man arbeitet stets mit geschmeidigem Ton...aber dann...

satsangi, Schweiz, Sonntag, 02.01.2022, 19:25 (vor 1488 Tagen) @ Garderegiment1560 Views

....Die Ketten, welche den Menschen binden, hat er selbst geschmiedet,
und er hat es in der Hand, sie durchzufeilen oder noch stärker anzuziehen.
Das Haus, in dem er lebt, hat er selbst gebaut,
und der kann es nach seinem Willen verbessern, verfallen lassen oder
umbauen. Wir arbeiten stets mit geschmeidigem Ton und können ihn zuerst nach Gutdünken formen; dann aber wird der Ton eisenhart
und behält die Form, die wir ihm gegeben haben.

Ein Spruch aus der Hitopadesha lautet:

„Schau, der Ton wird hart wie Eisen,
Den man formte ohne Müh`n,
War der Mensch noch gestern Meister,
Meistert heut das Schicksal ihn.“

So sind wir alle Meister unseres „Morgen“, wie sehr wir auch heute
durch die Folgen unseres „Gestern“ behindert sein mögen.

Die Ursachen und ihre Auswirkungen auf ihren Erzeuger
sowie auf jene, die er beeinflusst – sind Gedanken.

Der Gedanke ist der mächtigste Faktor bei der Erzeugung
menschlichen Karmas, denn beim Denken arbeiten
die Kräfte des Selbst im Mentalstoff, in jenem Soff,
dessen feinere Unterabteilung den Körper des Egos selbst bildet.

Nichts kann einen Menschen treffen, was er nicht verdient hätte;
das Fehlen einer Erinnerung
kann das Wirken des Gesetzes nicht aufheben.

Gruss satsangi


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