Vorsicht Wirtschaft: Grosshandelspreise steigen um 16,6%

CalBaer @, Dienstag, 14.12.2021, 01:10 vor 1678 Tagen 4405 Views

Groesster Anstieg seit Beginn der Berechnungen:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Staerkster-Anstieg-der-Grosshandelspreis...

Wie wird sich das auf die Verbraucherpreise auswirken?

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Na sinken werden sie nicht! mkT

day-trader, Dienstag, 14.12.2021, 04:25 vor 1678 Tagen @ CalBaer 3137 Views

Bratwurst auf dem "Weihnachtsmarkt" vierfuffzig, nein Danke!

In dem Ladengeschäft meiner Partnerin bekommt zum zweiten Mal im Advent jeder Käufer ein Tütchen mit gebrannten Mandeln mit, 50 g, letztes Jahr 42,5 ct brutto, dieses Jahr 50 ct, annähernd 18% plus.

Man kann insgesamt kaum noch gegenanverdienen!

Wird nicht gut enden!

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Best Trade!!!

Preise auf dem Weihnachtsmarkt

Manuel H. @, Dienstag, 14.12.2021, 07:51 vor 1678 Tagen @ day-trader 3448 Views

bearbeitet von Manuel H., Dienstag, 14.12.2021, 07:54

Im Zuge einer angeblichen kommunalnen Schuldenfreiheit wurde in meiner Heimatstadt alles privatisiert, was irgend geht, darunter auch der Weihnachtsmarkt. Die Pachten vervielfachten sich, da die erwerbende Heuschrecke schnelle Gewinne brauchte, die sie auf den Cayman Inseln versteuern wird. Das ist alles schon über zehn Jahre her. Würde gerne die aktuellen Preise wissen, die pro qm aufgerufen werden.

Zumal sich die "Nebenkosten" auch vervielfacht haben dürften.
Einmal wegen der stetig steigenden Sonderabgaben zugunsten des Klimaschwindels, (ist die Pommes Schachtel tatsächlich jetzt essbar oder wenigstens aus recycltem Müll?) dann seit 2015 wegen der stark erhöhten Sicherheitsvorkehrungen für die neuhinzugekommenen Fachkräfte. (Gibt es eigentlich noch die Sicherheitsinseln für Frauen mit kompetent geschultem Psycho-Personal, das nach unerwünschten "Erlebnissen" Trost spendete?)
Dann das Sicherheitspersonal und die Absperrungen wegen des importierten islamischen Terrors, jetzt die Sicherheitsabsperrungen und Kontrollen wegen der gefährlichen Ungeimpften.

Gleichzeitig vereinheitlichte sich das Angebot. Es rechnet sich für den Budenbetreiber nur noch, die preiswertesten Würste, die auf dem Markt sind, zu kaufen. Die sind dann bei allen gleich (auch die Preise). Ruft der Budenbesitzer 4,50 Euro für ein Würstchen auf, bleiben ihm alleine wegen 19% MwSt nur 3,78 Euro, wenn er dann die Pacht an die Heuschrecken, die Abgaben für den "Umweltschutz", die stark erhöhten Sicherheitskosten bezahlt hat, die Sozialversicherung für den Mindestlohn (4 Euro pro abgerechneter Stunde), dann kann es unter den Budenbesitzern durchaus Hartz4-Aufstocker geben während der Kunde für unterirdische Produktqualität Mondpreise abdrückt. Die Strafzahlungen (drei- bis vierstellig), wenn er erwischt wird, dass trotz teurem (meist muslimischen) Sicherheitspersonal ein Kunde einem Ungeimpften verbotenerweise ein Stück Wurst zusteckte, sind übrigens steuerlich nicht absetzbar, sondern müssen aus den versteuerten Gewinnen (wenn vorhanden) oder aus dem Vermögen des Budenbesitzers bezahlt werden.

Noch was am Rande, - Preise für Betonprodukte (Pflaster, Fundamentsteine, etc.)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 14.12.2021, 06:35 vor 1678 Tagen @ CalBaer 3622 Views

Sind Leute in meinem Bekanntenkreis, die gleich im neuen Jahr, wenns das Wetter zulässt, ihren Hof pflastern wollen. Hab jedem geraten, beim Baustoffhändler noch im Dezember die Bestellung aufzugeben, und die Ware auf Abruf zu kaufen, aber gleich mit Skonto zu bezahlen.

