Die Armen sterben, sagt der Arzt. Die Armen und die Alten.
Aber hier noch eine andere Stelle, die darüber informiert: Dr. Campbell
https://www.youtube.com/watch?v=BLWQtT7dHGE
Der berichtet immer sehr zurückhalend über die Themen.
Ich mußte z.B. Donnerstag leider unbedingt zum Zahnarzt, massive Kiefernentzündung. In der Praxis waren lauter nette, junge Frauen, die über ihre Einkäufe sprachen
- Die Zahlen hier in München sind nicht so rosig. Dazu kommt, dass drei Bekannte heftige Infektionen hatten. 2 sind gestorben, eine (ca. 45 Jahre) hat, nach schwerem Verlauf, überlebt. Eine andere ebenfalls in dem Alter, ist gestorben. Die dritte war schon älter, sehr fit und ist auch tot (Skiefahren).
Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass ich den Arztbesuch so weit wie möglich herausgeschoben habe, aber es ging nicht mehr weiter und also mußte ich hin.... für ca. 2 - 3 Stunden mit weit "aufgesperrtem Mund"
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Dieser Arzt war, zu meinem Glück und zu meiner Beruhigung, verantwortlich. Alle in der Praxis trugen FFP2-Masken.
In der Praxis, in der ich vorher vor, war ich offenbar umgeben von "Corona-Leugnern", die alle "sehr locker" mit den Masken umgingen (auch die Ärztin). Selbst Kinder von Angestellten (offenbar hatten die Kitas zu) liefen dort ohne Masken herum. Ich habe dort die "Behandlung" absolviert.... und bin selbstverständlich nicht mehr hingegangen. Genützt hat die Behandlung sowieso nichts.... die Beschwerden wurden nur schlimmer.
Der Arzt in dieser Woche war der 5. Zahnarzt, den ich in diesem Zusammenhang aufgesucht habe. Die "Tortour" zieht sich also bereits etliche Monate hin.... immer begleitet von der Angst vor der "Sorglosigkeit" der ÄRZTE und ihrer Angestellten. Ich habe heute zum ersten Male seit Monaten keine Schmerzen mehr. Gut ich nehme heftige Antibiotika und ich weiß nicht, wie das weiter geht, wenn die "Kur" zu Ende ist.
Mir hätte es das Leben sehr erleichtert, wenn die Ärzte ein "Corona-Fenster" für "Risikopatienten" eingeplant hätten. Alle Behandelnden vorher durch Schnelltest getestet. Dann wäre erheblich weniger Angst da gewesen. So mußte ich mich immer mit "Todesverachtung" in die Praxen "stürzen", die "von Corona" noch nie gehört hatten......
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vielen Menschen so geht und dass sie deshalb weder die Arztpraxen noch die Krankenhäuser besuchen. Aus sehr guten Gründen übrigens!
Mit meiner Tochter hatte ich mehrfach Auseinandersetzungen in diesem Jahr über Corona. Sie war wütend auf mich, weil sie meinte, ich unterstelle ihr, dass sie mich anstecke. Es war eine Heidenarbeit, ihr klar zu machen, dass sie aufgrund ihres Arbeits- und Lebenswandels mit viel zu vielen Menschen in Kontakt ist, die potentiell "infiziert" sind bzw. das Virus weitergeben könnten. Ich habe sie ausgeladen, falls sie das nicht akzeptiert. Sie kam dann trotz meiner Vorsichtsmaßnahmen, weil sie meine Hilfe beim Studium benötigte. Also half ich ihr, aber MIT Vorsichtsmaßnahmen. Das war im Sommer. - Über Weihnachten wollte sie für 14 Tage kommen. Ich hätte mich sehr gefreut. ABER in ihrer Wohngemeinschaft sind Leute aus medizinischen Berufen (junge, sorglose Leute) und sie selbst hat über 2 Jobs und "Reststudium" viele Außenkontakte. Außerdem wäre sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen. Also habe ich abgesagt. Es tut mir weh. Ich hätte sie gerne gesehen. Aber das Risiko kann ich nicht eingehen. Ich bin derzeit in sehr schwierigem beruflichen Fahrwasser und eine Krankheit, bei der ich nicht mehr arbeitsfähig bin, die kann ich mir einfach nicht leisten. "Gefühlsduselei" ist dann nicht am Platz. Wenn ich derzeit beruflich "ausfalle", dann sind Teile meiner Familie betroffen, die sich auf mich verlassen. Also passe ich auf.
Vermutlich bin ich nicht die einzige Person in einer solchen Situation.
Allerdings: Alle Bekannte von mir, die nicht mehr berufstätig sind und die keinerlei "Verpflichtungen" mehr haben, oder die komplett "abgesichert" sind, die sind "unvorsichtig"... nach dem Motto: "man gönnt sich ja sonst nichts...."
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