Ansteckung im ÖPNV - eine interessante Studie mit vielleicht unbeabsichtigter Information

Martin @, Sonntag, 16.05.2021, 10:30 vor 1704 Tagen 5786 Views

Weil die Menschen die engen Verhältnisse im ÖPNV scheuen, dessen Kostendeckung rapide gesunken ist, wurde jetzt unter Führung des B.W-Verkehrsministers eine Studie durchgeführt: https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang...

Ergebnis: ÖPNV sei so sicher wie der eigene Pkw. Wohl ein Gefälligkeitsgutachten, denn der Test fand bei geringer Fahrgastbelegung statt, die Exposition entspricht dem Einkauf im Supermarkt. In der Realität waren im September 2020 die Menschen in Stuttgart in den S-Bahnen und Bussen zusammengepfercht.

Interessant ist aber eine Nebeninformation: Der Test ging ab KW 7 über 5-6 Wochen. Am Anfang wurden alle mit PCR- und IgG-positiv ausgefiltert. In KW 12 wurde wieder getestet. 0,6 % waren PCR-positiv, in der Woche, in der deutschlandweit die PCR-Positivenrate bei 9 % war. Die 3,x % IgG-Positiven würden auch ungefähr einer 0,6 %-igen Corona-Infektionsrate pro Woche entsprechen.

Zwar ist das Sample nicht sehr groß und die publizierte Schlussfolgerung ohne Aussagekraft, aber es ist die nach meinem Wissen einzige Studie, die einen Ausschnitt des Infektionsgeschehens in Deutschland über einige Wochen gemessen hat, und zwar aus der Allgemeinbevölkerung in ihrem Alltag - nicht Kliniken, Altenheime oder sonst etwas. Das ist die Bevölkerung, die man weggesperrt hat, wegen hoher Inzidenzzahlen.

Und anders, als beispielsweise in Kupferzell Mitte 2020, wo man die Infektionshistorie rückblickend erfragen musste, hat man hier am Anfang per PCR und IgG-Tests aussortiert, und so am Ende nochmal nachgeprüft.

1. Offensichtlich hat keiner der Probanden etwas von seiner Infektion wahrgenommen
2. Die 'Infektions'-Rate (>9% in KW 12) der offiziellen Tests, die unsere Inzidenzraten bestimmen war mehr als einen Faktor 10 höher , als in der Studie. Werden da Äpfel mit Birnen in einen Korb geworfen, verglichen, und die Äpfel wegen der Birnen bestraft?
3. Könnte man das Ergebnis auf Gesamtdeutschland übertragen, dann hätten wir ca. 3 % Infektionen pro Monat, könnten mithin also bei einigen zig % Herdenimmunität angelangt sein.

Natürlich werden da Äpfel und Birnen verglichen

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 16.05.2021, 10:46 vor 1704 Tagen @ Martin 3485 Views

Das eine sind Zufallsauswahlen, das andere Verdachtsfälle (Kontaktpersonen, Symtomatische). Das nennt man Selection Bias, und es killt jede Studie.
[[zwinker]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Leider hat das RKI nie den 'selection bias' spezifiziert

Martin @, Sonntag, 16.05.2021, 11:16 vor 1704 Tagen @ FOX-NEWS 3268 Views

Im Februar / März gab es noch nicht die massenhaften Schnelltests, die den 'selection bias' bestimmt und die Inzidenzzahlen hochgetrieben haben. Von September 2020 bis März 2021 wurden wöchentlich ca. 1,2 Mio Menschen getestet, da war der selection bias ein anderer. Da gehörten auch Menschen dazu, die vor dem Besuch von Angehörigen über Weihnachten / Neujahr auf Nummer Sicher gehen wollten.

Wir wissen, dass wir nichts wissen.

Rotti @, Pampa, Sonntag, 16.05.2021, 11:50 vor 1704 Tagen @ Martin 3109 Views

Servus Martin!

Wir haben eine "Pandemie" bei der wir weder eine Übersterblichkeit, noch eine hohe Belegung der Intensivstationen haben.................... [[zigarre]]
Die stärksten Indizien sind Zeitungsartikel, Fernsehberichte, youtube Videos und staatstragende und schwätzende Politiker.....

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

Wir hatten eine Übersterblichkeit in Deutschland in der zweiten Welle bis max. 25% …

tomflitzebogen @, Sonntag, 16.05.2021, 12:33 vor 1704 Tagen @ Rotti 3384 Views

Nimm bitte die Zahlen so wie diese sind:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefa...

