„10 Jahre habe auch ich bei Ralf Geschichte neu studiert ....“

Das Alte Periskop, Samstag, 30.01.2021, 04:55 vor 1811 Tagen 4125 Views

… schrieb vor zehn Jahren einer, der von Anfang an hier dabei war und noch ist. Eine Formulierung die sich damals wohl viele zu eigen machen konnten. Vor 10 Jahren ist diese Stimme für immer verstummt. Ich habe einiges aus den Nachrufen zusammengetragen, damit Erinnerung keine Worthülse ist:

„Ihr zu früher Abgang ist ein Verlust weit über Ihre Familie hinaus. Sie waren einer der Wenigen, der um die Dinge wusste UND auch mutig genug war, diese beim Namen zu nennen.“

„Danke für die Erleuchtungen Tassie - und so lange ich lebe, werde ich mich Deiner erinnern“

„Seine Beiträge, seine geschliffenen, scharfen Sätze werden mir sehr, sehr fehlen.“

“Seine Beiträge waren einzigartig”

„Niemand wird je wissen, wie vielen Deutschen Du durch Deine Arbeit die Augen geöffnet hast, für das, was diesem Volk, diesem Land in den letzten 100 Jahren widerfuhr. Diese Aufklärungsarbeit bleibt bestehen, als Dein Vermächtnis.“

„Tassie der Unvergleichliche, der Unvergessliche, der Unersetzliche, der Unsterbliche.“

„Ich kannte @Tassie nur durch das DGF und trotzdem füllen sich meine Augen mit Tränen

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=201609

Dieses Forum wurde einst von „Tassie“ zu einer Urquelle für Zeitgeschichte erschlossen, ohne der man die gegenwärtigen „Schüttungen“ kaum beurteilen kann. Mit seinen „Augenöffnern“ begann bei nicht wenigen das „Abschuppen“ der Lügen.

Wer wären für „Tassie“ jetzt wohl die „Raubfische“ und wer die „Köderfische“ fürs Publikum?

„Tassie“ würde diesen kaum getarnten „Abriss des (Weltfinanz-)Systems“ ohne großes Drumherumreden treffsicher analysieren und Ross & Reiter benennen und jeder würde ihn verstehen, der bei ihm „Geschichte neu studiert hat“.

In meiner obigen Zusammenstellung findet sich auch der Nachruf eines Schreibers, der sich gewiss nicht die Thesen von „Tassie“ zu eigen machte, aber dieser zeigt welche breite Wertschätzung „Tassie“ erfuhr.
Lasst uns heute – an seinem 10. Todestag – seiner gedenken!

Ich weiß nicht, ob es passend ist, das hier zu schreiben

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 31.01.2021, 07:25 vor 1810 Tagen @ Das Alte Periskop 1598 Views

Klar habe ich das eine oder andere von Tassie gelesen, obwohl ich erst seit 2015 im Gelben Klub bin. Es ist sicher richtig und entspricht einer guten Tradition, Leuten, die das Forum geprägt haben, zu gedenken. Dem schließe ich mich natürlich an. Sicher wurde vieles durch seinen Scharfsinn transparent.

Ich bin nur unschlüssig, was ich von diesem Satz halten soll:

Tassie“ würde diesen kaum getarnten „Abriss des (Weltfinanz-)Systems“ ohne großes Drumherumreden treffsicher analysieren und Ross & Reiter benennen

Es sind viele, die im Gelben versuchen, auf die wahren Hintergründe für diese Panikdemie zu kommen, - auch ich, - obwohl ich von meinen Kenntnissen her nur ein kleines Lichtlein bin.

Ich nehme als Beispiel nur den letzten Beitrag von Falkenauge, resp. von seinem Kratzer:


https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=553487

Dazu sind kaum Erkenntnisse gekommen, eher ist man im Verlauf des Threads vom Thema abgekommen. Ich habe versucht, das aufzuarbeiten und die Kernpunkte herauszustellen:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=553789

Niemand kann mir auf die rot markierten Kernfragen eine Antwort geben. Auch Tassie hätte das nicht gekonnt, zumindest nicht in der jetzigen Phase.

Er hätte, um bei meinem Beispiel mit dem 1000-Teile-Puzzle zu bleiben, zu den vorhandenen 500 noch weitere 100 dazugefügt, aber auch er hätte nicht gewusst, wie das fertige Puzzle-Bild dann aussehen wird.

