Fleischpreise einst und heute

Manuel H. @, Donnerstag, 12.08.2021, 07:12 vor 1617 Tagen 4200 Views

Da habe ich aber Bauklötze gestaunt, als in einer Wochenschau mal kurz die Fleischpreise einer Berliner Fleischerei von 1959 eigeblendet wurden.

Alles kg Preise in D-Mark, im Vergleich heutige häufige Lockangebots-Preise der Discounter

Suppenhuhn 5,00 DM 3,30 Euro
Junge Enten 4,60 DM 4,20 Euro
Schmorfleisch 8,00 DM 5,99 Euro
Rouladen 8,20 DM 7,99 Euro
Suppenfleisch 4,80 DM 4,99 Euro
Schabefleisch 8 DM 6,99 Euro
Gehacktes 5,20 DM 3,58 Euro

Zugegeben, die Listenpreise in den wenigen noch verbliebenen individuell geführten Metzgereien (die allesamt nicht mehr schlachten dürfen, stattdessen fix und fertig von den BigPlayern zukaufen und nur noch neue Preise draufkleben) sind um 50% bis 200% teurer.

Wenn man die Preise dann mit den Einkommen vergleicht, wird einem blümerant

Durchschnittsgehalt laut der Erhebung der Sozialversicherung

1959 5602 D-Mark
2020 40.541 Euro

Würde man 2020 kaufkrafttechnisch den gleichen Preis für ein Suppenhuhn bezahlen wie 1959, würde man 36 Euro für ein Kilogramm Suppenhuhn bezahlen., für 1 kg Hackfleisch sogar 37,60 Euro. Staun!

Gefunden bei Minute 6:25 hier

https://www.youtube.com/watch?v=1zity9iHYCI&t=385s

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1959 in Berlin war's ja noch einfach: einfach eine Hamstertour in den Ostteil machen...

Sorrento @, Donnerstag, 12.08.2021, 09:15 vor 1617 Tagen @ Manuel H. 2960 Views

...und dort die subventionierten Lebensmittel kaufen- jedenfalls sofern verfügbar.

Im Osten haben die privaten Hühnerzüchter teilweise die subventionierten Schrippen vom Bäcker an ihre Tiere verfüttert weil diese schlichtweg preiswerter waren als die Kornsäcke!

Und 1l Milch würde 7€ kosten - finde den Fehler!

Mephistopheles, Donnerstag, 12.08.2021, 10:29 vor 1617 Tagen @ Manuel H. 3053 Views

Wenn man die Preise dann mit den Einkommen vergleicht, wird einem blümerant

Durchschnittsgehalt laut der Erhebung der Sozialversicherung

1959 5602 D-Mark
2020 40.541 Euro

Fehler Nummer 1 ist das Durchschnittseinkommen. Das wird von der Hirnzuscheißindustrie gerne dazu benutzt, wenn die Verblödung beabsichtigt ist.
Sehr viel aussagekräftiger ist das Medianeinkommen.

An einem Beispiel wird das klar: Nimmt man eine Gruppe von 999 Leuten mit einem Einkommen von 1.000 + Einer, der ein Einkommen von 1 Mio hat, dann haben wir ein Durchschnittseinkommen von 2.000, während das Medianeinkommen bei 1.000 liegt.
Was ist nun aussagekräftiger als Aussage über die tatsächlichen Lebensverhältnisse: Das Medianeinkommen oder das Durchschnittseinkommen?

Trotzdem wird ständig auf das Durchschnittseinkommen recuriert. Das Medianeinkommen lag in Deutschland lt. Wikipedia, berechnet auf $-Basis, im Jahre 2010 bei 24.152 $. Das ist schon ein klitzekleiner Unterschied zu 40.541 Euro.

Fehler Nummer 2: behielt der Arbeitnehmer von den 5602 DM Bretto einen wesentlich nöheren Anteil ans von den 40.152 Nutto. Das liegt aber an der Gier, und zwar der Gier der Demokraten, die unser Volk beherrschen.

Würde man 2020 kaufkrafttechnisch den gleichen Preis für ein Suppenhuhn bezahlen wie 1959, würde man 36 Euro für ein Kilogramm Suppenhuhn bezahlen., für 1 kg Hackfleisch sogar 37,60 Euro. Staun!

Gefunden bei Minute 6:25 hier

https://www.youtube.com/watch?v=1zity9iHYCI&t=385s

Abgesehen davon war die Milch 1960 noch Milch von Weidekühen, die jeden Morgen auf die Weide getrieben wurden und am Abend wieder nach Hause und tgl. etwa 8-10l Milch lieferten und sich ausschließlich von Gras und Heu ernährten und den wenigen Baumblättern, die sie erwischen konnten und nicht ein pasteurisiertes und homognisiertes Milchgetränk von einer Turbokuh, die in ihrem Leben niemals die Sonne und Gras gesehen hat und mit Silage abgefüttert wird und tägl. 30-40l Milch liefert, die pasteurisiert und homogenisiert und kurzzeitig hocherhitzt wird; womit sie definitiv keine Milch mehr ist, sondern ein Milchgetränk.

Solch eine Milch würde heute locker 3-5 Euro kosten, was baer keiner bezahlt.
Ob die Milch etwas taugt, kann übrigends jeder sehr leicht feststellen: Man muss sie nur 1 Tag in einem abgedunkelten tönernen Gefäß ein Tag stehen lassen. Hat man dann eine wohlschmeckende Dickmilch, wo man Brot eintunken und frühstücken kann, dann war die Milch in Ordnung, ist es eine ekelhadte stinkende Brühe, dann weiß man wenigstens, was man jeden Tag freiwillig zu sich nimmt.

Gruß Mephistoheles

1 Liter 7 Euro deswegen ja die staatliche Schulmilch

Manuel H. @, Donnerstag, 12.08.2021, 11:06 vor 1617 Tagen @ Mephistopheles 2844 Views

offensichtlich konnte eine Arbeiterfamilie ihre zwei bis vier Kinder nicht mit gekaufter Kuhmilch ernähren, vielleicht hat man sich ja die Schulmilch deswegen ausgedacht, die dann im Umkehrschluß eine recht heftige Sondersubvention für Familien mit Kindern war.

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ja und?

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 11:46 vor 1617 Tagen @ Mephistopheles 2713 Views

Fehler Nummer 1 ist das Durchschnittseinkommen. ...
Sehr viel aussagekräftiger ist das Medianeinkommen.

das stimmt

galt in 1959 aber genauso wie es heute gilt

--> verzerrt den Vergleich also nicht

verzerrt den Vergleich vielleicht doch

Manuel H. @, Donnerstag, 12.08.2021, 12:38 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2607 Views

dass sich das Meridianeinkommen analog zum Durchschnittseinkommen entwickelt hat, möchte ich schon wegen der Vermögenskonzentration bezweifeln, der ja ein Indiz ist, dass es Großeinkommen mit hoher Sparquote gegeben haben muss bzw. noch gibt, die den realen Schnitt verfälschen.

Ich hatte allerdings die Zahlen der Sozialversicherung genommen, die vielleicht nur die sozialversicherungspflichtigen Einkommen bis zur Bemessungsgrenze erfaßt, hohe Einkommen also ausschließt. In 2020 war die Bemessungsgrenze 138.000 Euro brutto im Jahr.

