Die Allmachtsfantasien der Grünen Khmer: hier spricht die Grüne Landeschefin von BaWue. Jetzt wird "durchregiert" und "nicht mehr verhandelt". (mTuL)

DT, Dienstag, 23.11.2021, 22:13 (vor 10 Tagen)1965 Views
bearbeitet von DT, Dienstag, 23.11.2021, 22:20

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.diskussion-um-sandra-detzer-die-allmachtsfant...


"Diskussion um Sandra Detzer
Die Allmachtsfantasien der grünen Landeschefin


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Grünen-Chefin mit Allmachtsfantasien: Sandra Detzer (Grüne, Heidelberg)

Die Grünen wollten in Berlin ohne Rücksicht auf Verluste durchregieren – diesen Eindruck erweckte ein Beitrag der Landeschefin Detzer. Nun mühen sich sie und die Partei um Schadensbegrenzung.

Stuttgart - Nach Jahrzehnten in der Politik kann Reinhard Bütikofer (68) so schnell nichts mehr erschüttern. Doch was der Grünen-Europaabgeordnete aus Heidelberg kürzlich von seiner scheidenden Landesvorsitzenden las, verschlug ihm schier die Sprache. „Was issn das?“, fragte er entgeistert im Kurznachrichtendienst Twitter und verwies auf einen Gastbeitrag von Sandra Detzer in der Tageszeitung „Welt“. Überschrift: „Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln.“ „Wie bitte?“ setzte Bütikofer ungläubig hinzu – und erntete an die 300, meist zustimmende Kommentare."

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus235165272/Gruene-Sandra-Detzer-ueber-die-Amp...

"Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln"

"Es gibt derzeit viel Häme für uns Grüne, weil wir uns angeblich bei den Ampelgesprächen unterbuttern lassen. Keine Sorge: Wenn die Koalition erst steht, wird uns nichts mehr aufhalten können. Wir werden mit aller uns dann zur Verfügung stehenden Macht gestalten und vorangehen."

"Die gefühlte Niederlage der Grünen bei den Bundestagswahlen war kein Knock-out. Grüne Mehrheiten bleiben unser Ziel. Wir werden sie eines Tages schaffen, wenn wir mit den 14,8 Prozent von der letzten Bundestagswahl das Richtige anzufangen wissen. Nämlich schlau zu regieren. Sollen SPD und FDP ruhig ihren Wahlsieg genießen, ohne uns Grüne ist er bedeutungslos. Ohne unsere Ideen, unsere Konzepte, unseren Elan wird es in Berlin keine Fortschrittsregierung geben, auf die die ganze Welt um uns herum mit Spannung wartet."

"Die FDP wird in ihrem verständlichen Übermut wieder zurückstecken müssen. Wenn sie tatsächlich das Finanzministerium bekommt, dann nur, wenn im Koalitionsvertrag sichergestellt ist, dass die in Zukunft von Grünen und SPD gesteuerten Transformationsministerien die nötigen Finanzmittel bekommen, um eine echte Wende zur Klimaneutralität vollziehen zu können. Das ist der Preis des Finanzministeriums in einer funktionstüchtigen Ampel-Regierung. Keiner weiß das besser als der amtierende Finanzminister.

Und deshalb wird gerade uns Grüne an der Regierung anschließend nichts mehr aufhalten können. Wir werden mit aller uns dann zur Verfügung stehenden Macht gestalten und vorangehen, wie wir das im Wahlkampf versprochen haben. Der Klimawandel lässt schließlich keine Zeit mehr. Auch anderswo, bei der Kindergrundsicherung etwa oder beim Wohnungsbau, sind die Wünsche nach Veränderung mit Händen zu greifen. Wir werden deshalb mit aller Kraft reformieren, bis man uns entweder wieder abwählt oder – warum nicht? – zum Dank auf den Thron hebt."

"Für die großen Baustellen des Klimaschutzes haben unsere Partei und die wichtigsten Öko-Thinktanks der Republik klare Konzepte bis hin zu den alltäglichen Handlungsrichtlinien der Ministerialbeamten erarbeitet. Alles liegt griffbereit in der Schublade. Wo wir Grüne an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir endlich die faulen Kompromisse der Vergangenheit aufdecken können. Wir werden nicht mehr verhandeln, welche Dörfer noch für den Braunkohleabbau verschwinden sollen und welche nicht. Stattdessen wird der Irrsinn enden."

"Ja, wir haben die Entscheidung über das Tempolimit verloren. Aber wir werden an anderer Front gewinnen: Langsam, aber sicher werden wir in den nächsten Jahren die Dominanz des Autos gegenüber der Schiene abbauen. Die langjährige CSU-Herrschaft über das Verkehrsministerium ist Vergangenheit. Das bedeutet: Eines nicht so fernen Tages werden deutsche Züge wieder pünktlich fahren. Wir werden die bisherige Verweigerungshaltung des Wirtschaftsministeriums beenden, proaktiv an der Energiewende mitzuwirken. Stattdessen werden wir eine europäische Union für erneuerbare Energien schaffen."