Üblicherweise gehen die Zementpreise im Januar in die Höhe, dieses Mal vermutlich mehr als sonst, aufgrund von Treibstoff, Energie, etc. Das bewirkt jedes Mal einen deutlichen Anstieg der Betonfabrikate, logisch.

Wenn der Lohn- und Einkommenssektor nicht mitziehen kann...

sensortimecom ⌂ @, Dienstag, 14.12.2021, 08:28 vor 1678 Tagen @ rattrap 3004 Views

bearbeitet von sensortimecom, Dienstag, 14.12.2021, 08:33

... und währungs-seitig nichts passiert, steht am Ende dieser durch Lockdown- und Lieferprobleme bedingten Teuerungswelle eine Deflation die sich gewaschen hat. Mathematisch unabdingbar. Eines ist sicher: die Krise bleibt, ob so oder so, weil die EZB keinen Spielraum hat. Die steht mit dem Rücken zur Wand.

Die Frage ist halt: was macht der Lohn- und Einkommenssektor im hochindustrialisierten Westen? Wie reagieren die Kleinverdiener und Rentner drauf, die sich kaum mehr das Nötigste leisten können? Wie schaut das in einem halben Jahr oder in zwei Jahren aus? Was macht der Sparer wenn ihm bei 15% Teuerung auch noch Minuszinsen vom Konto abgebucht werden? Was passiert mit der export-orientierten Industrie wenn die Löhne um 10 oder 20% angehoben werden müssten weil es die Arbeitnehmer vehement fordern? Gibt es Streiks, Unruhen? Bin neugierig.

Nicht nur die Preise steigen...

Rain @, Dienstag, 14.12.2021, 08:58 vor 1678 Tagen @ sensortimecom 3220 Views

Ihr Lieben,

zusätzlich zu den Preisen hat auch die Überwachung im Verkehr exponentiell zugenommen.

Ich fahre keinen Tag mehr ins Büro, ohne daß ich an mehreren Blitzern vorbei fahre. Nicht nur in den Städten, auch auf der Autobahn.

Bei 8 km Überschreitung werden schon 15 € fällig. Handy in der Hand, 100 €.

Der Städtetag hat eine Resolution verabschiedet, nach der die Städte umfassend Tempo 30 einführen dürfen.

Die Leute fahren jetzt schon sicherheitshalber nur 40, wo 50 erlaubt sind, bei Tempo 30 werden sie dann mit 20 km durch die Gegend schleichen.

Weil das niemand durchhält auf Dauer, werden die Blitzer noch mehr zunehmen, die Städte noch mehr Einnahmen aus Bußgeldern erhalten.

Von der Schwierigkeit, in akzeptabler Zeit zu seinem Arbeitsplatz zu kommen, ganz zu schweigen.

Dann kommt noch die eine oder andere gesperrte Brücke dazu, so wie jetzt die Brücke auf der Sauerlandlinie oder die Salzbachtalbrücke in Wiesbaden, die Hochstraße Süd in Ludwigshafen.

Das System ist am Ende.

Beste Grüsse

Rain

--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

Was hast du denn?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 14.12.2021, 09:49 vor 1678 Tagen @ Rain 2752 Views

Wenn Straßen und Brücken in so schlechtem Zustand sind, wäre schnelles Fahren unverantwortlich. Es dient also auch deinem Schutz, daß streng kontrolliert wird. [[top]]

Zum Glück sind wir hier nicht in Frankreich, wo Gelbwesten Blitzer und Mauthäuschen zerlegen. [[zwinker]]

Grüße

--
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Afuera!

Dem System ist es egal ...

NST @, Südthailand, Dienstag, 14.12.2021, 12:00 vor 1678 Tagen @ Rain 2422 Views

Das System ist am Ende.

..... das hat keine Gefühle, das kommt und geht.

Das Problem haben jene, die von und mit dem System leben. Jene, die mit diesem System leben sehen das mehrheitlich noch nicht so - die sind noch nicht am Ende.

Da ist noch jede Menge Luft bis zum Ende. Das dauert noch Jahre.
Gruss

--
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Du kannst ja hier nachschlagen. Genau so wird es auch hierzulande ablaufen, nur mit ein paar Nullen mehr. Dafür haben wir im Ausgleich aber kein Erdgas. D.h., die Krise wird nie enden.

