Blick in die Zukunft: Bitte nach Heimfahrt von der Arbeit keine E-Autos laden, um Zusammenbruch des Stromnetzes zu vermeiden

Ankawor, Mittwoch, 23.06.2021, 07:49 vor 1668 Tagen 3156 Views

Die Stromunternehmen in Kalifornien haben die E-Autofahrer aufgefordert, "Druck" auf die Stromversorgung zu lindern, indem sie abends ihre E-Autos nicht mehr aufladen.

Und es gibt angekündigte Flex-Alarme (offensichtlich 18 Uhr), VOR denen man Autos aufladen, Wäsche waschen, das Haus herunterkühlen soll. Zum Zeitpunkt des Flexalarms soll dann damit aufgehört werden und möglichst wenig Licht gemacht werden.

Man kann sich vorstellen, wie die Menschen dann in ihren überhitzten Häusern im Dunkeln ein paar Chips knabbern und warmes Bier trinken und voller Spannung darauf warten, dass am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht.

Ob die Menschen demnächst "stromfrei" bekommen, um tagsüber zuhause zu kühlen und Wäsche zu waschen und zu kochen, solange die Sonne scheint, wurde in dem Artikel nicht erläutert.

Dass alle gegen 18 Uhr zuhause ankommen, dann ihre Autos aufladen, Wäsche waschen, die Klimaanlage anschalten und auch noch davon träumen, sich wie in alten Zeiten ein Steak zu braten - das geht nicht mehr, denn dann neigt sich die Sonne runter zum Horizont.

"Die meisten Autofahrer, die nachts laden, werden ihr Verhalten ändern müssen."
(Es wurde jedoch nicht so weit gegangen, sie zum Kauf eines Diesels aufzufordern).

https://www.newsweek.com/california-facing-power-crisis-frets-over-electric-car-chargin...

Damit dürfte dann auch der Traum ausgeträumt sein, dass E-Autos dereinst wie ein gigantischer Puffer wirken, aus denen, wenn sie nachts an der Ladestation hängen, bei Bedarf (Öko-)Strom in das Netz abgezogen werden kann. Abgesehen davon, dass der Tesla-Eigner seine Ladung ungern dafür hergeben wird, dass andere sich Nudeln kochen können.

Wie schon aus grünem deutschem Politikermund zu hören war, wird die Stromversorgung unter grüner Regie angebotsgesteuert und spannend sein, und grundlastfrei. Wer wäre nicht gern frei von Last.

Dieser Blick in die Zukunft dürfte auch dann in Deutschland wahr werden, wenn Annalena es im September nicht schafft.

Schichtarbeit abschaffen, dann geht es.

Linder, Mittwoch, 23.06.2021, 08:28 vor 1668 Tagen @ Ankawor 1988 Views

Hauptverbraucher ist immer noch das produzierende Gewerbe. Lastet man dies primär untertags aus, hat man abends genug Strom für die Privathaushalte übrig.
E-Autos sind ohnehin zu teuer und für die Masse unerschwinglich, 20% Anteil wären jedoch kein Problem, es muss nur die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden, damit die Beschäftigten während der Arbeitszeit ihre PKW laden können. Es scheitert, wie so oft, wieder einmal an Politik und Arbeitgebern, also primär jenen die den ganzen Klimawandelmüll erst ins Rollen gebracht haben.

In den USA werden bereits jetzt per smarten Thermostaten die Klimaanlagen herunter geregelt, in D will man die PV-Pflicht für Häuslebauer einführen. Prinzipiell gar nicht verkehrt, nur dumm dass man für PV vor allem eines braucht: Fläche. Klappt nicht ganz, wenn die Politik gleichzeitig versucht möglichst Viele in die Städte zu zwingen, in denen man die Quadratmeterpreise künstlich in die Höhe trieb.
Von einer 10 kWp-Anlage oder deutlich größer kann ein Augsburger Innenstädtler nur träumen, ein Düsseldorfer sowieso.

Grünes Gedankengut scheitert früher oder später immer, insbesondere an sich selbst.
Es dauert zwar noch ein paar Jahre, die Revolution frisst aber ganz automatisch ihre eigenen Kinder, deswegen heißt die Devise abwarten und Tee trinken. Für die Tasse heißes Wasser genügt ein Balkonkraftwerk, das geht immer. Zur Deckung der Grundlast freilich nicht, weil trotz Klimawandel nachts die Sonne nicht scheint. Das bekommt man den rotgrünen Ökonasis selbstredend nicht eingeschädelt, die stehen Tags wie Nachts unterbelichtet da.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Was E-Autos brauchen Strom? Damit konnte nun wirklich niemand rechnen!

Sylvia @, Mittwoch, 23.06.2021, 10:43 vor 1668 Tagen @ Ankawor 1665 Views

Merkel: "Brauchen dringend Prognose für den Strombedarf bis 2030"
Die Bundeskanzlerin hat auf dem Tag der Industrie eingeräumt, dass etwa die E-Mobilität und das Internet der Dinge mehr Windenergie und Leitungsbau erforderten.

