Hi,
Bulgarien hat im 20-ten Jahrhundert immer den Kürzeren gezogen. Also man war immer auf der falschen Seite.
Aber Bulgarien ist umgeben von Räuber- und Mördernationen. Da Serbien und Griechenland im 19ten Jahrhundert etwa 40 Jahre ihre Unabhängigkeit vom osmanischen Reich bevor Bulgarien gewannen, war ihr Bestreben sich die übrigen Teile auf dem Balkan sich aufzuteilen und einzuverlaiben.
Zu Rumänien gibt es die Donau. Aber auch gegen die musste Bulgarien Krieg führen. Im Balkankrieg 1912 als die Balkanländer aber den Krieg gegen das osmanische Reich gewannen und das dank fast nur durch die bulgarische Armee, verbündeten sich Serben und Griechen gegen Bulgarien, um die Beute zu teilen. Der bulgarischen Armee gelang es die Front gegen diese zwei Mörderbanden zu halten, dann aber kam die rumänische Armee aus dem Norden in den Rücken der bulgarischen Armee, sie hatte sich im Süden und Westen versammelt. Und so verlor Bulgarien diesen Balkankrieg. Darauf hin im ersten Weltkrieg 1916 waren die Rumänen auf der Seite der Franzosen, Bulgarien war auf der Seite der Deutschen zwangsläufig. Und da marschierte die bulgarische Armee siegreich in Bukarest ein.
Also Balkankrieg verloren, erster Weltkrieg verloren, Zweiter Weltkrieg verloren, dann 45 Jahre Kommunismus auch verloren. Und da kam 1989 und man wollte nicht schon wieder auf der verlierenden Seite stehen und so wollte man weg von den Russen und hin nach Westen.
Der Westen hatte für Bulgarien aber nicht viel Sympathie. Rumaenien hatte in Italien und Frankreich bedeutende Fürsprecher. Bulgarien aber war nur strategisch interessant, da am Schwarzen Meer liegend und nahe Russland. Bulgarien hatte sich die Achtung der Nato verdient im Jugoslawien-Krieg, denn da war Bulgarien auf der Seite der Nato. Das serbische Abschaumvolk musste eins auf die Fresse bekommen. Und so geschah es.
Makedonien bekam die internationale Anerkennung dank Bulgarien, damals bat Bulgarien Jelzin Makedonien anzuerkennen und so geschah es. Der versoffene Jelzin hatte die Brüderlichkeit mit den Serben vergessen. Serbien ist traditionell eine vielumworbene Hure auf dem Balkan. Die Österreicher träumen vom Meeranschluss an Thessaloniki. Die Russen wollen nahe Habsburg sein. Und so saß Tito auf zwei Stühlen. Sowohl Kommunismus als auch westliche Freizügigkeit.
Das ist in etwa der Hintergrund. Und zur Zeit hält man hier von den westlichen Kapriolen mit Genderismus und Energieverteuerung die Westler für verrückt gewordenes Dekadenzhaufen.
Russland aber hat wenig Interesse an Bulgarien. Man will mit den Türken ins Geschäft kommen. Da würde Bulgarien nur stören.
Mal sehen wie es weitergeht.
Gruß