Auch die Unterschiede in der Abgabenlast müssten streng genommen berücksichtigt werden, da ja nur das netto Einkommen kaufkraftwirksam ist. Dass die sich auch prozentual stark erhöht haben, steht sicher außer Frage.

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Industrialisierung der Landwirtschaft

CalBaer @, Donnerstag, 12.08.2021, 19:07 vor 1617 Tagen @ Mephistopheles 2383 Views

Absolut richtig was Du schreibst. Massentierhaltung, Machinen und Duenger haben die Erzeugungskosten massiv gedrueckt. In der DDR wurde das staatlich forciert: landwirtschaftliche Grossebetriebe durch Zwangskollektivierung der Kleinbauern. Im Westen haben die Bauern den Rindern Wachstumshormone gegeben, damit sie besser konkurrieren konnten. Die DDR exportierte naemlich produziertes Fleisch als auch lebende Tiere in den Westen zur Devisenbeschaffung.

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tägliche Fleisch- und Wurstorgien oder Sonntagsbraten?

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 11:49 vor 1617 Tagen @ Manuel H. 2822 Views

... Fleischpreise einer Berliner Fleischerei von 1959 ...

Suppenhuhn 5,00 DM
...
Schmorfleisch 8,00 DM
Rouladen 8,20 DM
...

Würde man 2020 kaufkrafttechnisch den gleichen Preis für ein Suppenhuhn bezahlen wie 1959, würde man 36 Euro für ein Kilogramm Suppenhuhn bezahlen., ...

darum wohl bis in die 1960er Jahre "Sonntagsbraten"

und nicht wie heute bei 80 % der nicht-Vegetarier "mein täglich Schnitzel gib mir heute"

Sonntagsbraten

Rain @, Donnerstag, 12.08.2021, 11:56 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2870 Views

Lieber Valuereiter,

gabs Sonntags. Samstags gabs Sauerkraut mit Lewwerknepp oder Rippchen. Unter der Woche gabs Schweinebraten, Schnitzel oder Wurst.

Der Sonntagsbraten war Rinderbraten, den gabs tatsächlich nur einmal in der Woche.

Ich kann mich noch heute an unser Kindergartenvesper erinnern.

Graubrot mit Plockwurst. Dazu Hagebuttentee. Manchmal eine Banane dazu.

Abends gab es immer Fleisch. Selten Fisch.

60er Jahre auf dem Land. Vier Kinder, ein Ernährer.

Vegetarische Ernährung kam erst in den späten 70ern auf.

Weil: Zwischen und in den Kriegen gabs oft nur Kartoffeln, manchmal Quark dazu. Alle, die überlebt haben, haben danach lieber Fleisch gegessen statt Gemüse.

Mich wundert manchmal, was Menschen alles vergessen.

Beste Grüsse

Rain

--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

unterscheide freiwilligen Vegetarismus und Armuts(teilzeit)vegetarismus

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 13:56 vor 1617 Tagen @ Rain 2503 Views

... in den Kriegen gabs oft nur ... Alle, die überlebt haben, haben danach lieber Fleisch gegessen statt Gemüse.

klar habe ich das etwas überspritzt

allerdings hat der Fleischkonsum mit den Jahrzehnten deutlich zugenommen:

In Deutschland ... der Fleischkonsum pro Kopf ... jährlich ... erreichte im 19. Jahrhundert den niedrigsten Wert von durchschnittlich 14 kg Fleisch. Zwischen 1961 und 2011 stieg der Fleischverbrauch in Deutschland von durchschnittlich 64 kg auf 90 kg pro Kopf und Jahr.

--> die paar freiwilligen Vegetarier fallen in der Gesamtbetrachtung nicht auf!

auch wieder verzerrt

Manuel H. @, Donnerstag, 12.08.2021, 14:57 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2466 Views

die verarmte Masse konnte sich natürlich nur vegetarischen Mist leisten.
Hab mal gelesen, was Bismarck so zu sich zu nehmen pflegte. Es waren regelrechte Fleischberge, natürlich gemüsefrei.
Das wird bei der herrschenden Klasse so üblich gewesen sein, die war nur zahlenmäßig klein, die Masse, die denen die Fleischorgien finanzierte, durfte dann auf trocken Brot kauen und Breien schlucken.

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ist auch tägliches Wassertrinken eine Wasser-"Orgie"?

Manuel H. @, Donnerstag, 12.08.2021, 12:03 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2738 Views

Die Massai, ein bitterarmer nomadischer Volksstamm im Innersten Afrikas, Jahreseinkommen in US-Dollar weit unter 20 US-Dollar, trinkt täglich 7 Liter Milch und ernährt sich hauptsächlich vom Fleisch des Viehs und dem erjagten Fleisch.
Die Kinder sind täglich an der Sonne und müssen nicht arbeiten.

Demgegenüber die schwerreichen Deutschen, deren Kinder ohne Milch in Hinterhöfen aufwuchsen, ab 12 Jahren täglich 14 Stunden arbeiteten, die Familie statt Fleisch mal billiges Waltranrestefleisch aßen. Der Sonntagsbraten beschreibt die Situtation 1959, als die Situation für das gemeine Volk vergleichsweise erträglich wurde.

Täglicher Fleischverzehr hat nur im Denken der Grünen, medial konditionierten Gutmenschen und bei der Elite den Ruch der Orgie und erst heutzutage, weil JENE es abschaffen werden.

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"bitterarm"

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 14:00 vor 1617 Tagen @ Manuel H. 2535 Views

Die Massai, ein bitterarmer nomadischer Volksstamm im Innersten Afrikas, Jahreseinkommen in US-Dollar weit unter 20 US-Dollar, trinkt täglich 7 Liter Milch und ernährt sich hauptsächlich vom Fleisch des Viehs und dem erjagten Fleisch.
Die Kinder sind täglich an der Sonne und müssen nicht arbeiten.

wer mit wenig Arbeit alles hat, was er braucht, ist NICHT "bitterarm"

"bitterarm" ist eher der Kongoneger, der von irgendwelchen Warlords (die an die Kobaldminen wollen!) vertrieben wurde ... und 1.000 km von zuhause entfernt in einem Lager/Slumviertel für ALLES lebensnotwendige mit Geld bezahlen muss ...

interessante Frage: Wem gehören die Kobaldminen?

Manuel H. @, Donnerstag, 12.08.2021, 15:06 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2570 Views

Die Massai haben Glück, dass sie nicht neben Kobaldminen geboren wurden, sonst hätten sie das Schicksal der Kongoneger. Laut UNO gelten sie als bitterarm, da sie nicht an der Geldwirtschaft teilnehmen. Deren Einkommen ist tatsächlich weniger als 20 US-Dollar. Das sieht bei den Kongonegern schon anders aus, wenn diese ein Joint Venture mit George Soros machen und ihre kräftigsten Jungs bezahlt von Frau Rakete und anderen NGOs nach Europa schicken. Dann fließt u.U. deutsches Steuergeld als Einnahme dorthin wegen deutschem Kolonialismus und Schuld und so.

Aber wäre eigentlich ein eigener Thread:
Wem gehören Kobaldminen? Dem Analphabeten, der da zufällig geboren wurde? Dem Kleptokraten, der seinen Vorgänger umgebracht hat, um die Macht dieses Landes zu ergreifen? Den internationalen Heuschrecken, die den Rohstoff zu Geld machen? Den Banken, die die Ausbeutung finanzieren? Dem Konsumenten? Dem hahaha "rechtmäßigen" Eigentümer? Weiß einer eine Antwort?