Schau Dir auch bitte einmal Belgien an.

Das ganze wird Dir nicht gefallen. Bei Deiner Antwort solltest Du aber ethisch korrekt und respektvoll allen gegenüber sein, die gestorben sind oder Ihre Angehörigen verloren haben.

Ich bin gespannt + Grüße!
tomflitzebogen

Martin, wie war denn die Untersterblichkeit Anfang 2020, auch in der Spitze max. 25% …

tomflitzebogen @, Sonntag, 16.05.2021, 13:32 vor 1704 Tagen @ Martin 2942 Views

und warum soll sich gerade die Überalterung 2020 so extrem auswirken, macht doch gar kein Sinn, ist doch ein gleitender Übergang mit der Überalterung.

Und nochmal zum Impfen, darum geht es Dir ja.

Wenn es in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte keine Impfstoffe gegeben hätte, wären viel mehr Menschen gestorben als mit den Impfstoffen.

Es kann doch jeder selbst endscheiden ob er geimpft werden will, warum machst Du da eine Verschwörung von.

Grüße!
tomflitzebogen

Nein, es ging mir hier nicht um das Impfen, sondern um reale Infektionszahlen

Martin @, Sonntag, 16.05.2021, 13:55 vor 1704 Tagen @ tomflitzebogen 2836 Views

Und ich habe mich nicht generell über Impfungen geäußert. Ich bin gegen Pocken bis Gelbfieber gegen viele Infektionen geimpft. Allerdings waren das nach Stand der Wissenschaft umfangreich erprobte Impfstoffe und war das die Risk/Benefit-Bewertung für mich eindeutig in Richtung Benefit (Gut, bei der Gelbfieber-Impfung hatte ich das nicht hinterfragt, da war ich noch so naiv wie die Corona-Impflinge).

Das halte ich für eine unbelegte Verschwörungstheorie

Mephistopheles, Sonntag, 16.05.2021, 14:19 vor 1704 Tagen @ tomflitzebogen 3096 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 16.05.2021, 14:49

und warum soll sich gerade die Überalterung 2020 so extrem auswirken, macht doch gar kein Sinn, ist doch ein gleitender Übergang mit der Überalterung.

Und nochmal zum Impfen, darum geht es Dir ja.

Wenn es in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte keine Impfstoffe gegeben hätte, wären viel mehr Menschen gestorben als mit den Impfstoffen.

Nach den mir zur Verfügung stehenden Informationen lag die Sterblichkeit sowohl mit als auch ohne Impfstoffe bei 100%. Wenn du da abweichender Meinung bist, solltest du es gut belegen können. [[freude]]

Es kann doch jeder selbst endscheiden ob er geimpft werden will, warum machst Du da eine Verschwörung von.

Jein. In einer Zivilisation mit lauter lebensuntüchtigen Zivilisten, die nur eine Existenzmöglichkeit haben, so lange das System funktioniert, muss sich Jeder gezwungenermaßen(!) sämtlichen Richtlinien fügen, die erforderlich sind, um die Funktionalität der Gesamtzivilisation zu erhalten (so viel zu den immer wieder aufflammenden Scheindiskussionen über "Freiheit". Die kann es in einer Demokratie nicht geben.)

Die Frage, die zu stellen wäre, kann eben, da "Freiheit" in Anführungstrichen als Argument nicht taugt, nur lauten, ob die Impfung zur Funktionalität der Zivilisation einen positiven Beitrag leistet oder deren Zerfall, der identisch ist mit dem Ableben der Meisten, beschleunigt. Ich neige zu letzterem. Allerdings ist mir bewusst, dass jede Zivilisation, weil sie der Natur des Menschen widerspricht, letzten Endes untergehen muss.

Es scheint jedoch ebenso - nach dem Beispiel untergegangener Zivilisationen - unvermeidlich zu sein, dass zum Schluss Maßnahmen ergriffen werden, die den Untergang beschleunigen. Wenn unsere Zivilisation noch lebensfähig wäre, dann wäre es das beste gewesen, wenn sie die Pandemie einfach ignoriert hätte. Eben das war ihr jedoch, getreben vom faustischen imperativ (Herr sein wollen über Leben und Tod) nicht mehr möglich.

