Istituto superiore di Sanità: Nach Überprüfung Krankenakten nicht 130.468 Covid Todesfälle seit Feb 2020, sondern nur 3.783
bearbeitet von Martin, Samstag, 06.11.2021, 11:18
https://www.iltempo.it/attualita/2021/10...echis-29134543/ (google-übersetzt)
Laut dem neuen (seit Juli nicht mehr aktualisierten) Bericht des Istituto superiore di Sanità über die Sterblichkeit durch Covid hätte das Virus, das die Welt in die Knie gezwungen hat, weit weniger getötet als eine gewöhnliche Grippe. Es scheint skurril und keine vax-Aussage, aber laut der vom Institut gesammelten statistischen Stichprobe der Krankenakten würden nur 2,9 % der seit Ende Februar 2020 registrierten Todesfälle auf Covid 19 zurückzuführen sein. Also von den 130.468 registrierten Todesfällen von offiziellen Statistiken zum Zeitpunkt der Erstellung des neuen Berichts würden nur 3.783 auf die Macht des Virus selbst zurückzuführen sein. Denn alle anderen Italiener, die ihr Leben verloren, hatten eine bis fünf Krankheiten, die ihnen laut ISS daher schon wenig Hoffnung ließen.
Das wäre eigentlich eine Meldung (zwei Wochen alt), die für Aufregung sorgen müsste, insbesondere, da solche Zahlen die 'infection fatality rate' bestimmen. Ich kann mich aber an keine weitere Meldung erinnern. Dabei wären diese Zahlen nicht verwunderlich. Die PCR-Positivrate in der Hochzeit der Massentestung der Welle zwei bei fast 1,5 Mio Testungen pro Woche teils über 15 %. Das heißt, egal mit welcher Diagnose (Beinbruch, Herzinfarkt, Schlaganfall, ...) jemand ins Krankenhaus kam, lag die Wahrscheinlichkeit positiv auf COVID 19 getestet zu werden in dieser Größenordnung. Das RKI hat schon lange vorsichtshalber von 'an oder mit COVOD-19 verstorben' berichtet. Dass die 'an'-Rate so gering sein könnte (2,9 % von 'an' plus 'mit'), stand aber hier bisher nicht auf der Tagesanordnung. Die bisherigen Schätzungen waren höher.
Zwar waren die PCR-Positivraten immer aus einer nicht repräsentativen Stichprobe der Bevölkerung (wie repräsentativ genau kann nirgendwo nachgelesen werden), aber es dürften eher Ältere Menschen gewesen sein, ganz sicher keine jungen. Aktuell liegt die Positivenrate in Baden-Württemberg bei 17 %. Dieses Mal dürften aber eher Jüngere in der Stichprobe von ca. 150.000 Testungen in KW 43 sein, da die Schulen konsequent testen. Dort ist auch der Prozentsatz Ungeimpfter hoch. Das heißt aber auch, dass die 17 % aktuell nicht mehr vergleichbar mit Wellen 1/2 auf die COVID-Rate an den Krankenhäusern durchschlagen sollte.