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Ich würde sogar behaupten, die Massai sind deutlich reicher als wir.

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 12.08.2021, 15:33 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2533 Views

"Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern vielmehr durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß. Und es könnte sein, daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, daß sie gewinnt, indem sie verliert."

Jeff Bezos


(nee Quatsch, das war der Immanuel Kant)

Re: würde ... behaupten, die Massai sind deutlich reicher als wir.

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 15:40 vor 1617 Tagen @ Naclador 2516 Views

nein

die Massai haben EINE Möglichkeit, ein auskömmliches Leben zu führen
(womit es ihnen schon mal besser geht als geschätzt 2/3 der Weltbevölkerung)

wir = die Wohlhabenden in der "1. Welt" haben VIELE Möglichkeiten, wie wir unser Leben führen wollen

arm (primär im Geiste) ist nur, wer die Möglichkeiten, die er/sie hätte nicht erkennt ... und keine bewusste Wahl trifft = sich von anderen/dem "main stream"/was auch immer treiben lässt ...

Ich frag mich, was das natürliche Verhältnis Fleisch vs. Pflanzlich ist, was sich in den letzten 100.000 Jahren genetisch beim Menschen entwickelt hat. Mein Tipp: 20 zu 80

BerndBorchert @, Donnerstag, 12.08.2021, 14:09 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2529 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Donnerstag, 12.08.2021, 14:17

Das entspricht übrigens dem Verhältnis, womit ich groß geworden bin.

Laut meinem Biologie Lehrer vor zig Jahren sind Menschen übrigens Allesfresser, also nicht nur Fleisch und Pflanzen, sondern auch Aas (!): Schinken, abgehangenes Wild, Graved Lachs, etc.

Bernd Borchert

Irgendwo habe ich mal gehört, der Neandertaler sei deshalb dem Homo Sapiens unterlegen gewesen, weil der erstere ein reiner Fleischesser war.

Re: das natürliche Verhältnis Fleisch vs. Pflanzlich ... in den letzten 100.000 Jahren

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 14:24 vor 1617 Tagen @ BerndBorchert 2568 Views

variabel

je nachdem, was die Gegend und die Jahreszeit hergegeben hat!

Irgendwo habe ich mal gehört, der Neandertaler sei deshalb dem Homo Sapiens unterlegen gewesen, weil er ein reiner Fleischesser war.


ich denke eher, weil er einen höheren Kalorienbedarf hatte:
Die körperlich gedrungenen, sehr muskulösen Neandertaler hätten ... einen hohen Energiebedarf gehabt, ... Berechnungen gehen von einem täglichen Kalorienbedarf von 3360 bis 4480 Kalorien bei den Neandertalern aus

wenn also in Zeiten starker Klimaschwankungen (im Zuge des eher instabilen Eiszeitalters) mal ab und zu ein paar Jahre das Essen einschließlich potentieller Jagdbeute knapp war:
unsereins bzw. unsere direkten Vorfahren konnten mit 1.500 oder 2.000 Kalorien pro Kopf und Tag einige Monate/einen Winter überleben ...
vom benachbarten Neandertaler-Volk sind 80 % der Leute verhungert

--> und BEVOR sich die restlichen 20 % wieder vermehren konnten, hat Homo sapiens sapiens die freigewordene ökologische Nische besiedelt

nach 4 oder 5 Jahrhundertdürren/-kälteeinbrüchen ist von einer kalorienhungrigen Neandertaler-Population nicht mehr viel übrig
(und das ganz "friedlich" ohne dass die eine Menschenart die andere abschlachten musste!)

Die Inuit haben sich zu fast 100% von Fleisch und Fisch ernährt,

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 12.08.2021, 15:08 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2566 Views

bevor in Grönland der erste McDonalds aufmachte.

Ich denke, der Mensch war da von jeher Opportunist und hat gefuttert, was er halt gerade kriegen konnte.

Ich glaube auch eher nicht, dass der Neanderthaler spektakulär ausgestorben ist: Er wird sich einfach nach und nach mit unseren (zahlreicheren) Vorfahren vermischt haben. Reste von Neanderthaler-DNA findet man bis heute in unserem Genom.

Das ist plausibel, denn es gibt ja keine Pflanzen dort. Aber ist das gesund? wie alt sind die Eskimos geworden? Ein diametrales Beispiel, also von geschichtlichen Vegetariern

BerndBorchert @, Donnerstag, 12.08.2021, 17:40 vor 1617 Tagen @ Naclador 2505 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Donnerstag, 12.08.2021, 17:53

dürfte die oberste Kaste in Indien sein: seit Jahrtausenden sind sie Vegetarier.
Nur pflanzlich stelle ich mir auf jeden Fall gesünder vor als nur fleischlich, wobei das Optimum irgendwo dazwischen liegen sollte.
Bernd Borchert
Ich hab schon viele indische Informatiker getroffen, die aus Familientradition Vegetarier sind.

Wer isst dann die Tiere?

CalBaer @, Donnerstag, 12.08.2021, 18:45 vor 1617 Tagen @ BerndBorchert 2426 Views

Vegetarier verzehren ja auch Eier, Milch und deren Produkte wie Jougurt und Kaese. Wer isst dann die Huehner, Rinder und Ziegen, die nichts mehr geben? Ausserdem werden auch 50% maennliche Tiere geboren, die nichts abgeben. Wird deren Fleisch einfach weggeworfen? In armen Laendern wie Indien bestimmt nicht. Nicht mal die wohlhabenden Industriestaaten koennten sich das leisten. Wie man sieht, ist eine rein vegetarische Gesellschaft unmoeglich oder waere zumindest eine Riesenverschwendung. Einzig eine vegane Gesellschaft haette dieses Problem nicht, allerdings muesste man dann auch jede Menge Chemie essen, denn aus Pflanzen kann man nicht alle lebenswichtigen Stoffe beziehen. Ich sage den Vegetariern immer: ich esse die Reste, die ihr verschmaeht.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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www.tinyurl.com/y97d87xk
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Wohl nicht so richtig gesund:

Naclador @, Göttingen, Freitag, 13.08.2021, 12:03 vor 1616 Tagen @ BerndBorchert 2253 Views

Zitat englische Wikipedia:

"Modern population studies have shown that Inuit share similar rates of heart attacks as the rest of the world, and nearly twice the risk of strokes.[100] Another study found a correlation between the Westernization of local diets and an overall decrease in mortality from ischaemic heart disease in Inuit populations.[101]

The Inuit have lifespans 12 to 15 years shorter than the average Canadian's, which is thought to be influenced by factors such as their diet[100] and limited access to medical services.[102] The life expectancy gap is not closing.[102][103][104] Furthermore, fish oil supplement studies have failed to support claims of preventing heart attacks or strokes.[105][106][107]"

(Quellen ebendort)

gleiches Problem bei den Indianern (native American)

Manuel H. @, Samstag, 14.08.2021, 12:38 vor 1615 Tagen @ Naclador 2190 Views

Bei den Indianern wurde die Nahrung komplett umgestellt. Sie erhalten in ihren Reservaten Konserven aus den Hilfslieferungen des Staates, sicherlich nach den anerkannten Ernährungsrichtlinien (viel, viel Kohlehydrate, wenig Fleisch, nur denaturierte Chemie-Fette, Aromen und Zucker)

Die Diabetis Rate beträgt inzwischen 90% und höher. Dazu kommt der Alkohol Abusus (bei Männern)

Das wird bei den Eskimos (Inuit) heutzutage nicht anders sein.