"Wir werden unter einem Kanzler Olaf Scholz die überfällige europäische Bankenunion vollenden."


...

WOLLT IHR DEN TOTALEN ÖKOKRIEG?

Das neue Buch an dem Frau Detzer gerade schreibt:

"MEIN Klima-KAMPF"

https://www.weltwoche.de/beitrag/gruene-machtphantasien-es-wird-nicht-mehr-geredet-sond...

"Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten soll Joseph Goebbels einmal bemerkt haben: «Ich weiss nicht, wie es werden wird, aber ich kann versprechen, es wird interessant werden.»

Auch die kommenden Jahre versprechen interessant zu werden, lauscht man einer führenden Politikerin der Grünen.

«Wenn die (Ampel-)Koalition erst mal steht, wird uns nichts mehr aufhalten können», sagt Sandra Detzer, Grünen-Chefin in Baden-Württemberg.

Erst einmal an der Macht, würden sie «nicht mehr verhandeln», sondern handeln.

So forsch klang es auch 1933, und ähnlich weltumspannend: Ohne Grüne gibt es «keine Fortschrittsregierung, auf die die ganze Welt um uns herum mit Spannung wartet».

Alles klar. Deutsches Wesen und so. Alpha Centauri knöpfen wir uns später vor.

Je näher die Macht rückt, desto mehr offenbaren die Grünen, wie sie sie einsetzen wollen: Autoritär, intolerant, bevormundend, repressiv, undemokratisch.

Der Irrsinn werde enden, verspricht Frau Detzer dann noch.

Falsch. Er fängt gerade erst an."


Der neue Faschismus wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus".

https://sandra-detzer.de/ueber-mich/

Noch nie in ihrem Leben etwas geschafft. Aber ganz Deutschland unterjochen wollen und unter die Knute bringen.

Was für eine elende Dx.

"Geboren bin ich als ältestes von drei Kindern am 21.04.1980 in München. Ich habe Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität studiert. Bei den Grünen bin ich, weil ich mich mit anderen zusammen dafür einsetzen will, dass unsere Erde lebenswert bleibt. Für uns. Aber vor allem für alle, die nach uns kommen.

Politik ist für mich die Kunst, gutes Zusammenleben zu organisieren. Sie hat mich immer fasziniert. Ich glaube fest daran, dass wir gemeinsam alles erreichen können, wenn wir unsere Kräfte zur Umsetzung von Ideen bündeln. Im Studium habe ich mich viel mit den Grundfesten staatlicher Institutionen und dem Zusammenwirken von Staat und Markt beschäftigt. In Forschungsprojekten habe ich an der Uni Heidelberg zum Thema Sanierung der öffentlichen Haushalte gearbeitet, eine Doktorarbeit zum Thema Fiskalföderalismus geschrieben und dann für den Ausschuss der Regionen in Brüssel im Stab des Generalsekretärs gearbeitet. Politische Entscheidungen vorbereiten helfen und daran mitwirken, dass gute Entscheidungen getroffen werden - das hat mir in dieser Zeit viel Spass gemacht.

2010 hatte die grüne Bundestagsfraktion dann eine Stelle Haushaltsreferent*in ausgeschrieben. Ich konnte - damals noch nicht Grünen-Mitglied - mit meinem Wissen zu Bund-Länder-Finanzen gut andocken und habe im weiteren u.a. Verhandlungen zum Bundeshaushalt und die Bekämpfung der Eurokrise 2010 begleitet.

Nach dem grünen Wunder der Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg hat es mich zurückgezogen in die Heimat. In der grünen Landtagsfraktion habe ich als Parlamentarische Beraterin für Finanzen und Wirtschaft gearbeitet. Und von 2014-2019 erste eigene politische Schritte in Heidelberg als Stadträtin gemacht.

2016 habe ich dann beschlossen, selbst für ein politisches Amt zu kandidieren und Politik zu meinem Beruf zu machen. Seit dem bin ich Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg. Ich habe zusammen mit meinem Co-Vorsitzenden Oliver Hildenbrand den Kommunal- und den Landtagswahlkampf geleitet, den Prozess zum Wahlprogramm koordiniert und zusammen im Kernteam mit Oliver Hildenbrand, unserem Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann und dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz die Koalitionsverhandlungen verantwortet.

An meinem jetzigen Job als Landesvorsitzende mag ich, dass meine grüne Partei so unglaublich vielfältig ist. Ich glaube, dass wir als Partei gerade in schwierigen Zeiten eine herausragende Rolle haben, politische Einzelpositionen zu bündeln und dafür im politischen Wettbewerb um Mehrheiten zu werben. Zielkonflikte gut aufzulösen ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben von Politik, dafür setze ich meine Kraft und Leidenschaft ein.

In meiner (raren) Freizeit bin ich gern mit meinem Mann in den Bergen oder am Wasser unterwegs, spiele Doppelkopf und tanze argentinischen Tango. Und ich bin von ganzem Herzen Optimistin."

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Mit dem Blackout-Lenchen und dem schönen Robert.


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