Den russischen Lebensstandard kann man sich durch angemessene Beteiligung als 1. Schritt sichern.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Freitag, 24.12.2021, 23:59 (vor 1496 Tagen) @ Reffke2279 Views

Mit etwas Geld lebt es sich in Rußland sehr kommod, denn viele versteckte Kosten, die dem deutschen Bürger die Goldstücke (die echten, nicht Merkels!) aus seiner Lederbörse zaubern, gibt es dort nicht, oder sie sind lächerlich gering.
Rußland finanziert sich sehr durch Rohstoffförderabgaben und Exportsteuern.
Die Tänzerin war interessant, aber als Beispiel für Auswanderer eher ungeeignet, während der Imker doch eher für einen Bereich steht, wo bereits viele Ausländer, wohlwollend gesehen von der russischen Führung, ihre Gelder verdienen. Allerdings ist nicht jeder erfolgreich, aber immer wieder findet man Bereiche, wo "Spinner" aus Deutschland ihre Marktnische gefunden haben, diese ausbauten, und nun richtig große Spieler geworden sind. Die gegenseitigen Boykotte halfen den Bauern... erheblich.
Aber auch jenseits der Auswanderung kann man sich den russischen Lebensstandard (keine Ängste vor der nächsten Energiekostenabrechnung...) sichern.
Eine Absicherung ist beispielsweise ein Investment in Gazpromaktien.
Die liefern im Sommer eine Dividende um die 45Rubel, somit in etwa 15% Dividendenrendite vor Steuern.
Der Kurs deutet darauf hin, daß man nicht von langfristig sehr hohen Gaspreisen in Europa ausgeht.
Ich sehe das optimistischer, denn irgendwomit muß der Strom für die Steckdosen ja erzeugt werden, und da bleibt ja eigentlich nur das Erdgas übrig.
Fällt der Gaspreis doch deutlich, so partizipiert man an den niedrigen Kosten.
Bei einem weiter relativ hohem Gaspreis wird sich die Dividende für 2022 noch erhöhen und man zahlt bei ausreichend hoher Gewichtung der Gazpromaktien die hohen Energiekosten locker mit seiner Dividende ab.
Ansonsten ist ein großes Manko für Auswanderer die Sprache, man spricht in Rußland oft russisch, was für mich immer ungewohnt und unbequem ist, und man schreibt dazu noch kyrillisch, was mitunter zu Fingerbrüchen beim Ausfüllen von Formularen sorgt.
Und --- man muß die russische Mentalität lieben, was auch nicht immer so einfach ist (wer tanzt schon gern mit Bären?), aber das Vorurteil mit dem Vodkasaufen habe ich nicht kennen gelernt, jedenfalls nicht die letzten 10 Jahre.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung