Dank sowie LINKs zu neuem Covid-Medikament und zur Geschichtes des Geldes

Weiner, Montag, 24.05.2021, 18:08 (vor 1695 Tagen) @ igelei2504 Views

Hallo Igelei,

ich bedanke mich erneut für Deine Aufbereitung, und wiederum mit einem Hinweis auf ein neues Medikament, diesmal CLOFOCTOL. In meinem Beitrag weiter unten in den Threads ("Next Event") finden sich Hintergründe und Details. Hier noch ein LINK zum vermuteten Wirkmechanismus:

https://www.beaubiophilo.com/2020/10/le-clofoctol-utilise-dans-le-traitement-des-covid....

(wirkt vorzugsweise bei denen, die Broccoli nicht mögen ...)

In meinen o.g. Sammelsurium-Beitrag ("Next Event") wollte ich noch einen LINK zur Geschichte des Geldes einstellen, hab's dann aber vergessen. Ich darf das deswegen hier mit eintragen. Die Ausführungen von Andreas Furtwängler zum Thema der ersten Goldmünzen bestätigen meine früher hier schon geäußerte Ansicht, dass es sich hierbei um eine konzertierten Aktion handelte (Metallproduzenten, Staatsführung in Lydien, Markt, Söldner - und sofort auch Finanzmanipulateure in Griechenland). Ich darf also die LINKs und ein Zitat unten reinstellen für diejenigen, die das Thema interessiert.

Wünsche Dir gutes Wetter auf der Reise!

MfG, Weiner

~~~~~~~~~~~~~~~~ zur Geschichte des Geldes bzw. der Münzen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

https://www.academia.edu/904232/Die_Erfindung_der_M%C3%BCnze_wer_wann_wo_und_warum_

https://www.academia.edu/373769/Barren_oder_M%C3%BCnzen_%C3%9Cberlegungen_zum_Beginn_de...

https://www.academia.edu/24802718/Die_Geburt_des_M%C3%BCnzgeldes_Die_fr%C3%BChe_Elektro...

https://www.academia.edu/1161142/Herodot_3_56_Polykrates_als_Falschm%C3%BCnzer_Zu_neuen...

Dazu ein zusammenfassendes ZITAT aus: Andreas E. Furtwängler "Wertmesser, Finanzmanipulationen und die Geburt des Münzgeldes in der Antike", Vortrag auf der Mitteldeutschen Archäologentagung 2015 in Halle, sowie gleichlautender Artikel in "Arm und Reich. Zur Ressourcenverteilung in prähistorischen Gesellschaften" (hrsg. von Harald Meller, 2015):

Mit der Herrschaft des Sadyattes ca. 625 v. Chr. und seines
Nachfolgers Alyattes (ab 613 v. Chr.), der das lydische Reich
nach Westen bis zur Küste, nach Osten bis zum Halysbogen
(östlich von Ankara) erweiterte, beginnen die Emissionen
der lydischen Löwenkopf- und Prankenserien. Diese frühesten
lydischen Münzen bzw. frühesten nomismata (= gesetzliche
Prägungen) gewinnen mit der Konsolidierung des Reiches
unter Alyattes an Verbreitung. Die archäologischen Fakten
(Ephesos-Funde) unterstützen diese Datierung. Die sehr
hohe Ausprägung von Löwen-Triten und der zur selben
Emission gehörenden Prankenserien sprechen zugunsten
einer adäquaten Akzeptanz auch unter lydischen Söldnern,
die sich auf Märkten bewegten, die selbst wiederum unter
Kontrolle der königlichen Administration standen.

Private Elektronproduzenten wie KUKAS und WALWET
lieferten bereitwillig das Metall aus, denn die Gewinnbeteiligung
dürfte deutlich höher gelegen haben als diejenige, die
man zuvor erzielt hatte, da die lydischen Löwenkopf- und
Prankenserien einen niedrigeren Goldanteil von 54 % hatten,
während ihr Nennwert 75 % Goldanteil entsprach. Doch
wohl schon im 7. Jh. v. Chr. wurden solche Löwenkopfserien
grob nachgeahmt in unzuverlässiger Legierung (Pászthory
198o). Das Misstrauen gegenüber lydischen Prägungen
wuchs.

Die Reaktion mancher griechischer Städte auf diese vom
lydischen Staat eingeleitete Finanzmanipulation ließ nicht
auf sich warten. Für das eigene Stadtgebiet wurden Legierungsgesetze
erlassen – für Phokaia und Mytilene inschriftlich
nachgewiesen –, man gab eigene Emissionen aus, oft
sogar größere Werte wie den Stater von 14,4 g (»milesischer«
Münzfuß) oder von 15,4 g (»phokäischer« Münzfuß).

Die Akzeptanz lydischer Münzen muss im ersten Drittel des
6. Jhs. v. Chr. empfindlich nachgelassen haben. Lydische Prägungen
wurden vermutlich nur noch zu einem ungünstigen
Agio in Münzen ionischer Städte gewechselt, da man nun
generell anderen Emissionen den Vorzug gab.
König Krösus in Sardes musste darauf reagieren. Es
erfolgte gegen 56o v. Chr. eine Währungsreform (Cahill/
Kroll 2oo5, 6o9–613). Es ist anzunehmen, dass die lydischen
Elektronprägungen eingezogen wurden.

Dank des zu diesem Zeitpunkt schon entwickelten Zementationsverfahrens
– der Trennung von Gold und Silber aus dem natürlichen
Elektron – wurden jetzt die ersten bimetallischen Emissionen
in Gold und Silber herausgegeben (Abb. 2o–21), um das
verlorene Vertrauen auf den Märkten zurückzugewinnen.


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