Grüße!
tomflitzebogen

Gruß Mephistopheles

Meinst du deine Aussagen wirklich ernst oder bist du so schlecht informiert?

Odysseus @, Sonntag, 16.05.2021, 16:23 vor 1704 Tagen @ tomflitzebogen 2887 Views

Wieder ein mal.

Wenn es in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte keine Impfstoffe gegeben hätte, wären viel mehr Menschen gestorben als mit den Impfstoffen.

Die bisherigen Impfstoffe haben genau nichts mit den jetzigen Stoffen zu tun, die ich bewußt nicht als Impstoffe bezeichne, sondern genbasierte Theraphie wesentlich treffender ist.
Insofern sind Vergleiche mit bisherigen Impfstoffen völlig untauglich, um als Argument für die jetzigen Machenschaften her zu halten.


Es kann doch jeder selbst endscheiden ob er geimpft werden will, warum machst Du da eine Verschwörung von.

Man kann bestenfalls juristisch von einer nicht bestehenden Impfplicht reden. Bisher. In der Realität kommen täglich neue Drangsalierungstechniken an die Oberfläche, die die Menschen zur Impfung nötigt. Es ist schon eine Art Nötigungswettberb. Von allen Seiten dröhnt es in die Ohren. Hier entwickelt sich gerade ein rechtsfreier Raum und gipfelt in Überlegeungen, wie man Impfverweigerer bestrafen könnte, in dem man sie von vielen Lebensbereichen ausschließt.


Gruß
Odysseus

tomflitzebogen versteht nicht den Unterschied zwischen Sterbefallzahlen und Sterblichkeit

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 16.05.2021, 19:43 vor 1704 Tagen @ Odysseus 2498 Views

Hallo Odysseus,

eine Betrachtung die Saisonalität ausschließt, stellt sinnvollerweise auf den Vorjahreszeitraum ab.

In einer solchen Betrachtung ist das Kollektiv aber ein Jahr älter geworden - da ist nix gleitend, das ist ein diskretes Verschieben der Bevölkerungspyramide um eine Stufe nach oben.
[[top]]

Die augenblickliche Betrachtung der "Sterbefallzahlen" legitimiert Heiminternierung für die nächsten zwanzig Jahre bis die fetten Alterjahrgänge alle tot sind. [[hüpf]]

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

zum Thema Impfverweigerer

dersachse @, Sonntag, 16.05.2021, 21:27 vor 1704 Tagen @ Odysseus 2874 Views

https://www.ddbnews.de/?p=3370 Deine Behauptung wird hier bestätigt. Gruss

--
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Dazu noch das

dersachse @, Sonntag, 16.05.2021, 21:34 vor 1703 Tagen @ dersachse 2630 Views

https://www.ddbnews.de/?p=3375 auch das wird noch nicht das Ende sein. Gruss

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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Todesfälle nach Impfung? Nie was von gehört

Dan the Man, Sonntag, 16.05.2021, 22:24 vor 1703 Tagen @ dersachse 2658 Views

Beim heutigen Besuch von Freunden kam - nur ganz kurz - das Gespräch auf C. Sie sagten, keine Impfung beabsichtigt. Auf meine Zustimmung und den Hinweis nebenbei auf die offiziell gemeldeten Impftoten gab es Erstaunen. Dass Leute an oder mit der Impfung verstorben sind, war ihnen vollkommen unbekannt.

Gebildete Leute, kritisch gegen Regierung und Corona-Spuk.

es soll null Impftote geben weltweit

Manuel H. @, Montag, 17.05.2021, 11:44 vor 1703 Tagen @ Dan the Man 2284 Views

Dass ich mich bislang nicht impfen ließ, quittiert mein Freundeskreis mit Empörung. Weltweit sei die Impfung bereits bei Millionen eingesetzt worden und es hätte dabei null Impftote gegeben. Beweis: Man hätte sonst in den Medien (also nicht im Internet, in dem die Lügen der Aluhüte und Nazis ihr fakenews Unwesen ungehindert weiterhin treiben) von Impftoten gelesen. Alle seriöse Experten hätten erklärt, dass die Impfung getestet und sicher sei.

--
Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com

Es gibt zu den Impfschäden und Toten eine europäische Sammelseite.

