Natürlich bin ich mir des geschichtlichen Hintergrundes bewusst, sehe aber auch die philosophischen Gedanken dabei.
Ich nehme nur den ersten Absatz heraus und versuche, diesen auf die heutige Zeit umzulegen.
Gestern waren wir in fröhlicher Runde und haben uns gut unterhalten, - und wo endet unweigerlich der Gesprächsfaden?
Beim Thema Nr. 1 der heutigen Zeit, und mit Erschrecken und Wehmut stelle ich fest, dass ich als 20-jähriger ein ganz anderes Thema Nr. 1 hatte. Es war gut, dass sich diese Runde völlig quer über die Generationen ausgebreitet hat. Dabei ist mir aufgefallen, wie vehement gerade die Älteren sich mit den Argumenten und den Irrsinnen der heutigen Zeit beschäftigt und regelrecht daran festgebissen haben. Die Jüngeren waren bald satt davon.
Da es sich um Impfgegner auch bei den Jungen gehandelt hatte, war die Diskussion zwar nicht kontravers, aber sie unterschied sich in einem ausschlaggebenden Punkt: Die Jüngeren sagten plötzlich, sie könnten den Sch. nicht mehr hören. Sie wüssten, was Sache ist, aber es gäbe ja noch was anderes im Leben.
Nun die Betrachtung von Falkenauge. Ja, wir verdorren regelrecht mit unseren Betrachtungen, wenn wir nur mehr dieses eine Thema als wichtig betrachten. Klar ist das gewollt. Ablenkung, dem Esel eine Rübe vor die Nase halten, damit er immer drauf zutrabt, und der Politiker sitzt mit einem Stock im Wagen dahinter, und der Esel zieht diesen Wagen.
Ich denke, dass ich im Neuen Jahr anders vorgehen werde. Infos mir reinholen, über die verschiedensten Kanäle, ja, das wird bleiben. Mir meine Meinung dazu bilden, nachdem ich diese Infos verifiziert habe, genauso. Aber ich werde versuchen, nur mehr über die absolut einschneidenden Dinge beim Thema Nr. 1 zu berichten.
Es besteht die Gefahr der selbst gewählten Verdummung, dazu legt man selbst durch das eigene Hochschrauben der Wertigkeit die Latte der Bewertung immer höher. Was letztlich im Interesse derer ist, die uns sagen, was wir zu tun und zu lassen haben. Konkrete Aktionen in die Tat umsetzen, - das bringts, genauso ist es wichtig, Termine für die "Spaziergänge" zu verbreiten und vor allem daran teilzunehmen. Aber das ständige Gelaber ist eher kontraproduktiv, - das Gefühl macht sich in mir breit.
Werde gleich jetzt ein völlig anderes Thema ansprechen und damit ein Beispiel geben, auch mir selbst.