Quelle: https://www.heise.de/news/Merkel-Brauchen-dringend-Prognose-fuer-den-Strombedarf-bis-20...

Völlig unerwartet stellt die GröKaZ fest, dass E-Autos Strom brauchen. Dabei ist sie Physikerin.

Das Universum muss eine Simulation sein - und der Gott/Schöpfer/Chefprogrammierer scheint eine seltsame Art von Humor zu haben.

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"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Selber schuld. Nicht die Stromversorger, sondern die E-Autofahrer

Mephistopheles, Mittwoch, 23.06.2021, 11:11 vor 1668 Tagen @ Ankawor 1688 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 23.06.2021, 11:32

Die Stromunternehmen in Kalifornien haben die E-Autofahrer aufgefordert, "Druck" auf die Stromversorgung zu lindern, indem sie abends ihre E-Autos nicht mehr aufladen.

Und es gibt angekündigte Flex-Alarme (offensichtlich 18 Uhr), VOR denen man Autos aufladen, Wäsche waschen, das Haus herunterkühlen soll. Zum Zeitpunkt des Flexalarms soll dann damit aufgehört werden und möglichst wenig Licht gemacht werden.

Wird es in Zukunft nicht mehr geben, sondern die Leute werden ihr E-Auto nur noch mit selbsterzeugtem Strom aufladen dürfen und bei Stromversorgungsunternehmen nur nach Anmeldung und vorheriger Genehmigung. Gab es da nicht einmal - so während und nach dem Krieg - so Maren, die man vorlegen musste, wenn man Butter, Brot, Fleisch, Milch und Käse erhalten wollte? So was wird wiederkommen. Wer seine eigene Landwirtschaft hatte, war natürlich fein raus. Wird in Zukunft auch so sein. Wer seine eigene Stromversorgung hat, wird Krösus sein. Kann er dann ja KWh-weise verkaufen.

Da könnt ihr sehen, wie die Stromzuteilung in Zulunft in etwa ablaufen wird. Natürlich vollelektronisch.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelmarke

Man kann sich vorstellen, wie die Menschen dann in ihren überhitzten Häusern im Dunkeln ein paar Chips knabbern und warmes Bier trinken und voller Spannung darauf warten, dass am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht.

Tja, wenn man sich ein paar KWh im Akku angespart hätte.

Ob die Menschen demnächst "stromfrei" bekommen, um tagsüber zuhause zu kühlen und Wäsche zu waschen und zu kochen, solange die Sonne scheint, wurde in dem Artikel nicht erläutert.

Dass alle gegen 18 Uhr zuhause ankommen, dann ihre Autos aufladen, Wäsche waschen, die Klimaanlage anschalten und auch noch davon träumen, sich wie in alten Zeiten ein Steak zu braten - das geht nicht mehr, denn dann neigt sich die Sonne runter zum Horizont.

Sag`ich doch schon lange. Die sollen sich um ihre eigene Stromversorgung kümmern.

"Die meisten Autofahrer, die nachts laden, werden ihr Verhalten ändern müssen."
(Es wurde jedoch nicht so weit gegangen, sie zum Kauf eines Diesels aufzufordern).

https://www.newsweek.com/california-facing-power-crisis-frets-over-electric-car-chargin...

Sie werden eben ihren Nachbar fragen müssen, ob er ihnen einige Dutzend KWh verkauft. Natürlich zu Schwarzmarktpreisen.

Damit dürfte dann auch der Traum ausgeträumt sein, dass E-Autos dereinst wie ein gigantischer Puffer wirken, aus denen, wenn sie nachts an der Ladestation hängen, bei Bedarf (Öko-)Strom in das Netz abgezogen werden kann. Abgesehen davon, dass der Tesla-Eigner seine Ladung ungern dafür hergeben wird, dass andere sich Nudeln kochen können.

Der Markt wird es regeln. Der Schwarzmarkt.

Wie schon aus grünem deutschem Politikermund zu hören war, wird die Stromversorgung unter grüner Regie angebotsgesteuert und spannend sein, und grundlastfrei. Wer wäre nicht gern frei von Last.

Klassentrennung. Die Deutschen werden sich aufspalten in Klassen, nämlich in die Klasse, die eine eigene Stromversorgung hat und die Klasse, die sie nicht hat

Dieser Blick in die Zukunft dürfte auch dann in Deutschland wahr werden, wenn Annalena es im September nicht schafft.

Btw., was kostet es, die eigene Photovoltaikanlage umzubauen zu einer Inselanlage und sie vom Stromnetz zu trennen?

Gruß Mephistopheles

Btw., was kostet es, die eigene Photovoltaikanlage umzubauen zu einer Insaelanlage und sie vom Stromnetz zu trennen?

Linder, Mittwoch, 23.06.2021, 11:36 vor 1668 Tagen @ Mephistopheles 1710 Views

Kommt darauf an wie komfortabel es sein soll.

