Der Film „Rottet die Bestien aus!“ von Raoul Peck erzählt die Verbrechensgeschichte des Westens. Dabei schert er sich nicht um die Unterschiede zwischen Kolonialismus und Judenvernichtung.

hörby, Montag, 07.02.2022, 08:09 vor 1616 Tagen 3584 Views

Arte 20:15 Der Film „Rottet die Bestien aus!“ von Raoul Peck erzählt die Verbrechensgeschichte des Westens. Dabei schert er sich nicht um die Unterschiede zwischen Kolonialismus und Judenvernichtung.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/rottet-die-bestien-aus-dokumentation-von-...

„Rottet die Bestien aus!“ beginnt heute um 20.15 Uhr bei Arte.

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Mfg.H.

Hinweis: Die 4-teilige Doku ist bei arte schon in der Mediathek! (o.T.)

Ackermann, Montag, 07.02.2022, 08:47 vor 1616 Tagen @ hörby 2172 Views

Und noch ein Film: Grand-Jury, ...

Weiner, Montag, 07.02.2022, 11:29 vor 1616 Tagen @ hörby 2674 Views

... als ein Versuch, sich gegen die Ausrotter zur Wehr zu setzen.

Die RAs Füllmich & Fischer haben jetzt ihre Untersuchungskommission (Corona-Ausschuss) in einen "anklagenden und Beweise sichernden gerichtlichen Prozess" verwandelt und sich dazu v.a. mit Kollegen aus den USA zusammengeschlossen.

Die Eingangsstatements habe ich mir gestern angehört. Die Grand-Jury beruft sich auf das Naturrecht und auf allgemeine Menschenrechte, was staatsphilosophisch durchaus interessant ist. Denn zum Naturrecht gehört auch das Recht der Eroberung, auf das sich die Ausrotter früher berufen haben, wie auch - noch viel weitergehend - auf das Versprechen Gottes, dass sich bestimmte Menschen (nur ein kleiner, auserwählter Kreis ...) die Welt untertan machen dürfen (Präsens!).

Aber zurück zum lobenswerten Unterfangen der Grand-Jury. Sie hat ein paar Bösewichte identifiziert und will sie anklagen. Ein Deutscher ist auch dabei, nämlich Herr Drosten. Und sie will nun Beweise und Zeugen beibringen, um vor der Weltöffentlichkeit darzulegen, dass "Corona" ein seit 20 Jahren minutiös geplantes Verbrechen gegen die Menschlichkeit war.

Der Prozess gegen dieses große Verbrechen dürfte wohl Monate dauern, wenn nicht Jahre. Den Verhandlungsplan erläutert Füllmich ab Minute 19. Englische Beiträge werden simultan auf Deutsch übersetzt.

Falls der LINK hier schon eingestellt wurde, bitte ich den Hausmeister, meinen Beitrag einfach zu löschen:

https://odysee.com/@GrandJury:f/Grand-Jury-1-DE:a

https://www.grand-jury.net/

Wünsche allen eine gute neue Woche!

Weiner

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Es ist wenig bekannt, dass auch die alten Römer, denen wir einen guten Teil unserer Rechtstraditionen verdanken, durchaus der Meinung waren, dass jeder Mensch frei sein dürfe und eigene Rechte habe. Die Römer haben aber eben auch von dem (nach ihrer Auffassung allen Menschen zustehenden) Recht der Eroberung Gebrauch gemacht. Dabei waren sie (wie später auch das "neue Europa", dem wir angehören) der Auffassung, dass ihre Eroberungen letztendlich dem Mittelmeerraum mehr Nutzen als Schaden bringen würden. Mit ihrem Recht der Eroberung haben sie den damaligen Menschen das römische Staatsrecht auferlegt, das auch Wege vorsah, zu einem "echten römischen" Bürger zu werden (am bekanntesten das Beispiel des Apostels Paulus). In den eroberten Gebieten durften die dortigen religiösen und teilweise auch die rechtlichen Traditionen beibehalten werden. Für römische Bürger galt neben dem öffentlichen Staatsrecht im privaten Bereich eben das römische Privatrecht. In der römischen Mittel- und Oberschicht war es üblich, Sklaven nach einigen Jahren freizulassen und ihnen Familienanschluss (Großfamilie, wirtschaftlich tätig, unter Führung des PATER) zu gewähren, nach weiterer Bewährung wiederum das Bürgerrecht. So kam zustande, was @Mephisto bei jeder passenden Gelegenheit erwähnt - dass nämlich in der Spätantike die Römer gar keine Römer mehr waren sondern Nachkommen von eingrömerten fremdländischen Sklaven. Ähnlichkeiten zur Gegenwart sind rein zufällig, vielleicht aber auch gesetzmäßig ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Annexion

https://en.wikipedia.org/wiki/Annexation

https://en.wikipedia.org/wiki/Discovery_doctrine

Nachfrage ....

