Ich als Oberskeptiker möchte dann doch ein paar Zeilen los werden.
Momentan und wahrscheinlich auch noch ein paar Wochen länger hänge ich in Europa fest. Das liegt an den strikten Einreisebestimmungen meines Gastlandes und ab und an will man auch Familie und Freunde in Europa besuchen.
Sonst waren die Besuche immer Stressig, diesmal gibt es genügend Zeit, C. sei Dank.
In meinem bevorzugten EU Aufenthaltsland, welches im südöstlichen Teil Europas liegt, "wütet" momentan die Corona Grippe , ähnlich stark wie z.B in Saloniki (infektionsrate bei ca. 30% ,wie irgendwo hier zu lesen war.)
Obwohl strenge Vorsichtsmaßnahmen gesetzt wurden, hält sich die Bevölkerung einen Scheixx daran, wahrscheinlich eine Mentalitätssache. Man will sich das hart Erwirtschaftete der letzten Jahre nicht von einem Virus wegnehmen lassen.
Lieber tot als pleite ist das Motto. Dem von der EU politisch wenig unterstützten Präsidenten scheint das recht egal zu sein. Auch er spricht sich strikt gegen einen Lockdown aus, obwohl dieser inzwischen vom medizinischen Personal stark gefordert wird.
Nun meine persönlichen Erfahrungen: Aus meinem Freundes/Bekanntenkreis haben wirklich sehr viele eine Infektion mit Symptomen. Verlässlich weiss ich das nur von den "zwangs" Getesteten in den Krankenhäusern. Niemand sonst bei Sinnen lässt auf Verdacht testen, weil ein positiver Test gravierende sozial, wirtschaftliche Nachteile mit sich bringt.
Das Resultat ist eine wirklich stark zunehmende Durchseuchung. Leute ohne Symptome gibt es sicher genügend , aber wie sollte ich diese identifizieren? Was ich erlebe sind viele Menschen mit vermeintlich schwachen Symptomen, doch auch einige mit starken Grippesymptomen und auch den einen oder anderen Gesunden um die 50, der Sauerstoff benötigt.
Bei den meisten weiß ich natürlich nicht, ob es sich in der Tat um C. handelt, es ist aber stark zu vermuten, weil sich die Symptome doch anders als bei anderen Erkältungskrankheiten bzw. einer Influenza manifestieren.
In den Krankenhäusern geht die Post ab, Plätze gibt es nur auf den Gängen. Ärzte und Pflegepersonal sind meist selbst infiziert und überfordert.
Behandelt wird unterschiedlich, selbst Abteilungen im selben Krankenhaus behandeln unterschiedlich, es gibt kein Protokoll, alles drunter und drüber.
Mit diesen erlebten Erfahrungen schätze ich C. ähnlich einer starken Grippewelle ein, WENN man denn auch krank wird. Wer Pech hat, den erwischt es auch mal ordentlich . Verstorbene kenne ich persönlich, oder meine Bekannten keine, aber konkret doch zwei Fälle( sportlich , gesund , um die 50), die bis zur Intensivstation durchgereicht wurden. Die haben es Gott sei Dank alle überstanden. Bei einer Dame hat der Lungenarzt nach dem Röntgenbild nur noch den Kopf geschüttelt, er hat aber die Hoffnung, dass sich die Lunge wieder erholt)
Paradoxerweise kommen scheinbar besonders infizierte" Alte" gut durch, wahrscheinlich weil sie sich nicht im Krankenhaus behandeln lassen.
Ich persönlich schränke mein Leben auch gar nicht ein. Nehme aber täglich VitaminD3 , Zink, Selen, johannisbeere , Holunder und Echinacea und könnte seitdem Bäume ausreissen. Sollte jemand eine Infektion bemerken ist er mit Bryonia sehr gut beraten und kann diese noch im Keim erstcken.
Nochmals: die Situation hier stellt sich komplett anders als etwa in Deutschland dar. Hier wurden einfach die Schleusen geöffnet und ich persönlich bin der Ansicht , dass es der richtige Weg ist.