Ich halte die menschlichen Völker für extrem anpassungsfähig. Die Inuit werden sich an eine weitestgehend gemüsefreie Ernährung gewöhnt haben, vermutlich ist der Genuß von Kohlehydraten und Gemüse in großen Mengen sogar schwierig oder gar gesundheitlich abträgig.

Der Hoax mit den angeblich so supergesunden Fischölkapseln sollte da nicht der Maßstab sein. Extrahiert aus billigen Abfallfischen, chemisch denaturiert, dürften sie gesundheitlich nix bringen.

Ein Inuit ernährte sich im übrigen nicht von Walfisch-Steaks, insbesondere die Innereien, die vorverdauten Mageninhalte, die fermentierten Sehnen, die stabilen Tranfette usw. waren die Basis.

Möglicherweise gehe ich dabei der typischen Romantisierung der Naturvölker auf den Leim. So anpassungsfähig die menschlichen Völker auch sind, möglicherweise bezahlen die Völker in extremen Landschaften ihre Anpassung mit einer verkürzten Lebenserwartung, die sich dann statistisch positiv auf typische Alterskrankheiten (Herz-, Kreislaufkrankheiten) auswirkt und ein falsches Bild ergibt.

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Nein, das ist das umgekehrte Problem.

Naclador @, Göttingen, Montag, 16.08.2021, 11:07 vor 1613 Tagen @ Manuel H. 2075 Views

bearbeitet von Naclador, Montag, 16.08.2021, 11:10

Moin Manuel H.,

die Inuit sind durch die westliche Ernährung GESÜNDER geworden, weniger Herz-Kreislauf-Krankheiten als bei traditioneller Kost!

"Another study found a correlation between the Westernization of local diets and an overall decrease in mortality from ischaemic heart disease in Inuit populations."

Also eine Verringerung der Sterblichkeit durch ischaemische Herzerkrankungen durch die westliche Ernährung!

Die Native Americans dagegen werden durch das westliche Futter kränker!

Man kann also konstatieren, dass eine rein tierische Ernährung uns eher nicht so gut bekommt. Fast Food allerdings auch nicht.

Gruß,
Naclador

Vegetarier gibt es in Indien erst ab dem Zeitpunkt, als Indien aufhörte, du den geistig und wirtschaftlich führenden Weltgegenden zu gehören

Mephistopheles, Donnerstag, 19.08.2021, 10:38 vor 1610 Tagen @ BerndBorchert 2047 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 19.08.2021, 10:53

dürfte die oberste Kaste in Indien sein: seit Jahrtausenden sind sie Vegetarier.

Der Vegetarismus taucht immer in den Zeiten des Niedergangs auf nach einer Kultur.
Indien war wirtschaftlich, kulturell und technologisch der übrigen Welt um Jahrtausende voraus; unser modernes Zahlensystem mit der Null, das wir wurde in Indien erfunden.
Immer in Zeiten des kulturellen und geistigen Niedergangs taucht so zuverlässig der Vegetarismus auf, dass man ihn geradezu als Indikator des Niedergangs werten kann.

Nur pflanzlich stelle ich mir auf jeden Fall gesünder vor als nur fleischlich, wobei das Optimum irgendwo dazwischen liegen sollte.

Das ist lächerlich, weil der Mensch kann sich pdlanzlich nicht ernähren. Er stirbt innerhalb weniger Wochen an Hunger.*)

Bernd Borchert
Ich hab schon viele indische Informatiker getroffen, die aus Familientradition Vegetarier sind.

Der kulturelle Niedergang Indiens als ehemals wirtschaftlich und technologisch - noch vor China! - weltweit führender Region setzte mit dem Aufkommen des Vergetarismus ein.

Gruß Mephistopheles

*) Das Geheimnis besteht darin, dass das Land erst kultiviert werden muss und alle natürlich vorkommenden Pflanzen beseitigt werden, danch muss gepflügt, gesät, geeggt, gedüngt, gejätet und geerntet werden. Alles natürlich nicht vorgesehene Abläufe. Dazu sind Maschinen oder Lasttiere erforderlich, die wachsen auch nicht auf den Bäumen und der Wiese.
Fazit: Ohne Carnivoren ist Vegetarismus gar nicht möglich.

desaströse hygienische Verhältnisse helfen den Veggis in Indien

Manuel H. @, Donnerstag, 19.08.2021, 10:46 vor 1610 Tagen @ Mephistopheles 2033 Views

Dank der speziellen Verhältnisse dort und meistenteils subtropischen Klimas wird durch den Befall von Schädlingen schon dafür gesorgt, dass beim Verzehr von Salat, Gemüse, Brot und Reis tierisches Eiweiß aufgenommen wird.

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Re: Die Inuit haben sich zu fast 100% von Fleisch und Fisch ernährt,

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 18:10 vor 1617 Tagen @ Naclador 2484 Views

bevor in Grönland der erste McDonalds aufmachte.

und
(Fundstelle, wo es NICHT um Ernährung geht)
in Grönland, ... Da die Lebensbedingungen in den arktischen Regionen Grönlands äußerst schlecht sind, ist die Lebenserwartung der Inuit entsprechend niedrig. Lebensweise und Kultur wurden über Jahrhunderte hinweg an die eisigen Temperaturen und die geringe Lebenserwartung angepasst.

wenn kaum jemand über 60 wird:
was interessieren dann Herz-Kreislauf-Probleme die dem Wohlstandsbürger mit 68 einen Herzinfarkt einbringen?

und GENUG "ungesundes" Essen ist immer noch besser als zu wenig "gesundes" Essen = Mangelernährung
--> wenn die Gegend also weder Obst noch Gemüse hergibt ...

Die Jagd und der Fischfang war in der Eiszeit ganz einfach ergiebiger und verlässlicher

Mephistopheles, Donnerstag, 12.08.2021, 20:09 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2448 Views

Am besten jagte man solche Tiere, welche sich vegetarisch ernähren. Die hatten im Winter alle ein Ernährungsproblem nd wurde folglich unvorsichtiger und weniger widerstandsfähig.

Ohne ausgefeilte Technik rentiert sich Landwirtschaft nur in den Gebieten, die regelmäßig überschwemmt oder von Vulkanausbrüchen verschüttet werden. Das mit der Düngung muss man erst mal wissen und das dauerte Jahrtausende. Ansonsten war das Land, kaum war es mühsam gerodet und von Wurzeln befreit (mal versuchen, ohne Harvester ein Land zu roden), mit einem Hakenpflug die Erde aufgerissen, gesät, gejätet, gegen Schädlinge verteidigt, hoffentlich spielte die Witterung mit! und dann letztendlich mit karger Ernte geerntet, schon war das Land nach ein paar Jahren ausgelaugt. Konnte man nebenan woanders von vorne wieder beginnen. Wenn nicht die zufälligen örtlichen Gegebenheiten eine Ausnahme erlaubte, war die Jagd über Jahrhnderttausende ertragreicher und verlässlicher. Außerdem lief der Bauer immer das in Gefahr, dass ihm seine Ernte von einem weniger arbeitsamen Nachbarstamm gestohlen wurde. Bei der Jagd war das zwar auch der Fall, die Diebe, es waren Wölfe, wurden aber toleriert, weil die Jagdbeute für Menschen nach wenigen Tagen zum Aas wurde und nicht mehr verdaubar war, für Wölfe aber schon. Da ließ man sie gerne die unverdaulichen Reste verzehren, zumal sie auch nützlich waren als Wächter und auf der anderen Seite das Jagdwild stellen konnten, welches dem Menschen sonst entwischt wäre. Das war eindeutig eine Win - Win-Situation, zumal Wölfe eine angeborerne Hemmung haben, die Hand zu beißen, die sie füttert.

