Danke. Wird bei dem Buch auch differenziert, was alles Ideologie und was wissenschaftlich belegt ist?
Per Email bekam ich den Hinweis auf ein neues Buch über Geld. Ich kenne weder die Autorin noch habe ich das Buch gelesen. Gleichwohl finde ich das Buch erwähnenswert, insbesondere nachdem ich das Inhaltsverzeichnis las.
Gerade bei Büchern über Geld wird häufig nicht unterschieden zwischen dem, was dazu dienen soll, die Hirne der Leser mit Scheiße zu füllen (Hirnzuscheißindustrie) und dem, was wissenschaftlich belegt ist.
Bereits Goethe, obwohl kein Historiker war da schon weiter, als er in seinem Faust, Teil II., Geld auf Metall und den Boden zurückführte.
Aus Goethe, Faust, Teil II. (nach Wikipedia)
Kaiserliche Pfalz
Saal des Thrones. Staatsrat in Erwartung des Kaisers. Trompeten. Hofgesinde aller Art, prächtig gekleidet tritt vor. Der Kaiser gelangt auf den Thron; zu seiner Rechten der Astrolog.
Mephisto wird neuer Narr des Kaisers. Der hört sich, bereits in Karnevalslaune, die Sorgen und Nöte von Kanzler, Heermeister, Schatzmeister und Marschalk an: Es fehlt überall an Geld. Mephisto schöpft Geld, indem er alle ungehobenen Bodenschätze und Schatzfunde dem Kaiser zuspricht und damit die Deckung des Papiergelds begründet. Nach diesem „Mummenschanz“ wird deutlich, dass dies die Golddeckung abgelöst hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Der_Trag%C3%B6die_zweiter_Teil
(Zu was hat man denn seine Bildung. Sie haben Etwas, worauf sie stolz sind. Wie nennen sie es doch, was sie stolz macht? Bildung nennen sie's, es zeichnet sie aus vor den Ziegenhirten.)
Gruß Mephistopheles