Wo seht Ihr die aktuelle Inflationsrate?

D-Marker @, Rostock (MV), Dienstag, 21.09.2021, 20:21 vor 1579 Tagen 2637 Views

bearbeitet von D-Marker, Dienstag, 21.09.2021, 20:27

Verkörpere ich die statistische Ausnahme und bin abnormal?
Also eine zur Wohnung gehörige Garage habe ich nicht, welch sich neuerdings im Warenkorb befindet. Aber das Budget zum Tanken ist pro Liter von 1,20 Euro auf 1,60 Euro gestiegen, kaum im Warenkorb vertreten. Immerhin 33 %. Die Kosten für Strafzettel (Geschwindigkeit und co) halten sich im Rahmen, alle Jahre wieder findet sich mal ein Pünktchen in Flensburg ein, nix Belastendes.

Versicherungen konstant.

Bei Obst und Gemüse zahle ich die Preise für das, wo früher „Bio“ dran stand.

Miete seit Jahren konstant.
Kosten für Telekommunikation Dank Drillisch gefallen.

Einkommenssteuer nach wie vor Null, man hat ja Konz verstanden…
Gewerbesteuer durchschnittlich, kaum verändert.
MWSt erwarte ich, egal ob grüne Khmer oder „Wer hat uns verraten“ eine Anhebung nach der Wahl auf 22%.

Strom 10% mehr.
GEZ wißt Ihr.
Was habe ich vergessen? Bitte ergänzen.


LG
D-Marker

Baumaterialien beim Eigenheim ca 30% (geschätzter Schnitt), aber Großhandel ALLES ca. 12%, das kommt im Laufe des Jahres im Einzelhandel an .. mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Dienstag, 21.09.2021, 22:15 vor 1579 Tagen @ D-Marker 2492 Views

... nun wird es spannend, ob das noch mal kurz in Defla umschlägt, kenne z. B. einige Bauvorhaben, die wegen unkalkulierbarer Kosten abgesagt wurden. Möglich ist aber auch, das die Infla beschleunigt abgeht. Was vermutlich Schwachsinn ist: Das Geschwafel der EZB.
MfG
igelei

Gestern Abend im TV: "Führe seit 50 Jahren Haushaltsbuch"

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Donnerstag, 23.09.2021, 08:59 vor 1577 Tagen @ D-Marker 1333 Views

Eine ältere Dame, die diese Eigenart von ihrer Mutter übernommen hat und sinnvollerweise auch den Beruf der Steuerfachangestellten erlernt hat, führt seit nunmehr 50 (!!) Jahren Haushaltsbuch mit allen Ausgaben.
Lebensmittelpreise in diesem Jahr +20%
Preissteigerung (Inflation) seit Euroeinführung >100%
Energiekosten seit Jahren Preistreiber, >30% in 2 Jahren

soweit meine Erinnerung aus dem GEZ Fernsehen. Mit offenem Mund und großen Augen ist die ein oder andere Randnotiz aber an mir vorbeigehuscht...

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Was juckt uns das? Ich dachte, wir sind ein Börsenforum. (mT)

DT @, Freitag, 24.09.2021, 01:40 vor 1576 Tagen @ der_Chris 1183 Views

Die Tipps der letzten Jahre von Ulu, Zweistein, Arbeiter waren hervorragend. Man konnte viel viel Geld ohne Arbeit verdienen. Es gab auch noch Tipps von @DTs Schwager mit Tesla, damit konnte man sein Geld leicht verfielfachen. Auch ETH und BTC wurden rechtzeitig angepriesen.

Wenn man offene Augen und Ohren hatte, dann war klar, daß nach der Börsenpanik im Mrz 2020 Werte wie Touristik, Transport usw. wieder steigen würden. Zudem nachdem die Geldschleusen geöffnet wurden! Eine Riesenchance!

Und wenn Öl über Nacht negative Preise erzielt, dann ist das eine once in a lifetime Anomalie, die man ausnutzen muß. Dasselbe, wenn Metalle wie Platin plötzlich binnen weniger Tage auf die Hälfte abfallen.

