So langsam wird es Zeit, an Tagen der Euphorie langlaufende Shorts auf sog. "Value stocks" aufzubauen. (mT)

DT @, Dienstag, 09.03.2021, 00:03 vor 1760 Tagen 3130 Views

Klar sind Tesla, Zoom, auch Apple weit überbewertet. Aber noch viel krasser ist das bei den Stocks die ja kaum Wachstumspotenzial haben, wie Deere oder Caterpillar. John Deere hat ein KGV von 32, aber Caterpillar eines von 41. Das ist jenseits von gut und böse. Oder wird Joe Biden a la Keynes der 1930er Jahre die ganzen Autobahnen der USA mal neu teeren und von Schlaglöchern befreien, mit Zehntausenden von Caterpillar-Maschinen?


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John Deere

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Caterpillar

Suchst Du mir mal ein oder zwei gute langlaufende Puts raus, die man auch ein paar Jahre halten kann, sollte der Irrsinn noch länger laufen...

Danke, DT

Es koennte auch wieder so laufen ...

CalBaer @, Dienstag, 09.03.2021, 01:23 vor 1760 Tagen @ DT 3017 Views

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Hin und her macht Taschen leer.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
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Hallo CalBaer, wo sind wir jetzt? Ziehe ich genau 100 Jahre ab, dann (mT)

DT @, Dienstag, 09.03.2021, 01:38 vor 1760 Tagen @ CalBaer 2886 Views

bin ich im März 1921. Heißt das,
meine Bitcoins, Ethereums, Exxons etc. haben noch
ein paar Größenordnungen vor sich?

Wenn dann das Gold (und das Silber) so schön günstig bleibt - fein.

Rhodium, Iridium, Osmium und Palladium machen ja schon Deine Kurve vor.

Osmium: 70 g 118795 EUR, 1 kg also 1,697 Mio EUR
Rhodium: 1 kg 786000 EUR
Iridium: 1 kg 148100 EUR
Palladium: 1 kg 63250 EUR

Gold mit lächerlichen 45675 EUR pro kg
Platin mit noch lächerlicheren 30991 EUR pro kg
Silber 682 EUR das Kilo - geschenkt

Achtung MWSt 19% (außer Gold)

Quellen:
https://www.buy-osmium.com/en/barren/investorsdisk/
https://www.gold.de/kurse/

Osmium als Schmelzperle ist deutlich günstiger

Linder, Dienstag, 09.03.2021, 05:45 vor 1760 Tagen @ DT 2613 Views

In der Form wie verlinkt in Osmium zu investieren, ist ähnlich exklusiv wie Diamanten, wobei Letztere wohl deutlich fungibler sind.
Dann doch lieber Schmelzperlen kaufen.
Zu welchem Preis man sie hernach jedoch los bringt, ist fraglich, denn dafür gibt es keinen rechten Markt. Mit der Echtheitsprüfung hat man auch so seine Probleme.
Etabliert hat sich die letzten Jahre eher Indium, zumal dessen Preis noch ziemlich im Keller ist, verglichen z.B. mit Silber. Ein paar Barren zur Beimischung sind wohl kein Fehler.

Die Aufpreise bei Platin sind momentan heftig und die Ware ist relativ rar. Wer hier zu spät von Krypto in Physisches umschichtet, der lässt zu viel Aufgeld beim Händler liegen.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Warum phantasierst Du zu der Echtheitsprüfung von Osmium?

stokk, Dienstag, 09.03.2021, 21:41 vor 1759 Tagen @ Linder 1560 Views

Einfacher als bei Osmium geht die Echtheitsprüfung ja wohl wirklich nicht.

Dann doch lieber Schmelzperlen kaufen.
Zu welchem Preis man sie hernach jedoch los bringt, ist fraglich, denn dafür gibt es keinen rechten Markt. Mit der Echtheitsprüfung hat man auch so seine Probleme.

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Ist das bei all Deinen Texten so? Wenn ja, solltest Du das mitteilen...

Ich gehe davon aus, dass Du noch nie nennenswerte Mengen Schwer- bzw. Industriemetalle besessen und wieder verkauft hast.

Linder, Mittwoch, 10.03.2021, 02:05 vor 1759 Tagen @ stokk 1561 Views

Neben der Echtheit muss selbstverständlich auch die Reinheit dokumentiert sein.
Da es im Gegensatz zu Au, Ag, Pt, usw. selten bis keine standardisierten Barren und Münzen gibt, ist man auf Analysezertifikate angewiesen, weil man sich auf Stempel, sofern überhaupt vorhanden, allein nicht verlassen kann.
Wenn es darum geht größere Mengen, sprich mehr als nur ein paar Anschauungsobjekte/Sammelkram binnen kürzester Zeit zu verkaufen, z.B. an Verarbeitungsfirmen, braucht man ein seriöses Papier. Alles andere verzögert die Sache nur und führt zu Komplikationen.

