2020 war das Jahr Null des GloboCap

Ulli Kersten, Mittwoch, 23.12.2020, 17:57 vor 1851 Tagen 4772 Views

schreibt C. J. Hopkins, ...ein preisgekrönter amerikanischer Dramatiker, Romanautor und politischer Satiriker, der in Berlin lebt. Seine Theaterstücke sind bei Bloomsbury Publishing und Broadway Play Publishing, Inc. erschienen. Sein dystopischer Roman, Zone 23, ist bei Snoggsworthy, Swaine & Cormorant erschienen. Die Bände I und II seiner Consent Factory Essays werden von Consent Factory Publishing veröffentlicht, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Amalgamated Content, Inc.

"2020 war das GloboCap-Jahr Null. Das Jahr, in dem die globalen kapitalistischen herrschenden Klassen mit der Illusion der Demokratie aufräumten und jeden daran erinnerten, wer tatsächlich das Sagen hat und was genau passiert, wenn jemand sie herausfordert.

In der relativ kurzen Zeitspanne der letzten zehn Monate wurden Gesellschaften überall auf der Welt bis zur Unkenntlichkeit verändert. Verfassungsmäßige Rechte wurden außer Kraft gesetzt. Protest wurde verboten. Andersdenkende werden zensiert. Regierungsbeamte erlassen Erlasse, die die grundlegendsten Aspekte unseres Lebens einschränken ... wohin wir gehen können, wann wir dorthin gehen können, wie lange wir uns dort aufhalten dürfen, wie viele Freunde wir dort treffen dürfen, ob und wann wir Zeit mit unseren Familien verbringen dürfen, was wir zueinander sagen dürfen, mit wem wir Sex haben dürfen, wo wir zu stehen haben, wie wir essen und trinken dürfen usw. Die Liste geht weiter und weiter.

Die Behörden haben die Kontrolle über die intimsten Aspekte unseres täglichen Lebens übernommen. Wir werden wie Insassen eines Gefängnisses verwaltet, uns wird gesagt, wann wir essen, schlafen und Sport treiben dürfen, wir erhalten Privilegien für gutes Benehmen, werden für die kleinsten Verstöße gegen eine sich ständig ändernde Reihe willkürlicher Regeln bestraft, werden gezwungen, identische, erniedrigende Uniformen zu tragen (wenn auch nur im Gesicht), und werden auch sonst unerbittlich schikaniert, missbraucht und gedemütigt, um uns gefügig zu halten."

Wer weiterlesen möchte, hier (auf Englisch)
https://consentfactory.org/2020/12/16/year-zero/?fbclid=IwAR2DTOA-XdrdrN-QUS-dSzVmxbLh5...

Weihnachtsgrüße aus der Gefangenschaft

Langmut @, Mittwoch, 23.12.2020, 18:59 vor 1851 Tagen @ Ulli Kersten 4026 Views

Hallo in die Runde,

in meinen diesjährigen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen habe ich meine Freunde und Familienmitglieder auf die weitere mehrmonatige Gefangenschaft hingewiesen, die uns wahrscheinlich allen bevorsteht.

Die Überstellung ins Gefängniskrankenhaus wird erst recht keine Lösung sein.[[sauer]]

Freuen wir uns auf kommende Erleichterungen:

Frisörbesuche
Kultur Offline
Treffen in einer Gastwirtschaft

Selbstverständlich unter Einhaltung aller hochnotpeinlicher Bestimmungen - wir sind doch keine Querulanten.:-P

Wo ist der zeitgenössische Spee von Langenfeld, der uns von diesem Wahnsinn befreit und ein Umdenken einleitet?

Quelle: Wikipedia

Nach neueren Forschungen (Franz 2001, S. 122f)[4] ist es nicht sicher, ob Spee als Beichtvater der „Hexerei“ angeklagte Frauen betreute oder zum Scheiterhaufen begleitete. Gewiss aber hat er während seines Aufenthalts in Zentren der Hexenverfolgung (Köln, Trier, Würzburg, Mainz, Speyer und Paderborn) Hexenprozesse beobachtet. Entgegen der damaligen Rechtsauffassung gab er zu bedenken, dass Folter möglicherweise nicht der Wahrheitsfindung diene. Daraus leitete er die damals kühne Vermutung her, die verdächtigten Frauen seien unschuldig, obwohl sie unter Folter ihre Schuld gestanden hatten. Innerhalb der Gesellschaft Jesu konnte seine Autorschaft an der gefährlichen Schrift nicht verborgen bleiben, und zeitweise drohte ihm die Entlassung aus dem Orden. Neuere Forschungsergebnisse lassen jedoch darauf schließen, dass die zweite Auflage der Cautio Criminalis (1632) mit Billigung der Provinzialleitung der Jesuiten erschienen ist. Die juristische Umsetzung der Ansichten Spees erfolgte später vor allem durch Christian Thomasius,[11] der wesentlich zur Abschaffung der Hexenprozesse beitrug.