NegaPosi, Montag, 17.05.2021, 12:45 vor 1703 Tagen @ Manuel H. 2276 Views

Habe aber gerade nur Reitschuster parat, wenn ich Lust habe und den Link finde stell ich ihn noch ein.

https://reitschuster.de/post/die-beunruhigenden-zahlen-zu-impfschaeden-und-das-schweige...

Hier findet man auch einiges muss man aber suchen.
http://www.adrreports.eu/de/index.html

Prof. Stefan Hockertz warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung | VÖ: 17.07.2020
https://youtu.be/kWpzfqW34lA

Gruß NP

Die erste Frage ist doch

Mephistopheles, Montag, 17.05.2021, 13:23 vor 1703 Tagen @ dersachse 2094 Views

https://www.ddbnews.de/?p=3370 Deine Behauptung wird hier bestätigt. Gruss

Woher will der Arbeitgeber wissen, welcher Mitarbeiter sich hat impfen lassen

Gru0 Mephistopheles

Bei ungenauen Fragen würde ich auf jeden Fall Ja sagen

NegaPosi, Montag, 17.05.2021, 13:47 vor 1703 Tagen @ Mephistopheles 2043 Views

In meiner Kindheit habe ich ja einige Impfungen bekommen. [[freude]]

Ganz freiwillige Impfpflicht

Rybezahl, Montag, 17.05.2021, 11:29 vor 1703 Tagen @ tomflitzebogen 2315 Views

bearbeitet von Rybezahl, Montag, 17.05.2021, 11:48

Hallo!

Es kann doch jeder selbst endscheiden ob er geimpft werden will, warum machst Du da eine Verschwörung von.

Genau! Es kann sich doch demnächst die Kassiererin vom Aldi ganz freiwillig dafür oder dagegen entscheiden, ob sie ihr Kind impfen lässt oder doch lieber arbeitslos Zuhause bleibt oder alle drei Tage einen PCR-Test für mind. 50 Euro machen lässt.

Da kann die Impfvölkerung doch dankbar sein, eine "kostenlose" Impfung zu bekommen. Das Zeug wurde bestimmt nicht von Steuergeld / Staatsschulden bezahlt. Ne ne, das hat der Spahn aus seiner eigenen Tasche bezahlt. Er geht nämlich nebenbei noch auf den Bau den Zementmischer bedienen (roten und grünen Knopf drücken (manchmal verwechselt er das leider)). So hat der die Impfdosen bezahlt.

Gruß vom
Rybezahl.

Hoppe hoppe Reiter ? owt

NegaPosi, Montag, 17.05.2021, 15:06 vor 1703 Tagen @ Rybezahl 1944 Views

Der vom PEI auch. (oT)

Rybezahl, Dienstag, 18.05.2021, 01:38 vor 1702 Tagen @ NegaPosi 1823 Views

"Evidenzbasiertes Handeln häufig nicht erkennbar"

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Sonntag, 16.05.2021, 13:42 vor 1704 Tagen @ Martin 2961 Views

Zitat des letzten Absatzes aus dem verlinkten Artikel
https://www.nordbayern.de/politik/corona-pandemie-was-die-ubersterblichkeit-aussagt-und...

"Evidenzbasiertes Handeln häufig nicht erkennbar"
Ein zentrales Problem der aktuellen Corona-Politik sieht Kauermann von der LMU auch in der fehlenden Kausalität. “Ein wirklich evidenzbasiertes Handeln ist häufig nicht erkennbar”, sagt er. Aus wissenschaftlicher Sicht sei es sinnvoller, genau zu untersuchen, welche Maßnahme welche Wirkung zeige. Genau das passiere aber kaum. Schulen würden entweder komplett geöffnet oder geschlossen, ohne das Infektionsgeschehen in den Landkreisen einzubeziehen und zu beobachten. Was wirkt und was nicht, basiert oft auf Zufällen. Deutschland stochert zu häufig im Nebel.

Man muss akzeptieren, dass diese Regierung nichts mehr auf die Reihe bekommt. Die Bürokratie erstickt an sich selbst. Ist auch kein Wunder bei den unterbelichteten Mitgliedern.

Beispiel gefällig: Das Bürokratieabbaugesetz brachte mehr Bürokratie, dann dieses Gesetz muss zusätzlich beachtet werden. Einen Bürokratieabbau erreicht man nicht durch zusätzliche Gesetze, sondern durch Vereinfachung und löschen von Gesetzen. Bürokratie kann sich aber nur bis zum Kollaps aufblähen. Ein Schritt zurück ist scheinbar unmöglich.

