Genetisches Screening mit dem DNA-Chip
Heute Morgen fiel mein Augenmerk auf einen gewissen Wolframn Henn, der sich bzgl. Impfverweigerer im Focus wie folgt äußerte:
In dem Brief fordert Henn, „das Feld nicht den Querdenkern und Impfgegnern zu überlassen.“ Es gebe zwar noch viele Impfgegner, auch wegen möglicher offener Fragen: „Das ist verständlich. Aber: Bitte stellen Sie diese Fragen an Menschen, die sich wirklich auskennen.“
Den Impfverweigerern empfiehlt Henn in dem Brief demnach einen Besuch im Krankenhaus: „Diesen Panikmachern empfehle ich dringend, mal ins nächste Krankenhaus zu gehen und ihre Verschwörungstheorien den Ärzten und Pflegern zu präsentieren, die gerade völlig ausgepowert von der überfüllten Intensivstation kommen. Die werden Ihnen was husten“, zitiert die „Bild“-Zeitung weiter aus dem Brief.
Wer sich dann immer noch nicht impfen lassen wolle, müsse sich laut Henn gegenüber „dem Kneipier an der Ecke, der den Lockdown endlich hinter sich lassen will“, den „Eltern, deren Kinder zu Hause bleiben müssen“ oder „Kurzarbeitern und Arbeitslosen“ verantworten, so Henn.
Nun, was finden wir über Hr. Henn:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram_Henn#B%C3%BCcher
Soweit so schlecht, was mich allerdings aufhorchen lies, war folgende Publikation:
Genetic screening with the DNA chip - a new Pandora's box? In: J. Med. Ethics. 25, 1999, S. 200–203.
Die ethisch umstrittene Option des genetischen Populationsscreenings beschränkte sich früher auf eine kleine Anzahl von eher seltenen Krankheiten durch methodische Einschränkungen, die nun überwunden werden sollen. Mit der neuen Technologie von DNA-Mikroarrays ("DNA-Chip"), die sich aus der Synthese von Mikroelektronik und Molekularbiologie ergibt, stehen nun Methoden für die Entwicklung von Massenscreening-Programmen für ein breites Spektrum genetischer Merkmale zur Verfügung. So kann der DNA-Chip die Schlüsseltechnologie für eine raffinierte Präventivmedizin sowie eine neue Dimension der Eugenik sein. Die bevorstehende Einführung der DNA-Chip-Technologie in die medizinische Praxis erfordert dringend einen international einheitlichen Rahmen ethischer Standards und rechtlicher Beschränkungen, wenn wir nicht wollen, dass sie zu einer neuen Büchse der Pandora wird.
Meine Frage diesbezüglich: Ist dieser D-Zug überhaupt noch zu stoppen?
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„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-
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