Gruß
Langmut

--
Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)

Mal Butter bei die Fische...

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Mittwoch, 23.12.2020, 22:34 vor 1851 Tagen @ Ulli Kersten 3351 Views

Das Jahr neigt sich dem Ende.
Wo stehen wir:
Ende Q.1 2021
Ende Q.2 2021
Ende Q.3 2021
Weihnachten 2021
?
Es tauchen immer mehr Schriftstücke bzgl. Event 201 auf, vermehrt melden sich interessante und gebildete Menschen aus allen möglichen Teilen der Welt und ich hab durchaus das Gefühl, dass mit der Zunahme der Hysterie auch die Gegenseite ihre Geschütze auffährt.
Alles Aluhüte?
Der Kracher bei uns in Schland ist Prof. Dr. Thomas Aigner.

Ende mit Wissenschaft

Ich bin derzeit sehr hin und her gerissen, ob wir den Sommer wieder für uns haben, oder bereits im Chaos versunken sind.
Je nach Tagesform schwanke ich, was ich überaus anstrengend finde.

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:

Arioch @, Palz, Donnerstag, 24.12.2020, 06:05 vor 1851 Tagen @ der_Chris 3040 Views

"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!", und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!

Ich bin derzeit sehr hin und her gerissen, ob wir den Sommer wieder für uns haben, oder bereits im Chaos versunken sind.
Je nach Tagesform schwanke ich, was ich überaus anstrengend finde.

ich befürchte eher letzteres. Warum? Vielleicht deswegen:

Große Konjunktion

Die astrologische Lehre von der zweifachen Periodizität der Großen Konjunktionen wurde durch die Bücher des persischen Astronomen Albumasar in Europa verbreitet, besonders nachdem sie gedruckt worden waren.[5] Seine fatalistische Philosophie war jedoch in der christlichen Kirche umstritten.[6]

In der Astrologie sind die zwölf Zeichen des Tierkreises mit der Vier-Elemente-Lehre verbunden; so entspricht jedes Element drei Zeichen: Feuer mit Widder, Löwe und Schütze, Erde mit Stier, Jungfrau und Steinbock, Luft mit Zwillinge, Waage und Wassermann, Wasser mit Krebs, Skorpion und Fische. So bildet jedes Element ein Dreieck oder Trigon auf dem Tierkreis. Während circa 200 Jahren finden alle Großen Konjunktionen nach und nach in den drei Zeichen desselben Elementes statt. Da aber ein langsamer Rückstand entsteht, kommen sie nach 10 Begegnungen auf das Trigon des nächsten Elementes, und erst nach circa 800 Jahren fängt der Zyklus wieder an.

Astrologen sind von einem Zusammenhang zwischen himmlischen Phänomenen und irdischen Ereignissen überzeugt. Die Vollendung eines ganzen Zyklus von Trigonen wurde als Fälligkeit für wichtige Ereignisse angesehen, wie die Schaffung von Imperien oder das Kommen eines Messias. So teilte zum Beispiel Johannes Kepler die Menschheitsgeschichte in Perioden von 800 Jahren ein.[7] Mit seiner heliozentrischen Ansicht reduzierte er die Dauer eines Zyklus auf 805 Jahre, während die vorherigen Astronomen 960 Jahre befürworteten. Erwähnungen der Trigone und Großen Konjunktionen finden sich auch in den Werken von Tycho Brahe, Dante[8] oder Shakespeare.[9]

Vielleicht läuft es ja in die umgekehrte Richtung und alles wird wieder gut <img src=" />
Daran glauben kann ich allerdings nicht.

Trotz alle dem: Frohe Weihnacht euch allen!