Rainer

--
Ami go home!
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Das gilt sowieso. Den Politikern fehlt jede Substanz

Martin @, Sonntag, 16.05.2021, 14:06 vor 1704 Tagen @ Rainer 2859 Views

Das mit der Bürokratie hatte ich analog in meinen frühen Ingenieurstagen: Der Chef wollte in die Elektronik eine umfangreiche Fehlererkennung integriert haben - einfach mal so, weil das doch toll wäre. Er hat von seiner Idee erst Abstand genommen, nachdem ich ihm vorgerechnet hatte, dass damit die Gesamtausfallwahrscheinlichkeit steigt - denn ein Defekt liegt ja auch vor, wenn die Fehlerkennung selbst defekt ist. Ich habe so viele Kosten und Ärger erspart und mir Meriten für die nächsten Karrierestufen verdient. Bei den Bürokraten fehlt ein solcher selbstkorrigierender Mechanismus.

Stimmt nicht

Rotti @, Pampa, Sonntag, 16.05.2021, 16:05 vor 1704 Tagen @ tomflitzebogen 2914 Views

Servus tomflitzebogen!

Bei destatis ist die Auslegung der Sterbezahlen falsch. Im Jahresschnitt gab es unter Berücksichtigung der Altersstruktur 2020 keine Übersterblichkeit, im Gegenteil sogar eine leichte Untersterblichkeit, aber das ist lediglich statistisches Rauschen. Dass die Sterblichkeit saisonal schwankt ist normal. 2018 gab es schlimmere Übersterblichkeiten.
Wenn man die Alterskohorten berücksichtigt, dann müssten 2020 sogar mehr über 70jährige verstorben sein.................
Sensibel genug?

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

RKI fabuliert von "Sterbefallzahlen" :)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 16.05.2021, 19:17 vor 1704 Tagen @ Rotti 2668 Views

bearbeitet von paranoia, Sonntag, 16.05.2021, 19:28

Hallo Rotti,

"Sterbefallzahlen" sind eine Größe, die genauso wenig normiert ist wie die "Fallzahlen" (zur Zeit aus der Mode gekommen) oder die "Inzidenz" (irreführend normierte Größe).

Nur obskure Personen und Institutionen wie das RKI oder Forist DT benutzen so einen Müll.

Die Sterbefallzahlen hängen von der Größe des Kollektivs und der Verteilung seiner Mitglieder auf das Lebensalter ab. Sterblichkeit ist aber eine normierte Größe, die in der Sterblichkeitstafel z.B. als Einjahres-Überlebenswahrscheinlichkeit dargestellt wird.

Bei Betrachtung eines Jahreszeitraums zum Vorjahr würde folgendes gelten:

Wir multiplizieren die Anzahl der Deutschlandbewohner in jeder Altersklasse mit (1 minus Überlebenswahrscheinlichkeit), das sind die zu erwartenden Sterbenden.
Wir summieren die Anzahl der "Soll"-Sterbenden über alles Altersklassen auf.
Diese Todesfallsumme vergleichen wir mit der Ist-Zahl an Gestorbenen.

Eine alternde Bevölkerung mit einer Altersstruktur, die aussieht wie eine auf dem Kopf stehende Zwiebel, erlebt zwangsläufig steigende "Sterbefallzahlen" auch ohne Corona-Spökes.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Der rosa Elefant im Raum

Rotti @, Pampa, Sonntag, 16.05.2021, 19:55 vor 1704 Tagen @ paranoia 2762 Views

Hallo Rotti,

Servus paranoia!

Eine alternde Bevölkerung mit einer Altersstruktur, die aussieht wie eine auf dem Kopf stehende Zwiebel, erlebt zwangsläufig steigende "Sterbefallzahlen" auch ohne Corona-Spökes.


Der rosa Elefant im Raum...................
Stattdessen werden Übersterblichkeit an einem bestimmten Monat etc. pp. diskutiert.

Gruß
paranoia

M.f.G.
Rotti

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Ich esse und trinke, also bin ich.

Ich mal jetzt den DT :)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 16.05.2021, 20:03 vor 1704 Tagen @ Rotti 2739 Views

Hallo Rotti,

natürlich wissen "wir im Gelben" (synonym gebraucht für "ich") wie man richtig rechnet! [[top]]

Stimmt für mich leider nicht! Zu Beginn der Krise hatte ich überhaupt nicht die steigenden Infiziertenzahlen, die ja in Wirklichkeit nur Testpositive ohne Angabe von Symptomen waren.

