Frohes Fest! (mT)

DT @, Donnerstag, 24.12.2020, 16:18 vor 1852 Tagen 3510 Views

bearbeitet von DT, Donnerstag, 24.12.2020, 17:07

Gruß an Elli, Reinhard, Euklid und alle die uns schon voraus gegangen sind.

Wer möchte: Liveübertragung vom King's College Choir in Cambridge:
https://www.kdfc.com/listen/how-to-listen/
https://www.cambridge-news.co.uk/news/cambridge-news/watch-kings-college-christmas-caro...
Hier eine Aufzeichnung aus früheren Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=REy_bS1j2vY

Das Innere der King's College Chapel einmal mit eigenen Augen zu sehen ist schon überwältigend. Das Fächergewölbe ist unfaßbar schön. Aber dann noch den King's College Choir dort live zu hören (ich hatte zum Glück schon 2x das Vergnügen) geht durch Mark und Bein.

[image]


Etwas Besinnliches für den Weihnachtsabend:
Der Weihnachtsfrieden im I. Weltkrieg 1914.

https://www.mdr.de/zeitreise/weitere-epochen/zwanzigstes-jahrhundert/weihnachtsfrieden-...

Alles Gute, DT

Schließe mich als Neu-Spund an

Garderegiment, Donnerstag, 24.12.2020, 16:31 vor 1852 Tagen @ DT 2760 Views

Allen hier Lesenden und Schreibenden ein Frohes Fest!

Möge es bei euch friedlich bleiben!

Grüße auch an die Nicht-mehr-hier-Schreiber, besonders Hasso, den ich immer super gern gelesen habe.
Macht es euch gemütlich und bei Bedarf gönnt euch ne Topbuddel.

Screwpull long!

Auch von mir Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch :-) oT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Donnerstag, 24.12.2020, 16:32 vor 1852 Tagen @ DT 2543 Views

Allen Gelben und Nichtgelben schöne Festtage

Zweistein, Donnerstag, 24.12.2020, 16:59 vor 1852 Tagen @ DT 2657 Views

Die Zeugen Coronas nehme ich mal aus.[[hüpf]]

Zweistein

Die ergreifende Filmszene aus Merry Christmas über den Weihnachtsfrieden im 1.WK 1914

Dionysos @, Donnerstag, 24.12.2020, 17:10 vor 1852 Tagen @ DT 3082 Views

Über 4 Millionen Klicks sprechen für sich …

https://www.youtube.com/watch?v=-cSrqRdlFeo

Frohe Weihnachten!

--
Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

dito

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 24.12.2020, 21:17 vor 1852 Tagen @ Falkenauge 2634 Views

Der Nachbar. der mich mit einer selbst gemachten Bombe umbringen wollte, muss nun ausziehen; sagt die Polizei.
Ich hoffe, dass dann auch bei mir wieder frieden einzieht.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Es weihnachtet sehr - ein Gedicht

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 25.12.2020, 16:55 vor 1851 Tagen @ Inventor 2285 Views

Weihnachten auf Erden

Es weihnachtet sehr,
aber den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr
Es weihnachtet sehr.
Manch einer kauft nun wie besessen
den halben Laden leer,
nur um sich dann zu überfressen.
An den Weihnachtsmann glaubt er sowieso nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Der Sohn - ganz ungebührlich,
erschießt alle Nachbarn mit ´nem neuen Plastikgewehr -
nur im Spaß natürlich.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Einer denkt: Lieber Gott, lass den kranken Opa endlich sterben.
Vielleicht kann ich noch was erben?
Mir geht es gut, der Rest der Welt - der falle doch in Scherben.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
In selbiger Nacht ist das Haus noch abgebrannt,
weil Opa mit der Kerze in der Hand
dem Schnaps nicht widerstand.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Das große Fest, das zieht nun alle in den Bann -
rette sich wer kann!
Zuletzt kommt auch die Polizei noch angerannt.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Einer will - das ist nicht übertrieben -
New York als Weihnachtsengel überfliegen,
doch die Airforce wird ihn vorher runter kriegen,
denn Weihnachtsengel gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Manche sitzen vereinsamt, frierend und verlaust -
man glaubt es kaum -
unter einem nicht vorhandenen Weihnachtsbaum.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Einer - vor lauter zweifeln, zagen und auch bangen -
will einfach nicht mehr
und hat sich am Heiligabend selber aufgehangen.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Die Waffen schweigen - welch ein Segen,
damit die Menschen in den Schützengräben
ein paar Tage länger leben.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Einige - ganz durchgeknallt -
werden nicht mehr alt.
Sie machen ihre Besuche nur noch mit Sprengstoff umgeschnallt.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Es weihnachtet sehr.
Einer baut heimlich und geschwind,
eine Bombe groß und schwer
Damit er den Streit mit dem Nachbarn gewinnt.
Den Weihnachtsmann, den gibt's nicht mehr.