--
„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-

ja, treffende Zusammenfassung der Vorgänge (Übersetzung dt. als pdf)

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Donnerstag, 24.12.2020, 13:21 vor 1851 Tagen @ Ulli Kersten 2456 Views

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--
Gruß ©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (S. von Radecki)
"Versuche niemals in keinem System die herrschende Macht mit Vernunftgründen zu überzeugen." (@Meph)

Schön geschrieben als frohe Weihnachtsbotschaft ....

NST @, Südthailand, Donnerstag, 24.12.2020, 14:24 vor 1851 Tagen @ cassi 2404 Views

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..... aber ebenso wie Weihnachten eine grosse Inszenierung ist - und nicht viel mit der dort verbreiteten Botschaft zu tun hat - verhält es sich auch mit grossen Teilen des Dokuments.

Wer immer noch glaubt - Trump war der grosse Gegenspieler, versteht nicht wie man Spiele gewinnt. Man kann Spiele nur sicher gewinnen, wenn man die Regeln geschrieben hat, denn dann ist jeder Spielteilnehmer austauschbar - und das allerbeste daran ist, es spielt keine Rolle welche Seite gewinnt.

Das Spiel Gut gegen Böse dient nur einem Zweck, die Spiele weiter am laufen und spannend zu halten. Das einzige was gefährlich für Spieleentwickler wird ist, wenn Mensch das Interessen an dieser Art Spiele verlieren.

Weil diese Spiele aber das ganze Spektrum der Sinnesorgane bedient, Lust und Unlust gleichermassen fördert, wird das nicht passieren. Niemand wird die Aktion-, Reichtum- und Macht Versprechen, gegen Ruhe, Stille und Selbsterforschung tauschen ....

Seit der Vertreibung aus dem Paradies und dem Sündenfall,dem Essen des Apfels vom Baum der Erkenntnis .... das ist natürlich als Metapher zu verstehen - wird es nicht besser, sondern die Dosis der Ekstase (Ecstasy) steigert sich kontinuierlich.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Strike!

Ashitaka @, Donnerstag, 24.12.2020, 15:19 vor 1850 Tagen @ NST 2485 Views

bearbeitet von Ashitaka, Donnerstag, 24.12.2020, 15:25

Hallo NST,

Das Spiel Gut gegen Böse dient nur einem Zweck, die Spiele weiter am laufen und spannend zu halten. Das einzige was gefährlich für Spieleentwickler wird ist, wenn Mensch das Interessen an dieser Art Spiele verlieren.

Weil diese Spiele aber das ganze Spektrum der Sinnesorgane bedient, Lust und Unlust gleichermassen fördert, wird das nicht passieren. Niemand wird die Aktion-, Reichtum- und Macht Versprechen, gegen Ruhe, Stille und Selbsterforschung tauschen ....

Seit der Vertreibung aus dem Paradies und dem Sündenfall,dem Essen des Apfels vom Baum der Erkenntnis .... das ist natürlich als Metapher zu verstehen - wird es nicht besser, sondern die Dosis der Ekstase (Ecstasy) steigert sich kontinuierlich.

Die Gesellschaft des Spektakels von Guy Debord

"Das ganze Leben der Gesellschaften, in welchen die modernen Produktionsbedingungen herrschen, erscheint als eine ungeheure Ansammlung von Spektakeln. Alles, was unmittelbar erlebt wurde, ist in eine Vorstellung entwichen. Das Spektakel ist die Ideologie schlechthin, weil es das Wesen jedes ideologischen Systems in seiner Fülle darstellt und zum Ausdruck bringt: Die Verarmung, die Unterjochung und die Negation des wirklichen Lebens."

"Die durch das Spektakel prinzipiell geforderte Haltung ist diese passive Hinnahme, die es schon durch seine Art, unwiderlegbar zu erscheinen, durch sein Monopol des Scheins faktisch erwirkt hat."