Mephistopheles, Dienstag, 14.12.2021, 10:25 vor 1678 Tagen @ sensortimecom 2779 Views

Die Frage ist halt: was macht der Lohn- und Einkommenssektor im hochindustrialisierten Westen? Wie reagieren die Kleinverdiener und Rentner drauf, die sich kaum mehr das Nötigste leisten können? Wie schaut das in einem halben Jahr oder in zwei Jahren aus? Was macht der Sparer wenn ihm bei 15% Teuerung auch noch Minuszinsen vom Konto abgebucht werden? Was passiert mit der export-orientierten Industrie wenn die Löhne um 10 oder 20% angehoben werden müssten weil es die Arbeitnehmer vehement fordern? Gibt es Streiks, Unruhen? Bin neugierig.

https://www.iwh-halle.de/fileadmin/user_upload/publications/wirtschaft_im_wandel/12-98-...

Gruß Mephistopheles

Die Zeit wo man sich um Virusvarianten kümmern sollte ist endgültig vorbei

mabraton @, Dienstag, 14.12.2021, 07:43 vor 1678 Tagen @ CalBaer 3633 Views

Hallo CalBaer & alle,

und momentan haben wir tolle BTC-Einstiegspreise.
Auch die Metalle sind noch günstig zu haben.

Beste Grüße
mabraton

Aussagekräftig nur im langjährigen Trend

mh-ing @, Dienstag, 14.12.2021, 09:25 vor 1678 Tagen @ CalBaer 2960 Views

Fand auf die Schnelle leider selbst keine Grafik dafür, aber ich nehme an, dass diese 16% einfach dem Absturzeffekt des Vorjahres geschuldet sind und effektiv eher so bei der Hälfte dann liegt.

Die Preise steigen, das ist unstrittig. Aber das ist angesichts eines noch in Teilen funktionierenden Angebots-Nachfrage-Systems eigentlich normal und muss zwingend so sein. Vielmehr ist durch den billigen Zins genau diese Übernachfrage längst überfällig und die Preissteigerung viel zu spät erst da.

Entsprechend wird aber die nächste Dämpfung kommen und -sofern nicht alles hyperinflationär wird - auch sich entwickeln.

Da wurde ein schöner Schweinezyklus angestoßen

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 14.12.2021, 10:01 vor 1678 Tagen @ mh-ing 3007 Views

Die Marktteilnehmer hauen sich wo möglich die Lager voll, aus Angst vor der nächsten Knappheit. Das treibt zusätzlich. Wenn alle eingedeckt sind, rauschen die Preise wieder runter. Es wird noch eine Zeitlang dauern, bis sich das auspendelt.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Ich fürchte, da liegst Du goldrichtig. (oT)

Naclador @, Göttingen, Dienstag, 14.12.2021, 10:19 vor 1678 Tagen @ FOX-NEWS 2236 Views

Für Unternehmer, die über Lagerfläche verfügen, ließe sich da antizyklisch gut was verdienen. Nebenbei hilft man damit den Selbstheilungskräften des Marktes.

Gruß,
Naclador

Verschärft wird in die Situation dadurch, dass...

sensortimecom ⌂ @, Dienstag, 14.12.2021, 10:20 vor 1678 Tagen @ FOX-NEWS 2862 Views

bearbeitet von sensortimecom, Dienstag, 14.12.2021, 10:23

...sowohl bei Arbeitgebern als auch Arbeitnehmer Apathie und Frust herrscht. Es kommt also noch ein psychologischer Hammer dazu. Du kannst niemanden motivieren (wie dies früher mal war) noch "fleissiger" bzw. "rentabler" zu sein - wenn der eh bis zur Halskrause im Stress ist, womöglich rund um die Uhr. Du kannst auch niemanden motivieren, INNOVATIV zu sein, wenn es eine Sättigung der immateriellen Ressourcen in den meisten technischen Bereichen gibt und Patentanmeldungen nichts mehr bringen. Und du kannst auch niemanden mehr motivieren, sich anzustrengen um den Billiglohnländern Konkurrenz zu machen, wenn die für 300 Euro im Monat HiTech-Produkte herstellen - für einen Betrag, den du allein für Versandgebühren und Kontospesen im Monat aufwenden musst...