NST @, Südthailand, Montag, 07.02.2022, 11:46 vor 1616 Tagen @ Weiner 2437 Views

bearbeitet von NST, Montag, 07.02.2022, 11:56

Die Eingangsstatements habe ich mir gestern angehört. Die Grand-Jury beruft sich auf das Naturrecht und auf allgemeine Menschenrechte, was staatsphilosophisch durchaus interessant ist. Denn zum Naturrecht gehört auch das Recht der Eroberung, auf das sich die Ausrotter früher berufen haben, wie auch - noch viel weitergehend - auf das Versprechen Gottes, dass sich bestimmte Menschen (nur ein kleiner, auserwählter Kreis ...) die Welt untertan machen dürfen (Präsens!).

.... es spielen keine Schauspieler mit, richtig?

Diese aufgeführte Grand-Jury ist aber auch kein anerkanntes Gericht oder?

Falls es kein anerkanntes Gericht ist, was ist dann ein Urteil wert?

Naturrecht kenn ich - es ist immer das Recht des Stärkeren oder des Cleversten.
Gruss

PS:ich habs mal durchgeklickt .... die Täter müssen sich echt fürchten .... [[trost]]

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[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Nachfrage zur Nachfrage

Weiner, Montag, 07.02.2022, 12:50 vor 1616 Tagen @ NST 2345 Views

.... es spielen keine Schauspieler mit, richtig?

Das sagt die erste amerikanische Anwältin ganz am Anfang ausdrücklich: wir sind keine Schauspieler! Aber es ist natürlich nur ihre private Aussage ...

Diese aufgeführte Grand-Jury ist aber auch kein anerkanntes Gericht oder?

Hier habe ich die Rückfrage, was Du unter "anerkannt" verstehst. Das ist natürlich nur eine Scheinrückfrage (siehe unten):

Falls es kein anerkanntes Gericht ist, was ist dann ein Urteil wert?

Es ist gar nichts wert, jedoch erhofft sich die Grand-Jury wohl, dass ihre Arbeit so viel öffentliche Aufmerksamkeit erregt und so viele substantielle, gerichtsverwertbare Sachverhalte zusammenträgt, dass am Ende ein "anerkanntes Gericht" sich damit beschäftigt.

Naturrecht kenn ich - es ist immer das Recht des Stärkeren oder des Cleversten.


Genauso ist es!
Die Dummen und Starken rauben eine Bank aus. Die cleveren und überzeugend Auftretenden und Vertrauen Erweckenden ... gründen eine Bank und erzählen, geldschöpfend, ihren Kunden, dass ihr Geld bei dieser Bank absolut sicher ist. Bis zum Tag des letzten Pfennigs. Und was machen die absolut Cleveren? Sie gründen einen Staat. Und die super-super-Cleveren? Die steuern die Staaten aus dem Hintergrund (siehe ganz unten).

Der Staat und sein Recht, also auch die Gerichte innerhalb eines Staates, sind nur ein Narrativ, ein Märchen, hinter dem der böse Wolf mit seinen scharfen Reisszähnen grinst.

Gruss

Herzliche Grüsse und beste Wünsche zurück an @NST von Weiner, der hier noch einen kleinen Text zur Staatsphilosophie anhängt (Eigenproduktion ...)

Nach meiner Auffassung ist der Staat eine Erzählung, die von einer gewalttätigen, mindestens aber gewaltbereiten Gruppe von Menschen ausgegeben wird, um anderen Menschen den Willen der Gruppe aufzuzwingen (d.h. die Handlungen anderer Menschen zu steuern). Wenn die Erzählung nicht aufgenommen, verstanden und umgesetzt wird, kann Gewalt nachhelfen. Diese Gewalt kann physisch sein, aber auch psychisch (Angstszenarien aufbauen, Gier anstacheln) oder rein informativ (Lügenpropaganda).