Wir nehmen also deshalb alles hin, weil jeder eine Haltung in Bezug zum Spektakel einnehmen will. Niemand kann/will das "Spektakel als solches", so wie du es oben erklärt hast, vor anderen Menschen in Frage stellen. Die Diskussion darüber, dass alles nur spektakulär simuliert wird, dass ein Trump oder ein Biden in Wahrheit nur zwei unseren Verstand betäubende Geschmacksnoten, hervorgebracht aus ein und demselben debitistischen Ablauf, sind, kann mangels äußerer Referenzpunkte nur schwer zustande kommen.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Grosse Inszenierung

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Donnerstag, 24.12.2020, 18:40 vor 1850 Tagen @ NST 2272 Views

ja, aber nicht nur eine! [[top]]
Der "Mensch" an sich, ist bis auf eine handvoll Ausnahmen, nicht in der Lage nichts zu tun.
Er MUSS inszenieren. So reiht sich Inszenierung an Inszenierung. Manche bleiben klein, andere werden zu mächtigsten Illusionen. Im Grunde beschreiben alle nur das ein und selbe Gebirge menschlichen Daseins, auf mannigfaltigen Wegen beschritten. Um geistig nicht zu verkümmern lieben wir unsere Dramen oder in Ermangelung eigener, eben die fremden. Das Ego entgleist, die Inszenierungen wechseln und wir marschieren weiter von Haus zu Haus, in der Hoffnung auf eine bessere Illusion. Dass derzeit Dämme brechen, Weltbilder zerfallen, alte Illusionen durch neue erstetzt werden - keine Frage. Jeder versucht Meilensteine zu setzen, viele suchen nach Orientierung, andere wieder glauben ihrer Inszenierung die Krone aufzusetzen. Ob nun Jahr "2012" oder nach CJ Hopkins "Jahr Null", wir suchen nach Erklärungen für die Dramen der anderen, die in unsere Dramen eingreifen, und sind Teil eines fraktalen Expansionsprozesses der mit oder ohne uns abläuft.

So, nun mache ich nun von der Freiheit Gebrauch, den Rest des Jahres informations- und datenlos zu verbringen.
(es zumindest zu versuchen) [[trost]]

Wünsche ein bedenkliches Fest und einen guten Übergang ins neue Zeitalter

[image]

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Gruß ©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (S. von Radecki)
"Versuche niemals in keinem System die herrschende Macht mit Vernunftgründen zu überzeugen." (@Meph)

Man könnte aber auch den Schriften der alten Sumerer folgen...

Greenhoop @, Donnerstag, 24.12.2020, 16:23 vor 1850 Tagen @ Ulli Kersten 2543 Views

"2020 war das GloboCap-Jahr Null. Das Jahr, in dem die globalen kapitalistischen herrschenden Klassen mit der Illusion der Demokratie aufräumten und jeden daran erinnerten, wer tatsächlich das Sagen hat und was genau passiert, wenn jemand sie herausfordert.

...und Erwägung ziehen, dass wir nur den Beginn einer neuen Epoche erleben, eine, die mathematisch alle 2160 Jahre durch das Phänomen der Präzession bestimmt und uns nun in das Haus des Wassermanns führen wird. Die einen bezeichnen es als "The Dawn of a New Day", andere als "The Great Reset", doch letztendlich wird dasselbe Spiel einfach unter anderen Rahmenbedingungen neu gestartet. Jetzt, wo am 25.12. "Jesus Christus" wieder einmal "geboren" wird kann man sich gut in Erinnerung rufen, dass diese Geschichte nachweislich bereits mindestens 15 Mal in sehr ähnlicher Art- und Weise vor dieser abgelaufen ist und möglicherweise auch die letzte dieser Art darstellen wird.

Happy Illusion.

15 Mal?

Oblomow, Freitag, 25.12.2020, 09:09 vor 1850 Tagen @ Greenhoop 2096 Views

bearbeitet von Oblomow, Freitag, 25.12.2020, 09:15

Frohe Weihnachten Dir!

Koenntest Du diese Gedanken etwas mehr erlaeutern? Wo kann ich darueber etwas lesen? Das astrologische Heckmeck scheint ja gerade en vogue zu sein. Auch @Weiner kam ja schon damit an.
Leider ist mir dieser Schluessel zum Verstehnen ganz fremd.

Zwei, drei erweiternde Ueberlegungen waeren eine rechte Festgabe. Natuerlich nur, wennde Zeit hast. Danke im Voraus.

Klettig und herzlich
Oblomow

Wünsche Dir ebenfalls Frohe Weihnachten...

Greenhoop @, Freitag, 25.12.2020, 15:07 vor 1849 Tagen @ Oblomow 1865 Views

Frohe Weihnachten Dir!

Koenntest Du diese Gedanken etwas mehr erlaeutern? Wo kann ich darueber etwas lesen? Das astrologische Heckmeck scheint ja gerade en vogue zu sein. Auch @Weiner kam ja schon damit an.
Leider ist mir dieser Schluessel zum Verstehnen ganz fremd.