So habe ich mir zumindest mein Indium in spezielle Barren gießen, mit Chargennummer versehen und ein Zertifikat ausstellen lassen, damit zweifelsfrei dokumentiert ist um was es sich handelt. Will ich zu gegebener Zeit nahe einem Höchstkurs rasch verkaufen, kann ich mich nicht mit langwieriger Einzelprüfung und dummen Fragen herumschlagen, da muss alles passen, weil ich sonst den Käuferkreis zu sehr einschränke.

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Echtheitsprüfung bei Osmium/Iridium ist ganz einfach:

stokk, Donnerstag, 11.03.2021, 18:11 vor 1757 Tagen @ Linder 1292 Views

Sie läuft über die Dichte, denn es gibt keine schwereren Metalle:

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=dichte+osmium : 22,59 g/cm3

Mich wunderte schon, dass Du das nicht erwähnt hast.

Ja und klar, dass Du das Iridium in Barren hast gießen lassen. Schmelzpunkt 2466 °C.

Zeig mal die Einschmelz-Rechnung.

Neben der Echtheit muss selbstverständlich auch die Reinheit dokumentiert sein.
Da es im Gegensatz zu Au, Ag, Pt, usw. selten bis keine standardisierten Barren und Münzen gibt, ist man auf Analysezertifikate angewiesen, weil man sich auf Stempel, sofern überhaupt vorhanden, allein nicht verlassen kann.
Wenn es darum geht größere Mengen, sprich mehr als nur ein paar Anschauungsobjekte/Sammelkram binnen kürzester Zeit zu verkaufen, z.B. an Verarbeitungsfirmen, braucht man ein seriöses Papier. Alles andere verzögert die Sache nur und führt zu Komplikationen.

So habe ich mir zumindest mein Indium in spezielle Barren gießen, mit Chargennummer versehen und ein Zertifikat ausstellen lassen, damit zweifelsfrei dokumentiert ist um was es sich handelt. Will ich zu gegebener Zeit nahe einem Höchstkurs rasch verkaufen, kann ich mich nicht mit langwieriger Einzelprüfung und dummen Fragen herumschlagen, da muss alles passen, weil ich sonst den Käuferkreis zu sehr einschränke.

Ich schrieb Indium, nicht Iridium. ;-)

Linder, Donnerstag, 11.03.2021, 18:29 vor 1757 Tagen @ stokk 1257 Views

Du sprichst genau den Punkt an, Iridium hat nahezu die gleiche Dichte wie Osmium.
Nimmt man eine Perle Iridium und beschichtet sie mit Osmium, kann man eine gute Marge machen, so man denn ein Betrüger ist. Geht ähnlich wie mit Gold und dem berüchtigten Wolframkern, nur dass im letzteren Fall noch mehr zu holen ist.

Es gibt übrigens Iridiumbarren, respektive es gab sie, denn derzeit ist der Markt leergefegt.
Die Schmelztemperatur ist also nicht das wirkliche Problem.

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Nur wenn man es als Momentaufnahme betrachtet

Linder, Freitag, 12.03.2021, 06:11 vor 1757 Tagen @ DT 1216 Views

In 2016 bekam man Iridium für rund 400€ Brutto die Unze, Netto für unter 300€.
Nach tagesaktuellen Preisen liefe der Beschiss zwar anders herum, das Grundproblem bleibt jedoch bestehen. Die Prüfung ist nicht ganz einfach, zudem kostspielig und lohnt sich bei Kleinmengen schlicht nicht.

Das Beispiel mit den goldenen Wolframbarren zeigt, dass selbst manche Banken und EM-Händler auf Betrüger hereinfallen können - und es zweifelsfrei auch tun.
Als Privater ist man erst recht gekniffen, weil nahezu alle Prüfmethoden viel zu teuer sind.
Selbst eine Magnetwaage nennen die Wenigsten Kleininvestoren ihr Eigen, um zumindest eine Maple oder einen Krüger auf Echtheit zu überprüfen.

Will man sein Depot diversivizieren, was ab einer gewissen Summe durchaus Sinn macht, dann nur bei seriösen Händlern einkaufen und nur mit Zertifikat, weil ansonsten zu viel Geld im Feuer steht.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

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