Wann kommt für jedermann,
ob arm ob reich,
ob jung ob alt
ob dumm ob weis',
wieder ein Weihnachtsmann?

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Auch von mir die besten Weihnachtsgrüße an alle! (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 24.12.2020, 18:18 vor 1852 Tagen @ DT 2517 Views

Weihnacht 2020 - eine Festrede?

Gernot ⌂ @, Donnerstag, 24.12.2020, 20:27 vor 1852 Tagen @ DT 2956 Views

Heute habe ich die verpackten Weihnachtsgeschenke für die Familie fotografiert. Mir kam nämlich plötzlich der Gedanke, es könnte ja unser letztes Weihnachtsfest sein. Denn, so verrückt es auch klingt, vielleicht wäre Weihnachten nächstes Jahr schon verboten.

Es hätte Weihnachten voriges Jahr auch verrückt geklungen, hätte jemand gesagt, Weihnachten 2020 könnte die Anzahl der Personen, die zusammen Weihnachten feiern dürfen, auf fünf oder einen Haushalt plus zwei Angehörigen anderer Haushalte oder so ähnlich beschränkt werden, man dürfe die Wohnung nur aus "triftigen Gründen" verlassen und die Läden, mit Ausnahme derjenigen der Konzerne, hätten geschlossen, Grund dafür wäre eine überdurchschnittlich ansteckende Grippekrankheit
(Corona ist eine Grippekrankheit, sozusagen die Schwester von Influenza)
mit Todeszahlen einer mittleren Grippeepidemie wie etwa 2018 und Gefährdung insbesondere solcher Menschen, deren Gesundheit bereits stark, meist lebensbedrohlich, angegriffen und mit deren baldigem Ableben zu rechnen ist.
Die Äußerung eines solchen Gedanken hätte nur Kopfschütteln ausgelöst, so wie dieses Jahr die des Gedanken, Weihnachten 2021 könnte verboten werden.

Begründungen ließen sich dafür aber gewiss finden - oder besser: konstruieren.
Die epidemische Lage könnte sich verschlimmert haben, sodass vollständige Einschränkungen des Lebens und Zusammenlebens geboten erscheinen.
Das Weihnachtsfest könnte die Integration von Mohammedanern erschweren.
Weihnachten schade aufgrund des "Konsumrausches" dem Weltklima und befördere die
Erderwärmung. Es würden ja auch so viele Kerzen angezündet werden, von der "Feiertagsspitze", dem hohen Energieverbrauch mittags am 1. Feiertag, ganz zu schweigen.
Obendrein sei das Fest ja sowieso eigentlich heidnisch, und das Datum sei auch falsch, es müsste, wenn überhaupt, am 20. oder 21. gefeiert werden, und andere christliche Kirchen feierten es schließlich zu ganz anderen Tagen.
Des Hungers und Elends in der Dritten Welt wegen wäre es unsererseits unangemessen, zu feiern, und angesichts der vielen Toten durch Corona erst recht.
Wer die sich aufdrängenden Gegenargumente nicht ignoriere, befände sich in gefährlicher Nähe oder sei selbst ...

Wir erlebten das schlimmste Weihnachten, das es je gab, las ich vor ein paar Tagen in einem Forum. Bei solchen Superlativen muss ich immer an unsere Ahnen denken, die Weihnachten teilweise in Schützenlöchern, in Angst und Schrecken im Dunkeln unzulänglicher Luftschutzkeller, mit zerrissenen Gliedern in Lazaretten oder hungernd und frierend in Gefangenenlagern erleben mussten, oft mit einer Zukunft von manchmal über zehn weiteren Weihnachtsabenden in Gefangenschaft und enttäuschter Hoffnung auf Rückkehr zu ihren Lieben in ihrer Heimat zuvor.