Zwei, drei erweiternde Ueberlegungen waeren eine rechte Festgabe. Natuerlich nur, wennde Zeit hast. Danke im Voraus.

Klettig und herzlich
Oblomow

...und natürlich erläutere ich gerne meine Gedanken etwas näher.

Auch wenn ich mich als ungetaufter "Protestant" ich mich niemals mit den Buchreligionen anfreunden konnte, Sektiererei mich immer abschreckte, war irgendwann mein Interesse für "astrologisches Heckmeck" und vor allem der Beantwortung der Frage - wer sind wir eigentlich - geweckt.

Die Parallelen der Figur „Jesus Christus“ zu heidnischen Figuren, wie „Mithra“ (Persien), „Odin“ (Skandinavien), „Dionysos“ (Griechenland), „Prometheus“ (Kaukasien), und zahlreichen anderen, sind beachtlich. Bei all den so genannten ‚Messiasse’ handelt es sich um Personifizierungen der Sonne, die die Welt von der nächtlichen Dunkelheit errettet.


31. Dezember 2014 von rositha13
Astrotheologie: Sonnenkult Jesus (Videos)

(Zum Jahreswechsel etwas Versöhnliches, Gemeinsames, zwischen den Kulturen.)

astrotheologie-sonnenkult-jesus

Weihnachten, Wintersonnenwende und der Sonnenkult: Es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass sich die monotheistischen Religionen aus heidnischen Religionen entwickelt haben. Dass die meisten heidnischen Religionen, vielleicht sogar alle, auf Sonnen- bzw. Sternenkult basieren, ist hinreichend belegt. Ich frage mich, warum allgemein die Vermutung verworfen wird, dass eine Religion wie das Christentum in dessen Urform, nicht auch auf einen Sonnenkult basiere.

Historisch ist die Hauptfigur des Christentums, Jesus Christus (Jesus von Nazareth), in keinster Weise erwiesen. Es existieren Schriften, Papyrusrollen, Statuen, Artefakte und ähnliches von Philosophen, Mathematikern, Gelehrten, Astronomen und Künstlern, die lange vor diesem Jesus gelebt haben. Die Existenz einfacher Menschen, welche zugegebener Maßen Außergewöhnliches leisteten, lässt sich belegen, die Existenz eines vermeintlich Wunder vollbringenden Gottessohns hingegen nicht? Das ergibt irgendwie überhaupt keinen Sinn. Die so genannten ‚Heiligen’ Schriften sind als Beweis unzulässig, denn wenn der Inhalt eines Buches, welcher außerhalb des Buches nicht untermauert wird (außer in dessen Nachfolgebänden), als Nachweis ausreichend wäre, dann würden die drei Bücher der „Herr der Ringe“ -Reihe die Existenz von Hobbits, Orks und Mittelerde beweisen, würden Comics die Existenz von Superman, Spiderman und Co. beweisen, und dann würden Nieder’schriften’ des alten Ägypten in Form von Hieroglyphen die Existenz von Humanoiden mit Falkenköpfen beweisen.

Auch ein Stück Stoff (Grabtuch von Turin) kann nicht als Nachweis gelten, denn man müsste dafür die DNA-Kodierung von Jesus kennen, um es durch eine entsprechende Analyse eindeutig zuordnen zu können. Was bleibt, sind nur Behauptungen und Vermutungen.

Die Möglichkeit, dass Jesus ein Mensch war, welcher wirklich gelebt hat, ist sehr groß. Jesus ist die lateinische Übersetzung des aramäischen Namens “Jeshua”, welcher laut allgemeiner Annahme zur damaligen Zeit sehr verbreitet war. Der Name Christus kommt aus dem Griechischen und ist eigentlich ein Titel. Ausgesprochen wird es Christós und bedeutet so viel wie “Der Gesalbte”. Es mag demnach einen Menschen namens Jesus gegeben haben, der diesen Ehrentitel trug, aber sicherlich ist er weder aufgrund einer unbefleckten Empfängnis zur Welt gekommen, noch war er jemand, der über das Wasser gehen konnte. Bestenfalls ist es vorstellbar, dass er mit magischen Tricks a la Houdini durch die Lande zog.