Ein Narrativ ist dann vollkommen, wenn es versichern kann, dass der Wille der kleinen Gruppe identisch ist mit dem Willen der gesamten Population des betreffenden Staates - was die kleine Gruppe will, sei von allen gewollt.
Warum sollte eine kleine Gruppe einer viel größeren Zahl von Menschen ihren Willen aufzwingen wollen? Meist geschieht dies aus relativ simplen Gründen wie etwa Habgier, Ruhmsucht, Herrschsucht. Es können natürlich auch edlere Motive sein, etwa dem Allgemeinwohl aller Menschen dienen - oder gar das Weltklima etc. etc. retten zu wollen. Ob solche vorgegebenen Motivationen edler wären, und ob man immer so genau weiß, worin das Allgemeinwohl besteht und was das beste Klima wäre, darüber gibt es vermutlich verschiedene Ansichten. "Staatskunst" ist es dann, das Narrativ festzulegen und durchzusetzen.

Ein Staat ist am Ende, wenn sein Narrativ nicht mehr akzeptiert wird und er nicht mehr über das Gewaltpotential verfügt, um sein Narrativ durchzusetzen - wofür es wiederum viele verschiedene Gründe geben kann. Es halten sich diejenigen Staaten am längsten, die durch ihre organisatorische Leistungsfähigkeit (!) am besten die Bedürfnisse sowohl der kleinen Gruppe wie auch der gesamten Population in den Wechselfällen der Geschichte und Umwelt dauerhaft befriedigen können, wobei die Reproduktion der Population wie auch der kleinen Gruppe ausdrücklich mit einzuschließen ist.

Es zeichnet sich, bezogen auf dieses Staats-Modell, heute ein Entwicklungsweg ab, der geschichtlich neu und noch nicht ausreichend ins Bewusstsein gehoben, diskutiert und erforscht ist. Die kleine, staatstragende Gruppe kann nämlich von denjenigen Aufgaben, die sie ‚fürs Gemeinwohl‘ durchzuführen hat, einen Teil auslagern (outsourcing) oder als zu erbringende Dienstleistung an eine andere Gruppe vergeben (etwa gegen 'Bezahlung'). Wenn nun solch ein externer Dienstleister mehrere Staaten gleichzeitig bedient, eröffnet sich diesem Dienstleister eine Einflußsphäre, die unter Umständen erheblich groß ist, sich aber der Aufmerksamkeit der Gesamtpopulation eines Staates wie auch vielen Mitgliedern der kleineren Führungsgruppe entzieht. Es wird für die von solchen Entwicklungen betroffenen Staaten besonders gefährlich, wenn sich derartige informellen Machtkonzentrationen in monetativen und/oder in den informativen Sektoren und/oder in der militärischen bzw. geheimdienstlichen Exekutive entwickeln.

Eine Strategie zur Errichtung einer Weltherrschaft, d.h. einer organisatorischen Struktur 'oberhalb' der Staaten kann nur über diesen informellen Weg abgewickelt werden, da die einzelnen Staaten in der Regel stark darauf fixiert sind, ihren Status quo zu erhalten und eher kompetitive Konflikte riskieren, als dass sie miteinander kooperieren würden.

Diese letztere Feststellung gilt übrigens auch für unterste Ebene in einer Gesamtpopulation: wenn die Menschen sich bereits dort kooperativ organisieren könnten, sukzessiv größere Einheiten schaffend, könnte eine auf Narrativen und Gewalt basierende Staatsstruktur ganz oder wenigstens weitgehend vermieden werden. Dann wäre sogar eine weltumfassende kooperative Struktur denkbar, die dann auch die oben genannten informellen Machstrukturen ("global governance") erübrigen würde.

Staatstheorie

Kaltmeister ⌂ @, Dienstag, 08.02.2022, 19:45 vor 1615 Tagen @ Weiner 1562 Views

Nicht schlecht, die kleine Staatsphilosophie. Man darf aber nicht übersehen, daß es der Staat ist, der, in der Jungsteinzeit erstmalig gegründet, unsere Hochkulturen erst möglich gemacht hat. Erst in dem Moment, als eine kleine Gruppe - seinerzeit gewaltsam - die Kontrolle über eine große Gruppe gewonnen hatte, als also eine kleine Gruppe kluger und weitsichtiger Eroberer über die personellen Mittel verfügte, ihre Pläne umzusetzen, begann der Aufstieg der menschlichen Kultur. Kurz gesagt: Ohne Staat würden wir wieder in altsteinzeitliche Verhältnisse zurückfallen. Es kann deshalb niemals um Überwindung des Staates an sich gehen. Ein Staat ist immer so gut wie die kleine Elite, die es geschafft hat, sich an der Spitze der Gesellschaft zu plazieren. Und was das betrifft, werden wir sehr schlecht regiert.