Gruß Mephistopheles

? ? ? zumal Wölfe eine angeborerne Hemmung haben, die Hand zu beißen, die sie füttert ? ? ?

valuereiter @, Freitag, 13.08.2021, 09:48 vor 1616 Tagen @ Mephistopheles 2283 Views

oder im Laufe der Jahrtausende gelernt/verinnerlicht hatten, dass Menschen auch Rudeltiere sind ...
und dazu vielleicht auch noch nachtragend?

sprich:
wenn wolf EINEN Menschen angreift/als Beute erlegt, er von Rest des jeweiligen Menschenrudels verfolgt und mit Speeren "gepierct" wird?

während "normale" Beutetiere sich um ihre Artgenossen - sobald diese erlegt sind - nicht weiter kümmern ...

"unsereins bzw. unsere direkten Vorfahren konnten mit 1.500 oder 2.000 Kalorien pro Kopf und Tag einige Monate/einen Winter überleben ... "

Wayne Schlegel @, Donnerstag, 12.08.2021, 15:18 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2648 Views

Servus,

sind die 1.500 - 2.000 Kalorien unter der Prämisse

a) einigermaßen temperierter Räumlichkeiten (Sesshaftigkeit)in Winterzeiten,
b) mässiger körperliche Anstrengung in Zeiten knappen Nahrungsangebotes (setzt aber Zugriff auf bevorratete/haltbare/konservierte Nahrung außerhalb der natürlichen Wachstums-/Erntezeiten voraus. Sonst Energieinvest notwendig, der nur bei positiver Bilanz funktioniert),
c) mässigen (fußläufigen) Fortbewegungsstrecken

angenommen? Sonst dürften die 1.500 - 2.000 Kalorien nicht reichen und es müssen die leiblichen Kalorienreserven "am Mann" verbrannt werden.

spekulativer Rückblick ... in die fernere Vergangenheit ...

valuereiter @, Donnerstag, 12.08.2021, 15:32 vor 1617 Tagen @ Wayne Schlegel 2642 Views

sind die 1.500 - 2.000 Kalorien unter der Prämisse

a) einigermaßen temperierter Räumlichkeiten (Sesshaftigkeit)in Winterzeiten,
b) mässiger körperliche Anstrengung in Zeiten knappen Nahrungsangebotes (setzt aber Zugriff auf bevorratete/haltbare/konservierte Nahrung außerhalb der natürlichen Wachstums-/Erntezeiten voraus. Sonst Energieinvest notwendig, der nur bei positiver Bilanz funktioniert),
c) mässigen (fußläufigen) Fortbewegungsstrecken

angenommen?

klar

es sollte auch mit der Technik von vor 50.000 Jahren möglich gewesen sein, aus reichlich Haselstecken und Fellen der in guten Zeiten erlegten Tiere warme Zelte für den Winter zu bauen!

Von 7000 bis 6000 v. Chr., während der Mittleren Steinzeit, war die Hasel das dominierende Gehölz in Mitteleuropa.
--> vielleicht hat auch der offiziell nicht Landwirtschaft treibende Steinzeitmensch schon dafür gesorgt, dass im Umfeld seiner Lagerplätze reichlich nahrhafte Pflanzen wuchsen?
was bei einem Zehntel der Siedlungsdichte 40.000 Jahre früher wohl keine heute noch nachweisbaren Spuren hinterlassen hat ...
Ein Stamm, der pro Kopf im Herbst 20 kg Haselnusskerne eingelagert hat, konnte im ärgsten Winter auch mal einige Wochen auf Jagdausflüge verzichten ...
und wer sich auskennt, der weiß auch WANN es lohnt wieder loszuziehen!

Sonst dürften die 1.500 - 2.000 Kalorien nicht reichen und es müssen die leiblichen Kalorienreserven "am Mann" verbrannt werden.


wenn phasenweise genug da ist, dann betreibt der Mensch rein instinktiv solche Reservenbildung!

Schweinefleisch

Mephistopheles, Donnerstag, 12.08.2021, 19:02 vor 1617 Tagen @ Wayne Schlegel 2491 Views

Servus,

sind die 1.500 - 2.000 Kalorien unter der Prämisse

a) einigermaßen temperierter Räumlichkeiten (Sesshaftigkeit)in Winterzeiten,
b) mässiger körperliche Anstrengung in Zeiten knappen Nahrungsangebotes (setzt aber Zugriff auf bevorratete/haltbare/konservierte Nahrung

eingepökeltes Schwein und Gänse und, sofern ausreichend Heu eingelagert wurde, Milch. Das spart zumindest das Futter für das Schwein über den Winter.

außerhalb der natürlichen Wachstums-/Erntezeiten voraus. Sonst Energieinvest notwendig, der nur bei positiver Bilanz funktioniert),
c) mässigen (fußläufigen) Fortbewegungsstrecken

angenommen? Sonst dürften die 1.500 - 2.000 Kalorien nicht reichen und es müssen die leiblichen Kalorienreserven "am Mann" verbrannt werden.

Der Yeti hatte während einer Antarktisüberquerung tgl. > 5.000 kal und hatte trotzdem sändig Hunger.

komplett unterschiedlich, je nach Volk

Manuel H. @, Samstag, 14.08.2021, 12:47 vor 1615 Tagen @ BerndBorchert 2157 Views

Wir sind keine Allesfresser, dazu haben wir nicht die Verdauungsorgane und nicht das Gebiss. Wir können Heu und Gras nur über den Umweg eines Rinderfilets für uns als Nahrung erschließen, denn die Kuh hat dafür sieben Mägen.
Uns fehlt der Kropf, um Körner aufzuschließen, geht nur mühsam über Breie und Sauerteigbrot.

Wir haben die Verdauung nach außen verlagert (kochen, backen, grillen, fermentieren, abhängen, räuchern usw), schön nötig, um den immensen Eiweißbedarfs unseres Gehirns zu stillen.

Viehaltende und jagende Völker können sehr gut Fleisch und Milch verdauen, tun sich dafür mit Kohlehydraten schwer,
Japaner als Inselvolk haben sich an Algen gewöhnt, die für uns giftig sind, die Japaner können dafür oft keine Milch verdauen.
Das giftige Soja haben Asiaten ernährungstechnisch auch besser im Griff als wir.
Agrarkulturen können auch Überdosierungen von Kohlehydrate ohne Diabetis wegstecken.
Und so weiter.