Ich schließe daraus, dass das Christentum lediglich auf einer fixen Idee aufgebaut ist und überlasse die Spekulationen um Jesus’ Existenz an dieser Stelle den Theologen mit ihren teils absurden Argumenten.

Bei den Christen geht es nicht um historische Tatsachen, sondern um die Bedeutung hinter den Deutungen. Damit man die in der Bibel enthaltenen Geschichten zumindest ansatzweise begreifen kann, ist eine Denkweise in allegorischen und symbolischen Kategorien von Nöten. Die Leser der Bibel sollen bekehrt werden. Dafür spielt eine geschichtliche Übereinstimmung keine Rolle, solange der Text Wirkung zeigt. Wenn über Jahrhunderte hinweg immer wieder die gleichen Geschichten erzählt werden, und seien sie auch noch so fern der Wirklichkeit, so hält man deren Inhalte schließlich für wahr. Sobald diese ‚Wahrheiten’ allgemein anerkannt werden, gelten sie bereits als erwiesen.

Die Parallelen der Figur „Jesus Christus“ zu heidnischen Figuren, wie „Mithra“ (Persien), „Odin“ (Skandinavien), „Dionysos“ (Griechenland), „Prometheus“ (Kaukasien) und zahlreichen anderen, sind beachtlich. Bei all den so genannten ‚Messiasse’ bzw. ‚Rettern der Welt’ handelt es sich um Personifizierungen der Sonne, die die Welt von der nächtlichen Dunkelheit ‚errettet’.

Die Figur Jesus wird auch als „Das Licht der Welt“ bezeichnet, die Sonne, Gottes Sonne, Gottes Sohn.

... und weiter...

„Und Jesus kam heraus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand.“
Johannes 19,5

Die Dornenkrone beschreibt nichts anderes als die Korona der Sonne oder besser, die Sonnenstrahlen, das Purpurgewand spricht meines Erachtens für sich selbst.

Das Wunder vom übers Wasser gehen. Na ja, ich denke jeder weiß, wie es aussieht, wenn die Sonne über dem Meer auf- bzw. untergeht und ihr Spiegelbild dabei auf den Wellen tanzt - eine Metapher.

Jesus lässt Blinde wieder sehen? Nachts ist der Mensch aufgrund der Dunkelheit blind. Die Sonne bereitet dem im Morgengrauen ein Ende.

Jesus hatte 12 Jünger - die Sonne und ihre 12 Sternbilder des Tierkreises. Durch diese Sternbilder verläuft die Ekliptik, die scheinbare Bahn der Sonne um die Erde. Das ewige Leben, was sich viele Christen versprechen, bezieht sich auf die Erde, nicht auf ein individuelles Leben. Solange die Sonne Tag für Tag aufgeht, geht das Leben auf der Erde weiter. Da alles Leben auf Erden von der Sonne Energie in irgendeiner Form absorbiert (nicht jedes Lebewesen absorbiert direkt, manche sind von anderen abhängig, die dies tun), gibt sie ihr ‚Leben’. Sie gibt ihr ‚Leben’, sprich sie ‚opfert’ sich, für ‚uns’.

Leonardo da Vinci hat mit seinem Bild „Das letzte Abendmahl“ (1495-1498) ganz offensichtlich den Bezug zum Tierkreis gemalt. Rechts von ihm sitzt ein weibliches Wesen, die Jungfrau Maria. "Jesus" wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Maria in Bethlehem geboren. Ein Stern im Osten kündigte seine Geburt an, welchem drei heilige Könige folgten.

Der Stern im Osten ist „Sirius“ (auch Hundsstern) im Sternbild „Großer Hund“. Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel, welcher mit den drei Sternen des Gürtels des Orion „Alnitak“, „Alnilam“ und „Mintaka“ eine gedachte Linie bildet. Diese drei Sterne werden heute, wie zur damaligen Zeit, „Die drei Könige“ genannt. Stets zur Zeit der Wintersonnenwende, also einschließlich der Tage zwischen dem 21. und 25. Dezember, zeigt diese gedachte Linie (am Abend, sobald der Stern “Sirius“ aufgegangen ist) ziemlich exakt auf den Punkt am Horizont, an dem am darauf folgenden Tag die Sonne aufgehen wird. Daher folgen die drei Sterne dem Stern im Osten, um diesen Ort zu finden, den Ort der Geburt der Sonne, Gottes Sonne bzw. Gottes Sohn, sprich Jesus Christus.

