Nicht unbedingt
Es wurde seitens der Industrie (zumindest bis in die 90er-Jahre) immer auf quantitatives Wachstum und/oder auf Produktivitätssteigerung hingehend entwickelt. Das betrifft die meisten technologischen Neuheiten. Dagegen kann man niemandem einen Vorwurf machen, denn das ergibt sich ja aus dem debitistischen Zwang und aus Rentabilitätsgründen von selbst.
Einem Architekten wäre es zb. damals nie im Schlaf eingefallen, ein 25-stöckiges Holzhaus zu bauen, wie das in Wien derzeit geschieht. Es hätte auch nie eine technische Studie dazu gegeben. Die Leute mit solchen Ideen hätten Angst vor Psychiatrierung haben müssen.
Jede Änderung dieses Verhaltens resultierte dann später entweder a) wenn ein gravierendes Umweltproblem spürbar bzw. sichtbar wurde (man denke zb. an FCKW), oder b) aus politischem Kalkül und aus "Zeitgeist".
Also: Neue Technologien müssen nicht unbedingt aus reinem Forschungsgeist heraus entstehen. Wie schon das alte Sprichwort sagt: Not macht erfinderisch.