 13:55

"Außerdem kommen noch die ganzen französischen Kernkraftwerke hinzu, die ebenfalls nur Dampf ablassen". Zitat von Dir.

Strahlender Dampf aus Kernkraftwerken - welche Strahlung soll das sein außer radioaktiver Strahlung?

Normaler Dampf strahlt nichts ab außer Wärmestrahlung. Und sicherlich hast Du die gemeint, wenn Du von den "ganzen französischen Kernkraftwerken" sprichst.

Gaslighting at its best.

Warum wurden Anfang Februar viele Menschen krank? - warum wohl!

KiS @, CGN, Dienstag, 15.02.2022, 13:50 vor 1450 Tagen @ Andree 3397 Views

Es gibt zwar Antworten aber die fallen unter Verschwörungen <img src=" />

Vielleicht ist diesen Menschen damit geholfen - zum Thema Tun oder nur tapfer erdulden.

Mephistopheles, Dienstag, 15.02.2022, 15:23 vor 1450 Tagen @ KiS 2736 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 15.02.2022, 15:26

Es gibt zwar Antworten aber die fallen unter Verschwörungen <img src=" />

Wie ein Schnupfen kuriert wird.

Es ist zwar etwas Gutes für die Unterhaltung des Publikums zu schreiben, aber etwas noch weit Höheres und Edleres ist es, wenn man zur Belehrung, zum Nutzen, zum wahren Wohl seiner Mitmenschen schreibt – und das ist der einzige Zweck der folgenden Abhandlung. Wenn es mir gelänge, dadurch auch nur einem Leidenden wieder zur Gesundheit zu verhelfen, das Feuer der Hoffnung und Freude in seinem matten Blick aufs neue zu entzünden und seinem erstorbenen Herzen den raschen, fröhlichen Pulsschlag vergangener Tage zurückzugeben, so wäre mir alle Mühe reichlich vergolten und jene heilige Wonne würde meine Seele durchströmen, welche der Christ fühlt, wenn er eine gute, selbstlose That vollbracht hat.

Da ich stets ein untadeliges Leben geführt habe, bin ich berechtigt zu glauben, daß niemand, der mich kennt, aus Furcht, ich hätte die Absicht ihn zu täuschen, meine Ratschläge zurückweisen wird. Möge das Publikum sich die Ehre anthun, meine hier niedergelegten Erfahrungen bei Behandlung eines Schnupfens zu lesen – und dann meinem Beispiel folgen.

Als das weiße Haus in Virginia-City abbrannte, verlor ich meine Häuslichkeit, meine Behaglichkeit, meine Gesundheit und meinen Koffer. Der Verlust der beiden erstgenannten Artikel war leicht zu verschmerzen; denn eine Häuslichkeit ohne eine[20] Mutter, eine Schwester oder eine entfernte junge Verwandte, welche uns die schmutzige Wäsche wegräumt, unsere Stiefel vom Kaminsims herunternimmt und uns so daran erinnert, daß jemand an uns denkt und für uns sorgt, ist nicht schwer zu finden. Und was meine Behaglichkeit betrifft, so war ich kein Dichter und brauchte der Schwermut über ihren Verlust nicht lange nachzuhängen. Aber eine gute Gesundheit zu verlieren und einen noch besseren Koffer, das waren ernstliche Unglücksfälle. Am Tage der Feuersbrunst zog ich mir nämlich infolge der übergroßen Anstrengung, mit welcher ich mich anschickte etwas zu thun, eine starke Erkältung zu.

Als ich das erstemal zu niesen begann, riet mir ein Freund ein warmes Fußbad zu nehmen und dann zu Bette zu gehen. Das that ich. Gleich darauf meinte ein zweiter, ich solle aufstehen und ein kaltes Sturzbad nehmen. Eine Stunde später versicherte mir ein dritter, man müsse einen ›Schnupfen füttern und ein Fieber aushungern.‹ Ich litt an beiden und hielt es daher für das beste, mich des Schnupfens wegen voll und satt zu essen, dann Hausarrest zu nehmen und das Fieber eine Weile hungern zu lassen.