Nur wenige Stunden nachdem das Sternbild Jungfrau an diesem Ort aufgeht, folgt ihm die Sonne. Daher die Jungfrauengeburt. Diese Konstellation trifft auf das Gebiet Kanaans ebenso zu, wie auf Mittel- und Südeuropa, ja sogar auf Indien. Unterscheiden tut sich nur die gradgenaue Himmelsrichtung, wo die Sonne aufgeht und die Uhrzeit, wann sie aufgeht. Ebenso spielt das Jahr keine wirkliche Rolle, da auch hier die Abweichungen minimal sind.

Die vermeintliche Geburt Christi wurde von der Kirche erst im 3.-4. Jahrhundert auf den 25. Dezember gelegt. Dieser Tag wurde bereits lange vor den Christen von heidnischen Völkern gefeiert. Die Verwendung von Lichterketten und Kerzen an einem Baum entstammen beispielsweise dem Julfest. Theaterspiele waren ebenfalls Bestandteil der heidnischen Feierlichkeiten, dem wurden christliche Krippenspiele entgegengesetzt. Weihnachten war also das Ergebnis christlicher Herrschaftssicherung.

Ab der Sommersonnenwende werden die Tage wieder kürzer. Der Punkt des Sonnenaufgangs am Horizont wandert immer weiter Richtung Süden (hier in Bezug auf die nördliche Hemisphäre). Zum Ende des Jahres hin, wird der Tagesbogen der Sonne immer kleiner, was in vielen vorzeitlichen Kulturen den Tod der Sonne symbolisierte. Am 21. bzw. manchmal am 22. Dezember (schaltjahrabhängig) bewegt sich der Aufgangspunkt (natürlich auch der Untergangspunkt) der Sonne nicht weiter südlich (scheinbar). Das Ableben der Sonne ist damit erreicht. In den Nächten des 22., 23. und 24. Dezember zieht das Sternbild „Kreuz des Südens“ (Crux) seine kurzen Bahnen dicht über dem südlichen Horizont (Standort Jerusalem).

Ab dem 25. Dezember bewegt sich die Sonne wieder Richtung Norden und sagt damit längere und wärmere Tage voraus. Diese Zeit nennt sich Wintersonnenwende, welche den nahenden Frühling einläutet. Jesus mit diesem Ereignis ebenfalls in Verbindung zu bringen, liegt auf der Hand. Die Sonne (also Jesus) starb am Kreuz, war für drei Tage tot und ist dann wieder auferstanden.

...und so weiter und so fort.

Der nächste gedanklich Schritt wäre nun sich zu fragen, weshalb sich diese Geschichte scheinbar in immer gleicher Form wiederholt, ob sich möglicherweise eine viel größere Geschichte dahinter verbirgt ... aber dann müsste man sich weitergehend mit Konrad Dietzfelbinger Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi und den Archonten beschäftigen, möglicherweise den Anunnaki respektive Nephilim Beachtung schenken und dazu sind die Wenigsten bereit, also lassen wir es bei dem oben Geschildertem.

Ich habe sehr viel englische Literatur zu diesem Thema, deutsprachig ist leider sehr wenig mir Bekanntes.

Gruss und schönen 1. Weihnachtstag (mir liegt noch immer der Puter quer im Magen).

GH

Jordan Maxwell...

Greenhoop @, Freitag, 25.12.2020, 18:00 vor 1849 Tagen @ Greenhoop 1939 Views

...ist der wohl bekannteste aller Aufklärer zu diesem Thema, Zecharia Sitchin ein weiterer Protagonist neben vielen, gerne kann man sich jede dieser Wiederholungen zu Gemüte führen - auch der @Hausmeister.

GH

Danke Dir ganz arg für das Weihnachtsgeschenk.

Oblomow, Freitag, 25.12.2020, 19:35 vor 1849 Tagen @ Greenhoop 1816 Views

bearbeitet von Oblomow, Freitag, 25.12.2020, 19:44

Zurück nen Buchtipp, aber ganz ohne Sonne, Mond und Sterne: Joska Pintschovius (Freund Heino Jägers, des tiefsten deutschen Lachakrobatens - meinte selbst Loriot) Die Diktatur der Kleinbürger. Ich vermute, das könnte Dir gefallen. Kmoi = Kann mich ooch irren.

Herzlich
die sowas von mitfühlende Klette
Oblomow

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