Forist Prophet hatte mich mit seinen Beiträgen geweckt!

Seitdem lese ich den Propagandaschmuddel argwöhnisch.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ach wie rührselig. Du hast bestimmt einen hohen Kerzenverbrauch?!

neptun, Montag, 17.05.2021, 21:27 vor 1703 Tagen @ tomflitzebogen 1951 Views

[ ... ] Bei Deiner Antwort solltest Du aber ethisch korrekt und respektvoll allen gegenüber sein, die gestorben sind oder Ihre Angehörigen verloren haben.

Du meinst jetzt bestimmt die

- Verkehrsopfer (Tote und Invalide)?
- Opfer legaler Drogen (z.B. Alkohol und Nikotin)?
- Influenza-Opfer?
- Krebs-Opfer?
- Tote durch Krankenhauskeime?
- Tote durch ärztliche Behandlungsfehler?
- Impf-Opfer?
- Selbstmorde infolge der Corona-Maßnahmen?
- Drastisch gestiegene Zahl der durch die Corona-Maßnahmen Verhungerten?
...

Wie schlimm war jetzt noch mal Corona?

Jedes Opfer ist zu bedauern, nicht nur die direkten des Corona-Virus.

Sag' jetzt bloß nicht, daß Du nur oder hauptsächlich an Corona-Opfer denkst, denn wo bliebe da die Verhältnismäßigkeit, und vor allem der (von Dir eingeforderte?) Respekt vor all den anderen?

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Explodierende Schnelltestzahlen sind das beste Mittel zur Bekämpfung unerwünschter fallender Positivquoten

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 16.05.2021, 20:23 vor 1704 Tagen @ Martin 2702 Views

Hallo Martin,

außerdem erzwingt meines Wissens jeder öffentlich zertifizierte Schnelltest einen PCR-Test und damit wieder einen gewissen Anteil falscher Positive, die die "Inzidenzraten" nach oben schrauben - insbesondere, wenn die Prävalenz (Verbreitung) wieder fällt.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Du meintest 'positiver Schnelltest', ja..

Martin @, Sonntag, 16.05.2021, 21:30 vor 1703 Tagen @ paranoia 2444 Views

..und davon gibt es hunderte verschiedene auf dem Markt, mit 0,5 % +- falsch positiv-Raten. Da kannst Du Dir die falsch-Positiven bei 1 Mio Tests ausrechnen. Die dürfen dann alle zum PCR-Test - auch bei Prävalent Null.

Nein, nur die positiven Schnellgetesteten müssen noch einen PCR-Test machen.

Olivia @, Montag, 17.05.2021, 14:42 vor 1703 Tagen @ paranoia 2048 Views

Das dürften dann wohl nur diejenigen sein, die bereits "irgend etwas" ausscheiden, da der Schnelltest ja nicht so "scharf" mißt, wie der PCR-Test. Auskunft von meiner schnelltesterprobten Familie. Ich selbst bin in dieser Hinsicht blutiger Laie.

--
For entertainment purposes only.

Der Hannoversche S-Bahn-Betreiber hat im Frühjahr 2020 die Zuglängen reduziert

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 16.05.2021, 19:33 vor 1704 Tagen @ Martin 2944 Views

Hallo Martin,

mein Motto ist "geschlossene Atmosphären mit anderen zusammen in einem Raum vermeiden".
Aus Angst vor Ansteckung haben im Frühjahr 2020 viele korrekterweise die S-Bahn gemieden.

Ergebnis?
Der Hannoversche S-Bahn-Betreiber hat im Frühjahr 2020 die Zuglängen reduziert, womit die Personendichte pro m3 Luft in der S-Bahn wieder anstieg. :)

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Stuttgart so ähnlich im Herbst ..

Martin @, Sonntag, 16.05.2021, 19:55 vor 1704 Tagen @ paranoia 2817 Views

.. und eben die Taktzeiten verlängert. Denen scheint nicht aufzufallen, dass das, was sie gerne hätten, nämlich vollere Züge, automatisch zu geringeren Abständen führt. Die müssen die Leute für dumm halten.

Schaut man in das Risikomanagement großer Firmen, dann steht da, dass im Fall einer Pandemie das Privatauto benutzt werden soll.

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