All das wurde hier ausführlich geschildert. Wer sich dann noch um die Preissteigerungen bei Lebensmitteln sorgen muß, der nutzt die ganzen guten Tipps hier nicht. Wieso liest er dann in einem BÖRSENFORUM mit? Wenn die Durchschnittsperson/Familie für 50 EUR am Wochenende einkauft und wir haben 20% Inflation, dann kostet das halt 60 EUR. Macht 40 EUR mehr im Monat.

Alleine eine Exxon-Dividende von 6% bringt schon mehr als diese Mehrkosten im ganzen Jahr, wenn man nur wollte.

Selbst mit Mindestlohn sollte es ja möglich sein, 10000 EUR zusammen zu sparen. Das in Exxon Aktien angelegt bringt 600 EUR Dividende im Jahr. Wenn man nur Mindestlohn bekommt, fällt darauf noch nicht mal Steuer an. Hatte man Glück und im Frühjahr oder Herbst 2020 gekauft, dann hat man sogar jetzt noch 50% mehr Buchwert dazu.

Auch Hassos Tipps und Logik sind bemerkenswert. Seine Empfehlung Verbund hat sich mehr als verfünffacht, und die Logik, die er bei der Empfehlung an den Tag legte, war absolut nachvollziehbar. Er hatte sie weit unter 20 empfohlen, jetzt steht sie bei 91 und zahlt 1% Dividende, aber auf die Einlage bei seiner mehrfachen Empfehlung sind das 5% Dividende.

[image]
Verbund AG

Zweisteins Empfehlungen von Uranaktien sowie Gazprom sind ebenfalls gut nachvollziehbar, Gazprom zahlt selbst jetzt noch 12% Dividende:

[image]
Gazprom

Fazit: daß hier im Forum über die Inflation gejammert wird, ist nicht nachvollziehbar. Ich freue mich täglich darüber, denn die ganzen Assets werden dadurch auf dem Papier wertvoller und man kann sich an "steigenden" Börsenwerten erfreuen, die locker die Lebenshaltungssteigerungen kompensieren.

DT

keine Inflation bei Lebensmitteln

Manuel H. @, Freitag, 24.09.2021, 02:43 vor 1576 Tagen @ D-Marker 1221 Views

ich verfolge seit sieben Jahren die wöchentlichen Lockangebote der Supermärkte und Discounter:

Lockangebote sind meist gängige Lebensmittel des täglichen Bedarfs, die weit unter den sonst geltenden Listenpreisen angeboten werden, um Kunden in den Laden zu locken, in der Hoffnung, dass dann auch die (überteuerten) Produkte gekauft werden.

Fazit: Die Ersparnis ist enorm zwischen 20% und 60% für die gleichen Lebensmittel.

2. Fazit: In den letzten sieben Jahren sind die Preise meist gleich geblieben.

Barilla Nudeln, vor sieben Jahren 1,59€ 500g, jetzt 1,69€ 500g Listenpreis, im Lockangebot einst 0,69€, jetzt 0,75€
Schweinefilet, vor sieben Jahren ab 9,99€ kg, meist 12,99€, im Lockangebot einst 7,77€, jetzt häufig 6,66€
Gemischtes Hackfleisch, einst meist 5,99€, jetzt meist 6,99€, im Lockangebot nach wie vor 3,98€ bis 4,99€ kg
Industrie-Aufschnitt, einst meist 1,29€, jetzt meist 1,29€, im Lockangebot einst 0,69€, jetzt 0,79€
Nescafe, einst meist 9,99€, jetzt meist 9,99€, im Lockangebot einst 6,99€, jetzt 4,99€ (200g)

Die Preise für handwerklich hergestelltes Brot ist allerdings komplett durch die Decke gegangen.
Einst 0,25€ für ein Brötchen, jetzt 0,40€ (üblicherweise 30 Gramm schwer)

Der kg Preis für Brötchen ist teurer als der kg Preis für gemischtes Hackfleisch im Lockangebot. Schon schräg.

Hab mir mal als Standbild die Preise einer Metzgerei in Berlin im Jahre 1958 angeschaut (Wochenschau, youtube)
Gulasch seinerzeit 8,90 D-Mark das kg, 63 Jahre später meist 8,88€ kg im Lockangebot. Auch schräg, vor allem im Hinblick auf die Lohnentwicklung seit 1958.

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Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com

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