--
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Vielleicht war nur der Homo Sapien schlau genug, um Knochen zu zerlegen um dann das

Lenz-Hannover @, Sonntag, 15.08.2021, 00:51 vor 1615 Tagen @ BerndBorchert 2188 Views

Knochenmark zu essen. "Der Rest ist Geschichte"

Wie vor 2.000 Jahren

Mephistopheles, Donnerstag, 12.08.2021, 18:46 vor 1617 Tagen @ valuereiter 2525 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 12.08.2021, 18:50

darum wohl bis in die 1960er Jahre "Sonntagsbraten"

und nicht wie heute bei 80 % der nicht-Vegetarier "mein täglich Schnitzel gib mir heute"

Was glaubst du wohl, was die Germanen, die lt. Tacitus nur wenig Ackerbau betrieben, während der Woche gegessen haben. Außerdem würde ich bei Gargantua und Pentagruel - aber das waren Franzosen! - mal nachfragen, was es unter der Woche zu essen gab.
Wie war das denn bei den Freiern des Odysseus? Wovon ernährten sich diese? Und wozu hielt der Schweinehirte Eumaios für einen Haushalt 600 Schweine. Und dann gab es noch die Ziegen. Und Wein. (so, wie ich das mitbekommen habe, ernährten de sich von Schweinefleisch und Ziegenfleisch und Wein und Fisch - auf ihren Seefahrten werden sie wohl Fisch gegessen haben, obwohl das nicht gesondert erwähnt wird).

Gruß Mephistopheles

sooooooooooo weit musst Du gar nicht zurückblicken ...

valuereiter @, Freitag, 13.08.2021, 10:10 vor 1616 Tagen @ Mephistopheles 2268 Views

darum wohl bis in die 1960er Jahre "Sonntagsbraten"


Was glaubst du wohl, was die Germanen, die lt. Tacitus nur wenig Ackerbau betrieben, während der Woche gegessen haben. Außerdem würde ich bei Gargantua und Pentagruel - aber das waren Franzosen! - mal nachfragen, was es unter der Woche zu essen gab.
Wie war das denn bei den Freiern des Odysseus? ...

In Deutschland lag der Fleischkonsum pro Kopf im Spätmittelalter jährlich bei über 100 Kilogramm. In den folgenden Jahrhunderten ging er immer weiter zurück und erreichte im 19. Jahrhundert den niedrigsten Wert von durchschnittlich 14 kg Fleisch. ... 2014 und 2018 ... Fleischverbrauch pro Kopf und Jahr ... zwischen 87,7 und 89,4 kg

darum hatte ich ja (in einem weiteren Beitrag) geschrieben, dass man zwischen Lifestyle-Vegetariern und Armutsvegetariern unterscheiden sollte [[zwinker]]

und das 19. und frühe 20. Jahrhundert waren wohl für 80 oder 90 % der Menschen (z.B. die Arbeiter in den Fabriken und Bergwerken) nicht das Beste aller Zeiten!

Das ist ein guter Vergleich. (mT)

DT @, Donnerstag, 12.08.2021, 19:25 vor 1617 Tagen @ Manuel H. 2559 Views

bearbeitet von DT, Donnerstag, 12.08.2021, 19:28

Man kann das auch mal an den Baupreisen festmachen.

Ein 3-stöckiges, freistehendes Einfamilienhaus in der Pfalz, plus 1500 m² (!) Grundstück drumrum, ca 15 Jahre alt, kostete im Jahre 1972 120.000 DM.
Ein 30-jähriger Lehrer, der sich das kaufen wollte und A12 (Grund/Hauptschule) bzw A13 (Gymnasium) verdiente, hatte im Monat ein Verdienst von 1380-1560 DM im Monat brutto (Altersstufe 3), im Jahr also 18000 DM brutto. Netto wird er im Jahr etwa 12000-15000 DM heimgebracht haben.

https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund/a/1972?id=beamte-bund-1972&am...

Das Haus kostete also damals zwischen 8 und 10 Jahresnettogehältern.

Schauen wir einmal heute: wir sind bei etwa 5000 EUR Bruttogehalt im Monat bei derselben Kategorie:
https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund/a/2020?id=beamte-bund-2020&am...

Da kommen ca 3000 EUR netto raus, macht also 36000 EUR netto im Jahr.

Bis vor kurzem (ca vor 4-5 Jahren) gab es in der Pfalz noch EfH im Bereich 300000 EUR, jetzt eher im Bereich 500000 EUR. Wir haben es also auch mit etwa 8-10, vielleicht jetzt eher 12 Jahresnettogehältern zu tun.

Surprise surprise. Soviel hat sich da gar nicht geändert! In 50 ! Jahren.

Aber der SPIEGEL, der natürlich für die Vermögenssteuer und eine höhere Erbschaftssteuer trötet, schreibt heute: "Warum sich heute kaum noch jemand ein Haus leisten kann".
"Einfach unbezahlbar: Wohneigentum bleibt in Deutschland selbst für viele Doppelverdiener ein Traum. Wie konnte es so weit kommen, wer schafft es noch und wie teuer wird es?"

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wohneigentum-warum-sich-heute-kaum-noch-jema...

Was für ein Quatsch. Weil die Schneeflöckchen meinen, sie wären dazu prädestiniert, sich in Berlin Prenzlberg oder in München Schwabing für 5-8 Jahresgehälter eine fancy 100 m² Dachgeschoßwohnung zu leisten. Hätten sie halt mal nicht die Drecksgrünen wählen sollen.

Die Reduktion des Flächenverbrauchs bis ins Jahr 2030 auf Null führt eben zu keiner Baulandsausweisung. Die ganzen energetischen und sonstigen Druckmittel der Drecksgrünen auch nicht.

Schauen wir dochmal genauer hin: ein Daimler-Ingenieur, nicht ganz auf den Kopf gefallen, macht seine 100-150 kEUR im Jahr. Selbst ein Daimler-Facharbeiter macht schon locker seine 80 kEUR im Jahr.

Nehmen wir da mal 10 Nettogehälter, dann sind wir schon bei 1 Mio EUR. Und was kosten die Häuser in der Region Stuttgart? Ca 1 Mio EUR.

Übrigens: in Berlin, grade das Berlin, wo alle Drecksgrünen und "was mit Medien Schaffenden" hinwollen, gab es noch schöne, 3m hohe, renovierte Altbauwohnungen für weniger als 1500 EUR pro m². Man mußte sie halt nur rechtzeitig kaufen, bevor die Sozen die ganzen Sozialwohnungen an die Vonovia und Deutsche Wohnen verkloppt haben (wie zB Nils Schmid in Stuttgart).

Man kann sich auch beklagen, daß 1 kg Gold heute 50000 EUR kostet und nicht mehr 10000 EUR wie im Jahr 2000, aber wenn Elli, Euklid & Co im alten Forum geschrieben haben "kauft Gold", dann wurden sie müde belächelt.


Und nochwas: beim Bauen hat früher die ganze Familie in Handarbeit mitgeholfen, die Freunde, das ganze Wochenende über. Wer von den fucking Snowflakes, "was mit Medien in Berlin", macht das denn noch? Und die Bauzinsen waren bei über 6%. Da kann man gerne behaupten, man "habe das Haus für 120000 DM" gekauft, mit den ganzen Zinsen war man schnell beim Doppelten. Und dann fällt die Rechnung noch ungünster aus im Vergleich zu heute. 240000 DM waren bei unserer obigen Rechnung schnell einmal 20 Jahresnettogehälter, auch wenn die 70er Jahre durchaus auch ordentliche Lohnsteigerungen gebracht haben und die Inflation die alten Kredite durchaus "billig" machte. Aber dasselbe sage ich für jetzt mit <1% Zinssatz auch voraus.