Die Marktteilnehmer hauen sich wo möglich die Lager voll, aus Angst vor der nächsten Knappheit. Das treibt zusätzlich. Wenn alle eingedeckt sind, rauschen die Preise wieder runter. Es wird noch eine Zeitlang dauern, bis sich das auspendelt.

Debitistisches Lehrstück

Mephistopheles, Dienstag, 14.12.2021, 17:11 vor 1678 Tagen @ sensortimecom 2083 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 14.12.2021, 17:17

Und du kannst auch niemanden mehr motivieren, sich anzustrengen um den Billiglohnländern Konkurrenz zu machen, wenn die für 300 Euro im Monat HiTech-Produkte herstellen - für einen Betrag, den du allein für Versandgebühren und Kontospesen im Monat aufwenden musst...

Die Billiglohnländer haben keinen Euro. Die Mitarbeiter werden auch nicht in Euro bezahlt.

Die Wechselkurse werden aber auf dem Markt ausgehandelt.
Da gibt es nun die spezielle debitistische Relativitätstheorie und die allgemeine debitistische Relativitätstheorie.
Nach der speziellen debitistischen Relativitätstheorie spiegeln die Wechselkurse etwa die in ihnen enthaltetene Bruttoarbeit wieder.
Nach der allgemeinen debitistischen Relativitätstheorie spiegeln sie die militärischen Kräfteverhältniss der handeltreibenden Nationen und ihrer Währungen wieder.

Deswegen sage ich voraus, die USA bräuchten nur ihre Truppen aus Europa abziehen, ihre Flugzeugträger verschrotten und erklären, das sie sich aus Europa definitiv zurückziehen, und schon sinkt die Kaaufkraft des Euro gegenüber dem Rubel auf etwa 1/10.

Irgendwann hatte ich mal einen Text, wo sich ein römischer Philosoph darüber beklagt, dass für denselben Preis, wo man sich in Rom gerade den Schlafplatz in einer Mietskaserne leisten kann, irgendwo ganz weit draußen ausreichend ist, für ein ganzes Landgut. Trotzdem zögen alle nach Rom.

Gruß Mephistopheles

Dass Preise wieder sinken, halte ich leider fuer eine Illusion

CalBaer @, Dienstag, 14.12.2021, 18:04 vor 1678 Tagen @ FOX-NEWS 2117 Views

40% der weltweiten ZB-Geldmenge wurden seit 2020 erzeugt. Auch hier gilt Angebot und Nachfrage. Die Preise werden noch lange steigen.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
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Das hängt schwer davon ab, wie viel von diesem Geld auf dem Markt landet.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 15.12.2021, 10:28 vor 1677 Tagen @ CalBaer 1789 Views

Moin CalBaer,

alles hängt am Verhalten der internationalen Geldstaubsauger, die auch bisher das frisch gedruckte Geld brav in ihre Geldspeicher gestopft haben. Wenn die jetzt allerdings alle shoppen gehen, weil sie Angst haben, dass ihr Geld ihnen im Speicher inflationsbedingt wegfault, dann ist Hyperinflation nicht mehr unrealistisch.

Ich hatte es irgendwann schon mal beschrieben:

Unser Debitismus ist kaputt. Eigentlich ist es so gedacht, dass der Staat das Geld druckt und später als Steuer wieder eintreibt. Inzwischen druckt er nur noch, und das Einsammeln besorgt die Finanzoligarchie. Dass das zu Verwerfungen führen muss, ist furchtbar offensichtlich.

Gruß,
Naclador

Wo soll es denn sonst landen?

CalBaer @, Mittwoch, 15.12.2021, 19:40 vor 1677 Tagen @ Naclador 1715 Views

bearbeitet von CalBaer, Mittwoch, 15.12.2021, 19:44

Der groesste Geldausgeber ist der Staat und der hortet die Knete nicht, sondern schuettet es aus, auch wenn der Mittelstand davon wenig abbekommt. Bei vielen Investments winken sagenhafte Renditen (Immobilienpreise im US-Durchschnitt! +20%, bei mir regional sogar +50%), warum soll man das Geld irgendwo fuer 1.5% liegenlassen, wo es real jedes Jahr 5% an Wert verliert? Die explodierenden Immobilienpreise treiben die Mieten (Angebotsausduennung, denn bei den Wertsteigerungen kann man leerstehen lassen). Die steigenden Gewerbemieten haben steigende Preise zur Folge. Die Loehne sind schon kraeftig am steigen, deswegen kuendigen hier auch so viele. Die Spirale ist damit in Gang gesetzt.