Ich empfehle in diesem Zusammenhang Franz Oppenheimer: Der Staat. Ein kleines Büchlein, vielleicht 140 Seiten - aber zum Verständnis dieser Zusammenhänge wegweisend.

die narrative Erschaffung von Realitäten

Weiner, Mittwoch, 09.02.2022, 10:45 vor 1614 Tagen @ Kaltmeister 1658 Views

Vielen Dank, Kaltmeister,

für Deine freundliche Antwort und die Buchempfehlung (schon bekannt, war ja Doktorvater von Ludwig Erhard; brachte gute Darstelluingen über Freiland, Genossenschaften und Staat).

Ich hatte geschrieben, dass das beste Staats-Narrativ dasjenige ist, wo der Wille der Führungsgruppe mit dem Willen der Allgemeinheit zusammenfällt. Hierzu gibt es aber noch eine Steigerung, die in böse Abgründe führen kann. Das bekannte Zitat von Karl Rove drückt es am klarsten aus:

"The aide said that guys like me were 'in what we call the reality-based community,' which he defined as people who 'believe that solutions emerge from your judicious study of discernible reality.' [...] 'That's not the way the world really works anymore,' he continued. 'We're an empire now, and when we act, we create our own reality. And while you're studying that reality—judiciously, as you will—we'll act again, creating other new realities, which you can study too, and that's how things will sort out. We're history's actors...and you, all of you, will be left to just study what we do'."

"Der Adjutant sagte, dass Leute wie ich 'zu dem gehören, was wir die realitätsbasierte Gemeinschaft nennen', die er als Leute definierte, die 'glauben, dass Lösungen aus dem vernünftigen Studium der erkennbaren Realität hervorgehen'. [...] 'So funktioniert die Welt nicht mehr wirklich', fuhr er fort. Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir handeln, schaffen wir unsere eigene Realität. Und während Sie diese Realität studieren - vorurteilsfrei, wie Sie wollen - werden wir wieder handeln und andere neue Realitäten schaffen, die Sie ebenfalls studieren können, und so werden sich die Dinge klären. Wir sind die Akteure der Geschichte ... und ihr, ihr alle, werdet nur noch das studieren, was wir tun". Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

[ Gehört vielleicht auch hierher: https://en.wikipedia.org/wiki/Reality-based_community ]

So viel zu diesem unerquicklichen Thema. Ich hatte zwei Bücher bei Dir bestellt. Sie waren interessant. Man möchte Fragen stellen, aber nicht immer hat man für alle Themen die Zeit ...

Ich empfehle Dir zur Lektüre das neue Buch von David Gräber, das sehr schnell auch auf Deutsch erschienen ist, bei Clett-Cotta, unter dem Titel die Anfänge der Menschheit. Im Gegensatz zum kleinen Büchlein von Oppenheimer ist es fast 700 Seiten lang und dick. Und es sind lange Seiten, denn Gräber schreibt ausufernd, vielschichtig, verwirrend und sehr materialreich. Ich bin (noch lange) nicht durch, aber es lohnt sich.

In ganz übergeordneter Perspektive bin ich der Auffassung, dass sich die Menschheit biologisch gesehen zu einem Superorganismus entwickelt. Das heißt: die ganze historische Diskussion um den Staat wird sich eines Tages erübrigen. Ich hoffe, dass es dann aber so sein wird, dass Wildbienen und Staatsbienen nebeneinander friedlich koexistieren können. Leider werden wir das nicht mehr erleben und sehen können, denn hier handelt es sich um Jahrtausende weiterer historischer und biologischer Entwicklung.

Im Dezember letzten Jahres ist der Biologe Edward O. Wilson gestorben. Er hat versucht, diese Zusammenhänge zu durchdringen. Ich glaube, er war auch der Erste, der bei Ameisen die Sklaverei nachgewiesen hat (Unterwerfung benachbarter Ameisenkolonien). Wilson wurde zu Unrecht kritisiert und verkannt, aber seine Erkenntnisse werden sich auf lange Sicht durchsetzen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_O._Wilson

(es gibt interessante deutsche Nachrufe, bitte selbst guckeln)

Beste Grüsse, Weiner

Wie recht er doch hat!