Tatsache ist, es wird immer diffuser. Meine Vermutung mit meinen drei zentralen Punkten, wobei die Bargeldabschaffung von den meisten erwähnt wird, kann vielleicht in die richtige Richtung gehen, - aber all das, was ich - oder auch andere- so im Nebel vermuten, wird nicht realisierbar sein.

Warum glaube ich das? Weil man sich mittlerweile auf das Endziel einschießt. RKI, Bundesbank, nun auch Spahn, - alle sprechen vom Ende der Pandemie im Jahre 2022. Ich denke, dass es nach Ostern soweit sein wird.

Nur: Keines der ("möglichen") gesteckten Ziele wird man dann erreicht haben, weder finanzpolitisch, noch sozialpolitisch. Genauso wird man keine flächendeckende Impfung erreichen, ich glaube nicht, dass man in den westlichen Ländern auch nur in die Nähe der 50%-Marke kommt. Von den anderen Kontinenten spreche ich erst gar nicht, da wird es weit darunter liegen.

Aber man weiß, dass der Spuk in einem Jahr vorbei sein wird. Stellt sich die Frage, was man dann erreicht hat. Ein Schuß in den Ofen? War es nur ein Versuch? Hat man erkannt, dass man die Ziele nicht erreichen kann und bricht das Ganze ab? Oder wollte man das nur als Probelauf sehen, um zu testen, wie weit man das Volk mit Hilfe von Panik und Angst willenlos machen kann? Hätte man nicht gebraucht, den Test, - vor 90 Jahren hat es ja wunderbar funktioniert.

Ich will nicht vom Thema abschweifen, und auch das Andenken an Tassie nicht schmälern, - aber auf diese Fragen hätte er trotz seines klaren Durchblicks keine Antwort geben können.

Niemand kann das.

Kein Ziel erreicht?

Linder, Sonntag, 31.01.2021, 10:14 vor 1809 Tagen @ helmut-1 1320 Views

Da bin ich nicht bei Dir!
Es mussten Billionen gedruckt werden um das Ponzisystem am Laufen zu halten. Das wurde gemacht und wird im Zuge der Krise, welche gar keine ist aber als Begründung dient, auch weiterhin geschehen.
Aufgabe 1 erledigt.
Aufgabe 2 ist es, die Masse in Angst und damit ruhig und gefügig zu halten. Auch das scheint bisweilen zu funktionieren.
Damit ist das Hauptziel, den Niedergang des Fiat und somit der sozialen Strukturen in die Zukunft zu verschieben, ein großes Stück weit gelungen. Was will man mehr? Michl rafft in Summe nix, geht weiterhin arbeiten, ist mit den Krümeln zufrieden die für ihn abfallen und die Macher suhlen sich im Wohlstand.


Lob und Anerkennung an Tassie! Hätte die Masse nur annähernd so viel Verstand und Weitsicht wie ihm es beschieden ward, die Welt sähe anders aus.

--
◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Klar kann man über das, was Du geschrieben hast, diskutieren

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 31.01.2021, 12:32 vor 1809 Tagen @ Linder 1153 Views

Aber ich kann darin kein Ziel erkennen. Vielleicht ist es eine Art des Etappensiegs, - aber das Endziel muss anders aussehen, wird auch anders aussehen.

Für das, was man nun glaubt, erreicht zu haben, dafür war der Preis zu hoch. Ich habe keine aktuellen Zahlen, mittlerweile wird darüber nichts mehr berichtet.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/coronavirus-iwf-1.4877236

Das war vom April vergangenen Jahres. Wie viele Staaten sind es heute? Nehmen wir die Summen mal zusammen, genügt noch die Zahleneinheit "Billionen"?

Vielleicht könnte man es als die notwendige Voraussetzung ansehen, dass man aufgrund totaler Überschuldung den Euro zu Fall bringt. Aber, um das zu beurteilen, da fehlen mir die fachlichen Kenntnisse.

Fest steht, ich sehe nichts, wofür sich der Aufwand gelohnt hätte, den man seit Ostern vergangene Jahres betrieben hat. Viele Bereiche der Volkswirtschaft sind nachhaltig geschädigt, die Folgekosten sind nicht nur enorm, sie sind nicht mehr überschaubar, - egal, was der Wirtschaftsminister erzählt. Es sei denn, es kommt noch was bis Ostern 2022, womit gar keiner gerechnet hat.

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