DT

Zusammengefasst: Immobilien sind in Kaufkraft gemessen ungefähr gleich teuer geblieben wie in den 50ern, während aber Fleisch/Lebensmittel um's 10-fache billiger geworden sind. owT

BerndBorchert @, Donnerstag, 12.08.2021, 20:22 vor 1617 Tagen @ DT 2400 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Donnerstag, 12.08.2021, 20:55

GENAU - Thema Zinsen ist dein "fail"

Lenz-Hannover @, Sonntag, 15.08.2021, 01:01 vor 1615 Tagen @ DT 2228 Views

Heute zahlen ich den Kredit zurück zzgl. so 10/20% an Zinsen in SUMME.

Da hatte ich Bekannte mehr als einmal beraten: ... wenn deine ETW nach 12 Jahre 0 Euro wert wäre, Null Verlust, da die Miete identisch viel gekostet hätte.

FRÜHER zahlte man inkl. Zinsen rund das DREIFACHE der Kaufsumme.

Kaufpreise haben sich von den erzielbaren Mieten völlig auseinanderentwickelt

Manuel H. @, Sonntag, 15.08.2021, 10:06 vor 1614 Tagen @ Lenz-Hannover 2221 Views

Würde man eine ETW kaufen und erwarten, dass man bereits nach 12 Jahren den Kaufpreis durch die eingesparte Miete hereinholt, dann würde bei 10 Euro je qm kalt nur ein qm-Preis von 1.440 Euro möglich sein. (Vorausgesetzt, man hat in den 12 Jahren keine Instandhaltung zu leisten und kein Wohngeld zu zahlen)

Die Preise für ETWs sind aber deutlich höher inzwischen.

Mit 10 Euro kalt, auf die der Mieter ja noch die ständig steigenden Betriebskosten draufzahlen muss, wird das Klientel schon übersichtlich. In Berlin sind die Bestandsmieten im Schnitt bei 5 Euro kalt und Geringverdiener tun sich da schon schwer.

Käufer sind die übernationalen Heuschrecken, die sich allerding zu gaga Preisen aus den städtischen oder öffentlichen Beständen bedienen, Ausländer, die ihr Schwarzgeld in Betongold tauschen, gutverdienende Doppelverdiener, die sie zur Eigennutzung kaufen und sich den Kaufpreis schönrechnen.

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Ich berate da ja nicht "professionell" und oft ...

Lenz-Hannover @, Sonntag, 15.08.2021, 11:49 vor 1614 Tagen @ Manuel H. 2181 Views

Fall 1 ist 15 Jahre her, da kostete die Immo 700 € pro qm, rechnete sich in Bezug auf das vorhanden Vermögen - also nicht gezahlte Zinsen abzgl. ZAST.

Der letzte "Fall" war vor 6 Jahren, 1.000 € pro qm zu 8/9 € Miete pro qm.

Alle waren gut wieder zu verkaufen, da die Lage ganz brauchbar war.

Auf dem "platten Land" geht das teilweise bis heute. Investitionen gibt es immer, die kann der Vermieter aber oft auf die Miete umlegen - macht dann also nicht einmal so einen Unterschied.

An Vermietung interessierten sagte ich: 1 Jahresmiete Kosten, 1 Jahresmiete RISIKO, wenn der Mieter nicht zahlt.
Somit RISIKO und Klumpenrisiko (die haben dann oft über 300% ihres Vermögens in Immos stecken - d.h. haben vorher 50.000 € in cash und hätten später eine Immo für 150.000 € und 115.000 € an Schulden).
15.000 sind sofort und für immer weg wegen Grundsteuer usw.

in Berlin wurde die Grunderwerbssteuer massiv erhöht

Manuel H. @, Sonntag, 15.08.2021, 12:02 vor 1614 Tagen @ Lenz-Hannover 2196 Views

bearbeitet von Manuel H., Sonntag, 15.08.2021, 12:08

Da gibt es aber eine Lücke, extra für die Heuschrecken.

GmbH kauft die Immobilie. Wenn dann die GmbH verkauft wird, wechselt die Immobilie den Eigentümer, allerdings grunderwerbssteuerfrei, da ja nicht die Immobilie verkauft wurde, die bleibt ja im Eigentum der ursprünglichen GmbH, sondern "nur" die GmbH.

Wenn kommunales Vermögen an Heuschrecken verschleudert wird, dann natürlich zu Kampfpreisen. Auf eine Erhebung einer Grunderwerbssteuer wird dann meistens zusätzlich durch einen Sondererlaß verzichtet, um die Investoren nicht zu verschrecken.

Die Grundsteuer ist jährlich neu fällig, aber nicht hoch. Weh tun die Grunderwerbssteuern und die Notarkosten.

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Ich nehme an, es läuft wie immer

Mephistopheles, Sonntag, 15.08.2021, 14:35 vor 1614 Tagen @ Manuel H. 2193 Views

Die Kaufpreise eilen nur den Mieten voraus.

Das ist bei der Eigenheimfinanzierung lange bekannt. Am Anfang betrug die Belastung ein Mehrfaches der Miete. Ließ sich eigentlich nur mit einer Erbschaft durchhalten.

Am Ende war die Miete höher; das Eigenheim aber mietfreies Eigentum; während die verbleibenen Mieter aus ihrer Rente auch noch die Miete zahlen durften.

In der Vergangenheit hat sich Eigentum immer rentiert, wenn man generationenübergreifend denkt. Die notwendigen Reparaturen ließen sich meist aufschieben, bis der Erbfall eintritt; die Erben waren aber auch nicht böse. Jedenfalls kenne ich keinen Fall, wo der Erbantritt abgelehnt wurde mit dem Verweis auf den Reparaturstau.

Gruß Mephistopheles

Fleischpreise einst und heute ...... und die erweiterte Produktpalette .... im Zeitalter der Wissenschaften ....

NST @, Südthailand, Donnerstag, 19.08.2021, 05:05 vor 1610 Tagen @ Manuel H. 2171 Views

bearbeitet von NST, Donnerstag, 19.08.2021, 05:54

Da habe ich aber Bauklötze gestaunt, als in einer Wochenschau mal kurz die Fleischpreise einer Berliner Fleischerei von 1959 eigeblendet wurden.

Ich hatte schon davon gehört, dass die neuen Fleischprodukte auch gehandelt werden. Ich habe auch überlegt, in welchen Faden ich das folgende einstelle.

Ich habe mich dazu entschieden, das dort einzustellen, wo es den meisten den Magen umdrehen wird .... denn dann bleiben die Fakten besser im Gedächtnis.

Verbrechen an der Menschlichkeit

... kurze Auszüge um was es geht.

[image]

Dr. Anthony Fauci, Prof. Drosten und dem Tierarzt vom RKI, denen dürften diese Praktiken nicht fremd sein. Man sollte den Klabauterbach zu diesem Themenkomplex mal beim Lanz einladen .... das gäbe sicher gute Einschaltquoten.