In einem anderen Beitrag beschwerte sich jemand über die empathielosen Idioten, die nach dieser traurigen Weihnacht angesichts all der um ihr Leben Ringenden, Sterbenden und der hunderttausenden bereist Verstorbenen in ignoranter Fröhlichkeit glauben, blödsinnig vor sich hinböllern zu müssen - Adjektive zitiert.
Mit den "vielen bereits Verstorbenen" hatte der Schreiber recht: Seit Bestehen der Menschheit als Gattung oder Art (den Unterschied kann ich gerne erklären) sind Milliarden von Menschen verstorben, und nächstes Jahr werden es noch mehr sein.
Ich hätte mich in diesem Forum extra anmelden müssen, um dem Schreiber antworten zu können:
"Wir aber leben noch."

1945 war das Land besetzt. Die Menschen waren vom verlorenen Krieg und den Feinden gedemütigt und doch des Friedens froh. Ein Apfel, ein Scheit Brennholz, eine Kartoffel oder ein Brikett waren Geschenke, eine Scheibe Brot mehr als an den Tagen zuvor ein Festessen; die Zukunft war ungewiss, Aussicht auf Besserung bestand nicht, fast jede Familie hatte Kriegstote zu beklagen oder vermisste Angehörige, oftmals nicht wissend, ob sie gefallen oder gefangen waren. Vielerorts herrschten Ausgangssperren, die meisten Läden waren geschlossen, man benötigte einen Passierschein, um von einem Ort Deutschlands an einen anderen zu gelangen, und einen triftigen Grund oder Bescheinigungen der Besatzungsmacht oder des Arbeitgebers, um das Haus zu verlassen. Kontrollen gab es allenthalben, viele Dinge nur auf dem Schwarzmarkt oder als "Bücktischwaren" gegen Devisen, Wertsachen oder hundertfach verteuert gegen Reichsmark zu erwerben. Den Begriff "Lockdown" gab es
nicht; selbst die Sieger wussten sich in der Sprache unseres Volkes auszudrücken.
Auf die Idee allerdings, das Silvesterfeuerwerk zu verbieten, ist niemand gekommen.

(Zeitgenössischen Schilderungen entnahm ich, dass es kaum etwas gab, die Leute behalfen sich mit Karbid, dem abgekratzten Salz von den Wänden ihrer Ställe oder Fundmunition. Geknallt wurde, wie auch mitten im Krieg, sogar an der Front mit Leuchtraketen um Mitternacht, und in Siedlungen in Frontnähe mit Böllern, was gelegentlich zu der Befürchtung führte, der Feind sei unerwartet durchgebrochen.)

Wenn der gewusst hätte, was auf ihn zu kommt...

D-Marker @, Rostock (MV), Freitag, 25.12.2020, 00:00 vor 1851 Tagen @ DT 3064 Views

Einen lieben Gruß zur geweihten Nacht an die Moderation.


Im Namen des Sackes voller Flöhe, wie wer mal treffend bemerkte.

Kaum zu verkneifen, aber doppelsinnig: Viele würden gerne mit Dir tauschen, @Mod, aber keiner kann es...feix.


LG

D-Marker

Mein Weihnachtswusch:

Bleibe uns erhalten, bis Du einen würdigen Nachfolger findest.

Weihnachten 2020 – frei nach Eichendorff

Langmut @, Freitag, 25.12.2020, 00:39 vor 1851 Tagen @ DT 2881 Views

Weihnachten 2020 – frei nach Eichendorff

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Feige Nachbarn in den Gassen,
Alles sieht so fremdlich aus.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Kommt ein Schupo, reinen Herzens
Segensreicher Gruß erschallt:
Frohes Fest - 500 Euro,
Elfe abends, hier beim Wald.

Sterne hoch, die Menschen sinken,
in des Schneees Einsamkeit
Braucht's kein Heil beim öden Trinken,
Gnäd'ge Covid-Neunzehn-Zeit!

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Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)

Die besten Weihnachtsgrüße auch an die Familie von Jürgen!

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 25.12.2020, 10:39 vor 1851 Tagen @ DT 2406 Views

Und noch ein Wort zu Jürgen, bei dieser Gelegenheit:

Derjenige, der es im Leben geschafft hat, etwas Bleibendes zu produzieren, der lebt in seinen Werken weiter und wird niemals vergessen werden.

Jürgen hat das geschafft.

Ich wünsche auch allen Foristen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest - und einen Dank für die schönen Links.

Olivia @, Freitag, 25.12.2020, 11:01 vor 1851 Tagen @ DT 2368 Views

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For entertainment purposes only.

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