Mephistopheles, Mittwoch, 09.02.2022, 12:28 vor 1614 Tagen @ Weiner 1508 Views

Ich empfehle Dir zur Lektüre das neue Buch von David Gräber, das sehr schnell auch auf Deutsch erschienen ist, bei Clett-Cotta, unter dem Titel die Anfänge der Menschheit. Im Gegensatz zum kleinen Büchlein von Oppenheimer ist es fast 700 Seiten lang und dick. Und es sind lange Seiten, denn Gräber schreibt ausufernd, vielschichtig, verwirrend und sehr materialreich. Ich bin (noch lange) nicht durch, aber es lohnt sich.

In ganz übergeordneter Perspektive bin ich der Auffassung, dass sich die Menschheit biologisch gesehen zu einem Superorganismus entwickelt. Das heißt: die ganze historische Diskussion um den Staat wird sich eines Tages erübrigen.

Und zwar spätestens dann, wenn die Menschen vergessen haben werden, das es mal einen Staat mit ausgeprägter Infrastruktur und hochentwickelter Bürokratie und schrift gegeben hat wie in Kambodscha, dass damals Angkor wat hieß. Hatten die Kambodschaner total vergessen.

Disclaimer:

Natürlich betrifft das unsere Zivilisation nicht, denn wir haben schließlich die Ewigkeit gepachtet. [[ironie]]

Dabei braucht nur ein Ereignis eintreffen wie der Meteoriteneinschlag im Nördlinger Ries vor 15 Millionen Jahren, der zwar nicht das Auslöschen allen Lebens bedeutete, aber, träte er heute ein, das Ende jeder Zivilisation und aller Staaten verursachen würde.

Disclaimer

Natürlich trifft das auf uns nicht zu, denn wir würden rechtzeitig eine Rakete hochsenden, die den Meteoriten zerstört oder ablenkt, die von Ingenieuren gebaut wird, die wir aus Geldmangel, weil wir alles Geld für Gleichheit und soziale Gerechtigkeit und für Inklusiosschulen ausgeben, nicht mehr ausbilden. [[ironie]]

Ich hoffe, dass es dann aber so sein wird, dass Wildbienen und Staatsbienen nebeneinander friedlich koexistieren können. Leider werden wir das nicht mehr erleben und sehen können, denn hier handelt es sich um Jahrtausende weiterer historischer und biologischer Entwicklung.

Gruß Mephistopheles

Auch hier wieder: Der Mittelweg ist Gold .. [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 10.02.2022, 10:11 vor 1613 Tagen @ NST 1475 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 10.02.2022, 10:56

.. und auch der schwierigste, weil ein Balanceakt:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=596295

Zu "Sozialparasitismus" bei einigen Ameisenarten:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/evolution-von-waldameisen-sklaven-im-eige...

Meiner Meinung nach: Es gibt sowieso einen "Staats-/Gesellschaftsgen" in unserem Erbgut. Zumal Staaten bieten dem Einzelnen einen deutlichen Überlebensvorteil .. noch viel mehr als ein Schwarm oder eine Herde.

Der Staat (inkl. Arbeitsteilung) ist ein Superorganismus und der komplexeste und höchste Grad der Selbstorganisation von Lebenwesen .. eigentlich bereits im menschlichen Körper zu besichtigen. Es muss aber nicht gleich (wie) ein "Ameisenstaat" werden.
Der Mensch ist allein schon wegen seiner hohen Intelligenz zur Staatenbildung verurteilt. Sonst bräuchte er ja keine.

Der allerhöchste, anspruchsvollste, intelligenteste und komplexeste Organisationsgrad wäre m.M.n. in einer (funktionierenden) dezentralen Machtverteilung in einem Staat erreicht.
Gruß, Beo2

Propaganda-Dreck vom feinsten

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 10.02.2022, 09:50 vor 1613 Tagen @ hörby 1509 Views

Trump soll Immigranten als Tiere bezeichnet haben ... in der Rede bezog er sich explizit auf die MS13.

Ich mag diesen Schuldkult und die damit verbundene Selbstbesudelung nicht mehr ertragen. Weder ich, noch irgendjemand in meinem Bekanntenkreis war an solchen Taten beteiligt. Daher geht es mich auch nichts an, und ich will vor allem nicht mit irgendwelcher Verantwortung in Zusammenhang gebracht werden.

Wer meint, der Westen sei besonders grausam gewesen, der sollte sich mal die Vita eines Timur Lenk oder Aschurnasipal ansehen. Dagegen waren unsere Vorfahren Chorknaben. Das soll nichts rechtfertigen, aber die Menschheitsgeschichte war fast immer dreckig und brutal.

Grüße

--
[image]

Afuera!

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