Aloha,
Deine Komposition gefällt mir! Danke!
Oh, vielen Dank! Freut mich
- die Noten selbst sind bei diesem Liedchen jedoch nicht von mir, nur die Umsetzung (von Amiga-Midi-Sound zu Orchester halt - hier das Original). Bei Interesse: hab da noch drei weitere von Hippel vertont und falls dir Klavier gefällt, ist vielleicht dies oder jenes auch was für dich (die sind dann auch wirklich komplett von mir).
Es ist ein handwerklicher Unterschied, ob jemand in die Tasten eines Klavieres oder einer Tastatur hämmert.
Klar, wobei du aber auch direkt Synthis anschließen kannst (früher mit MIDI, heute per USB). Hast also quasi auch ein Klavier, sogar inkl. physischer Pedalen. Am PC musst/kannst/solltest du dich, insb. wenn du ausschließlich reine VSTi nutzt, um jeden ansonsten handwerklichen Effekt selbst kümmern - wofür es dann zahlreiche Drehregler, Notenkanäle, Frequenzdiagramme, usw. für Paddings, Sustains, Volumes, weiß-der-Geier-alles gibt. Die Kunst verschiebt sich dann von der Finger-Koordination hin zur ausgeklügelten Kombination all der genannten Optionen. Hinzu kommt dann noch das Abmischen, d.h. Frequenzbereiche ausreichend trennen, nicht zu überladen und den Sound an sich "gut", "füllig", passend klingen zu lassen. Der Vorteil ist die ungemeine Fülle an Sounds an sich. Den Space-Klang von Solar Fields kann man nicht mit klassischen Instrumenten hinbekommen. Also wozu permanent schlecht reden? Selbst Hans Zimmer nutzt Cubase.
Ich hab damals (1998/1999) mit einem simplen Tracker und fixen Wave-Files als Noten angefangen - das sah genau so aus und klang wesentlich schrecklicher
Später hab ich dann mit Buzzmachines herumgespielt, was zumindest schon ein paar erst Effekte ermöglichte und bin schließlich bei FL Studio gelandet (hieß damals noch "FruityLoops"). Zwischendurch hab ich mir natürlich auch mal Cubase angetan, aber das ist noch ein paar Stufen umständlicher zu handhaben, wofür mir die Zeit fehlte - dafür aber eben mächtiger, feinstufiger und eben für Profis (wie Zimmer) gemacht. Ein Kumpel macht damit bis heute Rockmusik.
Dann ist die DAW ja auch nur die halbe Wahrheit, den eigentlichen Kern bilden eben die genutzten VSTi in Kombination mit den verfügbaren VSTi- & DAW-Effekten - und da reicht die Bandbreite von klassischen Instrumenten bis zu den abgedrehtesten Sounds. Da muss man schon genug Zeit aufbringen, da umherzutesten, was überhaupt wie klingt und wie man was sinnvoll kombinieren kann. Möglichkeiten: unendlich - und da haben wir wieder das Zeitproblem. Genau deswegen ist das nicht einfach mal so "dahingeklimpert und handwerksfern". Im Gegenteil. Was man da an Zeit aufwenden muss, um was vernünftiges abzuliefern, ist enorm.
Ich muss die ganze Zeit an eine Kurzgeschichte von Stanislaw Lem denken, Synthesizer als neues Musikinstrument, das war glaube ich noch vor Jean Michel Jarre. Aber ich komme Teufel noch eins nicht auf den Titel und finde ihn auch nicht.
Meinst du das: Stanislaw Lem - Der Elektrobarde
Neben Jarre gehört noch zu den ersten anhörbaren Elektrosounds, die ich kenne, definitiv Klaus Schulze.
Vielleicht gefällt dir Shpongle:
https://www.youtube.com/watch?v=S99IKbu8eyE
Yea, das klingt scheen abgespaced mit orientialischem Touch. Psychedelique - alles klar ![[[top]]](images/smilies/top.gif)
--
Gruß!™
Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.
BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4