Reine Inselwechselrichter der 5-kW-Klasse bekommt man bereits für 500 €.
Entweder man legt einen oder mehrere separate Stromkreise im Haus, was relativ günstig zu bewerkstelligen ist, oder man baut einen (automatischen) Umschalter ein, evtl. sogar gepaart mit einem Notstromerzeuger und/oder Akku, dann wird es ruckzuck sehr viel teurer, aber auch deutlich komfortabler, bis hin zur USV bei der noch nicht einmal der PC abstürzt oder der Fernseher ausgeht.

In Verbindung mit einer PV mit 10, 20, 30 oder gar noch mehr kWp, stehen dann aber Investitionen >20 k€ im Raum. Muss man sich erst einmal leisten wollen und können....
Wird ohne Wärmepumpe und Klima aber auch kein richtiger Schuh draus, daher geht man bei einem 1- bis 2-Familienhaus all-in eher in Richtung 50 k€.
Inselwechselrichter für sich allein ist nur ein Anfang, der Rattenschwanz dahinter ist der Knackpunkt.
So schon ein riesiges Thema für sich - und man sollte es am besten alles eigens geplant und aufgebaut haben, weil es in der Notzeit nichts bringt, wenn man sich bei Störfällen nicht selbst zu helfen weiß.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Hihi, ja richtig. Hatte neulich kurz vor einem Fussballspiel (Anpfiff) einen kleinen Störfall: Das 24V/200A KfZ-Trennrelais, das den Wechselrichter beschickt, war defekt... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Mittwoch, 23.06.2021, 13:16 vor 1668 Tagen @ Linder 1505 Views

und der Fernseher auf der Terasse wird ausschließlich mit Inselstrom ohne Backup betrieben. Da musste ich schnell das Relais wechseln, eins war noch in Reserve. Hab mir diese Woche erstmal wieder 4 Stück auf Halde gelegt <img src=" />

MfG
igelei

Das Problem das ich sehe ...

NST @, Südthailand, Mittwoch, 23.06.2021, 15:32 vor 1668 Tagen @ Linder 1465 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 23.06.2021, 15:40

Inselwechselrichter für sich allein ist nur ein Anfang, der Rattenschwanz dahinter ist der Knackpunkt.
So schon ein riesiges Thema für sich - und man sollte es am besten alles eigens geplant und aufgebaut haben, weil es in der Notzeit nichts bringt, wenn man sich bei Störfällen nicht selbst zu helfen weiß.

.... ist, im wirklichen Krisenfall - defekte Bauteile. Wenn Wechselrichter nicht einfach und mit Standardbauteilen gebaut sind, die man auch häufig in anderen Dingen findet, ist das kein Ding das lange Freude bereitet.

Hier in TH kann man alles kaufen übers Internet. Nur wer kann das auch reparieren - ein Bsp. im Cafe - der Mixer für die Smoothies die alle Eis enthalten ging nicht mehr. Ich fand einen einfachen Sicherheitskontakt der ging nicht mehr. Das sind Cent Bauteile - aber hier nicht einfach zu beschaffen. Ich hab den ausgebaut und überbrückt - das Teil lief wieder. Beim testen machte das Gerät einen Höllenlärm - obwohl der Motor leise lief. Ich schaute mir den Kunststoffaufsatz an, den man abnehmen kann - dort entdeckte ich ein komplett defektes Lager - wo schon die Kugeln draussen waren - das hat wohl auch den Sicherheitsschalter gekillt. Das lässt sich aber nicht reparieren, weil alles geklebt ist und schon Risse im Kunststoff hat. Also muss dieses Teil neu bestellt werden.

Diese Problematik taucht sofort auf, wenn Anlagen zu komplex sind oder billig verarbeitet wurden - meistens geht etwas kaputt, das nicht so einfach repariert werden kann - weil ein Ersatzteil nicht vorhanden ist - oder wie der Kunststoff ruiniert ist. Von aussen sah der Mixer super robust aus - war auch nicht billig.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Bezogen auf eine Inselanlage....

Linder, Mittwoch, 23.06.2021, 15:54 vor 1668 Tagen @ NST 1462 Views

...geht hier nichts ohne Backup bzw. mehrfacher Ausführung.
Will heißen, man baut sich z.B. eine 20 kWp Anlage und lässt sie über mehrere identische Inselwechselrichter laufen. Fällt einer aus, müssen die verbliebenen für die ausreichende Deckung der Grundlast aufkommen, man muss ergo größer bauen als eigentlich Strom benötigt wird.
Es ist halt teuer, und da nichts ins Netz eingespeist werden kann, muss sich die Anlage rein über den Eigenverbrauch amortisieren.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Inselanlagen werden bald verboten

CalBaer @, Samstag, 26.06.2021, 04:03 vor 1665 Tagen @ Mephistopheles 1002 Views

Man wird dich zwingen, den selbstproduzierten Solarstrom abzugeben. Dazu wird es Zwangseinspeisung aus der E-Autobatterie ins Netz geben. Anders laesst sich die verlogene Gruenheit nicht realisieren. Der Staat gewinnt so mehr Macht und die Unternehmen werden mitmachen, weil so hoehere Gewinne erzwingbar sind.

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