Bei halben Maßregeln lasse ich es in solchem Falle nie bewenden. Ich aß also nach Herzenslust und wendete meine Kundschaft einem Fremden zu, der an jenem Morgen gerade sein Speisehaus eröffnet hatte. Er stand in ehrerbietigem Schweigen dabei, bis ich meinen Schnupfen genug gefüttert hatte und fragte dann, ob die Leute in Virginia-City häufig vom Schnupfen befallen würden. Als ich erwiderte das könne wohl möglich sein, ging er hinaus und nahm sein Wirtshausschild ab.

Ich begab mich nun nach dem Bureau und begegnete unterwegs abermals einem vertrauten Freunde, der mir sagte, daß es auf der Welt nichts Wirksameres gäbe, um sich vom Schnupfen zu kurieren, als wenn man ein Quart warmes Salzwasser tränke.[21] Ich zweifelte stark, daß ich noch Platz dafür haben könne, aber versuchen wollte ich es jedenfalls. Der Erfolg war überraschend. Mir war als hätte ich meine unsterbliche Seele von mir gegeben.

Da ich meine Erfahrungen nur zum Nutzen derjenigen niederschreibe, welche von demselben Uebel befallen sind wie ich, halte ich es für angemessen, sie vor den Mitteln zu warnen, die sich bei mir als unwirksam erwiesen haben. Aus vollster Ueberzeugung muß ich ihnen daher raten, sich vor warmem Salzwasser zu hüten. Wenn ich wieder den Schnupfen hätte und mir nur die Wahl bliebe, meine Zuflucht zu einem Erdbeben oder einem Quart Salzwasser zu nehmen, so würde ich mein Heil mit dem Erdbeben versuchen.

Nachdem der Sturm, der in meinem Innern wütete, sich etwas gelegt hatte und da zufällig kein guter Samariter mehr bei der Hand war, borgte ich mir wieder Taschentücher und zerschneuzte sie zu Atomen, wie ich es in den ersten Stadien meines Schnupfens gethan hatte. Dies trieb ich solange, bis ich einer Dame begegnete, die eben von jenseits der Prairie herkam. Sie hatte in einer Gegend gelebt, wo Mangel an Aerzten war, und sagte, die Not habe sie gelehrt, einfache Alltagskrankheiten mit vielem Geschick zu behandeln. Ich war überzeugt, daß sie eine lange Erfahrung hinter sich haben müsse, denn sie sah aus, als sei sie hundertfünfzig Jahre alt.

Sie mischte einen Trank aus Sirup, Scheidewasser, Terpentin und allerlei Kräutern zusammen und gab mir die Anweisung, alle Viertelstunden ein Weinglas voll davon zu nehmen.[22] Ich ließ es jedoch bei der ersten Dosis bewenden; sie reichte hin, um mich aller moralischen Grundsätze zu berauben und die unwürdigsten Triebe in mir wach zu rufen. Unter ihrem bösartigen Einfluß wälzte ich in meinem Hirn die ungeheuerlichsten und niederträchtigsten Pläne und Entwürfe, aber meine Hand war damals zu schwach, sie auszuführen. Hätten nicht die unfehlbaren Heilmittel für den Schnupfen durch wiederholte Angriffe meine Kräfte völlig erschöpft, ich wäre wahrlich imstande gewesen auf Leichenraub auszugehen.

Wie die meisten andern Leute habe ich zuweilen gemeine Regungen und handle darnach; aber bis zu einem solchen Grade von unmenschlicher Ruchlosigkeit hatte ich es noch nie gebracht, bevor ich jene Arzenei einnahm, und obendrein war ich noch stolz darauf. Nach Verlauf von zwei Tagen war ich wieder soweit, aufs neue an mir herumdoktern zu können. Ich wandte noch mehrere untrügliche Mittel an und trieb mir schließlich die Erkältung aus dem Kopf in die Lunge.

Nun bekam ich fortwährend Hustenanfälle und meine Stimme sank unter den Nullpunkt. Ich sprach mit den Leuten in einem grollenden Baß, zwei Oktaven unter meinem gewöhnlichen Tonfall. Eine regelmäßige Nachtruhe konnte ich nur dadurch erlangen, daß ich mich in einen Zustand gänzlicher Erschöpfung hineinhustete; sobald ich aber im Schlaf zu sprechen anfing, weckte mich der Mißlaut meiner Stimme wieder auf.

