Um da richtig zu gedenken, müssen wir erst noch den 200. Todestag abwarten.
Panikmache 2.0.
Wer ins Grab geht, ohne Dostojewskijs Dämonen, Der Idiot, Brüder Karamasow, Verbrechen und Strafe gelesen zu haben, hat vermutlich Unsinn getrieben.
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Das kann man aber ändern, während man Boote schnitzt, Bromlain einwirft, freilaufende Ferkel jagt, Ingwer schnibbelt, im Schrebergarten die Blumenbeete durch Kartoffelacker ersetzt, im Keller den Bunker ausbaut, findet man vielleicht Zeit für das wirklich Wichtigste: Dostojewskij lesen.
O.
Man gedenkt der Verstorbenen immer an ihrem Todestag, nicht am Geburtstag. Das ist pietätlos.
Zum Glück haben wir bis zum 200. Todestag noch etwas Zeit (die es zu nutzen gilt!).
Gruß Mephistopheles