Echtheitsprüfung bei Osmium/Iridium ist ganz einfach:
Sie läuft über die Dichte, denn es gibt keine schwereren Metalle:
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=dichte+osmium : 22,59 g/cm3
Mich wunderte schon, dass Du das nicht erwähnt hast.
Ja und klar, dass Du das Iridium in Barren hast gießen lassen. Schmelzpunkt 2466 °C.
Zeig mal die Einschmelz-Rechnung.
Neben der Echtheit muss selbstverständlich auch die Reinheit dokumentiert sein.
Da es im Gegensatz zu Au, Ag, Pt, usw. selten bis keine standardisierten Barren und Münzen gibt, ist man auf Analysezertifikate angewiesen, weil man sich auf Stempel, sofern überhaupt vorhanden, allein nicht verlassen kann.
Wenn es darum geht größere Mengen, sprich mehr als nur ein paar Anschauungsobjekte/Sammelkram binnen kürzester Zeit zu verkaufen, z.B. an Verarbeitungsfirmen, braucht man ein seriöses Papier. Alles andere verzögert die Sache nur und führt zu Komplikationen.So habe ich mir zumindest mein Indium in spezielle Barren gießen, mit Chargennummer versehen und ein Zertifikat ausstellen lassen, damit zweifelsfrei dokumentiert ist um was es sich handelt. Will ich zu gegebener Zeit nahe einem Höchstkurs rasch verkaufen, kann ich mich nicht mit langwieriger Einzelprüfung und dummen Fragen herumschlagen, da muss alles passen, weil ich sonst den Käuferkreis zu sehr einschränke.