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"Alle Drei Susamme"

Ikonoklast, Dienstag, 14.12.2021, 11:02 vor 1678 Tagen @ Naclador 2786 Views

Ist das jetzt ein Effekt der lockeren Geldpolitik der EZB in den vergangenen beiden Jahrzehnten, oder sehen wir eine Angebotsverknappung (abreißende Lieferketten), oder einen Nachfrageboom (Wenn ja, wo?)?

1. Das Geld der EZB findet nun über die diversen Coronahilfsprogramme seinen Weg in die Realwirtschaft.

2. Lieferketten sind teilweise gebrochen und führen zu Mangel bei Waren und Gütern. Wie mehrfach von Foristen im Forum ausgeführt.

3. Geldige bringen ihr Geld vom Konto und konsumieren (zwangsweise mangels Alternativen) mehr / treiben die Nachfrage in bestimmten Wirtschaftssektoren (zwangsweise mangels Alternativen) hoch. Insbesondere bei Bau- und Renovierungsleistungen, Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter. (Bei der Bank möchte man nicht mehr wie 100.000€ Einlagen je Kunde/Konto, so hat man mir erzählt)

Und wie von @ Fox-News angesprochen, die Lagerhaltung, denn bei Elektro-Bauteilen beissen jetzt schon den Letzten die Hunde. Auch andere Güter im Baubereich sind schwierig zu bekommen. Logische Konsequenz ist die Einlagerung von allem, an was man ran kommt.

Wer die Anspielung in der Überschrift nicht kennt... [[zwinker]]

Die Großhandelspreis/Imobilien- und Mietenpreisspirale

Mephistopheles, Dienstag, 14.12.2021, 17:38 vor 1678 Tagen @ Ikonoklast 2203 Views

Die Großhandelspreise folgen nur den gestiegenen Mieten und Immobilienwerten nach. Wenn du vor der Blase für deine Immo 10.000 Barrel Öl bekommen hast, bekommst du nachher für deine Immo genau so 10.000 Barrel Öl.

Das ist eben der Trick, wo sich die Immobesitzer vergeblich reich rechneten: Sie bekommen zwar ein X-faches an Euro, aber in Waren ausgedrückt genau daselbe dür ihre Sachwerte und können sich noch glücklich schätzen. Die Zeit ist nicht mehr ferne, wo sie für ihre Sachwerte nur noch einen Bruchteil der Waren bekommen.

Gruß Mephistopheles

Sehr spaßig auch die "Prognosen" des IFO, natürlich ohne Berücksichtigung von Effekten wie der Impfpflicht ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Dienstag, 14.12.2021, 11:56 vor 1678 Tagen @ CalBaer 2728 Views

... die gehen tatsächlich davon aus: "Es wird alles gut, nur halt doch nicht schon nächstes Jahr, sondern erst 2023 ...".
https://www.onvista.de/news/ifo-senkt-konjunkturprognose-fuer-2022-hoehere-inflation-er...

2022 höhere Infla und statt 5.1% Wachstum "nur noch" 3.7%. Schrumpfung 0.5% Q4 2021 und Stagnation Q1 2022. Wenn ich den Einzelhandel gerade so jammern höre, wird das letzte Quartal eher bei -2% liegen und warum sollte das denn im nächsten besser werden? Denen ist wohl noch nicht aufgefallen, dass die Ungeschlumpften das nächste Jahr komplett im Lockdown bleiben sollen. Und irgendwie hab ich den Eindruck im Moment, dass die Umsatzeinbrüche weit größer sind, als nur die fehlenden Umsätze der paar wenigen noch Ungeimpften. Die glauben doch echt, dass ja nächstes Jahr alle erpressbar zum 3-Monats-Impfabo sind und die dann fröhlich einkaufen gehen, was für Schwachköpfe.

Lassen wir uns überraschen :-)

Meine Prognose: BIP Q1 22 -1.5% ; Q2 -0.5%; Q3 +1.0%; Q4 -3.5% mit der Kappa-Rho-Sigma Version von Corinna und fröhliche 8% Infla.

Bin ich jetzt Wirtschafts-Waiser?

Kann mich ooch irren (C Oblomov)...

MfG
igelei

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