Mein Fall verschlimmerte sich von Tag zu Tag. Man empfahl mir Wacholderschnaps. Den trank ich. Dann Schnaps mit Sirup. Ich trank auch den. Ferner Schnaps mit Zwiebeln. Die that ich dazu und schluckte alle drei zusammen, jedoch ohne besonderes Ergebnis.

Ich sah mich jetzt genötigt meiner Gesundheit durch Luftveränderung wieder aufzuhelfen und reiste mit meinem Kollegen, dem Zeitungsreporter Wilson, nach dem Bigler-See. Nicht ohne[23] eine gewisse Befriedigung denke ich daran, daß wir auf ganz vornehme Weise reisten, wir benutzten nämlich die Pionierpost und mein Freund nahm sein ganzes Gepäck mit, welches aus zwei prachtvollen seidenen Halstüchern und dem Daguerrebild seiner Großmutter bestand. Dort machten wir den Tag über Segelfahrten, gingen auf die Jagd, auf den Fischfang und zum Tanz und die Nacht hindurch kurierte ich meine Erkältung. Durch diese Einrichtung gelang es mir, jede von den vierundzwanzig Stunden nutzbringend zu verwenden. Aber mein Uebel wurde nur immer schlimmer.

Man riet mir nun zu einer nassen Wickelung. Bisher hatte ich kein einziges Heilmittel zurückgewiesen und es schien Thorheit, jetzt noch damit anzufangen. So beschloß ich denn die Wickelung zu versuchen, obwohl ich keine Ahnung hatte, was das eigentlich für eine Veranstaltung sei. Sie wurde um Mitternacht vorgenommen und das Wasser war brennend kalt. Ein Leintuch, das mindestens tausend Meter lang zu sein schien, wurde in Eiswasser getaucht und mir um Brust und Rücken gewickelt, bis ich aussah wie der Wischer für eine der neuen Riesenkanonen.

Es ist ein grausames Verfahren. Wenn der kalte Lappen das warme Fleisch berührt, fährt man vor Schrecken zusammen und schnappt nach Atem wie ein Mensch in der Todesnot. Mir erfror das Mark in den Knochen und mein Herzschlag schien stillzustehen. Ich glaubte mein letztes Stündlein sei gekommen.

Ich warne hiermit jedermann vor kalten Wickelungen. Es giebt nichts Unbehaglicheres in der Welt – außer vielleicht, einer Dame unserer Bekanntschaft zu begegnen, die aus Gründen, die sie selbst am besten weiß, über uns hinweg sieht, oder, wenn sie uns wirklich ansieht, uns nicht kennt.

Aber, was ich noch sagen wollte, – als mein Schnupfen nach der Wickelung nicht kuriert war, empfahl mir eine befreundete Dame ein Senfpflaster auf die Brust zu legen. Das hätte[24] mich, glaube ich, auch wirklich geheilt, wäre der junge Wilson nicht gewesen. Beim Zubettegehen legte ich mir das Senfpflaster, das ganz großartig war – es maß achtzehn Zoll im Viereck – bequem zur Hand, wo ich es erreichen konnte. Aber Wilson bekam in der Nacht Hunger und – den Rest kann sich der Leser selber denken.

Nach einem achttägigen Aufenthalt am Bigler-See ging ich nach Steamboat-Springs, wo ich Dampfbäder nahm und noch eine Masse der erbärmlichsten Arzneien zu schlucken bekam, die je zusammengebraut worden sind. Sie würden mich ganz hergestellt haben, aber ich mußte nach Virginia-City zurückkehren, wo ich es trotz der verschiedenartigsten Heilmittel, die ich jeden Tag verschlang, möglich machte, meine Krankheit durch Vernachlässigung und Ausgehen bei kalter Witterung sehr zu verschlimmern.

Endlich beschloß ich nach San Francisco zu reisen. Am ersten Tag nach meiner Ankunft daselbst sagte mir eine Dame im Gasthaus, ich solle alle vierundzwanzig Stunden ein Quart Whisky trinken und ein Freund, der in der Stadt wohnte, gab mir denselben Rat. Das machte also zusammen zwei Quart oder eine halbe Gallone. Soviel trank ich und bin noch am Leben.

https://www.gutenberg.org/files/64718/64718-h/64718-h.htm#Wie_ein_Schnupfen_kuriert_wird

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