Es handelt sich um einen Abriss bei laufendem Betrieb, eine Flächenbombardement ohne Bomben.
Klarer kann man es nicht mehr ausdrücken. Es ist das ganz normale Programm des 4th turning, des Kondratieffwinters, der Welle abwärts, des GO, diesmal aber mit einem freundlichen Gesicht.
Herrgottnochmal, es SOLL zusammenbrechen!
Es MUSS zusammenbrechen, und dann soll es doch am liebsten zuerst bei den Vasallen geschehen, zumal bei denen, die noch Guthaben zu besitzen glauben. Jetzt wird aber stattdessen eine historische Schuld bezahlt.
Was denn sonst sollten die Ziele eines dermaßen exakt geplanten, langfristig angelegten, umfassenden und zielgerichtet geführten Zerstörungskriegs sein?
Aber der deutsche Wähler wollte es so.
Nein! Dem deutschen Wähler wurde suggeriert, dass er das so zu wollen, und die eintretenden Folgen demütigst hinzunehmen hat!
Der deutsche Gegner ist so deppert, der merkt nicht mal, dass gegen ihn Krieg geführt wird und dass seine Last jetzt abgeworfen wird. Um ihn zu besiegen, brauchte es keinen einzigen Schuss, viel mehr als ein paar zentrale Presseagenturen, die Atlantikbrücke und ein paar Freibriefe für seine Eliten waren nicht nötig. Wie schwer ist es dagegen, solche Hinterwäldler wie Afghanen oder Syrer zu besiegen.....
Hier geht es um Geopolitik in allergrößtem Stil, und nicht um die Bedürfnisse und Erwartungen von irgendwelchen, mehr oder weniger großen und mehr oder weniger lang eingesessenen Bevölkerungsteilen.
Und in dieser Geopolitik, das weiss seit längerem jeder interessierte Beobachter, hat Deutschland ein Gewicht wie Botswana oder Litauen. Die haben zu tun, was die Herrscher und Mächtigen ihnen vorgeben. Wehren können sie sich dagegen nicht.
Andere Nationen, wie zb. die Rumänen, wissen, wie man sich in der Situation des ohnmächtigen Vasalls verhält, um möglichst viele der eigenen Interessen zu bewahren und das Zentrum der Macht ein ums andere Mal zu täuschen und hinzuhalten. Die notwendigen Strategien haben klassische Vasallenvölker über 2000 Jahre in Fremdherrschaft erlernt. Auch das jüdische Volk gehört zb. zu den Nationen, die gelernt haben, wie sie ihre eigene Macht entwickeln können, obwohl sie nur ein kleines, schwaches Volk im ewigen Kampf gegen eigentlich weit überlegene Machtstrukturen sind.
Die Deutschen werden in Zukunft ebenfalls lernen müssen, mit der Tatsache umzugehen, dass sie Schwächlinge sind, deren Willen die Herrscher nicht im Geringsten interessiert. Wenn sie kämpfen, werden sie verlieren, das hat man ihnen bereits anschaulich vermittelt. Seitdem sind die mächtigen Spieler der Geopolitik noch erheblich mächtiger geworden, Deutschland hingegen wurde an die Ohnmacht gewöhnt. Vasallen-Strategien wie Hinterlist, Täuschung und Doppelzüngigkeit sind den Deutschen aber noch fremd und zuwider - sie kennen diese noch zu sehr aus der Perspektive eines herrschenden Volkes, nicht der einer beherrschten Nation.
Trotz alledem: in einem Präventivabriss der eigenen Wirtschaftskraft (nachdem die eigene Armee bereits längst zu einem reinen Theaterensamble in Uniformkostümierung umgeformt wurde) kann man auch einen Schritt in die richtige Richtung erkennen. Es ist sicher klüger, seine Guthaben und Vermögensgegenstände selber abzubauen, als sie noch einmal von seinen Feinden gewaltsam zerstören zu lassen.
Gruss,
mp