Keine Statikstik, aber ein Snapshot aus der Praxis...

kieselflink, Sonntag, 27.12.2020, 02:36 (vor 1851 Tagen) @ solstitium2235 Views

Hallo solstitium,

Wer kann liefern?

ich leider keine irgendwie repräsentative Werte. Aber:

Ich lebe mit einer Person im Haushalt, die ständig in zwei Praxen direkt am Patientenstuhl zugange ist und genau diese Frage stelle ich mir seit Jahresbeginn:

Frage 1.)
Wie viele Zahnarzthelferinnen oder Zahnärzte erkrankten (starben) vorerkrankungsfrei
an der SarsCov2 -Medienhype-Hoax, pardon Pandemie, wobei, der Begriff per Definition
aufgrund fehlender Voraussetzung eindeutig falsch ist (fehlende Leichenberge).

In den betroffenen Praxen nach meiner Kenntnis: Null Erkrankungen an Covid-19.

Es gehen schätzungsweise 120 Patienten die Woche durch.

Beim üblichen Vorgehen der Gesundheitsämter bei der Kontakt-Verfolgung nach positiven PCR-Tests müssten mittelfristig eigentlich weitgehend alle Zahnarztpraxen geschlossen sein aufgrund verordneter Quarantänemaßnahmen.

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die mir bekannten Praxen arbeiten seit Jahresbeginn durch, als wäre nichts. Die besagte Person hätte sich zigfach anstecken müssen aufgrund:
- Abstand nahe Null
- Dauer oft weit über 15 Minuten
- ständige Aerosolbelastung durch Bohren, Schleifen, ...

Sie ist aber kerngesund was Symptome anbelangt - ebenso alle anderen Mitglieder dieses Haushaltes (mich eingeschlossen) als auch alle anderen Mitarbeiter der Praxen.

Wahrscheinliche Erklärung des Phänomens: Bisher wurde so gut wie gar nicht getestet.

Die Gesundheitsämter scheinen auf diesem Auge (vernünftigerweise) blind zu sein.

(Vorbedingung: Welche (Atem-) Schutzausrüstung benutzen diese Personen, auf welche Art und Weise)

Die gleiche wie auch die Jahre zuvor - nämlich bei eröffnenden OPs die üblichen Maßnahmen, ansonsten keine oder nur bei ängstlichen Patienten, welche sich tatsächlich mit MNB auf den Stuhl hieven in der Annahme, das Implantat werde in Coronazeiten wohl endoskopisch rektal gesetzt...

Erklärung der Fragestellung:
Die Personengruppe tritt von Berufswegen der gesamten Bevölkerung Hautnah gegenüber ohne dass der Gegenüber seinerseits „Fremdschutz“ realisieren kann, da er / sie nun mal bei der Behandlung im Mundraum keinesfalls einen „Fremdschutzmaulkorb“ anlegen kann.

Das ist die richtige Frage!

Bei dieser Gelegenheit verweise ich gern noch einmal auf das Thema Antifragilität. Ein gut trainiertes Immunsystem müsste demnach Störfaktor Nummer Eins sein in der ausgerufenen Pandemie. Vermutlich hängt das Immunsystem demnächst ja auch einer rechten Verschwörungstheorie an...

Es schließt sich die Frage an nach der Verhältnismäßigkeit im Vergleich zu z.B. Friseurbetrieben und anderen körpernahen Dienstleistungen, die irgendwie zumindest ansatzweise nahe am Kunden hantieren, wenn auch nicht am offenen Mund.

Das CDC veröffentlichte in diesem Zusammenhang bereits mitte des Jahres anliegende interessante Statistik. https://image-cdn.parler.com/y/z/yz9lw8pKY7.jpeg

Mich erstaunt dies in keiner Weise (Stichwort Selbstinfektion).

Spannend wäre hier, ob diese Informationen bei den derzeit saisonal auftretenden tatsächlichen Erkrankungen hierzulande überhaupt erhoben werden.

Ich vermute: Nein. Und dies aus gutem Grund.

Andernfalls würden die sichtbar werdenden Korrelationen zwischen verordneten Maßnahmen und auftretenden Erkrankungen zumindest verwirren, weil nämlich die Maßnahmen den Erkrankungen zeitlich vorauseilen dürften, man mithin also auf den Gedanken kommen könnte, die betroffenen Menschen seien nicht trotz, sondern aufgrund der Maßnahmen erkrankt.

--
cheers - kieselflink


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