Also, lese Dir den Post nochmals durch!
Ich koche im Haus mit einem großen Gaskochfeld von Smeg (Italiener) mit FLASCHENGAS. Habe es mir extra installieren lassen und mußte mir einen Gasfachmann suchen, der das machte, weil sich unser "Heizung-Sanitär-Mann" weigerte, so eine ALTE ART noch einzurichten. Der wollte mich an unser Stadtgasnetz dranhängen über das auch die Heizung läuft. Smeg übrigens deshalb, weil die Italiener noch viel mit Gas kochen und daher die Herde entsprechend gut und ausgereift sind (große, gußeiserne Abstellplatten, auf denen man die Töpfe gut verschieben kann).
Die Asiaten kochen vmtl. nicht mit den von DT verlinkten Kochstellen! Die KW-Zahl der Kochstellen ist gedrosselt. Die werden die Kochstellen also entweder "modifiziert" haben oder "innerlich" andere Kochfelder benutzen, die nur so aussehen wie "unsere".
Und jetzt nochmals zu Elektro-Kochen.
Die modernen Induktionskochfelder, die Halogen/Infrarotkochfelder, die Gußplattenkochfelder sind inzwischen ALLE mit einem Prozessor versehen, der sich bei Erreichen der Temperatur ein- und ausschaltet. Außerdem sind die ALLE temperaturbegrenzt (soweit ich das in der Erinnerung habe bis ca. 200 Grad). Damit kannst du also eine gewisse Hitze gar nicht erreichen, sondern brauchst Gas UND einen Gasherd, der dir die entsprechende Leistung liefert. In der Regel sind die Einzelfelder auf 1.100 Watt bis 2.000 Watt eingestellt. Die Wok-Kochfelder gehen so von 3.600 bis 5.000 Watt - ungefähr.
Du kannst natürlich auch mit Gußeisenkochfeldern noch Hitze erreichen. Aber nicht mit den Neuen. Es gibt vereinzelt noch Kochfelder zu kaufen, die NUR NUR NUR stufenweise schalten. D.h. jeder Stufe liegt eine bestimmte, konstante Wattzahl zugrunde. Die bleibt bestehen, wenn du den Schalter nicht herunterdrehst (im Gegensatz zu den neuen Kochfeldern, die nach Temperatur regeln). Wenn du also eine leistungsfähige (Profibereich) Gußeisenplatte hast, die nach diesem Prinzip arbeitet, dann kannst du auf ziemlich hohe Temperaturen kommen. Wer sich dafür interessiert, kann sich ja die Gußeisenkochfelder von Rommelsbacher (Profibereich 22 cm Durchmesser), die nach diesem Prinzip funktionieren, mal anschauen.... und auch die Kommentare darunter, da hat jemand Temperaturmessungen vorgenommen.
Ich habe mir extra ein paar unterschiedliche Kochplatten (Induktion, Halogen/Infrarot, Gußeisen) zugelegt, um diese Werte auszutesten. Hochwertige Kochplatten von Rommelsbacher, keine Sachen aus China oder sonstwo her.
Wie ich bereits sagte, kann man unter gewissen Umständen elektrisch mit Solarenergie kochen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du arbeitest mit riesigen Batteriebänken, mächtigen Wechselrichtern und großen Solarflächen, sodass du auch bei grauen Tagen kochen kannst...... ODER du bist bescheiden und arbeitest mit dem Kopf!
Den Kopf mußt du einsetzen, wenn du keine großen Batteriebänke einsetzen willst und deshalb u.a. vom Wetter abhängig bist und ggf. nur 100 Watt von deinem Solar "geliefert" bekommst (oder auch möglicherseise von einem flüsterleisen, bayerischen efoy-Gerät). DANN lohnen sich solche kleinen, elektrischen Kochfelder, die NUR nach Stufen geschaltet werden und immer NUR zuverlässig eine genau ausrechenbare Wattmenge aus der Batterie entnehmen. Eine der kleinen Platten von Rommelsbacher fängt z.B. bei 80 Watt an und geht stufenweise höher. Kann man ja austesten und ein entsprechendes Meßgerät an die Steckdose anschließen. Gibt es billig bei Amazon. Die Slow-Cooking-Gerätschaften arbeiten i.d.R. mit 80 bis 100 Watt. Wenn man aber so eine kleine Kochstelle hat, dann braucht man keinen Slow-Cooking-Topf, sondern kann das mit jedem Topf machen. Man muss allerdings seine Kochgewohnheiten umstellen. Dafür ist die Energie (nach Installation der Anlage, die man allerdings eh hat) umsonst..... und bei der niedrigen Entnahme auch teilweise winterfest.
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