[image]

Ich muss jetzt gestehen, alles was in dieser Seite verlinkt ist und geschrieben wurde, habe ich nicht einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Diesen Job überlasse ich jetzt in aller Ruhe den Impfbefürwortern und jenen, welche sich schon die Spritze geben haben. Aus meiner Sicht ist das deren Job, das auf den Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. So viel Rest an Empathie sollte noch vorhanden sein, um sich schleunigst an die Tastatur zu begeben.

Gehen wir einmal davon aus, inhaltlich entspricht es den Tatsachen, dann ist eines ganz klar, die Experimente die es schon im Zeitalter der NSDAP gab, gehen weiter, unter der sozialistischen Agenda der USA/EU und keiner deren Kommissare kann behaupten davon nichts gewusst zu haben. Auch keiner der Bürger, innerhalb der EU kann sich auf Unwissenheit berufen oder wie seht ihr das?

---------------------------------------[image]-------------------------------------

Unfassbar: Abgetriebene Babys zu Corona-Impfstoff verarbeitet
Gruss

PS: Nachschlag ---- Föten in unserem Essen Unglaublicher Livemitschnitt bei einem kauf von einem F .... scheint schon länger ein begehrter Rohkost - Bestandteil in manchen Kreisen zu sein, bei diesem kurzen Film sieht man fast nur Frauen.

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Zwangsabtreibungen in der VR China

Manuel H. @, Donnerstag, 19.08.2021, 07:06 vor 1610 Tagen @ NST 2118 Views

Schilderung einer Krankenschwester (ca 80er Jahre)

Frauen, die unerlaubt schwanger wurden (da galt die Ein-Kind-Politik noch), wurden von uniformierten Polizeikräften in Handschellen zur Abtreibung ins Krankenhaus gebracht. Die abgetriebenen Föten wurden anschließend kulinarisch exklusiv für die Chef-Ärzte als Delikatesse genutzt. (Die Küche und der Speisesaal war dann für die Normalos gesperrt)

--
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ist dies hier eine Entwarnung?

Manuel H. @, Donnerstag, 19.08.2021, 07:11 vor 1610 Tagen @ NST 2130 Views

ich hatte das bereits wegen eines facebook Postings mal diskutiert.

Diese Erwiderung erhielt ich. Das ist zwar auf der ethischen Ebene keine Entkräftung, wohl aber auf der quantitativen Ebene (ein Fötus und der von 1973 genügte für die gesamten Impf-Schweinereien)

Was stimmt denn nun?

Zitat
Was in dem FB-Beitrag gesagt wird, suggeriert für mich eine

'Abtreibungsindustrie für Impfstoffe'. Aber man braucht eben nur 1x
fötale Zellen, aus denen dann für alle Zeiten die Zellkulturen
gezüchtet werden können.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/enthalten-corona-impfstoffe-zellen-von-abgetrieben...
[1]

[...]

Richtig ist, dass die Hersteller der Corona-Vektorimpfstoffe bei der
Produktion auch auf Zellen zurückgreifen, die ursprünglich einmal
menschlichen Föten entnommen wurden. In Deutschland sind das die
Impfstoffe von Astrazeneca [2]und Johnson&Johnson [3].

In einem FAQ auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts [4], der
obersten deutschen Impfstoffbehörde, heißt es dazu:

"Da Viren immer eine lebende Zelle benötigen, um sich zu vermehren,
ist eine tierische oder menschliche Zellkultur notwendig, um
Impfviren zu produzieren. Je nach Virustyp haben sich dafür
verschiedene Zelltypen oder Zelllinien als besonders geeignet
erwiesen." Paul-Ehrlich-Institut


Masern- und Mumpsviren etwa würden auf Bindegewebszellen von Hühnern
vermehrt, weil diese sich besonders gut dafür eignen. Röteln- und
Windpockenviren hingegen auf menschlichen Zellen.

KEINE FÖTEN EXTRA DAFÜR ABGETRIEBEN

In einer Mail an den #Faktenfuchs betont eine Sprecherin des
Paul-Ehrlich-Instituts:

"Es handelt sich NICHT um aktuell abgetriebene Föten und die
Abtreibung erfolgte NICHT, um daraus Zellen für die Virusproduktion
zu gewinnen. Es wurde jeweils einmalig ein Embryo abgetrieben - aus
den persönlichen Gründen der betreffenden Frau - und mit den
entsprechenden Zellen eine permanent wachsende Zelllinie etabliert,
die eingefroren und immer weiterverwendet werden kann."
Paul-Ehrlich-Institut


[...]

Bei Astrazeneca [5]ist es die Linie 293 HEK. Diese wurde im Jahr 1973
angelegt und geht auf embryonale Nierenzellen zurück. Der Impfstoff
von Johnson&Johnson [6] hingegen verwendet die Zelllinie PER-C6. Diese
Links:
------
[1]
https://www.br.de/nachrichten/wissen/enthalten-corona-impfstoffe-zellen-von-abgetrieben...
[2]
https://www.br.de/nachrichten/wissen/kreuzimpfung-kombi-von-astrazeneca-und-biontech-ha...
[3]
https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-impfstoff-johnson-und-johnson-wie-wirksam-v...
[4]
https://www.pei.de/DE/service/faq/faq-impfen-impfstoffe-inhalt.html#:~:text=Da%20Viren%...
[5]
https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/vaxzevria-previously-covid-1...
[6]
https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/covid-19-vaccine-janssen-epa...

--
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Was stimmt weiss ich nicht - habe das auch klar gestellt ....

NST @, Südthailand, Donnerstag, 19.08.2021, 09:02 vor 1610 Tagen @ Manuel H. 2091 Views

bearbeitet von NST, Donnerstag, 19.08.2021, 09:11

ich hatte das bereits wegen eines facebook Postings mal diskutiert.

Diese Erwiderung erhielt ich. Das ist zwar auf der ethischen Ebene keine Entkräftung, wohl aber auf der quantitativen Ebene (ein Fötus und der von 1973 genügte für die gesamten Impf-Schweinereien)

Was stimmt denn nun?

..... und auf die quantitative Ebene auszuweichen, ändert grundsätzlich nichts am Ablauf. Ein Wissenschaftler wird immer in so einen Konflikt geraten, ob das in der Biologie der Physik, beim Social Engineering oder anders wo ist .... im Endeffekt landet er immer beim Menschenversuch.

Ob es sich dabei um Föten oder Alte und Gebrechliche oder was dazwischen handelt, ist völlig zweitrangig. Um Gott spielen zu können, muss er diesen Schritt tun. Auch ein Mathematiker leistet dabei seinen Beitrag, vieles geht ohne mathematische Modelle in der heutigen Wissenschaft nicht mehr.

Jeder von uns benützt unzählige Produkte, welche mit diesem Bewusstsein produziert und verkauft werden - nur mal als Bsp. Weichspüler, der hauptsächliche Bestandteil sind darin Schlachtabfälle - und das zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben in den Sozialstaatsparadiesen. Soylent Green dürfte heute schon ein Klassiker der Verharmlosung sein.

Wen soll man da noch verantwortlich machen, man kann sich nur an die eigene Nase fassen und hat dann auch garantiert jemand erwischt, der seinen Teil dazu beigetragen hat. Sein Einwand ist dann die quantitative Ebene. Das alles und viel mehr - hatten wir auch schon beim Bühnenstück in Nürnberg im Theater der Schuldigen - alles nur eine riesige Schau.
Gruss

--
[image]
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